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Champions League Nur fast perfekt - Starke Bayern verspielen 2:0-Führung

  • Bild Juventus Turin- FC Bayern
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  • BildJuventus Turin- FC Bayern
    Lewandowski (l.) und Robben (r.) nehmen Barzagli (2.v.l.) in die Zange.
    (Quelle: dpa)
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    (Quelle: zdf)

    Kurzmeldung

    • 22:46 Uhr 23.02.2016Kurzmeldung

      Arsenal unterliegt Barcelona 22:46 Uhr 23.02.2016
      Der FC Barcelona darf von einer erfolgreichen Titelverteidigung in der Champions League träumen. Der Topfavorit gewann dank Lionel Messi das Achtelfinal-Hinspiel beim FC Arsenal 2:0 (0:0). In einem extrem von der Taktik geprägten Spiel waren die Londoner trotz deutlich geringerem Ballbesitz zunächst das etwas bessere Team. Barcelona biss sich über weite Strecken die Zähne aus, kam aber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte beinahe doch zur 1:0-Führung durch Suarez. Nach dem Wechsel kamen die Gäste ins Spiel. Messi war in der Schlussphase eiskalt - auch beim Strafstoß, den Flamini verursacht hatte.

    Bayern München hat das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Juventus Turin über weite Strecken dominiert. Nach zwischenzeitlicher 2:0-Führung mussten sich die Gäste in einer packenden Partie aber mit einem 2:2 (1:0) begnügen. Im zweiten Achtelfinale am Dienstag machte Superstar Lionel Messi einmal mehr den Unterschied. 

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    Der Argentinier schoss seinen FC Barcelona beim FC Arsenal zu einem 2:0 (0:0)-Erfolg. Der Titelverteidiger kann somit schon für das Viertelfinale planen. Gleiches hätte man auch zum FC Bayern sagen können. Nach Treffern von Thomas Müller (43.) und Arjen Robben (55.) kam Juve aber noch einmal zurück. Paulo Dybala (63.) und Stefano Sturaro (76.) trafen für die Alte Dame zum Ausgleich. "Wir haben Juventus durch eigene Fehler zurück ins Spiel gebracht. Mit dem 2:2 können wir aber leben. Das ist eine gute Ausgangslage", sagte Kapitän Phillip Lahm. Die Rückspiele finden am 16. März statt.

    Zwergenabwehr kaum gefordert

    Zunächst hatten sich die Fragezeichen um die Münchner Zwergenabwehr ohne gelernten Innenverteidiger vor 41.332 Zuschauern im ausverkauften Juventus Stadium als unbegründet erwiesen. Juve hatte der geballten Angriffswucht der Münchner kaum etwas entgegen zu setzen, die Kontertaktik ging nicht auf. Die Münchner Defensive mit Joshua Kimmich und David Alaba im Zentrum geriet kaum in Gefahr.

    Oliver Welke, Oliver Kahn, Jochen Breyer (v.li.)

    Der ZDF-Sendetag in den Champions-League-Wochen ist grundsätzlich der Mittwoch. Das wurde im Vorfeld mit der UEFA (bzw. ihrer Rechteagentur TEAM) vereinbart. Das ZDF, das in Deutschland als einziger Free-TV-Sender von der Königsklasse live berichtet, musste sich im Vorfeld für einen Übertragungstag entscheiden. Solange noch mehr als eine deutsche Mannschaft im Wettbewerb vertreten ist, ist das ZDF an die Regel gebunden und kann nur ein Mittwoch-Spiel live zeigen. Diese Praxis für Live-Übertragungsrechte im Free-TV gibt es auch in anderen Ländern.

    Sonderfall Finalrunde: Erst mit dem Ausscheiden einzelner deutscher Teams gelten andere Regeln. Ist nur noch ein Bundesligist im Wettbewerb, dann wird das ZDF das Hin- und Rückspiel dieses Vereins live ausstrahlen, obwohl eine der beiden Partien an einem Dienstag ausgetragen wird. Sollte keine deutsche Mannschaft mehr im Wettbewerb vertreten sein, haben wir die Möglichkeit, das spannendste Duell des Spieltags auszuwählen und dieses dem deutschen Publikum zu zeigen, egal, ob die Partien dienstags oder mittwochs ausgetragen werden.

    Mit extrem hohem Pressing und einer Ballbesitzquote von mehr als 70 Prozent in der ersten Hälfte zogen die Münchner das Spiel tief in der Hälfte der Italiener auf. Juve agierte geradezu eingeschüchtert, verbarrikadierte sich rund um den eigenen Strafraum und lauerte ausschließlich auf Fehler der Bayern. Bei einem Konter kam Mario Mandzukic in aussichtsreicher Position nicht richtig zum Abschluss (12.). Dann war Arturo Vidal im Strafraum mit der Hand am Ball. Schiedsrichter Martin Atkinson sah keine Absicht (23.).

    Immer wieder die Bayern

    Das war es aber auch schon, was Juve in der ersten Halbzeit anzubieten hatte. Ansonsten spielten ausschließlich die Bayern. Und das Starensemble hätte bereits nach 13 Minuten in Führung gehen müssen. Nach Zuspiel von Robert Lewandowski vertändelte Müller frei vor dem Tor den Ball.

    Und es ging weiter nur in Richtung Juventus-Tor, was auch daran lag, dass Weltmeister Sami Khedira und Paul Pogba im Mittelfeld kaum präsent waren. Arjen Robben setzte einen Schuss über das Tor (23.), und Lewandowskis Kopfball war ein wenig zu unplatziert (32.).

    Gastgeber erst am Ende voll da

    Kurz vor der Pause war es aber doch passiert, als es für die Italiener viel zu schnell ging. Eine Flanke von Robben landete bei Diego Costa, dessen Hereingabe vom Ex-Wolfsburger Andrea Barzagli direkt vor die Füße von Müller abgewehrt wurde. Diesmal machte der Bayern-Angreifer alles richtig und erzielte sein sechstes Tor im laufenden Wettbewerb. Es war zugleich das erste Pflichtspiel-Gegentor für die Gastgeber nach 878 Minuten.

    Turin änderte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nichts an seiner Defensiv-Taktik, was Robben nach einem feinen Bayern-Angriff gleich bestrafte. Erst danach wachten die Italiener auf und gelangten durch einen Fehler von Kimmich zurück ins Spiel. So konnte Dybala auf Vorlage von Mandzukic verkürzen. Es war der Weckruf für Juve. Hätten Cuadrado (67.) und Pogba (69.) bereits den Ausgleich erzielen können, war es schließlich der eingewechselte Sturaro, der die Italiener jubeln ließ.
    Juventus - FC Bayern 2:2 (0:1)

    Juventus Turin: Buffon - Lichtsteiner, Barzagli, Bonucci, Evra - Khedira (69. Sturaro), Marchisio (46. Hernanes) - Cuadrado, Pogba - Mandzukic, Dybala (75. Morata)

    Bayern München: Neuer - Lahm, Kimmich, Alaba, Bernat (74. Benatia) - Vidal - Thomas Müller, Thiago - Robben, Costa (84. Ribery) - Lewandowski

    Schiedsrichter: Martin Atkinson (England)

    Tore: 0:1 Thomas Müller (43.), 0:2 Robben (55.), 1:2 Dybala (63.), 2:2 Sturaro (76.)

    Zuschauer: 41.332

    Fakten zur Champions League

    Die Champions-League-Sieger (seit 1993)

    Feier FC Barcelona Champions League Finale

    1993 Olympique Marseille

    1994 AC Mailand

    1995 Ajax Amsterdam

    1996 Juventus Turin

    1997 Borussia Dortmund

    1998 Real Madrid

    1999 Manchester United

    2000 Real Madrid

    2001 Bayern München

    2002 Real Madrid

    2003 AC Mailand

    2004 FC Porto

    2005 FC Liverpool

    2006 FC Barcelona

    2007 AC Mailand

    2008 Manchester United

    2009 FC Barcelona

    2010 Inter Mailand

    2011 FC Barcelona

    2012 FC Chelsea

    2013 Bayern München

    2014 Real Madrid

    2015 FC Barcelona

    2016 Real Madrid

    Meiste Siege:

    5 x Real Madrid

    4 x FC Barcelona

    3 x AC Mailand

    2 x Manchester United

    2 x Bayern München

    Acht weitere Mannschaften haben die Champions League je einmal gewonnen.

    Die Sieger des Landesmeisterpokals (1955 - 1992)

    1956 Real Madrid
    1957 Real Madrid
    1958 Real Madrid
    1959 Real Madrid
    1960 Real Madrid
    1961 Benfica Lissabon
    1962 Benfica Lissabon
    1963 AC Mailand
    1964 Inter Mailand
    1965 Inter Mailand
    1966 Real Madrid
    1967 Celtic Glasgow
    1968 Manchester United
    1969 AC Mailand
    1970 Feyenoord Rotterdam
    1971 Ajax Amsterdam
    1972 Ajax Amsterdam
    1973 Ajax Amsterdam
    1974 Bayern München
    1975 Bayern München
    1976 Bayern München

    1977 FC Liverpool
    1978 FC Liverpool
    1979 Nottingham Forest
    1980 Nottingham Forest
    1981 FC Liverpool
    1982 Aston Villa
    1983 Hamburger SV
    1984 FC Liverpool
    1985 Juventus Turin
    1986 Steaua Bukarest
    1987 FC Porto
    1988 PSV Eindhoven
    1989 AC Mailand
    1990 AC Mailand
    1991 Roter Stern Belgrad
    1992 FC Barcelona

    Meiste Siege:

    6 x Real Madrid

    4 x FC Liverpool

    4 x AC Mailand

    3 x Ajax Amsterdam

    3 x Bayern München

    Die erfolgreichsten Trainer

    Rekordhalter: Reals Trainer Carlo Ancelotti

    22 Mal wurden bislang Champions-League-Sieger gekürt. Carlo Ancelotti hat den Titel als einziger Trainer drei Mal gewonnen.

    Meiste Champions-League-Titelgewinne als Trainer
    3 x Carlo Ancelotti/ITA (2003 und 2007 mit dem AC Mailand, 2014 mit Real Madrid)
    2 x Jose Mourinho/POR (2004 mit dem FC Porto, 2010 mit Inter Mailand)
    2 x Josep Guardiola/ESP (2009 und 2011 mit dem FC Barcelona)
    2 x Vicente del Bosque/ESP (2000 und 2002 mit Real Madrid)
    2 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München)
    2 x Alex Ferguson/SCO (1999 und 2008 mit Manchester United)
    2 x Jupp Heynkes/GER (1998 mit Real Madrid und 2013 mit Bayern München)

    Meiste Endspiel-Teilnahmen als Trainer
    4 x Carlo Ancelotti/ITA (2003*, 2005, 2007* mit dem AC Mailand, 2014* mit Real Madrid)
    4 x Alex Ferguson/SCO (1999*, 2008*, 2009, 2011 mit Manchester United)
    4 x Marcello Lippi/ITA (1996*, 1997, 1998, 2003 mit Juventus Turin)
    3 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997* mit Borussia Dortmund, 1999, 2001* mit Bayern München)
    3 x Fabio Capello/ITA (1993, 1994*, 1995 mit dem AC Mailand)
    3 x Louis van Gaal/NED (1995*,1996 mit Ajax Amsterdam, 2010 mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes/GER (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)

    Deutsche Trainer im Champions-League-Finale
    3 x Ottmar Hitzfeld (1997* mit Borussia Dortmund, 1999 und 2001* mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)
    1 x Klaus Toppmöller (2002 mit Bayer Leverkusen)
    1 x Jürgen Klopp (2013 mit Borussia Dortmund)

    *Champions-League-Sieger

    Europas Rekordtorschützen

    Cristiano Ronaldo und Messi

    Cristiano Ronaldo/POR (94 Tore)

    Lionel Messi/ARG (83 Tore)

    Raul Gonzalez/ESP (71 Tore)

    Ruud van Nistelrooy/NED (60 Tore)

    Andriy Shevchenko/UKR ( 59 Tore)

    Thierry Henry/FRA (51 Tore)

    Filippo Inzaghi/ITA (50 Tore)

    Zlatan Ibrahimovic/SWE (49 Tore)

    Alfredo di Stéfano/ESP (49 Tore)

    Eusébio/POR (47 Tore)

    Karim Benzema/FRA (46 Tore)

    Didier Drogba/CIV (44 Tore)

    Alessandro del Piero/ITA (44 Tore)

    Fernando Morientes/ESP (37 Tore)

    Thomas Müller/GER (36 Tore)

    Ferenc Puskás/HUN (35 Tore)
    Gerd Müller/GER (34 Tore)

    Wayne Rooney/ENG (34 Tore)

    Samuel Eto'o/KAM (33 Tore),

    Francisco Gento/ESP (32 Tore)

    David Trezeguet/FRA (32 Tore)

    Robert Lewandowski/POL (32 Tore)

    Serhiy Rebrov/UKR (31 Tore)

    Rivaldo/BRA (31 Tore)

    Steven Gerrard/ENG (30 Tore)

    Ryan Giggs/WAL (30 Tore)

    Kaká/BRA (30 Tore)

    Patrick Kluivert/NED (30 Tore)

    [Fett = Spieler noch bei europäischem Klub aktiv;

    inkl. Qualifikation und Play-Off-Spielen;

    Quelle: uefa.com; Stand: 10.05.2016]

    23.02.2016, Quelle: dpa, sid
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