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SPORTreportage | Winter X Games in Aspen Erste Sahne am Buttermilch-Berg

  • Bild Kevin Rolland bei Winter X Games
  • Liveticker Alle Spiele, alle Tore
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    Kevin Rolland bei den Winter X Games
    LivetickerAlle Spiele, alle Tore
    (Quelle: ZDF)

    von Heiko Oldörp

    Die Winter X Games begannen einst unter anderem mit Eisklettern - mittlerweile sind sie ein globales Markenzeichen geworden. Jede Menge Action auf Skiern, Snowboards und mit dem Snowmobile. Das lockt Fans jedes Jahr nach Aspen und weltweit vor die TV-Geräte. 

    Sie sind die Coolen in der Kälte, rasen, springen, machen Salti, drehen Schrauben – und sehen dabei möglichst locker und lässig aus. Auf dem Snowboard, den Skiern oder auch mit dem Snowmobile werden die Rocky Mountains gerockt. Action in Aspen heißt es derzeit wieder. In einem von Amerikas Protz- und Promi-Winterorten sind die Extremsport-Enthusiasten zu Gast. Zum 20. Mal werden die Winter X Games ausgetragen, zum 15. Mal nacheinander in Aspen.

    ESPN-Idee

    Der Fernsehsender ESPN hatte 1996 die Idee, neben der schon seit einem Jahr zuvor ausgetragenen
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    das aktuelle sportstudio ZDF SPORTreportage Mehr Fußball Winter X GamesDas ZDF ist für Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich
    Sommer-Version der X Games auch einen “jährlichen Wettkampf der größten Winter-Aktion-Athleten aus aller Welt” ins Leben zu rufen. Was schließlich 1997 im südkalifornischen Big Bear Lake unter anderem mit Snowboarden und Eisklettern begann, ist längst zum Höhepunkt eines jeden Winters für Sportler und Zuschauer geworden. Gold bei den X Games hat für viele Athleten einen mindestens ebenso großen Stellenwert wie der Sieg bei den Olympischen Winterspielen.

    Bei der Premiere der Winter X Games vor 19 Jahren kamen 38.000 Zuschauer zu dem Vier-Tage-Event. Im Vorjahr pilgerten 115.000 in Aspen zum Buttermilch-Berg - und bekamen dort allerlei erste Sahne zu sehen.

    Spaß, Spektakel und Show

    Die Veranstaltung bietet nicht nur Flugeinlagen, Hochgeschwindigkeits-Sport und - natürlich - Stürze, sondern auch jeden Abend Live-Bands. Aspen ist Spaß, Spektakel und Show - und vor allem das Epizentrum der Emotionen. ESPN trägt all das in die Welt hinaus. In 215 Länder werden die Winter X Games übertragen und laut TV-Sender so 365 Millionen Haushalte erreicht.

    Die Athleten begeistern Jahr für Jahr mit mutigeren Elementen, höheren, weiteren Sprüngen und mehr Action. “Für jeden Sport ist es super wichtig, dass es eine Entwicklung gibt”, betont Heath Frisby. Dem US-Amerikaner gelang 2012 als erstem ein Salto vorwärts mit dem Snowmobile. “Wenn du jedes Jahr immer nur das gleiche machst und dem gleichen Muster folgst, kommt es zum Stillstand, es wird langweilig - und niemand schaut sich das mehr an. Deshalb ist es unsere Aufgabe, immer wieder zuzulegen”, sagt Frisby.

    Deutsche sind dabei

    206 Athleten starten seit Donnerstag in 19 Wettbewerben. Sie sind zwischen 13 und 43 Jahre alt. Mit Snowboardcrosser Konstantin Schad, der 2014 Bronze gewann, den Skicrossern Paul Eckert und Daniel Bohnacker sowie Niko Johann (Monoski) sind auch vier Deutsche eingeladen.

    X-Games-Disziplin

    Slopestyle Ski

    Slopestyle Snowboard

    Einer fehlt jedoch, Shaun White. Die “fliegende Tomate”, erhielt erstmals keine Einladung. Den Grund wollten die Organisatoren nicht nennen. Man diskutiere die Einladungskriterien nicht öffentlich, hieß es lediglich.

    Rekordsieger Shaun White fehlt

    Mit White fehlt der Veranstaltung der größte Star der Snowboard-Szene. Der 29-Jährige ist mit 15 Siegen Rekord-Champion der Winter X Games. Auch seine 23 Medaillen sind unerreicht. White debütierte 2000 als 13-Jähriger und war seitdem bis auf 2014 (Olympia-Vorbereitung) in jedem Jahr dabei. Und er präsentierte sich in dieser Saison bislang in bestechender Form. Fans und Fachpresse werden ihn vermissen.“Die X-Games haben ein großes Loch”, schrieb die Tageszeitung “Denver Post”.

    29.01.2016
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