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Fußball-Bundesliga | Eintr. Braunschweig Höhepunkt einer Kumpeltour

  • Video Braunschweig will überraschen
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    Die Bundesliga startet in die 51. Saison. Neu dabei ist Aufsteiger Eintracht Braunschweig, dessen Klassenerhalt viele skeptisch gegenüberstehen. Die Braunschweiger sehen das natürlich anders.

    (08.08.2013)
    InteraktivTippen Sie die Bundesliga
    (Quelle: ZDF)
    BilderserieNeue Gesichter in der Bundesliga
    (18.07.2013)
    BilderserieDie Trainer der Bundesliga-Teams
    Trainer Marek Mintal undTrainer Roger Prinzen
    (02.07.2013)

    Kurzmeldung

    • 15:45 Uhr 18.07.2013Kurzmeldung

      Braunschweig verlängert mit Arnold 15:45 Uhr 18.07.2013
      Eintracht Braunschweig setzt auf Kontinuität. Der Bundesliga-Aufsteiger hat den Vertrag mit Sportdirektor Marc Arnold vorzeitig bis 2017 verlängert. Der frühere Profi arbeitet seit 2008 für die Eintracht und gilt mit Trainer Torsten Lieberknecht als Garant für die Bundesliga-Rückkehr nach 28 Jahren. "Diese Verlängerung ist ein Signal für das schwierige nächste Jahr", erklärte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt. Arnolds alter Vertrag wäre im nächsten Sommer ausgelaufen. "Ich freue mich über das Vertrauen und weiß das sehr zu schätzen", sagte der Braunschweiger Manager.

    von Christian Otto

    Mini-Etat, dezente Verstärkungen, keinerlei Stars: Bei seiner puristischen Rückkehr in die Bundesliga wird der Traditionsverein Eintracht Braunschweig mit regionaler Vorfreude und bundesweiter Skepsis bedacht. 

    Die Siege in Serie und die wundersame Wandlung seines Vereins verschleiern die Wirklichkeit. Torsten Lieberknecht, dieser charmante Cheftrainer von Eintracht Braunschweig, kann auch ganz anders. Seine Wutausbrüche und kritischen Töne, die mangels nennenswerter Rückschläge zuletzt Seltenheitswert besaßen, weiß er geschickt zu verbergen. "Ich bin wie ein Vater für meine Spieler, der sie schützen möchte", sagt der 40-Jährige.

    Links
    Herthas neue Sachlichkeit

    Bei der Eintracht dürfte es in Kürze wieder häufiger laut werden. Angesichts eines Saisonbudgets von 40 Millionen Euro geht die Eintracht als belächelter Außenseiter in die Saison. Das frühe Scheitern im DFB-Pokal bei Zweitligist Arminia Bielefeld (1:2) bestärkt die vielen Kritiker darin, dass Braunschweig einen wirklich nett gemeinten, aber angeblich chancenlosen Anlauf in Richtung Klassenerhalt nimmt.

    Topspiel im "aktuellen sportstudio"

    Eintr. Braunschweig - Werder Bremen (18.30 Uhr)

    Erste Bilder der Partie im Free-TV in der Jubiläums-Sendung zum 50. Geburtstag des "aktuellen sportstudios". Mehr Informationen zur Sendung (22 Uhr) mit vielen prominenten Gästen siehe unten.

    Moderator: Michael Steinbrecher

    Ansturm der Fans

    Bis vor Kurzem war seine Kumpeltour noch eine bestaunte Variante im herben Profigeschäft. Innerhalb von fünf Jahren ist es Lieberknecht gelungen, ohne nennenswerte Ablösesummen, aber mit viel Fingerspitzengefühl ein starkes Kollektiv zu formen. Er hat es selten verändert und behutsam weiterentwickelt. Wie naiv es ist, diesen Kurs in Europas vermeintlich stärkster Profiliga fortsetzen zu wollen, wird sich ab Samstag zeigen.

    Mit dem Heimspiel gegen Werder Bremen kehrt die Eintracht nach 28-jähriger Abstinenz in die 1. Liga zurück. Die Euphorie in Braunschweig ist so groß, dass rund 25.000 Dauerkarten hätten verkauft werden können. Weil nur 15.500 Saisontickets vergeben wurden, musste eine Verlosung in Anwesenheit eines Notars vorgenommen werden.

    Die enorme regionale Vorfreude wird durch bundesweite Skepsis getrübt. Mit fünf soliden Neuzugängen, von denen nur zwei nennenswerte Erstliga-Erfahrung besitzen, ist das seit Jahren eingespielte Team ergänzt worden. Die Personalpolitik der Eintracht bleibt aus Überzeugung so defensiv. Und weil die Verantwortlichen aus der Vergangenheit gelernt haben: Anfang 2008 stand der Traditionsverein noch am Rande einer Insolvenz.

    ZITAT
    Ich bin wie ein Vater für meine Spieler, der sie schützen möchte.
    Torsten Lieberknecht

    Aufstieg mit Vernunft

    Mit der damaligen Amtsübernahme von Präsident Sebastian Ebel konnte eine Bodenbildung eingeleitet werden. Lieberknecht, vor fünf Jahren aus der Verlegenheit heraus zum Cheftrainer befördert, ist wie Manager Marc Arnold ein bemerkenswerter Karrieresprung gelungen. Und hinter den Kulissen wacht Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt darüber, dass beim Meister von 1967 wieder mit Vernunft gewirtschaftet wird.

    Bei der Eintracht sind keine Stars am Ball. Mit Harmonie, Kampfkraft und taktischen Tricks soll die millionenschwere Konkurrenz geärgert werden. "Wir wissen, dass uns keine Wellness-Tour erwartet. Aber wir wollen eine Mannschaft zum Anfassen bleiben, die alles nur Erdenkliche versucht", sagt Cheftrainer Lieberknecht voller Mut und Zuversicht.

    Der Auftakt in die Saison
    Zur Zeit finden keine Spiele statt.
      1. Bayern München 31 26 3 2 84:20 64 81  
      2. Borussia Dortmund 31 20 4 7 71:34 37 64  
      3. Schalke 04 31 17 7 7 57:41 16 58  
      4. Bayer Leverkusen 31 17 3 11 54:38 16 54  
      5. VfL Wolfsburg 31 16 5 10 56:46 10 53  
      6. Borussia Mönchengladbach 31 14 7 10 54:39 15 49  
      7. FSV Mainz 05 31 14 5 12 46:49 -3 47  
      8. FC Augsburg 31 12 7 12 41:45 -4 43  
      9. Hoffenheim 31 10 10 11 67:66 1 40  
      10. Hertha BSC 31 10 8 13 38:42 -4 38  
      11. Werder Bremen 31 9 9 13 37:59 -22 36  
      12. Eintracht Frankfurt 31 9 8 14 39:53 -14 35  
      13. SC Freiburg 31 9 8 14 39:54 -15 35  
      14. Hannover 96 31 10 5 16 41:57 -16 35  
      15. VfB Stuttgart 31 8 7 16 48:59 -11 31  
      16. Hamburger SV 31 7 6 18 47:65 -18 27  
      17. 1. FC Nürnberg 31 5 11 15 36:62 -26 26  
      18. Eintracht Braunschweig 31 6 7 18 28:54 -26 25  

    das aktuelle sportstudio

    Samstag 10.08.2013, 22:00 - 00:00 Uhr
    Moderator: Michael Steinbrecher

    Zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2013/14 feiert das "aktuelle sportstudio" des ZDF sein 50-jähriges Bestehen. Am 24. August 1963 - mit Anpfiff der neugegründeten Fußball-Bundesliga - strahlte das ZDF zum ersten Mal das "sportstudio" aus - moderiert von Heribert Meisel.

    Den 50. Geburtstag begeht das "sportstudio" mit einer besonderen Ausgabe, einer Mischung aus Regel- und Jubiläumssendung:

    Live aus dem Studio 3 in Mainz, vor einem Hintergrund aus Studiodeko-Elemente aus fünf Jahrzehnten "sportstudio", gibt es die aktuellen Ereignisse aus der Fußball-Bundesliga (u.a. das Topspiel), garniert mit Rückblicken in die "sportstudio"-Vergangenheit: eine inhaltliche und optische Zeitreise durch fünf Jahrzehnte "das aktuelle sportstudio" - von der Litfasssäule bis hin zu Live-Glückwünschen via Twitter.

    Die Moderation dieser "special edition" übernehmen die drei aktuellen "sportstudio"-Gesichter Katrin Müller-Hohenstein, Sven Voss und Michael Steinbrecher. Dabei wird das Trio unterstützt von einer Reihe ehemaliger Moderatoren, unter anderen "Mister sportstudio" Dieter Kürten (mit 375 Moderationen der interne Rekordhalter).

    Auf der Gästeliste steht an vorderster Stelle Franz Beckenbauer - in 50 Jahren "sportstudio" ein besonders gern gesehener Besucher. Mit bisher 56 Auftritten - angefangen am 11. September 1965, seinem 20. Geburtstag - ist "Kaiser Franz" der häufigste "sportstudio"-Gast, legendär der Treffer, bei dem er den Ball von einem Weißbierglas auf die Torwand kickte.

    Die aktuellen Themen der Sendung:

    Fußball-Bundesliga, 1. Spieltag
    Bayern München - Bor M'Gladbach (Fr.)
    Eintracht Braunschweig - Werder Bremen
    Hoffenheim - 1. FC Nürnberg
    Bay. Leverkusen - SC Freiburg
    Hannover 96 - VfL Wolfsburg
    FC Augsburg - Bor. Dortmund
    Hertha BSC - Eintracht Frankfurt


    Fußball: 2. Liga, 2. Spieltag
    SC Paderborn - 1. FC Köln
    FC Ingolstadt 04 - Karlsruher SC

    Leichtathletik
    WM in Moskau/Russland

    Gäste:
    Franz Beckenbauer, Mario Götze, Rudi Völler, Britta Heidemann, Gunda Niemann-Stirnemann, Regina Halmich, Dieter Kürten u.a.

    07.08.2013
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