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Champions League | Achtelfinale Chelsea hat noch zwei Rechnungen offen

UEFA Champions League - FC Chelsea - Paris St. Germain, 09.03.2016 20:25 Uhr
  • Bild Das Hinspiel gewann PSG mit 2:1
  • Video Chelsea - PSG live im ZDF
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  • BildDas Hinspiel gewann PSG mit 2:1
    Chelseas Diego Coasta im Duell mit Thiago Silva von PSG
    (Quelle: dpa)
    VideoChelsea - PSG live im ZDF
    Chelsea-PSG live im ZDF

    Das Achtelfinal-Rückspiel zwischen den beiden Topklubs FC Chelsea und Paris Saint Germain sehen Sie am 9. März live im ZDF.

    (03.03.2016)
    LivecenterAlle Spiele, alle Tore
    (Quelle: zdf)
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    (Quelle: ZDF)

    von Andreas Schlieker

    Seit dem Trainerwechsel hat der FC Chelsea in der Premier League eine beachtliche Serie hingelegt. Die Qualifikation für die Champions League scheint dennoch außer Reichweite. Es sei denn, die Mannschaft von Guus Hiddink holt sich zum zweiten Mal den Titel. Heute, 20.45 Uhr (ab 20.25 Uhr live im ZDF), geht es im Achtelfinal-Rückspiel gegen Paris St. Germain. 

    Der FC Chelsea ist vom Erfolg verwöhnt. Seit 2003 der russische Milliardär Roman Abramowitsch Privatbesitzer des Klubs ist, hat der Verein aus dem feinen Westlondon vier Meisterschaften gewonnen.
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    2012 triumphierten die Blues zudem in der Champions League. Auch in der letzten Saison war Chelsea obenauf und wurde mit großem Vorsprung englischer Meister. Die Mannschaft stellte die beste Abwehr der Liga, im Angriff spielte das spanische Raubein Diego Costa eine herausragende Saison. Der Belgier Eden Hazard wurde Spieler des Jahres in England. Für die neue Saison war der Verein der natürliche Top-Favorit. Schon alleine wegen des weltbestenTrainers auf der Bank, jedenfalls nach seiner eigenen Einschätzung: Jose Mourinho, The Special One.

    Trainerwechsel kurz vor Weihnachten

    Doch für Chelsea lief in dieser Saison lange gar nichts. Die Abwehr wankte, Hazard suchte seine Form, Cesc Fabregas war nur ein Schatten seiner selbst, Costa fiel höchstens durch Unsportlichkeiten auf. Im November waren die Blues noch einen Punkt vom Abstiegsplatz entfernt. Aus der Kabine drangen Gerüchte, dass einige Spieler gegen den Trainer spielten. Eine Woche vor Weihnachten war es schließlich so weit, der erfolgreichste Coach der Vereinsgeschichte  musste gehen. "Ein spürbares Zerwürfnis zwischen Trainer und Mannschaft“, lautete die Begründung der Klubspitze. Guus Hiddink übernahm nach 2009 zum zweiten Mal als Interimstrainer.

    Der Niederländer besitzt zwar nicht die Aura von Mourinho, dafür ist Chelsea seit Hiddinks Amtsantritt unbesiegt. Seit dreizehn Spielen. Nie zuvor hat in der Premier League ein neuer Trainer eine solche Serie hingelegt. Chelsea hat sich auf Platz zehn vorgekämpft. Die Qualifikation für die Champions League scheint mit dem Remis vom Wochenende gegen Stoke City allerdings in weite Ferne gerückt. Theoretisch wäre der Titelgewinn in der Königsklasse eine Möglichkeit, um auch im nächsten Jahr wieder auf höchster europäischer Ebene zu spielen. Daran mag aber nicht nur Stoke-Trainer Mark Hughes nicht so recht glauben glauben:  "Aber ich kann mich ja irren", so der Coach des Tabellenachten.

    Einzige Niederlage gegen PSG

    Auf jeden Fall müsste gegen PSG zunächst ein Sieg her. “Paris will Ballbesitz, wir müssen sie unter Druck setzen und pressen. Es wird schwierig, aber wir können uns qualifizieren" sagte der Brasilianer Willian, der bei Chelsea in dieser Saison herausragt. Im Vorjahr hatten die Franzosen um Zlatan Ibrahimovic den FC Chelsea im Achtelfinale ausgeschaltet, und auch das Hinspiel ging mit 2:1 an PSG. Es war die einzige Niederlage unter Hiddink. Chelsea hat mit den Parisern also noch zwei Rechnungen offen.

    Fakten zur Champions League 2016/2017

    Der Weg nach Cardiff

    Nationalstadion von Wales in Cardiff

    Der Austragungsort des Finals der UEFA Champions League 2017 ist das Nationalstadion von Wales in Cardiff (Bild). Es bietet 74.500 Zuschauern Platz.

    Wann finden die Auslosungen statt?

    12.12.2016: Achtelfinale
    17.03.2017: Viertelfinale
    21.04.2017: Halbfinale

    Wann finden die Spiele statt?

    13. – 14.09.2016: Gruppenphase, 1. Spieltag
    27. – 28.09.2016: Gruppenphase, 2. Spieltag
    18. – 19.10.2016: Gruppenphase, 3. Spieltag
    01. – 02.11.2016: Gruppenphase, 4. Spieltag
    22. – 23.11.2016: Gruppenphase, 5. Spieltag
    06. – 07.12.2016: Gruppenphase, 6. Spieltag
    14. – 15.02.2017 und 21. – 22.02.2017: Achtelfinale, Hinspiele
    07. – 08.03.2017 und 14. – 15.03.2017: Achtelfinale, Rückspiele
    11. – 12.04.2017: Viertelfinale, Hinspiele
    18. – 19.04.2017: Viertelfinale, Rückspiele
    02. – 03.05.2017: Halbfinale, Hinspiele
    09. – 10.05.2017: Halbfinale, Rückspiele
    03.06.2017: Finale

    Die Champions-League-Sieger (seit 1993)

    Real Madrid CL-Sieger 2016

    1993 Olympique Marseille

    1994 AC Mailand

    1995 Ajax Amsterdam

    1996 Juventus Turin

    1997 Borussia Dortmund

    1998 Real Madrid

    1999 Manchester United

    2000 Real Madrid

    2001 Bayern München

    2002 Real Madrid

    2003 AC Mailand

    2004 FC Porto

    2005 FC Liverpool

    2006 FC Barcelona

    2007 AC Mailand

    2008 Manchester United

    2009 FC Barcelona

    2010 Inter Mailand

    2011 FC Barcelona

    2012 FC Chelsea

    2013 Bayern München

    2014 Real Madrid

    2015 FC Barcelona

    2016 Real Madrid (im Bild)

    Meiste Siege:

    5 x Real Madrid

    4 x FC Barcelona

    3 x AC Mailand

    2 x Manchester United

    2 x Bayern München

    1 x Borussia Dortmund

    Sieben weitere Mannschaften haben die Champions League je einmal gewonnen.

    Die erfolgreichsten Trainer

    Rekordhalter: Reals Trainer Carlo Ancelotti

    23 Mal wurden bislang Champions-League-Sieger gekürt. Carlo Ancelotti (Bild) hat den Titel als einziger Trainer drei Mal gewonnen.

    Meiste Champions-League-Titelgewinne als Trainer
    3 x Carlo Ancelotti/ITA (2003 und 2007 mit dem AC Mailand, 2014 mit Real Madrid)
    2 x Jose Mourinho/POR (2004 mit dem FC Porto, 2010 mit Inter Mailand)
    2 x Josep Guardiola/ESP (2009 und 2011 mit dem FC Barcelona)
    2 x Vicente del Bosque/ESP (2000 und 2002 mit Real Madrid)
    2 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München)
    2 x Alex Ferguson/SCO (1999 und 2008 mit Manchester United)
    2 x Jupp Heynkes/GER (1998 mit Real Madrid und 2013 mit Bayern München)

    Meiste Endspiel-Teilnahmen als Trainer
    4 x Carlo Ancelotti/ITA (2003*, 2005, 2007* mit dem AC Mailand, 2014* mit Real Madrid)
    4 x Alex Ferguson/SCO (1999*, 2008*, 2009, 2011 mit Manchester United)
    4 x Marcello Lippi/ITA (1996*, 1997, 1998, 2003 mit Juventus Turin)
    3 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997* mit Borussia Dortmund, 1999, 2001* mit Bayern München)
    3 x Fabio Capello/ITA (1993, 1994*, 1995 mit dem AC Mailand)
    3 x Louis van Gaal/NED (1995*,1996 mit Ajax Amsterdam, 2010 mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes/GER (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)

    Deutsche Trainer im Champions-League-Finale
    3 x Ottmar Hitzfeld (1997* mit Borussia Dortmund, 1999 und 2001* mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)
    1 x Klaus Toppmöller (2002 mit Bayer Leverkusen)
    1 x Jürgen Klopp (2013 mit Borussia Dortmund)

    *Champions-League-Sieger

    Europas Rekordtorschützen

    Cristiano Ronaldo und Messi
    • Cristiano Ronaldo (POR/Real Madrid) 95 Tore
    • Lionel Messi (ARG/FC Barcelona) 86 Tore
    • Raúl González (ESP) 71 Tore
    • Ruud van Nistelrooy (NED) 60 Tore
    • Andriy Shevchenko (UKR) 59 Tore
    • Thierry Henry (FRA) 51 Tore
    • Filippo Inzaghi (ITA) 50 Tore
    • Zlatan Ibrahimović (SWE/Manchester United) 49 Tore
    • Alfredo Di Stéfano (ESP) 49 Tore
    • Eusébio(POR) 47 Tore
    • Karim Benzema (FRA/Real Madrid) 46 Tore
    • Alessandro Del Piero (ITA) 44 Tore
    • Didier Drogba (CIV) 44 Tore
    • Fernando Morientes (ESP) 37 Tore
    • Thomas Müller (GER/Bayern München) 37 Tore
    • Ferenc Puskás (HUN) 35 Tore
    • Wayne Rooney (ENG/Manchester United) 34 Tore
    • Gerd Müller (GER) 34 Tore
    • Samuel Eto’o (CAM/Antalyaspor) 33 Tore
    • Robert Lewandowski (POL/Bayern München) 33 Tore
    • David Trezeguet (FRA) 32 Tore

    [Fett = Spieler noch bei europäischem Klub aktiv;

    inkl. Qualifikation und Play-Off-Spielen;

    Quelle: uefa.com; Stand: 13.09.2016]

    Die Sieger des Landesmeisterpokals (1955 - 1992)

    1956 Real Madrid
    1957 Real Madrid
    1958 Real Madrid
    1959 Real Madrid
    1960 Real Madrid
    1961 Benfica Lissabon
    1962 Benfica Lissabon
    1963 AC Mailand
    1964 Inter Mailand
    1965 Inter Mailand
    1966 Real Madrid
    1967 Celtic Glasgow
    1968 Manchester United
    1969 AC Mailand
    1970 Feyenoord Rotterdam
    1971 Ajax Amsterdam
    1972 Ajax Amsterdam
    1973 Ajax Amsterdam
    1974 Bayern München
    1975 Bayern München
    1976 Bayern München

    1977 FC Liverpool
    1978 FC Liverpool
    1979 Nottingham Forest
    1980 Nottingham Forest
    1981 FC Liverpool
    1982 Aston Villa
    1983 Hamburger SV
    1984 FC Liverpool
    1985 Juventus Turin
    1986 Steaua Bukarest
    1987 FC Porto
    1988 PSV Eindhoven
    1989 AC Mailand
    1990 AC Mailand
    1991 Roter Stern Belgrad
    1992 FC Barcelona

    Meiste Siege:

    6 x Real Madrid

    4 x FC Liverpool

    4 x AC Mailand

    3 x Ajax Amsterdam

    3 x Bayern München

    08.03.2016
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