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Ski Alpin | Weltcup Neureuther gewinnt Japan-Slalom

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    Felix Neureuther hat beim Slalom in Japan den zwölften Weltcup-Sieg seiner Karriere eingefahren. Der Partenkirchner verbesserte sich in Yuzawa Naeba im Finallauf vom fünften auf den ersten Platz.

    (14.02.2016)
    InteraktivAlles zum Nachlesen im Ticker
    (Quelle: ZDF)

    Kurzmeldung

    • 12:23 Uhr 14.02.2016Kurzmeldung

      Friedrich mit Titel-Hattrick 12:23 Uhr 14.02.2016
      Francesco Friedrich ist zum dritten Mal in Folge Weltmeister im Zweierbob. Der 25-Jährige aus Oberbärenburg setzte sich bei der WM in Innsbruck-Igls mit Anschieber Thorsten Margis nach vier Läufen knapp vor Junioren-Weltmeister Johannes Lochner (Stuttgart/+0,17 Sek.) durch, der mit Joshua Bluhm für einen deutschen Doppelerfolg sorgte. Dritter wurde der Schweizer Beat Hefti. Nur der Italiener Eugenio Monti (1957 bis 1961) holte im kleinen Schlitten bislang mehr als drei WM-Titel in Serie. Der "Hattrick" gelang vor Friedrich sonst nur dem heutigen Bundestrainer Christoph Langen (1993 bis 1996).

    • 11:08 Uhr 14.02.2016Kurzmeldung

      Hüfner holt EM-Titel 11:08 Uhr 14.02.2016
      Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat zum vierten Mal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen, im Kampf um den EM-Titel musste sich die 28-Jährige aber ihrer Rivalin Tatjana Hüfner geschlagen geben. Hüfner gewann in Altenberg vor Eliza Cauce (Lettland) und Tatjana Iwanowa (Russland), das Weltcup-Rennen wurde zugleich als Europameisterschaft ausgetragen. Geisenberger wurde Vierte und ist vor dem abschließenden Weltcup in Winterberg am kommenden Wochenende nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Julia Taubitz wurde Achte der Weltcup-Wertung, Dajana Eitberger Zehnte.

    • 13:02 Uhr 14.02.2016Kurzmeldung

      Deutsche Team-Staffel feiert Gold 13:02 Uhr 14.02.2016
      Zum Abschluss der EM in Altenberg haben sich Deutschlands Rennrodler auch den Sieg in der Team-Staffel gesichert. Tatjana Hüfner, Felix Loch und die Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Bene- cken gewannen vor den Staffeln aus Kanada und Lettland. Damit ist Deutschland beim letzten Weltcup am kommenden Wochenende in Winterberg auch in der Gesamtwertung nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Bei dem Weltcup im Erzgebirge wurde für den Sieg neben Punkten auch der EM-Titel vergeben.

    "Ein Neureuther wie zu besten Zeiten": Beim Slalom in Japan katapultiert sich Felix Neureuther im Finale bis an die Spitze und holt den zwölften Sieg seiner Karriere - auf einer Strecke, auf der schon sein Vater Podestplätze eingefahren hatte. 

    Nach seinem ersten Saisonsieg im alpinen Ski-Weltcup plauderte Felix Neureuther richtig gern über die eigene Familie. "Es ist immer schön, dort auch erfolgreich zu sein, wo es der Vater war. Das ist bei uns auch Familiengeschichte", sagte Neureuther am Sonntag in Japan. Beim bislang letzten Rennen auf dem Mount Naeba kam Papa Neureuther 1975 hinter Hansi Hinterseer und Ingemar Stenmark auf Rang drei - beim Weltcup-Comeback 41 Jahre später gelang Sohn Felix der zwölfte Sieg seiner Karriere. Fritz Dopfer wurde Vierter.

    Am Vorabend des Slaloms von Yuzawa Naeba hatten Neureuther Senior und Neureuther Junior via Videotelefonie bereits Eindrücke verglichen. "Da hab ich zu ihm gesagt: Hinter dem Stenmark, das ist keine Schande. Aber vom Hinterseer hättest du dich nicht schlagen lassen müssen", scherzte Neureuther im ORF und schob ein "Hansi, sei mir nicht böse" in Richtung des Volksmusikstars hinterher.

    "Sensationelle Fahrt"

    Musste Neureuther zu Saisonbeginn noch über Rückenschmerzen und Rückstände Auskunft geben, ist die Lockerheit auch in der Öffentlichkeit inzwischen zurück. "Ich war in
    ZITAT
    Schladming hätte ich lieber gewonnen, das wäre der letzte große Slalom gewesen, den ich noch nicht gewonnen habe.
    Felix Neureuther
    Schladming auch schon sehr schnell", erinnerte er an seinen verschenkten Sieg beim Flutlicht-Spektakel. Ein Einfädler nach Zwischenbestzeit im Finale bedeutete vor knapp drei Wochen das Aus. "Unter uns, obwohl wir in Japan sind: Schladming hätte ich lieber gewonnen", berichtete er nun. "Das wäre der letzte große Slalom gewesen, den ich noch nicht gewonnen habe."

    Über den Erfolg zum Abschluss der Asien-Woche freute sich Neureuther aber auch sehr. "Ich habe gewusst, dass ich einfach Vollgas geben muss. Die Bedingungen sind nicht besser geworden, es hat angefangen zu regnen und meine Brille hat beschlagen", sagte der deutsche Rekord-Sieger im Weltcup. Als Fünfter des ersten Durchgangs verbesserte er sich in Lauf zwei noch bis an die Spitze. Alpinchef Wolfgang Maier sprach danach von einer "sensationellen Fahrt" und lobte: "Bravo. Das war ein Neureuther wie zu besten Zeiten."

    Noch ist die Saison nicht vorbei

    Die Enttäuschung für Dopfer rückte dadurch in den Hintergrund. Wie tags zuvor im Riesenslalom hatte der Vizeweltmeister nach dem ersten Lauf geführt. Der erste Weltcup-Sieg seiner Karriere war wieder greifbar - aber als Vierter verpasste er am Ende erneut sogar das Podest. Sorgen machen müsse man sich deswegen aber nicht, betonte Maier. "Er ist Vierter und Siebter geworden - damit gehört er zur absoluten Weltspitze", sagte der Alpinchef. "Der Fritz ist einfach ein extrem bescheidener junger Mann, der damit gut zurecht kommt."
    Links
    Wintersport live
    Auf Neureuther fehlten ihm im Ziel 0,29 Sekunden. Der Schwede Andre Myhrer war als Zweiter 0,24 Sekunden schneller als Dopfer, Marco Schwarz reichten 0,05 Sekunden Vorsprung auf den 28-Jährigen zu Rang drei. Unmittelbar nach dem Abschwingen stützte sich Dopfer zwar enttäuscht auf seine Stöcke, auch Neureuther schien in seinem Jubel kurz zu zögern - aber Grund zur Trauer sah Maier nicht. "Man muss auch einfach dankbar sein, dass er konstant so gut fährt." Noch ist die Saison auch nicht vorbei. Gut für Dopfer - und für Neureuther.

    Wintersport-Videos

    14.02.2016, Quelle: dpa
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