Print Logo

merkzettel

Ski Alpin - Slalom in Schladming Neureuther im Pech, Kristoffersen siegt

  • Bild Henrik Kristoffersen
  • Video Kitzbühel-Slalom: Dopfer starker Dritter
  • Video Sport kompakt vom 24. Januar
  • BildHenrik Kristoffersen
    Henrik Kristoffersen
    (Quelle: ap)
    VideoKitzbühel-Slalom: Dopfer starker Dritter
    Fritz Dopfer wird Dritter beim Slalom in Kitzbühel

    In einem hochklassigen und spektakulären Slalom auf dem Ganslernhang in Kitzbühel setzten sich die Favoriten durch. Fritz Dopfer wurde nach Halbzeitführung starker Dritter.

    (24.01.2016)
    VideoSport kompakt vom 24. Januar
    SSR

    Die deutschen Wintersportler haben an diesem Wochenende wieder einmal gut abgeschnitten. Ein Doppelsieg bei den Kombinierern und ein 3. Platz der Frauen im Super-G sind nur zwei der Erfolge.

    (24.01.2016)

    Kurzmeldung

    • 16:18 Uhr 26.01.2016Kurzmeldung

      Skiverband verlängert TV-Vertrag 16:18 Uhr 26.01.2016
      Die wichtigsten Wintersportwettbewerbe in Deutschland werden weiterhin bei den TV-Sendern ARD und ZDF zu sehen sein. Der Deutsche Skiverband (DSV) und die Agentur SportA haben einen entsprechenden Vertrag um vier Jahre bis zur Saison 2019/20 verlängert. Die Kooperation beinhaltet neben den TV-Rechten auch ein entsprechendes Online-und DigitalRechtepaket. Zu dem Rechtepaket gehören die nationalen Medienrechte für die deutschen Weltcup-Veranstaltungen in den Disziplinen Skispringen, Ski alpin, Langlauf, Nordische Kombination, Freestyle, Ski Cross und Snowboard.

    • 15:51 Uhr 24.01.2016Kurzmeldung

      Razzolis Kreuzband gerissen 15:51 Uhr 24.01.2016
      Vancouver-Olympiasieger Giuliano Razzoli hat sich beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel wohl einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Das teilte der italienische Skiverband mit. Razzoli, der als Startläufer auf dem anspruchsvollen Ganslernhang bereits nach wenigen Toren zu Fall gekommen war, wurde noch am Sonntag nach Mailand gebracht. Dort sollte er nach weiteren Untersuchungen operiert werden. Razzolis Unfall war der fünfte schwere an einem dunklen Rennwochenende in Österreichs Ski-Mekka.

    Ein Einfädler im zweiten Durchgang hat Felix Neureuther den ersten Saisonsieg gekostet. Als klar Führender des ersten Laufs blieb Neureuther beim Flutlicht-Slalom in Schladming im Finale an einem Tor hängen. Der Sieg ging an den Norweger Henrik Kristoffersen. 

    Links
    Wintersport-Liveticker Wintersport-Liveticker mobil Wintersport in Zahlen
    Nach dem bitteren Fehler saß Felix Neureuther traurig im Schnee und blickte auf das Sieger-Trio. «Schon sehr schade. Auf alle Fälle. Ein Einfädler ist immer bitter», sagte Neureuther. «Wenn man etwas Positives mitnehmen will, dann, dass ich zurück bin und dass der Speed passt», meinte er. «Heute habe ich gezeigt, dass ich eigentlich ganz wo anders hingehöre. Das nehme ich mit.»


    Hirscher holte mit einer phänomenalen Aufholjagd von Rang 22 nach dem ersten Lauf noch Platz zwei. Hinter dem Österreicher wurde der Russe Alexander Choroschilow Dritter. Dominik Stehle kam auf einen bärenstarken vierten Platz, Fritz Dopfer wurde wenige Tage vor dem Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen am kommenden Wochenende Fünfter. Linus Strasser belegte Rang 23.

    Neue Schuhe bringen die Wende

    ZITAT
    «Das ist echt Wahnsinn. Mit einem vierten Platz habe ich wirklich nicht gerechnet. Unglaublich.»
    Dominik Stehle
    Die Geschichte des Abends war trotz der guten Mannschaftsleistung dennoch Neureuthers bitteres Aus. Der 31-Jährige muss weiter auf seinen zwölften Erfolg im Weltcup warten. Letztmals hat er im Januar 2015 in Wengen gewonnen. Zudem bleibt er auf der Schladminger Planai, wo er 2013 WM-Silber geholt hatte, weiterhin ohne den ersehnten obersten Platz auf dem Podest.

    Nach sieben Rennen mit Platzierungen jenseits des Podiums war Neureuther bei seinem famosen ersten Lauf nicht wiederzuerkennen - und lieferte selbst die Erklärung dafür. Seit dem Vortag fahre er mit einem neuen Schuh, und dadurch habe er «wieder das Gefühl gehabt, dass ich Skifahren kann», sagte der Partenkirchener. Mit dem alten Paar habe er keine kurzen Schwünge mehr fahren können, «ich war eher Passagier und bin gefahren, wie ich mich nicht kenne».

    Hirscher hatte sich schon abgeschrieben

    Im beeindruckenden Skistadion von Schladming hatte der Deutsche die Konkurrenz früh geschockt, der bisherige Slalom-Dominator Kristoffersen war zunächst ratlos ob des Rückstandes von mehr als einer Sekunde. «Ich habe keinen Fehler gemacht, das Gefühl war gut», sagte er. «Ich habe wirklich keine Ahnung. Wirklich», betonte der 21-Jährige.

    Lokalmatador und Mit-Favorit Hirscher gelang nach einem katastrophalen ersten Lauf mit mehr als zweieinhalb Sekunden Rückstand auf seinen langjährigen Rivalen Neureuther dank des furiosen Finales noch ein versöhnlicher Abend. Verantwortlich für den großen Rückstand machte er Probleme mit seiner Skibrille. Das Glas sei falsch herum angebracht worden und deswegen schon früh im Lauf beschlagen. «Der Tag ist gelaufen für mich», unkte der viermalige Gesamtweltcupsieger schon vor dem entscheidenden Durchgang im ORF - um dann im Gegensatz zu Neureuther doch noch aufs Podest zu fahren.

    Keine Daten
    26.01.2016, Quelle: dpa,sid
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Versenden

    Artikel versenden

    Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    schließen Beitrag versenden

    Versenden

    Hinweis

    Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

    schließen

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen