Print Logo

merkzettel

Tennis | Doping Scharapowa eiskalt erwischt

  • Video Simon: "Wirkung von Meldonium fragwürdig
  • VideoSimon: "Wirkung von Meldonium fragwürdig
    Prof. Perikles Simon im ZDF-Interview

    Der Anti-Doping-Forscher Prof. Perikles Simon erklärt im Interview mit ZDF-Reporter Markus Harm u.a., warum Meldonium erst seit 2016 als Dopingmittel gilt und wozu es ursprünglich entwickelt wurde.

    (08.03.2016)

    Kurzmeldung

    • 10:26 Uhr 08.03.2016Kurzmeldung

      Russland rechnet mit Olympia-Start 10:26 Uhr 08.03.2016
      Trotz des positiven Dopingtests von Maria Scharapowa erwartet der Tennisverband in Moskau ihre Teilnahme bei den Olympischen Spielen. "Das ist alles Blödsinn. Ich denke, dass Scharapowa bei Olympia (in Rio) spielt", sagte Verbandspräsident Schamil Tarpischtschew. "Die Sportler nehmen, was ihnen die Physiotherapeuten und Ärzte geben", meinte Tarpischtschew und versuchte damit, die Vorwürfe herunterzuspielen. Unterstützung bekam Scharapowa auch von der russischen Nationalmannschaft. "Den Fehler hat das Team gemacht, nicht sie selbst", sagte Mannschaftskapitän Anastasia Myskina.

    • 12:48 Uhr 08.03.2016Kurzmeldung

      Minister erwartet weitere Schocks 12:48 Uhr 08.03.2016
      Nach der jüngsten Enthüllung von Tennis-Superstar Maria Scharapowa rechnet Russlands Sportminister mit weiteren Dopingfällen in seinem Land. "Unglücklicherweise glaube ich, dass noch einige positive Tests kommen werden", sagte Witali Mutko der staatlichen Nachrichten-Agentur Tass. Mutko sieht die Probleme vor allem bei der bei Scharapowa nachgewiesenen Substanz Meldonium. "Es sieht so aus, dass wir uns wegen dieses Medikaments auf ein paar Schocks vorbereiten müssen", sagte der Minister.

    • 09:58 Uhr 08.03.2016Kurzmeldung

      Zehnter Meldonium-Fall in diesem Jahr 09:58 Uhr 08.03.2016
      Maria Scharapowa ist die zehnte Sportlerin, die positiv auf die seit dem 1.Januar verbotene Substanz Meldonium getestet wurde. Vor der Russin waren ihre Landsleute Eduard Worganow (Radsport) und Jekaterina Bobrowa (Eiskunstlauf) erwischt worden. Auch die ukrainischen Biathleten Olga Abramowa und Artem Tyschtschenko sowie zwei namentlich nicht genannten ausländischen Ringern des ASV Nendingen sind betroffen. Pawel Kulischnikow (RUS/Eisschnelllauf), Semjon Jelistratow (RUS/ Shorttrack) und Alexander Markin (RUS/ Volleyball) sind laut russischen Medien ebenfalls positiv getestet worden.

    • 15:41 Uhr 08.03.2016Kurzmeldung

      Weitere Meldonium-Fälle in Russland 15:41 Uhr 08.03.2016
      Nach dem Doping-Skandal um Maria Scharapowa sind russischen Medien zufolge drei weitere Spitzensportler des Landes positiv auf Meldonium getestet worden. Eisschnelllauf-Weltmeister, Pawel Kulischnikow, der Olympiasieger im Shorttrack, Semjon Jelistratow und Volleyball-Nationalspieler Alexander Markin seien vorläufig suspendiert worden, so die Agenturen R-Sport und Tass. Kulischnikow hatte in Seoul den WM-Titel im Sprint-Mehrkampf gewonnen. Nach dem Doping-Befund wird er bei gleichem Befund der B-Probe die Goldmedaille abgeben müssen. Nico Ihle würde damit auf Platz drei aufrücken.

    • 11:28 Uhr 08.03.2016Kurzmeldung

      Tennis: Sponsoren gehen auf Distanz 11:28 Uhr 08.03.2016
      Nach dem Dopinggeständnis von Maria Scharapowa gehen die ersten Sponsoren und Werbepartner auf Distanz zu der russischen Tennisspielerin. Man bedauere die aktuellen Nachrichten, teilte der Sportwagenbauer Porsche mit und kündigte an, "die geplanten Aktivitäten auszusetzen". Auch der US-Sportartikelhersteller Nike legte den hoch dotierten Sponsoringvertrag mit der 28-Jährigen vorerst auf Eis. Der Schweizer Uhrenhersteller TAG Heuer erklärte, dass der Ende 2015 ausgelaufene Vertrag mit der fünfmaligen Grand-Slam-Turniersiegerin nicht verlängert werde.

    • 22:32 Uhr 07.03.2016Kurzmeldung

      Scharapowa verzichtet auf B-Probe 22:32 Uhr 07.03.2016
      Maria Scharapowa wird nach Angaben ihres Anwalts nach ihrem positiven Dopingtest auf die Öffnung der B-Probe verzichten. Das sagte John Haggerty der "New York Times". Der Tennis-Weltverband ITF teilte mit, dass die 28 Jahre alte Russin vom 12.März an vorläufig suspendiert werde. Über die Dauer der Sperre wurde zunächst nichts bekannt. Scharapowa hatte zuvor mitgeteilt, dass sie während der Australian Open in diesem Januar auf die mittlerweile verbotene Substanz Meldonium getestet worden sei. "Ich habe einen großen Fehler gemacht", sagte Scharapowa.

    • 21:56 Uhr 07.03.2016Kurzmeldung

      Bekannte Dopingfälle im Tennis 21:56 Uhr 07.03.2016
      Maria Scharapowa (Russland/2016) Meldonium (noch ohne Sperre) Mats Wilander (Schweden/1995) Kokain (drei Monate Sperre) Martina Hingis (Schweiz/2007) Kokain (zwei Jahre) Marin Cilic (Kroatien/2013) Nikethamid (neun Monate) Richard Gasquet (Frankreich/2009) Kokain (zweieinhalb Monate) Petr Korda (Tschechien/1998) Nandrolon (ein Jahr)

    von Petra Philippsen

    Maria Scharapowas positiver Doping-Befund schockiert die Tenniswelt. Ihr größter Star ist gefallen. Die 28-jährige Russin zeigt sich reuig und will kämpfen. Ihre Karriere soll so auf keinen Fall enden. Die Dauer der Sperre ist noch offen. 

    Um Punkt zwölf Uhr trat Maria Scharapowa am Montag in einem Hotel in der Innenstadt von Los Angeles vor die Presse. Dutzende internationale TV-Sender übertrugen live, die Blitzlichter zuckten unaufhörlich.

    Ganz in Schwarz auf "hässlichem Teppich"

    Links
    7.3.: Pressekonferenz mit Scharapowa Scharapowa bei Twitter #Scharapowa Homepage von Maria ScharapowaDas ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich
    Ganz in Schwarz gekleidet, gewohnt stilsicher in enger Bluse und lockerer Marlene-Hose, schritt die 1,88m große Russin ans Mikrofon - es sollte ihr schwerster Gang werden und ein schwarzer Tag für den weißen Sport. Scharapowa hatte eine "wichtige Ankündigung" machen wollen, und so war im Vorfeld über den möglichen Rücktritt der fünfmaligen Grand-Slam-Siegerin spekuliert worden. "Ich weiß, viele von euch dachten, ich würde heute zurücktreten", begann sie, "aber wenn ich das irgendwann mache, dann bestimmt nicht in einem Hotel in LA auf so einem hässlichen Teppich."

    Sie wollte die Situation etwas auflockern, doch jedes Wort fiel der 28-Jährigen sichtlich schwer. Kaum verwunderlich, denn ihr Geständnis schockierte die Tenniswelt. "Ich habe einen großen Fehler gemacht und für den bin ich voll verantwortlich", erklärte sie. Vor einer Woche habe ihr die International Tennis Federation (ITF) schriftlich mitgeteilt, dass sie am 28. Januar diesen Jahres bei den Australian Open positiv auf das Mittel Meldonium getestet worden ist.

    Meldonium macht bei russischen Athleten die Runde

    Und damit steht Scharapowa nicht alleine da. In den vergangenen Wochen wuchs die Zahl der Meldonium-Funde und das besonders bei russischen Athleten. Zuletzt war es die Eiskunstläuferin Ekaterina Bobrowa.

    Maria Scharapowas Karriere

    Bestverdienende Sportlerin

    Maria Scharapowa

    Wegen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl verließen Scharapowas Eltern im Jahr vor ihrer Geburt die weißrussische Heimat und zogen über Njagan nach Sotschi. Dort greift die damals vierjährige zum Ersten mal zum Tennisschläger. Als Scharapowa sieben Jahre alt ist, zieht der Vater mit der Tochter nach Florida, um ihr eine Karriere als Tennisprofi zu ermöglichen - ihre Mutter bleibt zurück. Mit 13 Jahren geht Scharapowa auf die WTA-Tour und steht bei Manager Max Eisenbud unter Vertrag. Mit 17 Jahren (2004) gewinnt sie in Wimbledon ihren ersten Grand-Slam-Titel. Am 22. August 2005 wird sie als erste Russin die Nummer eins der WTA-Weltrangliste. Unterbrochen wird ihre Karriere immer wieder von Verletzungspausen. Ungeachtet dessen steigt Scharapowa zur bestverdienenden Sportlerin der Welt (rund 29 Millionen Dollar pro Jahr) auf.

    Steckbrief

    Geboren am 19. April 1987 in Nyagan/Sibirien

    Nationalität: Russland

    Wohnort: Bradenton/Florida

    Grand-Slam-Titel: 5 (Wimbledon 2004, US Open 2006, Australian Open 2008, French Open 2012 und 2014)

    Turniersiege: 35

    Weltranglisten-Platz: 7 (Stand 7. März 2016);
    beste Platzierung: Platz 1 im August 2005

    Seit in einer Dokumentation kürzlich schwere Anschuldigungen zu systematischem Doping erhoben wurden, steht der russische Sport massiv unter Beschuss. Doch Scharapowa äußerte sich nicht zu diesen Vorfällen, vielmehr schilderte sie ihre eigene Situation.

    Erst seit dem 1. Januar steht Meldonium auf der Liste der verbotenen Mittel der Welt-Anti-Doping-Agency (WADA), sie habe die betreffende E-Mail im Dezember auch erhalten, die auf die Änderungen für dieses Jahr hinwies. Allerdings: "Ich habe den Link zur Liste mit den jetzt verbotenen Substanzen nicht angeklickt", fügte Scharapowa hinzu. Ein fatales Versäumnis, das die aktuell Weltranglistensiebte die Karriere kosten könnte. Die ITF sperrt sie ab dem 12. März zunächst laut Statuten "provisorisch", die Dauer der Strafe ist noch offen. Sie wird maßgeblich davon abhängen, ob der Sportlerin Vorsatz nachgewiesen wird. Das würde eine Sperre bis zu vier Jahren nach sich ziehen. Doch Scharapowas Anwalt John Haggerty gab sich später zuversichtlich, man könne "eine ganze Liste mildernder Umstände einbringen". Zudem zweifelte die Russin das Testergebnis nicht an und verzichtet auf die Öffnung der B-Probe.

    Internationale Pressestimmen 
    • RUSSLAND

      Sport-Express: "Es ist klar, dass Scharapowa für das russische Sportsystem nicht relevanter ist als Serena Williams. Maria hat Russland als Kind in Richtung USA verlassen, war seither nur selten in der Heimat. Sie wuchs an einer amerikanischen Sportschule auf, es gab keine russischen Experten in ihrem Team und es gab fast keinen Kontakt mit der in Ungnade gefallenen russischen Anti-Doping-Agentur."

    • USA Today: "Scharapowa überbrachte die Nachricht von ihrem positiven Dopingtest mit dem gleichen Geschick und der gleichen Anmut, die sie auf dem Court zeigt. (...) Sie übernahm die Verantwortung, anstatt ihre Ärzte, die Doping-Agentur oder irgendjemanden außer sich selbst zu beschuldigen."

    • ENGLANDSun: "Shazzas Dopingschande. Scharapowas Tennis-Karriere liegt in Trümmern."
      Mirror: "Scharapowa schockt die Sportwelt. Nun steht der Superstar vor dem Kampf um seine Karriere."
      Daily Mail: "Sharap-over für Mary."
      Times: "Den Sport im Misskredit zu verlassen, das Image zu zertrümmern, das sie sich so hart erarbeitet hat, wäre ein schwerer Schlag. Sicher ist, dass diese einzigartige Frau, die ihr ganzes Leben lang gekämpft hat, die Schlacht um Herzen und Verstand nicht ohne Gegenwehr verlieren wird."
      Metro: "Sharadopa - der Russin drohen Einbußen bei Sponsorengeldern in Höhe von 21 Millionen Pfund (27 Millionen Euro) pro Jahr."

    • ITALIENGazzetta dello Sport: "Der scheinbar unantastbare Mythos der schönen Maria droht zu bröckeln. Bisher schien es undenkbar, dass die lebende Ikone der Schönheit auf den Tenniscourts von Doping belastet werden könnte. Doch auch Scharapowa wird jetzt von derselben Welle mitgerissen, die seit Monaten den gesamten russischen Sport überrollt."
      Corriere dello Sport: "Ein Schock für die Welt. Scharapowa kommt auf die Liste der Dopingsünder. Die finanziellen Folgen könnten enorm sein: Schließlich ist sie seit elf Jahren die Sportlerin, die weltweit am meisten verdient."
      Corriere della Sera: "Zehn Jahre ohne Dopingprobleme, doch jetzt droht der Königin des Tennis eine vierjährige Sperre. Eine böse Wende in einem Leben, das wie ein Märchen erscheint. Scharapowas Film bricht hier ab, für die Zukunft gibt es keine Sicherheiten."
      Il Messaggero: "Scharapowa stürzt in einen Doping-Albtraum. Für das blonde russische Mädchen, das zur Tennis-Königin avancierte, könnte das Abenteuer bald zu Ende sein. Die Sponsorenflucht hat schon begonnen. Wird die blonde Maria jetzt aus dem Tennis-Olymp verjagt?"

    Zehn Jahre lang Meldonium genommen - legal

    Schließlich nimmt sie das Meldonium schon seit zehn Jahren, erklärte Scharapowa weiter. Ihr Hausarzt hatte es ihr im Jahr 2006 erstmals gegeben, nachdem sie ständig krank gewesen sei und auch die EKG-Tests öfter Unregelmäßigkeiten anzeigten. Zudem gäbe es in ihrer Familie eine Historie mit Diabetes. Meldonium ist ein Blutverdünner, der häufig bei Herzproblemen verschrieben wird. Da es ihr mit dem Mittel besser ging, habe sie es nach Anweisung und unter steter Kontrolle ihres Arztes "legal weiter eingenommen", sagte sie.

    Stichwort Meldonium

    Meldonium ist ein Wirkstoff, der in Deutschland als Arzneimittel nicht zugelassen ist. Die in den baltischen Staaten und Russland vertriebene Substanz soll die Durchblutung fördern und als Medikament unter anderem für Herzerkrankungen geeignet sein. Bei einer Untersuchung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im Jahr 2014 konnte für den Wirkstoff ein hoher Missbrauch in verschiedenen Sportarten festgestellt werden. Die WADA vermutete den Missbrauch durch Athleten, die eine verbesserte Durchblutung und höhere physische Ausdauer erlangen wollen. Da die Anwendung überwiegend aus nicht-medizinischen Gründen zur Leistungssteigerung erfolgte, entschied die WADA, Meldonium ab 1. Januar 2016 für den Sport zu verbieten.

    Seit 2016 ist Meldonium nun verboten, da es als Stoffwechsel-Stabilisator und antiischämisches Mittel als leistungssteigernd von der WADA eingestuft wird. "Ich muss die volle Verantwortung dafür übernehmen, denn es ist mein Körper", sagte Scharapowa reuig, "ich habe meine Fans enttäuscht, und ich habe meinen Sport enttäuscht. Ich hoffe sehr, dass ich noch einmal die Chance bekomme, zu spielen."

    Das Zugpferd ist tot

    Steve Simon, der Chef der WTA-Tour, dürfte das inständig hoffen, doch auch bei ihm herrschte erst einmal Schockstarre und "tiefstes Bedauern". Aber vor allem bedauerte Simon wohl sicherlich, dass ihm gerade sein lukrativstes Zugpferd quasi unter dem Sattel weggestorben ist. Scharapowa ist weit mehr als Tennisspielerin. Sie ist ein Weltstar, eine Mode-Ikone, zudem eine clevere Geschäftsfrau, die sich mit ihrer Fruchtgummi-Firma "Sugarpova" ein Imperium neben dem Tennisplatz aufgebaut hat. Längst hat sie sich zur Marke stilisiert, mehr als 17 Millionen Fans folgen Scharapowa in den sozialen Netzwerken

    von Facebook und Twitter. Vor einer Woche feierte sie noch nach der Oscar-Verleihung bei der legendären Vanity-Fair-Party mit den Hollywood-Stars und gehört selbst zu den Reichen und Schönen.

    Auf der Forbes-Liste wird sie seit elf Jahren in Folge als bestverdienende Athletin der Welt geführt. 29,7 Millionen Dollar verdiente die Russin allein im vergangenen Jahr. Der famose Vertrag mit ihrem Ausrüster garantiert ihr für acht Jahre geschätzte 70 Millionen Dollar und seit Scharapowa mit 17 Jahren in Wimbledon gewann, hat ihr umtriebiger Manager Max Eisenbud lukrativste Werbeverträge mit Premium-Konzernen an Land gezogen. Damit kann es jetzt schnell vorbei sein.

    Nike legt Vertrag auf Eis

    Weitere Links zum Thema
    Als erster reagierte Nike. Der US-Sportartikelhersteller legte den hoch dotierten Sponsoringvertrag mit der Weltklasse-Tennisspielerin vorerst auf Eis. "Wir sind traurig und überrascht über die Neuigkeiten von Maria Scharapowa", teilte der Konzern am Dienstag mit. Nike wolle nun das Ergebnis weiterer Ermittlungen abwarten, bevor über weitere Schritte entschieden werden soll. Wie die anderen Partner ihre Enthüllungen reagieren, ist unklar. Viele werden ihr sicherlich die Treue halten. Denn selbst als gefallener Weltstar hat Scharapowa immer noch mehr Strahlkraft als die meisten. Und sie hat sich gestellt, das tat sie immer. Sie hat ihren Fehler eingestanden und Reue gezeigt. Damit ist der erste Schritt getan, sich öffentliche Vergebung zu verdienen. Und Scharapowa wird darum kämpfen.

    So verbissen, wie sie es um jeden Ball auf dem Tennisplatz tut. Denn sie hat es nicht von ungefähr so weit gebracht, niemand arbeitet in der Branche härter als sie. Trotzdem wird ein dunkler Schatten auf ihrer strahlenden Karriere bleiben, und der macht auch den Sport selbst wieder um eine Illusion ärmer.

    08.03.2016
    1. Drucken
    2. Merken
    3. Versenden
    4. Teilen auf:

    Versenden

    Artikel versenden

    Versenden Sie den Beitrag an Freunde.

    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    schließen Beitrag versenden

    Versenden

    Hinweis

    Der Beitrag wurde erfolgreich versendet.

    schließen

    Merkliste

    Papierkorb Bild
    Merkliste versenden Merkliste schließen

    Merkliste

    Merkliste versenden

    Versenden Sie Ihr Merkliste an Freunde.

    Datenschutz
    Das ZDF versichert, Ihre Daten entsprechend den datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln.
    Zurück zur Merkliste Absenden Button

    Merkliste

    Hinweis

    Die Merkliste wurde erfolgreich versendet.

    Zurück zur Merkliste Merkliste schließen