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Skispringen | Vierschanzentournee Severin Freund triumphiert in Oberstdorf

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    Hayböck, Freund und Prevc
    (Quelle: reuters)
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    Die erste Station der Vierschanzentournee in Oberstdorf ist mit einem Triumph für Severin Freund zu Ende gegangen. Der Deutsche siegte vor dem Österreicher Michael Hayböck und Peter Prevc (Slowenien).

    Die erste Station der Vierschanzentournee in Oberstdorf ist mit einem Triumph für Severin Freund zu Ende gegangen. Der Deutsche siegte vor dem Österreicher Michael Hayböck und Peter Prevc (Slowenien).

    (29.12.2015)
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    (Quelle: ZDF)
    VideoInnauer: Freund hat alle Chancen
    Toni Innauer

    Wie stehen die Chancen der deutschen Adler bei der Vierschanzentournee? ZDF-Experte Toni Innauer im Interview mit Susanne Simon.

    (28.12.2015)

    Severin Freund ist mit einem furiosen Sieg in die 64. Vierschanzentournee gestartet. Der Weltmeister aus Rastbüchl kam in Oberstdorf auf starke 126,0 und 137,5 Meter und gewann mit 307,2 Punkten knapp vor Michael Hayböck (Österreich/304,2). 

    Dritter wurde vor der Rekordkulisse von 25.500 Zuschauern in einem dramatischen Wettbewerb Topfavorit Peter Prevc aus Slowenien (299,9), der nach dem ersten Durchgang noch führte.  Vierter wurde der Norweger Anders Fannemel vor Japans Skisprung-Methusalem Noriaki Kasai (43). Der Österreicher Stefan Kraft, der im Vorjahr mit seinem Sieg in Oberstdorf den Grundstein zu seinem späteren Tournee-Triumph gelegt hatte, landete auf dem siebten Rang.

    Severin Freund auf Sven Hannawalds Spuren

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    "Ich freue mich wahnsinnig, das ist etwas Wunderschönes. Aber es ist erst ein kleiner Teil der Tournee vorbei", sagte Freund, der als erster Deutscher seit Sven Hannawald im Dezember 2002 am Schattenberg siegte. "Wir waren gut vorbereitet und hatten das Momentum auf unserer Seite. Es war wichtig, dass Severin mit diesem Gefühl von dieser Schanze geht", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Für Freund, der nach dem ersten Durchgang auf Platz fünf lag, war es der 21. Weltcup-Sieg seiner Karriere und der erste Erfolg bei der Tournee.

    Im zweiten Durchgang musste die Jury wegen der drehenden Winde immer wieder den Anlauf verändern. «Erst ging es drei Luken runter, dann wieder hoch. Es war ziemlich hektisch», erklärte Freund. Seine Aufholjagd hätte er selbst kaum für möglich gehalten: "Ich habe damit nicht mehr gerechnet. Wenn der Aufwind geblieben wäre, hätte Peter die Führung sicher nach unten gebracht", sagte Freund, der am Schluss von vielen
    Windpunkten profitierte.

    Schwarzer Tag für Schlierenzauer

    Richard Freitag sprang mit 121 und 130 Meter auf Platz neun. Der hoch gehandelte Andreas Wellinger kam nach einem schwachen ersten Sprung nicht über den 15. Rang hinaus. Insgesamt schafften es acht der zehn DSV-Adler in den zweiten Durchgang und sammelten somit Weltcup-Punkte. Andreas Wank und Stephan Leyhe überzeugten mit starken zweiten Sprüngen und den Rängen 13 und 14. Dahinter folgten Routinier Michael Neumayer (19.), Karl Geiger (26.) und Pius Paschke (29.).

    Nicht in den zweiten Durchgang schafften es dagegen Marinus Kraus (36.) und Markus
    Eisenbichler (41.). Einen schwarzen Tag erlebte der formschwache Gregor Schlierenzauer (Österreich), der als 31. enttäuschte. Auch Domen Prevc, erst 16 Jahre alter Bruder von Peter Prevc, blieb mit Rang 27 hinter den Erwartungen zurück. Weiter geht es bereits am Donnerstag (Silvester) mit der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Das ZDF überträgt live ab 13:45 Uhr.

    Der Zeitplan der Vierschanzentournee

    Garmisch-Partenkirchen (live im ZDF)
    Donnerstag, 31. Dezember, 14.00 Uhr: Qualifikation
    Freitag, 1. Januar, 14.00 Uhr: 1. Durchgang

    Innsbruck (live im ZDF)
    Samstag, 2. Januar, 14.00 Uhr: Qualifikation
    Sonntag, 3. Januar, 14.00 Uhr: 1. Durchgang

    Bischofshofen (live in der ARD)
    Dienstag, 5. Januar, 17.00 Uhr: Qualifikation
    Mittwoch, 6. Januar 2016, 17.00 Uhr: 1. Durchgang

    ZDF SPORTextra - Wintersport - Weltcup-Skispringen

    Donnerstag 31.12.2015, 13:45 - 15:15 Uhr
    Moderator: Norbert König

    Übertragung aus Garmisch-Partenkirchen
    Reporter: Stefan Bier
    Moderation: Norbert König
    Experte: Toni Innauer

    29.12.2015, Quelle: sid, dpa
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