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Weltfußballer des Jahres Lionel Messi zum Vierten - Wambach beste Spielerin

  • Bild Abby Wambach (r.) und Lionel Messi
  • Bilderserie Weltfußballer des Jahres 2012
  • BildAbby Wambach (r.) und Lionel Messi
    Abby Wambach und Lionel Messi
    (Quelle: dpa)
    BilderserieWeltfußballer des Jahres 2012
    Lionel Messi
    (29.11.2012)

    Kurzmeldung

    • 20:01 Uhr 07.01.2013Kurzmeldung

      Messi zum vierten Mal Weltfußballer 20:01 Uhr 07.01.2013
      Der argentinische Superstar Lionel Messi hat als erster Spieler zum vierten Mal die Wahl zum Weltfußballer des Jahres gewonnen. Der Stürmer vom FC Barcelona wurde in Zürich vom Weltverband FIFA als bester Spieler des Jahres 2012 geehrt. Der 25 Jahre alte Messi ist mit dem vierten Triumph in Folge alleiniger Rekord-Titelträger der prestigeträchtigen Auszeichnung. Er setzte sich in der Abstimmung vor Cristiano Ronaldo und Andres Iniesta durch. Bei den Frauen ging die Auszeichnung an Abby Wambach. Die US-Amerikanerin gewann vor Marta und ihrer Teamkollegin Alex Morgan.

    • 19:28 Uhr 07.01.2013Kurzmeldung

      Del Bosque ist Welt-Trainer des Jahres 19:28 Uhr 07.01.2013
      Vicente del Bosque ist Welttrainer des Jahres 2012. Der Coach der spanischen Nationalmannschaft wurde in Zürich vom Weltverband FIFA ausgezeichnet. Der Spanier setzte sich gegen seinen Landsmann Josep Guardiola (ehemals FC Barcelona) und Jose Mourinho (Real Madrid) durch. Im Frauenfußball ging die Auszeichnung an Pia Sundhage. Die ehemalige Nationaltrainerin der USA landete vor Bruno Bini (Frankreich) und Norio Sasaki (Japan). Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführerinnen und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.

    • 19:40 Uhr 07.01.2013Kurzmeldung

      Beckenbauer bekommt Presidential Award 19:40 Uhr 07.01.2013
      Franz Beckenbauer ist mit dem FIFA Presidential Award ausgezeichnet worden. Mit dem Preis zeichnet der Weltverband seit 2001 Persönlichkeiten aus, die sich um den Sport verdient gemacht haben. "Er hat sein Herz und seine Seele dem Fußball gegeben", sagte FIFA-Präsident Joseph Blatter. "Ich genieße es, mit ihm zusammenzuarbeiten." Der Geehrte zeigte sich "gerührt". "Ich möchte mich beim Präsidenten bedanken, dass er an mich gedacht hat", sagte Beckenbauer. Im Vorjahr hatte der Trainer von Manchester United, Alex Ferguson, die Trophäe erhalten.

    Lionel Messi schreibt weiter an der eigenen Legende. Der Argentinier vom FC Barcelona gewann zum vierten Mal in Folge die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Bei den Frauen wurde die US-Amerikanerin Abby Wambach ausgezeichnet. Trainer des Jahres ist der Spanier Vicente del Bosque. Einen Sonderpreis gab es für Franz Beckenbauer. 

    Der "Floh" war wieder einmal der Größte: Der argentinische Superstar Lionel Messi hat als erster Spieler zum vierten Mal die Abstimmung zum Weltfußballer des Jahres gewonnen. Der schmächtige Stürmer mit dem Spitznamen "La Pulga" (der Floh) wurde in Zürich vom Weltverband FIFA als bester Spieler des Jahres 2012 ausgezeichnet. Der 25-Jährige vom FC Barcelona ist nach dem vierten Triumph in Folge nun alleiniger Rekord-Titelträger vor Marco van Basten, Zinedine Zidane und Ronaldo.

    Präsidenten-Preis für Franz Beckenbauer

    Die deutsche Fußball-Ikone Franz Beckenbauer erhielt für seine außerordentlichen Verdienste um den Fußball den Präsidenten-Preis aus den Händen von Joseph S. Blatter. Zur Weltfußballerin des Jahres wurde die US-amerikanische Olympiasiegerin Abby Wambach gewählt. Bei der Wahl zum Welttrainer des Jahres hatte der spanische National-Coach Vicente del Bosque die Nase vorn. Zur Frauen-Welttrainerin wurde die Schwedin Pia Sundhage für ihre Verdienste als US-Nationaltrainerin gekürt.

    ZITAT
    Das ist einfach unglaublich, hier zum vierten Mal zu stehen
    Lionel Messi
    "Das ist einfach unglaublich, hier zum vierten Mal zu stehen", sagte der sichtlich gerührte Messi, der sich bei der Gala im Kongresshaus Zürich gegen den Portugiesen Cristiano Ronaldo von Real Madrid und seinen Teamkollegen Andres Iniesta durchsetzte.

    Ein bisschen deplatziert
    In einer grauen Kapuzenstrickjacke hatte Messi am Nachmittag bei einer FIFA-Pressekonferenz noch Kinderfragen beantwortet. "Wichtig war für mich immer, dass ich mit dem Ball spielen wollte", berichtete er aus seiner Jugend. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. In seiner kleingepunkteten Abendrobe samt Fliege wirkte der Fußball-Wirbelwind auf der FIFA-Bühne auch bei seiner x-ten Zürich-Visite immer noch ein bisschen deplatziert. "Ich bin sehr nervös", gestand er in seiner kurzen Dankesrede. Ganz anders sah das im Jahr 2012 auf dem Platz aus.

    Wie 2010 holte Messi die begehrte Auszeichnung ohne den Gewinn eines internationalen Titels mit Barca oder Argentinien. Seine persönlichen Leistungen waren stark genug. Die Rekordmarke von 91 Toren für seinen Verein im Kalenderjahr und 14 Tore in der Champions-League-Saison 2011/2012 legitimieren ihn zweifelsfrei als besten Fußballer des Planeten. "Ich glaube nicht, dass es mein bestes Jahr war", sagte Messi kurz vor der Gala. "Es ist ein Jahr, in dem wir viel geleistet haben, es ist ein weiteres erfolgreiches Jahr", sagte er.

    Özil bester Deutscher auf Platz 14
    Mit 41,60 Prozent der Stimmen lag Messi deutlich vor Ronaldo (23,68) und Iniesta (10,91). Bester Deutscher wurde Mesut Özil (0,41) als 14., Bayern Münchens Torwart Manuel Neuer (0,21) kam auf Platz 19.

    Mit seinem Klub schied Messi im Halbfinale der Champions League gegen den späteren Sieger FC Chelsea aus. In der spanischen Liga musste man Real Madrid den Vortritt lassen, es blieb nur der spanische Pokalsieg - aber egal: Messi ist für die wahlberechtigten Journalisten, Nationaltrainer, und -kapitäne der unbestrittene Regent der Fußballwelt.

    Geadelt vom "Bomber der Nation"
    Und nicht nur für die: "Wenn einer annähernd 100 Tore in einem Jahr schießt, kann es keine zwei Meinungen über den Weltfußballer geben", sagte Gerd Müller im Bayern-Trainingslager in Doha. Messi hatte dem "Bomber der Nation" den Tore-Jahresrekord im Dezember mit seiner magischen Quote entrissen.

    Alle Weltfußballer

    Männer

    1991 Lothar Matthäus (Deutschland/Inter Mailand)
    1992 Marco van Basten (Niederlande/AC Mailand)
    1993 Roberto Baggio (Italien/Juventus Turin)
    1994 Romario (Brasilien/FC Barcelona)
    1995 George Weah (Liberia/AC Mailand)
    1996 Ronaldo (Brasilien/FC Barcelona)
    1997 Ronaldo (Brasilien/FC Barcelona-Inter Mailand)
    1998 Zinedine Zidane (Frankreich/Juventus Turin)
    1999 Rivaldo (Brasilien/FC Barcelona)
    2000 Zinedine Zidane (Frankreich/Juventus Turin)
    2001 Luis Figo (Portugal/Real Madrid)
    2002 Ronaldo (Brasilien/Inter Mailand-Real Madrid)
    2003 Zinedine Zidane (Frankreich/Real Madrid)
    2004 Ronaldinho (Brasilien/FC Barcelona)
    2005 Ronaldinho (Brasilien/FC Barcelona)
    2006 Fabio Cannavaro (Italien/Real Madrid)
    2007 Kaka (Brasilien/AC Mailand)
    2008 Cristiano Ronaldo (Portugal/Manchester United)
    2009 Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona)
    2010 Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona)
    2011 Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona)
    2012 Lionel Messi (Argentinien/FC Barcelona)
    2013 Cristiano Ronaldo (Portugal/Real Madrid)

    Seit 1991 ist es eine offizielle FIFA-Wahl. Seit 2010 wird die Auszeichnung von der FIFA und dem Magazin "France Football" gemeinsam vergeben.

    Frauen

    2001 Mia Hamm (USA/Washington Freedom)
    2002 Mia Hamm (USA/Washington Freedom)
    2003 Birgit Prinz (Deutschland/1. FFC Frankfurt)
    2004 Birgit Prinz (Deutschland/1. FFC Frankfurt)
    2005 Birgit Prinz (Deutschland/1. FFC Frankfurt)
    2006 Marta (Brasilien/Umea IK)
    2007 Marta (Brasilien/Umea IK)
    2008 Marta (Brasilien/Umea IK)
    2009 Marta (Brasilien/Los Angeles Sol)
    2010 Marta (Brasilien/FC Gold Pride)
    2011 Homare Sawa (Japan/Inac Kobe Leonessa)
    2012 Abby Wambach (USA)
    2013 Nadine Angerer (Deutschland/Brisbane Roar)

    Welt-Trainer der Männer

    2010 Jose Mourinho (Portugal/Inter Mailand-Real Madrid)
    2011 Josep Guardiola (Spanien/FC Barcelona)
    2012 Vicente del Bosque (Spanien)
    2013 Jupp Heynckes (Bayern München)

    Welt-Trainer der Frauen

    2010 Silvia Neid (Deutschland/Bundestrainerin)
    2011 Norio Sasaki (Japan)
    2012 Pia Sundhage (Schweden)
    2013 Silvia Neid (Deutschland)

    07.01.2013, Quelle: dpa, sid
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