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Champions League | Achtelfinale Kevin Trapps wichtigstes Spiel

UEFA Champions League - FC Chelsea - Paris St. Germain, 09.03.2016 20:25 Uhr
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    CL: Achtelfinale live im ZDF
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    von Alexis Menuge

    Bei Paris Saint-Germain erlebt Kevin Trapp keine einfache Zeit. Mal wird der deutsche Schlussmann gefeiert, mal heftig kritisiert. Im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League heute, 20.45 Uhr (ZDF ab 20.25 Uhr), gegen Chelsea geht es um nicht weniger als seine Zukunft in der französischen Hauptstadt. 

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    Der ehemalige Torwart der Frankfurter Eintracht, der im vergangenen Sommer für eine Ablösesumme in Höhe von knapp zehn Millionen Euro zu Paris Saint-Germain gewechselt  war, soll jetzt zeigen, warum ihn die Verantwortlichen des französischen Meisters verpflichtet haben.

    Denn bisher konnte der gebürtige Saarländer zwar immer wieder klasse Leistungen abliefern, aber er lässt jegliche Konstanz vermissen.

    Von der Lokalpresse verhöhnt

    Im Hinspiel gegen Chelsea (2:1) vor drei Wochen wurde er noch zum Mann des Spiels gekürt. Drei Tage später gegen Reims (4:1) in der Meisterschaft griff er in einem Luftkampf völlig daneben und wurde nicht zum ersten Mal von der Lokalpresse verhöhnt und von einem Teil der PSG-Anhänger ausgepfiffen.

    PSG und Eintracht Frankfurt sind eben zwei verschiedene Welten: Während er in der Bundesliga bei jedem Spiel geprüft wurde, wird er in der Ligue1 kaum beschäftigt, weil sein Team seine Gegner locker im Griff hat.

    Wichtiger Fürsprecher

    ZITAT
    Kevin macht zwar Fehler, aber welcher Spieler ist schon perfekt.
    Trainer Laurent Blanc
    Trapp kann aber nach wie vor das Vertrauen von Trainer Laurent Blanc jederzeit spüren. "Kevin macht zwar Fehler, aber welcher Spieler ist schon perfekt. Bisher bin ich mit seinem Auftreten zufrieden und ich bin fest davon überzeugt, dass er uns in den wichtigsten Partien weiterbringen wird", erklärte der ehemalige Nationaltrainer Frankreichs.

    Es war vor allem Laurent Blanc, der sich für Trapps Verpflichtung stark gemacht hatte. Er war mit seinem Vorgänger Salvatore Sirigu unzufrieden. Er warf Italiens Nummer zwei vor, keine unhaltbaren Bällen zu halten, wie in der vergangenen Saison beim Viertelfinal-Aus in der Königsklasse gegen den FC Barcelona.

    Sirigu lauert

    Es folgte Kevin Trapp, doch Sirigu ist immer noch in Paris und wartet darauf, eine neue Chance zu bekommen. Eine Situation, die den deutschen Keeper sicherlich belastet. Bei jedem Patzer Trapps schwenken die französischen Sender sofort ihre Kameras auf die Ersatzbank und zeigen das Gesicht des Italieners.

    Trapp zeigt sich aber durchaus selbstkritisch und lernfähig. "Ich weiß, dass ich immer wieder in der Kritik stehe", sagt er im Gespräch mit zdfsport.de. "Auch die Pfiffe im Prinzenpark kann ich verstehen. Ich weiß selbst nicht wie ich reagieren würde, wenn ich auf der Tribüne Platz nehmen würde, und der Torwart macht einen Fehler. Solche Reaktionen kann ich nachvollziehen. Aber durch solche Fehler werde ich besser, weil ich daraus die Lehren ziehe", so Trapp.

    Gegen Real Madrid gepatzt

    Achtelfinale live m ZDF

    FC Chelsea - Paris St. Germain (9. März/20.25 Uhr)
    FC Bayern - Juventus Turin (16. März./20.25 Uhr)

    In der Gruppenphase der Champions League machte er praktisch im Alleingang alle Angriffe von Real Madrid in Paris zunichte - doch beim Rückspiel im Santiago Bernabeu patzte er kurz vor Schluss, was dazu führte, dass sein Team Gruppenzweiter wurde und demzufolge eine schwere Hürde namens Chelsea vor sich hat.

    An der Stamford Bridge wird Trapp das wichtigste Spiel seiner Karriere bestreiten. Entweder erledigt er seinen Job bravourös und bringt seine Mannschaft unter die besten acht Teams des Kontinents, oder er begeht erneut einen Fehler und PSG scheidet aus, was sich wohl für ihn als fatal erweisen würde.

    Weltklassebesetzung

    Auf jeder Position sind die Hauptstädter Weltklasse besetzt. Nur auf dem Torhüter-Posten muss sich Trapp noch beweisen, ein für alle Mal das Vertrauen der Verantwortlichen rechtfertigen und zeigen, dass er seinen Platz im Pariser Star-Ensemble verdient hat.

    Live im ZDF immer mittwochs
    Oliver Welke, Oliver Kahn, Jochen Breyer (v.li.)

    Der ZDF-Sendetag in den Champions-League-Wochen ist grundsätzlich der Mittwoch. Das wurde im Vorfeld mit der UEFA (bzw. ihrer Rechteagentur TEAM) vereinbart. Das ZDF, das in Deutschland als einziger Free-TV-Sender von der Königsklasse live berichtet, musste sich im Vorfeld für einen Übertragungstag entscheiden. Solange noch mehr als eine deutsche Mannschaft im Wettbewerb vertreten ist, ist das ZDF an die Regel gebunden und kann nur ein Mittwoch-Spiel live zeigen. Diese Praxis für Live-Übertragungsrechte im Free-TV gibt es auch in anderen Ländern.

    Sonderfall Finalrunde: Erst mit dem Ausscheiden einzelner deutscher Teams gelten andere Regeln. Ist nur noch ein Bundesligist im Wettbewerb, dann wird das ZDF das Hin- und Rückspiel dieses Vereins live ausstrahlen, obwohl eine der beiden Partien an einem Dienstag ausgetragen wird. Sollte keine deutsche Mannschaft mehr im Wettbewerb vertreten sein, haben wir die Möglichkeit, das spannendste Duell des Spieltags auszuwählen und dieses dem deutschen Publikum zu zeigen, egal, ob die Partien dienstags oder mittwochs ausgetragen werden.

    Fakten zur Champions League

    Die Champions-League-Sieger (seit 1993)

    Feier FC Barcelona Champions League Finale

    1993 Olympique Marseille

    1994 AC Mailand

    1995 Ajax Amsterdam

    1996 Juventus Turin

    1997 Borussia Dortmund

    1998 Real Madrid

    1999 Manchester United

    2000 Real Madrid

    2001 Bayern München

    2002 Real Madrid

    2003 AC Mailand

    2004 FC Porto

    2005 FC Liverpool

    2006 FC Barcelona

    2007 AC Mailand

    2008 Manchester United

    2009 FC Barcelona

    2010 Inter Mailand

    2011 FC Barcelona

    2012 FC Chelsea

    2013 Bayern München

    2014 Real Madrid

    2015 FC Barcelona

    2016 Real Madrid

    Meiste Siege:

    5 x Real Madrid

    4 x FC Barcelona

    3 x AC Mailand

    2 x Manchester United

    2 x Bayern München

    Acht weitere Mannschaften haben die Champions League je einmal gewonnen.

    Die Sieger des Landesmeisterpokals (1955 - 1992)

    1956 Real Madrid
    1957 Real Madrid
    1958 Real Madrid
    1959 Real Madrid
    1960 Real Madrid
    1961 Benfica Lissabon
    1962 Benfica Lissabon
    1963 AC Mailand
    1964 Inter Mailand
    1965 Inter Mailand
    1966 Real Madrid
    1967 Celtic Glasgow
    1968 Manchester United
    1969 AC Mailand
    1970 Feyenoord Rotterdam
    1971 Ajax Amsterdam
    1972 Ajax Amsterdam
    1973 Ajax Amsterdam
    1974 Bayern München
    1975 Bayern München
    1976 Bayern München

    1977 FC Liverpool
    1978 FC Liverpool
    1979 Nottingham Forest
    1980 Nottingham Forest
    1981 FC Liverpool
    1982 Aston Villa
    1983 Hamburger SV
    1984 FC Liverpool
    1985 Juventus Turin
    1986 Steaua Bukarest
    1987 FC Porto
    1988 PSV Eindhoven
    1989 AC Mailand
    1990 AC Mailand
    1991 Roter Stern Belgrad
    1992 FC Barcelona

    Meiste Siege:

    6 x Real Madrid

    4 x FC Liverpool

    4 x AC Mailand

    3 x Ajax Amsterdam

    3 x Bayern München

    Die erfolgreichsten Trainer

    Rekordhalter: Reals Trainer Carlo Ancelotti

    22 Mal wurden bislang Champions-League-Sieger gekürt. Carlo Ancelotti hat den Titel als einziger Trainer drei Mal gewonnen.

    Meiste Champions-League-Titelgewinne als Trainer
    3 x Carlo Ancelotti/ITA (2003 und 2007 mit dem AC Mailand, 2014 mit Real Madrid)
    2 x Jose Mourinho/POR (2004 mit dem FC Porto, 2010 mit Inter Mailand)
    2 x Josep Guardiola/ESP (2009 und 2011 mit dem FC Barcelona)
    2 x Vicente del Bosque/ESP (2000 und 2002 mit Real Madrid)
    2 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München)
    2 x Alex Ferguson/SCO (1999 und 2008 mit Manchester United)
    2 x Jupp Heynkes/GER (1998 mit Real Madrid und 2013 mit Bayern München)

    Meiste Endspiel-Teilnahmen als Trainer
    4 x Carlo Ancelotti/ITA (2003*, 2005, 2007* mit dem AC Mailand, 2014* mit Real Madrid)
    4 x Alex Ferguson/SCO (1999*, 2008*, 2009, 2011 mit Manchester United)
    4 x Marcello Lippi/ITA (1996*, 1997, 1998, 2003 mit Juventus Turin)
    3 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997* mit Borussia Dortmund, 1999, 2001* mit Bayern München)
    3 x Fabio Capello/ITA (1993, 1994*, 1995 mit dem AC Mailand)
    3 x Louis van Gaal/NED (1995*,1996 mit Ajax Amsterdam, 2010 mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes/GER (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)

    Deutsche Trainer im Champions-League-Finale
    3 x Ottmar Hitzfeld (1997* mit Borussia Dortmund, 1999 und 2001* mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)
    1 x Klaus Toppmöller (2002 mit Bayer Leverkusen)
    1 x Jürgen Klopp (2013 mit Borussia Dortmund)

    *Champions-League-Sieger

    Europas Rekordtorschützen

    Cristiano Ronaldo und Messi

    Cristiano Ronaldo/POR (94 Tore)

    Lionel Messi/ARG (83 Tore)

    Raul Gonzalez/ESP (71 Tore)

    Ruud van Nistelrooy/NED (60 Tore)

    Andriy Shevchenko/UKR ( 59 Tore)

    Thierry Henry/FRA (51 Tore)

    Filippo Inzaghi/ITA (50 Tore)

    Zlatan Ibrahimovic/SWE (49 Tore)

    Alfredo di Stéfano/ESP (49 Tore)

    Eusébio/POR (47 Tore)

    Karim Benzema/FRA (46 Tore)

    Didier Drogba/CIV (44 Tore)

    Alessandro del Piero/ITA (44 Tore)

    Fernando Morientes/ESP (37 Tore)

    Thomas Müller/GER (36 Tore)

    Ferenc Puskás/HUN (35 Tore)
    Gerd Müller/GER (34 Tore)

    Wayne Rooney/ENG (34 Tore)

    Samuel Eto'o/KAM (33 Tore),

    Francisco Gento/ESP (32 Tore)

    David Trezeguet/FRA (32 Tore)

    Robert Lewandowski/POL (32 Tore)

    Serhiy Rebrov/UKR (31 Tore)

    Rivaldo/BRA (31 Tore)

    Steven Gerrard/ENG (30 Tore)

    Ryan Giggs/WAL (30 Tore)

    Kaká/BRA (30 Tore)

    Patrick Kluivert/NED (30 Tore)

    [Fett = Spieler noch bei europäischem Klub aktiv;

    inkl. Qualifikation und Play-Off-Spielen;

    Quelle: uefa.com; Stand: 10.05.2016]

    09.03.2016
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