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EM in Polen | 25:23 gegen Dänemark Handballer im Höhenrausch: Deutschland unter den besten Vier

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    Deutsche Handballer bejubeln Halbfinaleinzug
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    (Quelle: ZDF)

    Die deutschen Handballer blasen bei der EM in Polen zum Gipfelsturm. Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat den zweimaligen Europameister Dänemark mit 25:23 (12:13) besiegt und steht im Halbfinale. 

     

    Handball-EM am Freitag

    Halbfinale in Krakau
    Norwegen - Deutschland 18.30 Uhr / ZDF
    Spanien - Kroatien 21.00 Uhr

    Spiel um Platz 5 in Breslau
    Frankreich - Dänemark 18.30 Uhr
    Spiel um Platz 7 in Breslau
    Polen - Schweden 16.00 Uhr

    Damit spielt Deutschland am Freitag um 18.30 Uhr (ZDF live) gegen Norwegen um den Finaleinzug und die erste Medaille bei einem Großereignis seit dem WM-Gold vor neun Jahren.

    Variable Deckung

    Nach anfänglichen Problemen und einem 2:4-Rückstand (7. Minute) kam die DHB-Auswahl von Minute zu Minute besser ins Spiel. Die Deckung um Abwehrchef Finn Lemke stellte sich dem dänischen Angriff mit Superstar Mikkel Hansen entschlossen entgegen und variierte immer wieder zwischen einer 6:0- und einer offensiven 4:2-Variante.

    Links
    Sieg gegen Russland Die Handball-EM im Liveticker
    Der deutsche Angriff legte die anfängliche Nervosität schnell ab und kam durch Kreisläufer Erik Schmidt zum Ausgleich (5:5/12.). Die hinter der Ersatzbank sitzenden verletzten Steffen Weinhold und Christian Dissinger sprangen in ihren Deutschland-Trikots auf und jubelten lautstark.

    Neun Bundesliga-Legionäre

    Nach der ersten Führung beim 6:5 (13.), die Youngster Rune Dahmke mit einem Tempogegenstoß erzielte, machten sich auch die zahlreichen deutschen Fans bemerkbar. "Jetzt geht"s los", hallte es durch die mit 6500 Zuschauern ausverkaufte Jahrhunderthalle.

    Steffen Fäth

    Sechs Tore: Steffen Fäth
    Quelle: dpa

    Durch Hansen und den Magdeburger Michael Damgaard hielten die mit neun Bundesliga-Legionären angetretenen Dänen dagegen, doch dem Sigurdsson-Team war das große Selbstvertrauen und der absolute Siegeswille anzumerken. Als Kai Häfner, der ebenso wie Julius Kühn kurzfristig nachnominiert worden war, zum 10:8 (22.) traf, hielt es auch DHB-Präsident Andreas Michelmann nicht mehr auf seinem Sitz.

    Fäth überragend

    Mit vier Toren in Folge schlugen die Dänen zurück, aber der überragende Steffen Fäth hielt die deutsche Auswahl im Spiel. Mit seinem fünften Treffer beim fünften Wurfversuch stellte der Wetzlarer den 12:13-Halbzeitstand her.

    Handball, Deutschland - Dänemark: Fabian Wiede

    Mit fünf Toren zweitbester Werfer: Fabian Wiede
    Quelle: dpa

    Mit zwei schnellen Toren von Tobias Reichmann zur 14:13-Führung gelang nach der Pause ein Start nach Maß. Die Partie blieb aber ausgeglichen, die Spannung steigerte sich minütlich. Es entwickelte sich eine Abwehrschlacht, beide Teams mussten für ihre Tore hart kämpfen, da auch die Torhüter Andreas Wolff und Niklas Landin bei den Dänen immer besser ins Spiel kamen.

    Von 21:23 auf 25:23

    In einer dramatischen Schlussphase lag die DHB-Auswahl zunächst mit 21:23 zurück (53.). Doch das deutsche Team gab nicht auf und kam durch Martin Strobel wieder zum Ausgleich (23:23/57.). Reichmann sorgte per Siebenmeter 2:37 Minuten vor dem Ende für die Führung, Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt scheiterte im Gegenzug am
    Deutschland - Dänemark 25:23 (12:13)

    Deutschland: Wolff, Lichtlein - Sellin, Lemke, Reichmann 4/3, Wiede 5, Pekeler, Strobel  1, Schmidt 1, Fäth 6, Häfner 3, Dahmke 2, Kühn 1, Ernst, Pieczkowski  1, Kohlbacher  1
    Dänemark: Landin, Möller - Lynggaard, Christiansen 1, Mensah Larsen 2, Mortensen, Eggert 6/3, Lauge Schmidt, Nöddesbo, Svan Hansen 2, Lindberg 2, Möllgaard, Toft Hansen, Hansen 7, Damgaard 3, Balling
    Schiedsrichter: Horacek/Novotny (Tschechien). - Zuschauer: 6500. - Strafminuten: 6 / 8

    Innenpfosten des deutschen Tores. Fabian Wiede sorgte mit dem 25:23 eine Minute vor dem Ende für die Entscheidung.

    "Wir haben einfach unser Ding durchgezogen. Das war eine grandiose Leistung. Wir haben uns nicht verrückt machen lassen", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson in der ARD.

    Frankreich ist raus

    Welt- und Europameister Frankreich hat den Sprung ins Halbfinale verpasst, dafür dürfen neben Deutschland auch Spanien, Norwegen und Kroatien auf Medaillen hoffen. Die norwegischen Außenseiter bezwangen zum Hauptrundenabschluss die Franzosen überraschend deutlich mit 29:24 (12:11) und sicherten sich dadurch sogar den Gruppensieg in der Gruppe I.

    Im Kampf um den zweiten Platz in Staffel I setzte sich Kroatien dank eines 37:23 (15:10)-Sieges über Gastgeber Polen durch. Die Kroaten bekommen es im Halbfinale nun mit den Spaniern zu tun, die sich durch ein 25:23 (11:12) gegen Russland den Sieg in der deutschen Gruppe II sicherten.

    27.01.2016, Quelle: SID
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