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Champions League | Achtelfinale Wolfsburg verschenkt Luxus-Vorsprung

  • Video Wolfsburg: Nur 3:2 statt 3:0
  • Video Gent - Wolfsburg, die Tore
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  • VideoWolfsburg: Nur 3:2 statt 3:0
    VfL Wolfsburg

    80 starke Minuten mit einem überragenden Julian Draxler – und dann der Schlendrian: Statt mit 3:0 hat der VfL Wolfsburg bei KAA Gent nur mit 3:2 gewonnen

    (18.02.2016)
    VideoGent - Wolfsburg, die Tore
    tor

    44. Min. Draxler 0:1. 54. Min. Draxler 0:2.

    (17.02.2016)
    LivecenterAlle Spiele, alle Tore
    (Quelle: zdf)

    Kurzmeldung

    • 08:41 Uhr 18.02.2016Kurzmeldung

      Draxler angelt sich den Spielball 08:41 Uhr 18.02.2016
      Julian Draxler hat sich nach dem 3:2- Sieg der Wolfsburger bei KAA Gent den Spielball als persönliches Souvenir gesichert. "Es war auf jeden Fall mein erfolgreichstes Spiel für den VfL mit zwei Toren", sagte der Doppeltorschütze lächelnd: "In der Champions League schießt man nicht alle Tage Tore, deshalb habe ich den Ball mitgenommen." Der Offensivspieler hatte beim Sieg im Achtelfinalhinspiel die ersten beiden Treffer erzielt. VfL-Manager Klaus Allofs lobte den 22-Jährigen in den höchsten Tönen: "Julian ist so ungefähr das Beste, was es im deutschen Fußball gibt."

    • 23:08 Uhr 17.02.2016Kurzmeldung

      Verdacht auf Bänderriss bei Jung 23:08 Uhr 17.02.2016
      Außenverteidiger Sebastian Jung hat sich im Achtelfinal-Hinspiel des VfL Wolfsburg bei KAA Gent (3:2) offenbar eine schwere Knieverletzung zugezogen. Wie Trainer Dieter Hecking nach der Partie im ZDF-Interview bestätigte, besteht der Verdacht eines Innenbandrisses im linken Knie. Jung war am Mittwochabend kurz vor der Halbzeitpause ausgewechselt worden. Er wurde mit einer dicken Bandage um das Knie von Betreuern vom Platz geführt.

    Der VfL Wolfsburg hat in der Fußball-Champions-League das Viertelfinale vor Augen, eine perfekte Ausgangsbasis aber verschenkt. Der Bundesligist gewann sein Achtelfinal-Hinspiel bei KAA Gent mit 3:2 (1:0). Beste Aussichten aufs Weiterkommen hat Real Madrid, das bei AS Rom 2:0 (0:0) siegte. 

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    Die Tore für die in Belgien bis zur 80. Minute stark aufspielenden Wolfsburger erzielten Julian Draxler (44. und 54. Minute) und Max Kruse (60.). Nach Gents erstem Treffer (Sven Kums/81.) gestattete der VfL seinem Gegner weitere Chancen. Eine davon nutzte Kalifa Coulibaly (89.).

    "Wir haben einen Gang zurückgeschaltet. Das war der Fehler", sagte Draxler im ZDF. Das Rückspiel findet am 8. März in Wolfsburg statt. "Wir haben eine glänzende Ausgangsposition", sagte Trainer Dieter Hecking. "Die beiden Gegentore schmecken mir aber nicht." Für Real Madrid waren Christiano Ronaldo (57.). und Jese (82.) erfolgreich.

    Hecking verzichtet auf Wechselspieler

    Wolfsburg hatte vor 19.999 Zuschauern in der ausverkauften Ghelamco-Arena bis auf die Drangperiode kurz vor Schluss alles im Griff. Die Gäste erspielten sich schnell ein Übergewicht, doch gefährlich in den Strafraum kamen sie zunächst nur selten. Erfolgversprechende Möglichkeiten gab es keine, bis der aus Freiburg ausgeliehen Stefan Mitrovic (25. Minute) beinahe ein Eigentor produziert hätte, den Ball aber knapp neben den Pfosten setzte.
    Gent - Wolfsburg 2:3 (0:1)

    KAA Gent: Sels - Nielsen, Mitrovic, Asare - Neto - Milicevic (61. Saief), Kums - Foket, Dejaegere - Depoitre (80. Coulibaly), Simon (61. Matton)

    VfL Wolfsburg: Casteels - Sebastian Jung (45.+1 Schürrle), Dante, Knoche, Ricardo Rodriguez - Träsch, Luiz Gustavo - Vieirinha (80. Schäfer), Arnold, Draxler - Kruse (90.+2 Putaro)

    Schiedsrichter: Svein Oddvar Moen (Norwegen)

    Tore: 0:1 Draxler (44.), 0:2 Draxler (54.), 0:3 Kruse (60.), 1:3 Kums (80.), 2:3 Coulibaly (89.)

    Zuvor war Max Kruse (19.) allein Richtung Tor marschiert, verfolgt von vier KAA-Akteuren, kam dann aber ins  Straucheln. In der Offensive spielte Kruse zunächst ohne Nationalmannschaftskollege André Schürrle als Nebenmann. Der Weltmeister saß auf der Bank und kam erst kurz vor der Halbzeit-Pause für den bei einer Rettungstat am linken Knie verletzten Sebastian Jung ins Spiel. Trotz des langfristigen Ausfalls von Bas Dost hatte Trainer Dieter Hecking den Dänen Nicklas Bendtner nicht mit nach Gent genommen und sogar auf einen Feldspieler als potenziellen Ersatz verzichtet.

    Gent offensiv harmlos

    Größere Diskussionen hatte zuvor die Defensivbesetzung des VfL verursacht. Wegen der Gelbsperre von Naldo verteidigten der für Fehler anfällige Dante und Champions-League-Debütant Robin Knoche zentral - wurden aber vorerst durch die zuvor von Hecking hochgelobten Belgier nicht vor allzu knifflige Aufgaben gestellt. Wütende Proteste der KAA-Fans gab es, als Dante seinen Kontrahenten Laurent Depoitre (39.) kurz vor der Strafraumgrenze auflaufen ließ, Schiedsrichter Svein Oddvar Moen (Norwegen) aber nicht pfiff.
    ZITAT
    Wir haben einen Gang zurückgeschaltet. Das war der Fehler.
    Julian Draxler

    Koen Casteels hatte lange wenig zu tun. Der belgische Ersatzmann des verletzen VfL-Stammkeepers Diego Benaglio wurde in seiner Heimat nur selten geprüft. Gent kam kaum zu einem geordneten Spielaufbau. Auch die meisten Konter konnten die Gastgeber nicht ausspielen. 

    Casteels am Ende gefordert

    Wolfsburgs Plan funktionierte und wurde von Draxler veredelt. Thomas Foket wurde vom Ex-Schalker im Zweikampf düpiert. Nach feinem Doppelpass mit Vierinha schob Draxler aus etwa 14 Metern zur verdienten Führung ein. Dass kurz darauf Jung mit dicker Bandage zur Bank geführt wurde, war der Wolfsburger Wermutstropfen.

    In der zweiten Halbzeit machte Gent etwas mehr Druck. Doch Draxler zauberte weiter. Ein Beinschuss gegen Depoitre, ein Lupfer über Torwart Matz Sels - Wolfsburg führte 2:0. Kruse erhöhte kurz darauf nach schöner Vorarbeit von Christian Träsch. Erst in der Schlussphase geriet Wolfsburg ins Wackeln. Kums nutzte dies zum Anschlusstor, bei dem Casteels nicht schnell genug reagierte. Auch danach musste der Schlussmann noch einige Male parieren und war gegen Coulibaly doch machtlos. Immerhin reichte es noch zum knappen Erfolg.
    Antonio Rüdiger (2.v.r.) im Zweikampf mit Karim Benzema (2.v.l.).

    Antonio Rüdiger im Duell mit Benzema
    Quelle: ap

    Ronaldo beendet Auswärts-Flaute

    In Rom beendete Ronaldo seine seit November dauernde Auswärts-Torflaute. In der 57. Minute legte sich der Superstar den Ball mit der linken Hacke selbst vor und traf sehenswert ins lange Eck. Es war Ronaldos 89. Tor im 122. Champions-League-Spiel. In sieben Spielen der laufenden Saison in der Königsklasse verbuchte er nun bereits
    sein zwölftes Tor. Die Roma hatte in der Folge zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich, treffen sollte aber nur Jese für die Gäste zum Endstand (82.).

    Fakten zur Champions League

    Die Champions-League-Sieger (seit 1993)

    Feier FC Barcelona Champions League Finale

    1993 Olympique Marseille

    1994 AC Mailand

    1995 Ajax Amsterdam

    1996 Juventus Turin

    1997 Borussia Dortmund

    1998 Real Madrid

    1999 Manchester United

    2000 Real Madrid

    2001 Bayern München

    2002 Real Madrid

    2003 AC Mailand

    2004 FC Porto

    2005 FC Liverpool

    2006 FC Barcelona

    2007 AC Mailand

    2008 Manchester United

    2009 FC Barcelona

    2010 Inter Mailand

    2011 FC Barcelona

    2012 FC Chelsea

    2013 Bayern München

    2014 Real Madrid

    2015 FC Barcelona

    2016 Real Madrid

    Meiste Siege:

    5 x Real Madrid

    4 x FC Barcelona

    3 x AC Mailand

    2 x Manchester United

    2 x Bayern München

    Acht weitere Mannschaften haben die Champions League je einmal gewonnen.

    Die Sieger des Landesmeisterpokals (1955 - 1992)

    1956 Real Madrid
    1957 Real Madrid
    1958 Real Madrid
    1959 Real Madrid
    1960 Real Madrid
    1961 Benfica Lissabon
    1962 Benfica Lissabon
    1963 AC Mailand
    1964 Inter Mailand
    1965 Inter Mailand
    1966 Real Madrid
    1967 Celtic Glasgow
    1968 Manchester United
    1969 AC Mailand
    1970 Feyenoord Rotterdam
    1971 Ajax Amsterdam
    1972 Ajax Amsterdam
    1973 Ajax Amsterdam
    1974 Bayern München
    1975 Bayern München
    1976 Bayern München

    1977 FC Liverpool
    1978 FC Liverpool
    1979 Nottingham Forest
    1980 Nottingham Forest
    1981 FC Liverpool
    1982 Aston Villa
    1983 Hamburger SV
    1984 FC Liverpool
    1985 Juventus Turin
    1986 Steaua Bukarest
    1987 FC Porto
    1988 PSV Eindhoven
    1989 AC Mailand
    1990 AC Mailand
    1991 Roter Stern Belgrad
    1992 FC Barcelona

    Meiste Siege:

    6 x Real Madrid

    4 x FC Liverpool

    4 x AC Mailand

    3 x Ajax Amsterdam

    3 x Bayern München

    Die erfolgreichsten Trainer

    Rekordhalter: Reals Trainer Carlo Ancelotti

    22 Mal wurden bislang Champions-League-Sieger gekürt. Carlo Ancelotti hat den Titel als einziger Trainer drei Mal gewonnen.

    Meiste Champions-League-Titelgewinne als Trainer
    3 x Carlo Ancelotti/ITA (2003 und 2007 mit dem AC Mailand, 2014 mit Real Madrid)
    2 x Jose Mourinho/POR (2004 mit dem FC Porto, 2010 mit Inter Mailand)
    2 x Josep Guardiola/ESP (2009 und 2011 mit dem FC Barcelona)
    2 x Vicente del Bosque/ESP (2000 und 2002 mit Real Madrid)
    2 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München)
    2 x Alex Ferguson/SCO (1999 und 2008 mit Manchester United)
    2 x Jupp Heynkes/GER (1998 mit Real Madrid und 2013 mit Bayern München)

    Meiste Endspiel-Teilnahmen als Trainer
    4 x Carlo Ancelotti/ITA (2003*, 2005, 2007* mit dem AC Mailand, 2014* mit Real Madrid)
    4 x Alex Ferguson/SCO (1999*, 2008*, 2009, 2011 mit Manchester United)
    4 x Marcello Lippi/ITA (1996*, 1997, 1998, 2003 mit Juventus Turin)
    3 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997* mit Borussia Dortmund, 1999, 2001* mit Bayern München)
    3 x Fabio Capello/ITA (1993, 1994*, 1995 mit dem AC Mailand)
    3 x Louis van Gaal/NED (1995*,1996 mit Ajax Amsterdam, 2010 mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes/GER (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)

    Deutsche Trainer im Champions-League-Finale
    3 x Ottmar Hitzfeld (1997* mit Borussia Dortmund, 1999 und 2001* mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)
    1 x Klaus Toppmöller (2002 mit Bayer Leverkusen)
    1 x Jürgen Klopp (2013 mit Borussia Dortmund)

    *Champions-League-Sieger

    Europas Rekordtorschützen

    Cristiano Ronaldo und Messi

    Cristiano Ronaldo/POR (94 Tore)

    Lionel Messi/ARG (83 Tore)

    Raul Gonzalez/ESP (71 Tore)

    Ruud van Nistelrooy/NED (60 Tore)

    Andriy Shevchenko/UKR ( 59 Tore)

    Thierry Henry/FRA (51 Tore)

    Filippo Inzaghi/ITA (50 Tore)

    Zlatan Ibrahimovic/SWE (49 Tore)

    Alfredo di Stéfano/ESP (49 Tore)

    Eusébio/POR (47 Tore)

    Karim Benzema/FRA (46 Tore)

    Didier Drogba/CIV (44 Tore)

    Alessandro del Piero/ITA (44 Tore)

    Fernando Morientes/ESP (37 Tore)

    Thomas Müller/GER (36 Tore)

    Ferenc Puskás/HUN (35 Tore)
    Gerd Müller/GER (34 Tore)

    Wayne Rooney/ENG (34 Tore)

    Samuel Eto'o/KAM (33 Tore),

    Francisco Gento/ESP (32 Tore)

    David Trezeguet/FRA (32 Tore)

    Robert Lewandowski/POL (32 Tore)

    Serhiy Rebrov/UKR (31 Tore)

    Rivaldo/BRA (31 Tore)

    Steven Gerrard/ENG (30 Tore)

    Ryan Giggs/WAL (30 Tore)

    Kaká/BRA (30 Tore)

    Patrick Kluivert/NED (30 Tore)

    [Fett = Spieler noch bei europäischem Klub aktiv;

    inkl. Qualifikation und Play-Off-Spielen;

    Quelle: uefa.com; Stand: 10.05.2016]

    17.02.2016, Quelle: dpa, sid
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