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Fußball | Länderspiel Testspiel gegen Niederlande findet statt

  • Bild Deutschland - Niederlande
  • Video Koch: "Wir waren sehr betroffen"
  • Video Spahn: "Dem Terror nicht beugen"
  • Video Nichts ist mehr so, wie es einmal war
  • BildDeutschland - Niederlande
    Deutschland - Niederlande
    (Quelle: imago)
    Video#_MME_2_Testspiel Deutschland - Holland
    Schaltgespräch Rainer Koch

    Im Schaltgespräch mit Jochen Breyer schildert der derzeitige Interims-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Rainer Koch, die dramatischen Geschehnisse in Paris aus Sicht der Nationalmannschaft.

    (14.11.2015)
    Video#_MME_1_Testspiel Deutschland - Holland
    Helmut Spahn

    Nach den schrecklichen Ereignissen aus Paris spricht der ehemalige DFB-Sicherheitschef, Helmut Spahn, im aktuellen sportstudio über seine Erfahrungen bei der WM 2006 in Deutschland.

    (14.11.2015)
    Video#_MME_3_Testspiel Deutschland - Holland
    buechler

    Die DFB-Elf ist nach den schrecklichen Ereignissen in Paris in Frankfurt angekommen. Nach einer Nacht in den Katakomben des Stadions steht den Nationalspielern der Schreck ins Gesicht geschrieben.

    (14.11.2015)

    Kurzmeldung

    • 16:38 Uhr 15.11.2015Kurzmeldung

      DFB-Team ohne sechs gegen Holland 16:38 Uhr 15.11.2015
      Ohne Bastian Schweinsteiger und fünf weitere Akteure wird Joachim Löw das letzte Länderspiel des Jahres am Dienstag gegen die Niederlande (live im ZDF ab 20:15 Uhr) bestreiten. Wie Schweinsteiger erhalten auch Lukas Podolski und Manuel Neuer eine Pause. Gegen die Niederlande fehlen auch Je- rome Boateng wegen einer Sehnenreizung in der Kniekehle und Jonas Hector wegen eines Pferdekusses im Oberschenkel. Beide waren gegen Frankreich vorzeitig ausgewechselt worden. Neuling Leroy Sane reist zum wichtigen EM-Qualifikationsspiel der U21 gegen Österreich nach Fürth.

    • 18:42 Uhr 14.11.2015Kurzmeldung

      England-Frankreich findet statt 18:42 Uhr 14.11.2015
      Trotz der Terroranschläge von Paris wird das Länderspiel zwischen England und Frankreich am Dienstag im Londoner Wembley-Stadion wie geplant stattfinden. Dies teilte der französische Verband FFF nach Gesprächen mit dem englischen Verband FA mit. Um die Solidarität mit Frankreich zu dokumentieren, wurden die englischen Fans in den sozialen Medien aufgefordert, die Hymne der Gäste mitzusingen. "Wenn du ein Ticket für das Spiel hast, ist es jetzt an der Zeit, die Marseillaise zu lernen", twitterte unter anderem TV-Reporter Mark Pougatch, dessen Sender ITV das Spiel überträgt.

    • 09:27 Uhr 15.11.2015Kurzmeldung

      Hörmann: EM nicht absagen 09:27 Uhr 15.11.2015
      DOSB-Präsident Alfons Hörmann hat sich mit deutlichen Worten gegen eine Absage der Fußball-EM im kommenden Jahr in Frankreich ausgesprochen. "Wenn man die EM jetzt absagen würde, dann käme dies einer Kapitulation vor den Verbrechern gleich. Das darf nicht passieren", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Nach einem "solchen Verbrechen gegen die Menschlichkeit" sei es notwendig, "kühlen Kopf zu bewahren und keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen", so Hörmann. "Europa, die Welt muss zusammenstehen und den Kampf aufnehmen."

    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird trotz der Terror-Anschläge von Paris zum letzten Länderspiel des Jahres gegen die Niederlande antreten. Das Duell wird am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) wie geplant in Hannover ausgetragen. 

    Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntag mit und erklärte, er wolle ein Zeichen gegen den Terror setzen. Am Montagmittag werden sich die Nationalspieler, die nach Hause zu ihren Familien geflogen waren, in Hannover wieder treffen.
      

    Klares Zeichen

    "Die Botschaft ist klar: Wir lassen uns nicht vom Terror einschüchtern", sagte DFB-Interimspräsident und Delegationsleiter Reinhard Rauball. "Dass die Mannschaft wenige Tage nach den schlimmen Erfahrungen beim Länderspiel in Paris wie geplant gegen die Niederlande aufläuft, ist ein gebotenes Zeichen. Der Respekt für diese Demonstration der Solidarität mit den Opfern und dem gesamten französischen Volk gebührt Bundestrainer Joachim Löw und jedem einzelnen Spieler." Auch Kanzlerin Angela Merkel will in die Arena in der niedersächsischen Landeshauptstadt kommen, bestätigte ein Regierungssprecher.

    "Wir wollen als Mannschaft ein Zeichen der Gemeinschaft setzen. Mit dem französischen Volk, mit den Angehörigen der Opfer. Das gesamte Team - Spieler, Trainer und Betreuer - ist immer noch stark betroffen", sagte Teammanager Oliver Bierhoff. "Dennoch wissen alle, dass es wichtig ist, ein Zeichen zu setzen und sich als Nationalmannschaft für unsere Werte und Kultur einzusetzen. Unter diesen Gegebenheiten ist der sportliche Wert des Spiels gegen die Niederlande natürlich niedriger zu bewerten."

    Schweinsteiger "fassungslos"

    Für die deutsche Nationalmannschaft ist der Klassiker gegen Oranje nach den Vorkommnissen in der französischen Hauptstadt auch ein Schritt zurück in die Normalität. Hinter ihr liegt ein "Albtraum", wie sie das Geschehen im und um das Stade de France am Freitagabend in ihrem offenen Brief nannte. Wegen der ungewissen Sicherheitslage mussten Spieler und Betreuer die Nacht im EM-Endspielstadion verbringen, wo ihre französischen Kollegen mit ihnen ausharrten. "Das war eine grandiose kameradschaftliche Geste", sagte DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball. Matratzen wurden ausgelegt, aber nur wenige fanden Schlaf.

    Manche beteten, andere hörten Musik oder suchten Ablenkung in Gesprächen. Nach Stunden der Ungewissheit und Sorge fuhren die deutschen Nationalspieler am Morgen zum Flughafen und flogen nach Hause zu ihren Familien. Löw hatte ihnen eine Auszeit verordnet, um die Ereignisse zu verarbeiten. Das gelang nur sehr langsam. "Ich bin
    immer noch fassungslos darüber, was passiert ist", schrieb Kapitän Bastian Schweinsteiger am Sonntagmorgen bei Twitter.

    Spieler geschockt
    Dass er und seine Kollegen im EM-Härtetest gegen die Eqipe tricolore 0:2 (0:1) unterlegen waren, war nicht einmal eine Randnotiz. "Wir haben ein Fußballspiel verloren - und es gibt nichts, was in diesem Moment unwichtiger war", schrieben die Spieler: "Es war ein dumpfer Knall, der alles verändert hat. Und der die Bilder gebracht hat, die uns noch lange begleiten werden."

    In Hannover sollen diese Bilder von sportlichen Eindrücken zumindest teilweise überblendet werden. Wie schwierig das werden dürfte, war bei einem Blick in die Gesichter der Spieler bei der Ankunft am Samstagmorgen in Frankfurt/Main zu erkennen. Neben Müdigkeit herrschten Trauer und Fassungslosigkeit vor. Schon unmittelbar nach dem Spiel in der Kabine sei die Stimmung "beklemmend" gewesen, erzählte Teammanager Oliver Bierhoff. Unter den Profis habe "große Unsicherheit und große Angst" dominiert, "man hat gemerkt, wie geschockt die Spieler sind".

    Auch Frankreich bestreitet Spiel

    Löw gab seinen Spielern bis Montagmorgen frei. Die meisten fuhren zu ihren Familien, während Löw mit Bierhoff und der DFB-Spitze über das weitere Vorgehen beriet. Die Entscheidung, gegen die Elftal anzutreten, fiel auch unter dem Eindruck, dass Frankreich
    an seiner Begegnung mit England in London festhält.

    15.11.2015
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