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Australian Open | Einzel-Finale Männer Djokovic siegt in Melbourne

ZDF SPORTreportage, 31.01.2016 17:10 Uhr
  • Video Novak Djokovic triumphiert
  • Video Kerber: "Mein Traum ist wahr geworden"
  • VideoNovak Djokovic triumphiert
    Novak Djokovic gewinnt zum sechsten Mal die Australian Open in Melbourne. Im Finale setzte er sich am Ende souverän gegen Andy Murray durch. Es ist sein elfter Grand Slam Sieg insgesamt.

    Novak Djokovic gewinnt zum sechsten Mal die Australian Open in Melbourne. Im Finale setzte er sich am Ende souverän gegen Andy Murray durch. Es ist sein elfter Grand Slam Sieg insgesamt.

    (31.01.2016)
    VideoKerber: "Mein Traum ist wahr geworden"
    Kerber:

    Nach ihrem ersten Grand-Slam-Titel beschreibt Australian Open-Siegerin Angelique Kerber im Schaltgespräch mit Katrin Müller-Hohenstein ihre Gefühle nach dem Finalsieg in Melbourne.

    (30.01.2016)

    Kurzmeldung

    • 12:37 Uhr 31.01.2016Kurzmeldung

      Djokovic gewinnt die Australian Open 12:37 Uhr 31.01.2016
      Novak Djokovic bleibt der Tennis-König von Melbourne: Der Serbe hat Andy Murray (Großbritannien) im Finale mit 6:1, 7:5, 7:6 (7:3) besiegt und holte sich seinen sechsten Australian-Open-Titel. Djokovic dominierte das Duell und erarbeitete sich immer wieder Breakchancen - insgesamt zwölf, von denen er fünf nutzte. Murray haderte ständig mit sich und seiner hohen Quote an unforced errors (insgesamt 64). Für Djokovic war es der elfte Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier. Nur vier Spieler haben mehr Titel geholt. Murray indes kassierte in seinem fünften Melbourne-Finale die fünfte Niederlage.

    • 15:21 Uhr 30.01.2016Kurzmeldung

      Murray/Soares siegen im Doppel-Finale 15:21 Uhr 30.01.2016
      Die britische Tennisfamilie Murray darf ihren ersten Titel bei den Australian Open 2016 bejubeln. Jamie Murray gewann im Herrendoppel an der Seite des Brasilianers Bruno Soares das Finale gegen Daniel Nestor (Kanada) und Radek Stepanek (Tschechien) mit 2:6, 6:4, 7:5. Jamies jüngerer Bruder Andy, der am Sonntag, 9.30 Uhr/MEZ, das Einzel-Finale gegen Novak Djokovic bestreitet, saß während des Doppel-Finales in der Box seines Bruders. "Andy, du solltest im Bett sein. Ich weiß nicht, warum du hier Fotos machst", sagte Jamie Murray bei der Siegerehrung scherzend.

    • 11:56 Uhr 30.01.2016Kurzmeldung

      Kerber gewinnt die Australian Open 11:56 Uhr 30.01.2016
      Angelique Kerber hat bei den Australian Open den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert und zum ersten Mal ein Grand- Slam-Turnier gewonnen. In einem hochklasssigen Finale in Melbourne setzte sich die 28-Jährige gegen die Top-Favoritin Serena Williams aus den USA mit 6:4, 3:6, 6:4 durch. Kerber ist seit Steffi Graf im Jahr 1994 die erste deutsche Siegerin in Melbourne. Graf, die sich insgesamt viermal in die Siegerlisten der Australian Open eintragen konnte, war es auch, die 1999 bei den French Open als bis dato letzte Deutsche ein Grand- Slam-Turnier gewonnen hatte.

    Novak Djokovic, wer sonst! Der Serbe ist derzeit einfach nicht zu stoppen. Gegen den Weltranglisten-Zweiten Andy Murray gewann der derzeit beste Tennisspieler der Welt im Finale von Melbourne klar in drei Sätzen. Damit zog er mit zwei australischen Legenden gleich. 

    Novak Djokovic hat zum sechsten Mal die Australian Open gewonnen und seine Ausnahmestellung im Welttennis auf überaus eindrucksvolle Art und Weise untermauert. Der Weltranglisten-Erste gewann am Sonntag im Endspiel von Melbourne mit 6:1, 7:5, 7:6 (7:3) gegen den Schotten Andy Murray und verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr. Für Murray war es dagegen im fünften Finale in der Rod Laver Arena die fünfte Niederlage, vier davon kassierte er gegen Djokovic. Der Schützling von Boris Becker verwandelte nach 2:53 Stunden seinen dritten Matchball.

    Andere Liga


    Die Kluft zwischen Djokovic und der Konkurrenz ist derzeit so groß wie noch nie. Nachdem der Serbe im Halbfinale bereits den Schweizer Roger Federer ausgeschaltet und den Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger dabei phasenweise vorgeführt hatte, ließ er jetzt auch seinem laut Rangliste ärgstem Verfolger Andy Murray kaum eine Chance. Der Schotte, immerhin die Nummer zwei der Welt, konnte dem Super-Serben nur am Ende auf Augenhöhe begegnen. Ansonsten hielt Murray zwar ganz passabel mit, wenn es darauf ankam, spielte Djokovic aber einfach in einer anderen Liga.

    Der 28-Jährige hatte im vergangenen Jahr den Grand Slam - bestehend aus Erfolgen bei allen vier Major-Events - nur wegen einer knappen Niederlage im Finale der French Open gegen den Schweizer Stan Wawrinka verpasst. Am Sonntag machte er bei seinem nächsten Versuch den ersten Schritt.

    Elf Grand-Slam-Siege


    Zudem gelang ihm Historisches. Mit seinem sechsten Triumph in der Metropole am Yarra River zog er mit der australischen Tennis-Legende Roy Emerson gleich, der in seiner Heimat
    Links
    Kerbers Melbourne-Märchen wird wahr Die neue Tennis-Zeitrechnung
    in den 1960er Jahren ebenfalls sechsmal gewinnen konnte. Auch auf einer Ebene mit einer anderen australischen Kultfigur steht Djokovic nun. Mit seinem elften Grand-Slam-Sieg hat er nun genauso viele Titel wie der legendäre Rod Laver, der am Sonntag in der nach ihm benannten Arena zuschaute.

    Was der 77-Jährige sah, dürfte ihn ebenso beeindruckt haben wie die restlichen fast 15.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion. Djokovic begann furios und nahm Murray schnell zweimal den Aufschlag ab. Nur mit viel Mühe konnte der Schotte im ersten Durchgang eine Höchststrafe verhindern, nach gerade einmal 30 Minuten ging der erste Satz klar mit 6:1 an Djokovic.

    Entscheidung im Tiebreak


    Danach steigerte sich Murray endlich, nun entwickelte sich jene ausgeglichene Partie, die eigentlich alle von Beginn an erwartet hatten. Zwar schaffte Djokovic zum 4:3 ein Break, Murray konterte aber prompt und nahm dem Serben ebenfalls den Aufschlag ab. Danach konnte der Brite seine Chancen aber nicht nutzen. Stattdessen gelang Djokovic das entscheidende Break zum 6:5 und wenig später der Gewinn des zweiten Satzes.


    Als Djokovic seinem mit sich hadernden Gegner dann sofort wieder das Service abnahm, schien die Partie gelaufen. Doch Murray kämpfte sich noch einmal zurück, schaffte zum 3:3 ebenfalls ein Break, so dass die Entscheidung des dritten Satzes im Tiebreak fallen musste. Hier leistete sich Murray aber plötzlich zwei Doppelfehler, so dass Djokovic seinen 22. Erfolg im 31. Vergleich perfekt machen konnte.

    Mo., 26.09
    Taschkent
    Frauen Runde 1 Einzel
    Sharipova - Vögele  
    Nara - Yastremska  
    Umarova - Hibino  
    Allertová - Kuwata  
    A.K. Schmiedlová - Sakkari  
    Frauen Runde 1 Doppel
    USA/Großbritannien Cako/
    Webley-Smith
    - Usbekistan/Russland Amanmuradova/
    Diatchenko
     
    Russland/Weißrussland Khromacheva/
    Marozava
    - Rumänien/Türkei Olaru/
    Soylu
     
    Ukraine L. Kichenok/
    N. Kichenok
    - Usbekistan Folts/
    Umarova
     
    Großbritannien/Türkei Broady/
    Büyükakçay
    - Tschechien/Schweiz Kr. Plíšková/
    Sadikovic
     
     
    Wuhan
    Frauen Runde 2 Einzel
    Halep - Begu  
    Wickmayer - Suárez  
    Ka. Plíšková - Safárová  
    Vandeweghe - Mladenovic  
    Mattek-Sands - Svitolina  
    Ostapenko - Kvitová  
    Konta - Beck  
    Kasatkina - Görges  
    Lucic-Baroni - Garcia  
    Putintseva - Sevastova  
    Watson - Brengle  
    Cornet - Cibulková  
    Pavlyuchenkova - Doi  
    Errani - Strýcová  
    Jankovic - Gavrilova  
    Peng Shuai - Zhang Shuai  
    Stosur - Wozniacki  
    Frauen Runde 1 Doppel
    Rumänien/Deutschland Begu/
    Siegemund
    - USA/China McHale/
    Peng S
     
    Ungarn/Kasachstan Babos/
    Shvedova
    - Argentinien/Deutschland Irigoyen/
    Maria
     
    Spanien/Australien Parra/
    An. Rodionova
    - Kanada/Spanien Dabrowski/
    Martínez
     
    China Xu Y/
    Zheng S S
    - USA Atawo/
    Spears
     
     
    Shenzhen
    Männer Runde 1 Einzel
    Li Zhe - M. Zverev  
    Fognini - Sela  
    Vanni - Whittington  
    Männer Runde 1 Doppel
    Israel/Mexiko Erlich/
    González
    - Tschechien Rosol/
    Veselý
     
     
    Chengdu
    Männer Runde 1 Einzel
    Ram - Schwartzman  
    Mónaco - Moriya  
    Männer Runde 1 Doppel
    USA/Neuseeland Monroe/
    Sitak
    - Argentinien/Italien Delbonis/
    Lorenzi
     
    China Bai Y/
    Wu D
    - Spanien/Polen Carreño/
    Fyrstenberg
     
     
    So., 25.09
     
    Metz
    Männer Finale Einzel
    Pouille - Thiem 7:6(5) 6:2  
    Männer Finale Doppel
      Peralta/
    Zeballos
    -   M. Pavic/
    Venus
    6:3 7:6(4)  
     
    Sankt Petersburg
    Männer Finale Einzel
    A. Zverev - Wawrinka 6:2 3:6 7:5  
    Männer Finale Doppel
      Inglot/
    Kontinen
    -   Begemann/
    Paes
    4:6 6:3 12:10  
     
    Tokio
    Frauen Finale Einzel
    Wozniacki - N. Osaka 7:5 6:3  
     
    Wuhan
    Frauen Runde 1 Einzel
    Siegemund - Kovinic 6:7(7) 7:5 6:4  
    Makarova - Lisicki 6:1 6:2  
    Shvedova - Zheng Saisai 6:0 6:3  
    Wickmayer - Rogers 6:3 7:6(1)  
    Siniaková - Babos 6:3 7:5  
    Safárová - Lepchenko 7:5 6:3  
    Vinci - Puig 6:3 6:3  
    Kuznetsova - Bencic 6:3 3:4 RET
    Begu - Kulichkova 4:6 7:6(4) 6:2  
    Chirico - Bacsinszky 6:3 4:3 RET
    Frauen Runde 1 Doppel
    Deutschland/Tschechien Görges/
    Ka. Plíšková
    - China Liu C/
    Zhang K L
    6:3 7:5  
    Slowenien Klepac/
    Srebotnik
    - Deutschland/Tschechien Grönefeld/
    Peschke
    7:6(3) 6:4  
    Polen/Großbritannien Han X Y/
    Zhu L
    - China Rosolska/
    Watson
    6:4 4:6 10:7  
    Serbien/Tschechien Krunic/
    Siniaková
    - Australien/Russland Gavrilova/
    Kasatkina
    7:5 6:4  
     
    Seoul
    Frauen Finale Einzel
    Arruabarrena - Niculescu 6:0 2:6 6:0  
    Frauen Finale Doppel
      Flipkens/
    Larsson
    -   Omae/
    Plipuech
    6:2 6:3  
    Letzte Aktualisierung: 26.09.16 - 02:14:51

    31.01.2016, Quelle: dpa
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