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Handball-EM: Deutschland-Slowenien 25:21 Deutschland zieht in die Hauptrunde ein

  • Video Mit solider Defensive in die Hauptrunde
  • Video Sigurdsson:"Gut mit Druck umgegangen"
  • Video EM: Polen zu stark für Frankreich
  • VideoMit solider Defensive in die Hauptrunde
    Die deutschen Habndballer ließen beim 25:21-Sieg im letzten EM-Gruppenspiel gegen Slowenien nichts mehr anbrennen und stehen in der Hauptrunde.

    Die deutschen Habndballer ließen beim 25:21-Sieg im letzten EM-Gruppenspiel gegen Slowenien nichts mehr anbrennen und stehen in der Hauptrunde.

    (20.01.2016)
    VideoSigurdsson:"Gut mit Druck umgegangen"
    Dagur Sigurdsson ist zufrieden mit seiner Mannschaft

    Bundestrainer Dagur Sigurdsson zeigt sich nach dem entscheidenden Vorrundenspiel gegen Slowenien sehr zufrieden. Vor allem dank einer "kompletten Abwehrleistung" gewann das Team mit 25:21.

    (20.01.2016)
    VideoEM: Polen zu stark für Frankreich
    Polen - Frankreich

    Das Duell zweier großer Handball-Nationen entschied Gastgeber Polen mit 31:25 für sich. Die Polen sicherten sich somit den ersten Platz in Gruppe A und gehen ohne Verlustpunkt in die Zwischenrunde.

    (20.01.2016)

    Kurzmeldung

    • 21:58 Uhr 20.01.2016Kurzmeldung

      Spanier und Dänen mit weißer Weste 21:58 Uhr 20.01.2016
      Die beiden hoch gehandelten Teams von Spanien und Dänemark sind mit weißer Weste in die Hauptrunde der Handball-EM in Polen gestürmt. Die Iberer schlugen Schweden 24:22 (12:10) und sicherten sich Platz 1 in der deutschen Gruppe C. Dänemark bezwang Ungarn in der Gruppe D 30:22 (18:10). Beide Teams nehmen die optimale Ausbeute von 4:0 Punkten mit in die nächste Turnierphase. Zuvor hatte sich in Gruppe D Russland für die Hauptrunde qualifiziert. Der Europameister von 1996 besiegte Montenegro mit 28:21 (14:9) und wird damit wie Ungarn und Dänemark deutscher Gegner in der nächsten Runde sein.

    Zum Abschluss der Vorrunde bezwang Deutschland in Breslau Slowenien mit 25:21 (12:10). Damit startet das DHB-Team mit zwei Punkten in die Hauptrunde und trifft dort am Freitag auf Ungarn (18:15 live im ZDF), am Sonntag auf Russland und am Mittwoch auf Dänemark. 

    Den «Lieblingsgegner» geschlagen, das Zwischenziel erreicht: Die deutschen Handballer haben bei der EM in Polen ihren zweiten Sieg im dritten Spiel gefeiert und sind souverän weiter. Durch den Sieg hielt auch die Serie: Die deutsche Mannschaft bleibt bei Welt- und Europameisterschaften ungeschlagen gegen die Slowenen, für die die EM beendet ist. Vor rund 6000 Zuschauern war Tobias Reichmann fünf Treffern bester deutscher Torschütze. Henrik Pekeler (55.) und der Slowene Vid Potenko (55.) sahen jeweils nach drei Zeitstrafen Rot.

    Gegen Ungarn, Russland und Dänemark
    Links
    DHB-Team wie im Rausch Handball-EM Liveticker zur Handball-EM
    In der Hauptrunde trifft die deutsche Mannschaft auf die ersten drei Teams aus der Parallelgruppe D. Dies sind Dänemark, Ungarn und Russland.  Die beiden hoch gehandelten Teams von Spanien und Dänemark sind mit weißer Weste in die Hauptrunde der Handball-EM in Polen gestürmt.

    Die Iberer besiegten Rekord-Europameister Schweden zum Abschluss der Vorrunde in Breslau mit 24:22 (12:10) und sicherten sich damit den ersten Platz in der deutschen Gruppe C, der EM-Zweite Dänemark bezwang Ungarn in der Gruppe D souverän 30:22 (18:10). Beide Teams nehmen damit die optimale Ausbeute von 4:0 Punkten mit in die nächste Turnierphase.

    Schwächen im Abschluss

    Es war eines dieser vielen kleinen Zeichen, die den Teamgeist der deutschen Mannschaft im Spiel gegen Slowenien auch nach außen zeigen: Abwehrriese Finn Lemke schaltete sich nach einem gewonnenen Ball mit in den Angriff ein, passte mustergültig auf Kreisspieler Jannik Kohlbacher und bejubelte dessen Treffer zum 7:6 (17.) mit ausgestreckten Armen und Zeigefingern Richtung Auswechselbank.

    Zuvor hatte die mit Abstand jüngste deutsche EM-Mannschaft der letzten Jahre große Schwächen beim Torwurf gezeigt. Die Start-Sieben mit dem gegen Schweden überragenden Andreas Wolff im Tor brachte es im Schnitt gerade einmal auf 24,7 Jahre. Ob nun Unerfahrenheit oder einfach nur Wurfpech: Nach dem 2:1 (4.) ging kein Ball mehr ins slowenische Tor. So geriet das deutsche Team mit 2:5 (10.) ins Hintertreffen und musste wie gegen Spanien (29:32) und Schweden einem Rückstand hinterherlaufen.

    Deutschland - Slowenien 25:21 (12:10)

    Deutschland: Lichtlein (Gummersbach), Wolff (Wetzlar) - Reichmann (Kielce/5/3), Weinhold (Kiel/4), Dahmke (Kiel/4), Fäth (Wetzlar/3), Kohlbacher (Wetzlar/3), Wiede (Berlin/2), Dissinger (Kiel/2), Strobel (Balingen/1), Sellin (Melsungen/1), Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Lemke (Magdeburg), Schmidt (Hannover), Pieczkowski (Lübbecke), Ernst (Gummersbach)

    Slowenien: Skof, Skok - Kavticnik (6), Gajic (3/2), Blagotinsek (2), Gaber (2), Zorman (2), Marguc (2/1), Skube (1), Mackovsek (1), Miklavcic (1), Bombac (1/1).
    Schiedsrichter: Santos/Fonseca (Portugal)
    Zeitstrafen: 7:7
    Rote Karten: Pekeler (55.) nach dritter Zeitstrafe, Poteko (55.) nach dritter Zeitstrafe
    Siebenmeter: 3/3:4/4
    Zuschauer in Breslau: 6000


    Lediglich Wolff war es zu verdanken, dass der Nachteil nicht größer wurde. Mit zahlreichen Paraden verhinderte er Tore der Slowenen und schuf damit die Grundlage dafür, dass die DHB-Auswahl im Spiel blieb. Beim 8:6 (19.) führte der WM-Siebte erstmals mit zwei Toren und kurz vor der Pause gar mit 12:9 (29.).

    DHB ständig in Unterzahl
    Dass der Vorsprung zur Pause beim 12:10 nur zwei Tore betrug, lag auch daran, dass die deutsche Mannschaft ein Drittel der ersten Halbzeit in Unterzahl spielte. Gleich fünfmal verhängten die Schiedsrichter Zwei-Minuten-Strafen gegen das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Ihre personelle Überlegenheit nutzten die Slowenen immer wieder zu Treffern.

    Dann setzte auch im zweiten Durchgang 2,10-Meter-Hüne Lemke das Signal: Er rannte mit ungeahnter Geschwindigkeit zurück in die Abwehr und fing mit seiner großen Reichweite einen Konter ab. Im Gegenzug markierte Kapitän Steffen Weinhold das 15:11 (38.). Danach ließ sich die deutsche Mannschaft nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen und feierte einen sicheren Sieg.

    EM 2016: Gruppen, Gegner, Modus und mehr

    Die Hauptrundengruppen

    Gruppe I in Krakau: Polen, Norwegen, Kroatien, Frankreich, Weißrussland, Mazedonien
    Gruppe II in Breslau: Dänemark, Spanien, Deutschland, Russland, Schweden, Ungarn

    Gegner Ungarn und der Druck

    handball: champions league, thw kiel - mkb veszprem: hauptrunde a-b, gruppenphase, gruppe a, 10. spieltag am 06.12.2015 in kiel (schleswig-holstein). vezprems laszlo nagy (l) jubelt nach einem treffer. foto: axel heimken/dpa +++(c) dpa - bildfunk+++

    Für Ungarn steht viel auf dem Spiel. Belegte die Mannschaft vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in London überraschend noch Platz vier, hat das Team von Trainer Talant Duischebajew bisher noch nicht einmal das Ticket für ein Olympia-Qualifikationsturnier in der Tasche. Die Motivation beim EM-Achten von 2014 ist daher besonders groß.
    Allerdings gehen die Ungarn nach Niederlagen gegen Russland und Dänemark mit 0:4 Punkten in die Hauptrunde. Der Einzug ins Halbfinale ist damit nur noch theoretisch möglich. Topstar der Ungarn ist der wurfgewaltige Laszlo Nagy (Bild).

    Gegner Russland und die gute alte Zeit

    Russland - Handball-Olympiasieger 2000

    Die großen Erfolge der russischen Nationalmannschaft liegen schon einige Jahre zurück. Den letzten großen Titel gab es vor 16 Jahren bei den Olympischen Spielen in Sydney (Bild). Ihr einziges EM-Gold holten die Russen 1996. Bei der WM vor einem Jahr in Katar wurde sogar das Achtelfinale verpasst, am Ende gab’s einen enttäuschenden 19. Rang.
    Mit einer guten Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Profis will sich Russland in Polen die Teilnahme an einem Olympia-Qualifikationsturnier sichern. In der Vorrunde gelang ein überraschender 27:26-Erfolg gegen Ungarn. Durch die Niederlage gegen Dänemark (25:31) geht Russland mit 2:2 Punkten in die zweite Turnierphase.

    Gegner Dänemark und das Gesetz der Serie

    Mikkel Hansen

    Das Gesetz der Serie spricht für die dänischen Handballer. Jeweils vor Olympischen Spielen (2008 und 2012) holten die Dänen ihre beiden EM-Titel. Und: Seit 2006 heißen die Europameister im Wechsel Frankreich und Dänemark - zuletzt 2014 Frankreich.
    Auch vor dem Turnier in Polen wurde die Mannschaft um Superstar Mikkel Hansen (Bild) von allen Experten genannt, wenn es um den Kreis der Goldfavoriten ging.
    Die Leistungen in der Vorrunde lassen beim Vize-Europameister von 2014 zwar noch Luft nach oben, doch die mit zahlreichen Bundesliga-Legionären angetretene dänische Auswahl geht mit der optimalen Ausbeute von 4:0 Punkten in die zweite Turnierphase.
    "Natürlich sind wir in Polen, um das große Ziel zu erreichen", sagte Torhüter Niklas Landin vom THW Kiel.
    Trainiert wird Dänemark von Gudmundur Gudmundsson, dem langjährigen Coach der Rhein-Neckar Löwen.

    Die Vorrundengruppen

    Gruppe A: Frankreich, Polen, Mazedonien, Serbien

    Gruppe B: Kroatien, Island, Weißrussland, Norwegen

    Gruppe C: Spanien, Schweden, Deutschland, Slowenien

    Gruppe D: Dänemark, Ungarn, Russland, Montenegro

    Nach welchem Modus wird gespielt?

    Gespielt wird in vier Gruppen mit jeweils vier Teams. Die ersten Drei jeder Gruppe qualifizieren sich für die EM-Hauptrunde. Für Platzierungen in den Endklassements sowohl nach Vor- als auch Hauptrunde zählt bei Punktgleichheit zweier oder mehr Mannschaften der direkte Vergleich. Die Punkte aus der Vorrunde gegen ebenfalls qualifizierte Teams werden in die Hauptrunde mitgenommen. Dort spielen die besten Mannschaften aus Gruppe A und B gegeneinander. In der zweiten Hauptrunden-Gruppe treffen die ersten drei Teams der Gruppe C auf die jeweiligen Vertreter aus Gruppe D. Die Dritten und Vierten der Hauptrunde spielen um die Plätze fünf bis acht. Die Gruppensieger jeweils gegen den Zweiten der anderen Gruppe das Halbfinale.

    Worum geht es bei dieser EM?

    In erster Linie geht es natürlich um den Europameister-Titel. Der Sieger qualifiziert sich automatisch für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Auch der Zweite qualifiziert sich direkt, sofern er im Finale gegen Weltmeister Frankreich verlieren würde.

    Die drei bestplatzierten Teams der EM werden sich für die WM 2017 qualifizieren.

    Sollte der amtierende Weltmeister Frankreich wie in den vergangenen Jahren auf dem Podium landen, würde auch der EM-Vierte direkt zur WM reisen.

    Teilnehmerfeld

    Insgesamt sind bei der EM in Polen 16 Teams dabei, darunter mit Titelverteidiger, Weltmeister und Olympiasieger Frankreich die dominierende Mannschaft der letzten Jahre. Neben Gastgeber Polen ist unter anderem auch mit Dänemark und Spanien zu rechnen.

    Wo wird gespielt?

    Zum ersten Mal ist Polen Gastgeber eines Handball-Großevents. Gespielt wird in vier Städten: Krakau (Tauron Arena | 15.000 Plätze), Kattowitz (Spodek Arena | 11.000), Danzig (Ergo Arena | 15.000) und Breslau (Centennial Hall | 6500).

    Handball-EM in ARD/ZDF

    Hauptrunde

    1. Spieltag, Deutschland - Ungarn: Freitag, 22. Januar, 18.15 Uhr / ZDF
    2. Spieltag Deutschland – Russland: Sonntag, 24. Januar, 18.15 Uhr / ARD
    3. Spieltag Deutschland – Dänemark: Mittwoch, 27. Januar, 18.15 Uhr / ARD

    Halbfinale am Freitag, 29. Januar, 18.30 oder 21 Uhr, im ZDF*

    Finale oder Spiel um 3. Platz am 31. Januar 15:00 oder 17:30 Uhr in ARD*

    *Nur bei deutscher Beteiligung

    20.01.2016, Quelle: dpa
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