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Fußball | WM-Affäre Zwanziger widerspricht Netzer

  • Bild Theo Zwanziger und Günter Netzer
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  • Video Netzers Frau könnte als Zeugin aussagen
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    Theo Zwanziger und Günter Netzer
    (Quelle: imago)
    VideoNetzer vs Zwanziger
    Günter Netzer und Theo Zwanziger

    Netzer vs Zwanziger heißt das aktuelle Duell in der Schlammschlacht, die um die WM-Vergabe an Deutschland tobt. Günter Netzer hat Theo Zwanziger ein Ultimatum gesetzt, sonst droht er mit Klage.

    (28.10.2015)
    VideoNetzers Frau könnte als Zeugin aussagen
    Netzer (r) mit seiner Frau

    Günter Netzer wehrt sich gegen die Aussage Theo Zwanzigers,er habe Bestechung bei der Vergabe der WM 2006 zugegeben. Er beruft sich auf seine Frau als Zeugin.Zwanziger will bei seiner Aussage bleiben.

    (28.10.2015)
    Video"Mauscheleien sind naheliegend"
    ZDF-Experte Nils Kaben zu den Aussagen des

    "Franz Beckenbauer hat nur das wiederholt, was der Spiegel schon vor knapp zwei Wochen berichtet hat", sagt ZDF-Experte Nils Kaben zu den Aussagen des "Kaisers" zum Korruptionsskandal im DFB.

    (27.10.2015)

    Kurzmeldung

    • 10:30 Uhr 29.10.2015Kurzmeldung

      Zwanziger lässt sich Hintertür offen 10:30 Uhr 29.10.2015
      Theo Zwanziger lässt sich im Streit mit Günter Netzer über angebliche Aussagen über einen Stimmenkauf vor der Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland eine Hintertür zur Beilegung offen. "Ich werde mich noch einmal mit meinem Anwalt beraten", sagte der frühere DFBPräsident der "Bild"-Zeitung. Seine grundsätzliche Haltung zur Forderung des Ex-Nationalspielers, dass Zwanziger unter Androhung einer Klage bis Freitag eine Unterlassungserklärung abgeben soll, unterstrich der 70-Jährige allerdings auch nochmal: "Ich will die Unterlassungserklärung nicht unterschreiben. Ich sage die Wahrheit."

    • 17:55 Uhr 27.10.2015Kurzmeldung

      Nächste Attacke von Zwanziger 17:55 Uhr 27.10.2015
      Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger wirft seinem Amtsnachfolger Wolfgang Niersbach in der WM-Affäre erneut eine Lüge vor. Niersbach sei schon 2002 über eine ominöse 6,7-Millionen-Euro-Zahlung an die Finanzkommission des Weltverbandes FIFA informiert gewesen, sagte Zwanziger. Niersbach hingegen beteuert, er habe erst im Sommer dieses Jahres "auf merkwürdigen Umwegen" von Problemen mit der Zahlung erfahren und umgehend interne Untersuchungen eingeleitet. Bislang hatte Zwanziger erklärt, Niersbach sei "mindestens seit 2005" informiert gewesen.

    • 09:01 Uhr 27.10.2015Kurzmeldung

      Unterstützung für EM 2024 gefährdet 09:01 Uhr 27.10.2015
      Die WM-Affäre kann auf politischer Ebene auch Auswirkungen auf die Bewerbung des deutschen Fußball-Bundes (DFB) um die EM 2024 haben. Die Bundestags- Sportausschussvorsitzende Dagmar Freitag (SPD) stellte im WDR-Fernsehen vor dem Hintergrund der offenen Fragen zur ungeklärten Millionenzahlung bei der WM 2006 die notwendige Unterstützung der Politik für die DFB-Kandidatur als Gastgeber des EM-Turniers infrage. "Insbesondere im Kontext mit den Bewerbungen um internationale Großereignisse kommt die Politik ja auch ins Spiel. Ich denke nur an das Thema Steuerbefreiungen", so Freitag.

    • 18:22 Uhr 26.10.2015Kurzmeldung

      Beckenbauer räumt Fehler ein 18:22 Uhr 26.10.2015
      Franz Beckenbauer hat in der Affäre um die WM 2006 erstmals einen Fehler eingeräumt. Das Organisationskomitee hätte nicht auf einen Vorschlag der FIFA-Finanzkommission eingehen dürfen, um einen Finanzzuschuss zu bekommen, teilte der damalige OK-Präsident schriftlich mit. Dafür trage er als Präsident des damaligen OK "die Verantwortung". Er habe bei einer Anhörung der externen Untersuchungskommission des Deutschen Fußball-Bundes am Montag sämtliche Fragen beantwortet. "Es wurden keine Stimmen gekauft, um den Zuschlag für die Fußballweltmeisterschaft 2006 zu bekommen", betonte Beckenbauer erneut.

    • 09:17 Uhr 26.10.2015Kurzmeldung

      DFB:Weiter Unterstützung für Niersbach 09:17 Uhr 26.10.2015
      DFB-Präsident Wolfgang Niersbach kann sich nach wie vor der Unterstützung des Präsidiums des DFB gewiss sein. "Es gab und gibt keine Rücktrittsforderungen, und niemand sucht beim DFB nach einem Nachfolger", sagt DFB-Vizepräsident Peter Frymuth der "Rheinischen Post". Niersbach ist durch die Vorgänge um die Vergabe der WM 2006 unter Druck geraten. Im Mittelpunkt steht eine Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro. Vor den Ermittlern der vom DFB eingesetzten Wirtschaftskanzlei äußerte sich inzwischen auch Franz Beckenbauer. Einen Stimmenkauf bei der WM-Vergabe stritt Beckenbauer erneut ab.

    • 12:33 Uhr 28.10.2015Kurzmeldung

      Zwanziger: "Kann Aussagen beweisen" 12:33 Uhr 28.10.2015
      Theo Zwanziger lässt in der WM-Affäre trotz der drohenden Klage von Günter Netzer nicht locker: "Ich kann meine Aussagen beweisen", sagte der frühere Präsident des DFB und ehemalige Vize des Organisationskomitees für die WM- Endrunde 2006 in Deutschland im Interview mit Sky Sport News HD: "Ich habe Dokumente und Kopien gemacht." Ob Zwanziger mit den erwähnten Beweise Belege für seine sämtlichen Behauptungen, Teile seiner Aussagen oder auch nur eine seiner Andeutungen meinte, blieb offen. Zunächst will Zwanziger bis Donnerstag mit der externen Kommission, die vom DFB eingesetzt wurde sprechen.

    Die Schlammschlacht um die WM-Affäre entwickelt sich wohl zum Fall für die Gerichte. Günter Netzer droht Theo Zwanziger mit einer Klage. Theo Zwanziger aber lässt nicht locker und behauptet, dass er seine Aussagen beweisen könne. Und er wird die Unterlassungserklärung wohl nicht unterschreiben. 

    Zwanziger widerspricht der Darstellung von Günter Netzer in der WM-Affäre vehement. Der DFB-Präsident kündigte an, "mit großer Wahrscheinlichkeit" keine Unterlassungserklärung zu unterschreiben. "Frau Netzer war bei unserem Gespräch von etwa zwei Stunden höchstens eine halbe Stunde dabei", sagte Zwanziger der Deutschen Presse-Agentur bereits am Montag in einem Hintergrundgespräch. Am Mittwoch hob er die Vertraulichkeit auf und bestätigte diese Aussage noch einmal. Zuvor hatte ihm der ehemalige Nationalspieler Netzer über seinen Anwalt eine Abmahnung geschickt.

    Treffen mit Netzer wichtiger Aspekt

    Das Treffen zwischen Zwanziger und Netzer im Jahr 2012 ist einer der zentralen Punkte in
    Weitere Links zum Thema
    der Affäre um die möglicherweise gekaufte Fußball- WM 2006 in Deutschland. Zwanziger hatte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" erklärt, dass ihm Netzer seinerzeit in Zürich gestanden habe, dass vor der WM-Vergabe vier stimmberechtigte FIFA-Funktionäre aus Asien bestochen worden seien.

    "Ich kann meine Aussagen beweisen", sagte der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und ehemalige Vize des Organisationskomitees für die WM-Endrunde 2006 in Deutschland im Interview bei Sky Sport News HD: "Ich habe Dokumente und Kopien gemacht." Ob Zwanziger mit den erwähnten Beweise Belege für seine sämtlichen Behauptungen, Teile seiner Aussagen oder auch nur eine seiner Andeutungen meinte, blieb in dem Interview offen. Vor der Planung "weiterer Schritte" will Zwanziger wie angekündigt bis Donnerstag "erstmal mit der externen Kommission, die vom DFB eingesetzt wurde", sprechen: "Das ist meine Pflicht."

    Netzer schickt Abmahnung

    Netzer ließ Zwanziger eine Abmahnung zustellen. Zwanziger habe bis Freitag Zeit, um Behauptungen zu unterlassen, wonach er von Netzer erfahren habe, dass das Bewerbungskomitee die Stimmen der vier asiatischen Vertreter in der FIFA-Exekutive bei der WM-Vergabe gekauft habe.


    Wenn Zwanziger bei seiner Behauptung gegen Netzer bleibt, soll eine Unterlassungsklage folgen. "Entweder er verpflichtet sich, die Verleumdungen künftig zu unterlassen oder er muss sich vor Gericht verantworten. Die Wahl liegt bei ihm", sagte Netzers Anwalt Ralf Höcker am Dienstag und bestätigte entsprechende Medienberichte. Höcker führte an, dass Netzers Frau bei dem Treffen mit Zwanziger im Herbst 2012 mit am Tisch gesessen habe und den Inhalt der Unterredung auch bezeugen könne.

    Frau als Zeuging

    "Sie kann bezeugen, dass Zwanziger lügt", sagte der Jurist der "Süddeutschen Zeitung" und Netzer betonte: "Ich weiß, dass ich solche Verleumdungen leider noch aufwerte, wenn ich den Rechtsweg beschreite. Aber es gibt einen Punkt, an dem man so etwas nicht mehr einfach ignorieren kann. Und der ist jetzt gekommen."

    Links
    Wohin gingen die DFB-Millionen? Zwanziger: "Niersbach lügt" FIFA widerspricht Niersbach Zwanziger setzt Niersbach unter Druck WM 2006: FIFA untersucht Bestechungsvorwürfe DFB räumt Ungereimtheiten um Zahlung an FIFA ein

    Zwanziger erneuerte seinen Vorwurf, sein Amtsvorgänger Wolfgang Niersbach lüge in Bezug auf den Zeitpunkt seiner Kenntnis von der 6,7-Millionen-Euro-Zahlung an die FIFA-Finanzkommission 2002. "Es war 2002 kein Alleingang von Franz Beckenbauer, sondern die Führungsspitze des OK war eingeweiht, also Wolfgang Niersbach, Horst R. Schmidt und Fedor Radmann", so Zwanziger.

    "Schmiergeldteppich"

    Der ehemalige DFB-Präsident schürte zudem am Dienstag neue Spekulationen um einen Stimmenkauf vor der WM 2006. Er konkretisierte seinen Verdacht eines "Schmiergeldteppichs" und verwies auf eine mögliche Bestechung des FIFA-Funktionärs Charles Dempsey. Dies lässt sich aus einer Notiz ableiten, die Zwanziger in einem 2012 veröffentlichten Dokument aus dem Verfahren gegen den ehemaligen Rechtevermarkter ISL gemacht hat. Dieses Schriftstück veröffentlichte die "Bild"-Zeitung (Dienstag) nach einem Treffen mit Zwanziger.

    In der Auflistung von Überweisungen steht neben einem Geldtransfer am 5. Juli 2000 über 250.000 US-Dollar die Bemerkung: "Dempsey!"  Dass der Neuseeländer bei der WM-Vergabe einen Tag später in der letzten Runde keine Stimme abgegeben hatte, sicherte Deutschland im Duell mit Südafrika den WM-Zuschlag. Der Deutschen Presse-Agentur bestätigte Zwanziger, dass er die Notiz direkt nach Veröffentlichung vor drei Jahren gemacht hätte.

    "E16" = Dempsey?

    "Dieser Schmiergeldteppich hat mich 2012 irritiert und zweifeln lassen, ob die Variante Provisionszahlung richtig ist", sagte der 70-Jährige. "Ich sah es als meine Pflicht an, diese
    Ungereimtheiten dem DFB und früheren Mitgliedern des OK zu übermitteln und eine Prüfung anheimzustellen." Über einen Verdacht, dass es sich bei dem anonymisierten Zahlungsempfänger "E16" um Dempsey handelt, hatten Medien bereits in der Vergangenheit berichtet.

    Die Macher des Sommermärchens

    Franz Beckenbauer

    Franz Beckenbauer

    Seine Weltreisen als Chef der deutschen WM-Bewerbung sind längst legendär. Der Fußball-Kaiser jettete schier unermüdlich um den Globus und warb sogar in der Südsee charmant für eine Weltmeisterschaft in Deutschland. Vor allem wegen dieser perfekt inszenierten PR-Tournee gilt Beckenbauer als der Mann, der die WM in seine Heimat holte. Es war seine Krönung als Sportfunktionär. Nach der WM war der Weltmeister von 1974 noch vier Jahre Mitglied der FIFA-Exekutive. Im Sommer 2014 war er dann kurz von der FIFA gesperrt, weil er den Ermittlern zunächst keine Auskunft zur umstrittenen Vergabe der WM-Turniere 2018 und 2022 an Russland und Katar gab. Heute bekleidet der 70-Jährige kein Spitzenamt mehr.

    Wolfgang Niersbach

    Wolfgang Niersbach

    Als Mediendirektor und Vizepräsident des Organisationskomitees machte Niersbach Karriere beim DFB. "Von der ersten Minute an" sei er bei der WM-Bewerbung dabei gewesen, versicherte der heutige Präsident des größten Sportfachverbandes der Welt gern. Niersbach koordinierte damals die Öffentlichkeitsarbeit, prägte also das Bild von der WM 2006 entscheidend mit. Ein Skandal um die Vergabe des Turniers käme Niersbach heute mindestens genauso ungelegen wie damals. Der DFB-Chef wäre damit wohl auch aus dem Rennen um die Chefposten bei FIFA und UEFA. Sein Verband bezeichnet die Enthüllungen des "Spiegel" als haltlos.

    Horst R. Schmidt

    DFB: Horst R. Schmidt - Aufnahme vom 23.10.2015

    Der damalige DFB-Generalsekretär war eine der zentralen Figuren für WM-Bewerbung und Organisation. Er galt als rechte Hand Beckenbauers, als Hirn der deutschen Weltmeisterschaft. Schon 1974 hatte er die WM in Deutschland mitorganisiert, vor der WM 2010 holte ihn die FIFA als Nothelfer nach Südafrika. Als Ehrenmitglied des DFB wurde er 2013 in den Ruhestand verabschiedet. Zur Vergabe der WM 2006 sagte er bei Sky: "Mir war von einer schwarzen Kasse nichts bekannt. Die Stimmen sind nicht gekauft worden."

    Theo Zwanziger

    Theo Zwanziger

    Der spätere DFB-Chef rückte für Fedor Radmann als Vizepräsident ins WM-Organisationskomitee nach. Dort war der Jurist für Finanzen, Personal und Recht verantwortlich. 2011 übernahm Zwanziger den Platz von Beckenbauer in der FIFA-Regierung. Mit seinem Nachfolger Niersbach hat Zwanziger sich inzwischen überworfen. Auch den Weltverband und dessen skandalumwitterten Präsidenten Joseph Blatter griff Zwanziger zuletzt vehement an. Dabei kritisierte der 70-Jährige auch die dubiose Vergabe der WM 2022 an Katar.

    Fedor Radmann

    Fedor Radmann

    Wo Beckenbauer auf seiner WM-Werbetour auftauchte, war Fedor Radmann zumeist nicht weit. Der umtriebige Berater war hinter den Kulissen als Strippenzieher wohl eine entscheidende Figur vor der WM-Vergabe. Danach gehörte der gebürtige Berchtesgadener dem WM-OK zunächst als Vizepräsident an, musste aber wegen seiner diversen Beraterverträge das Amt aufgeben. Mit wenig Glück engagierte er sich später als Geschäftsführer der Salzburger Bewerbung um Winter-Olympia 2014 und Australiens Kandidatur um die WM 2022. Beide Anläufe scheiterten.

    Robert Louis-Dreyfus

    Robert Louis Dreyfus - Aufnahme vom 24.08.2002

    Der frühere Adidas-Chef galt bis zu seinem Tod im Juli 2009 als eine der schillerndsten Figuren der europäischen Sportszene. Der Franzose entstammt einer milliardenschweren Unternehmer-Familie und bezeichnete sich als "fußballverrückt". Der "Spiegel" berichtet nun, Louis-Dreyfus habe dem deutschen Bewerbungskomitee privat 13 Millionen Mark geliehen. Dieses Geld könne möglicherweise dafür eingesetzt worden sein, entscheidende Stimmen in der FIFA-Regierung für die Wahl des Gastgebers der WM 2006 zu kaufen. Der DFB räumt zwar Ungereimtheiten um eine Summe in der vergleichbaren Höhe von 6,7 Millionen Euro ein, bestreitet aber schwarze Kassen und den Kauf von Stimmen. Adidas äußerte sich bislang nicht.

    28.10.2015, Quelle: dpa
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