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Fußball-Bundesliga | Bayer Leverkusen Roger Schmidt für drei Spiele gesperrt

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    Roger Schmidt
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    Kurzmeldung

    • 17:53 Uhr 21.02.2016Kurzmeldung

      Völler: "Unterbrechung übertrieben" 17:53 Uhr 21.02.2016
      Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler ist nach dem Eklat um Trainer Roger Schmidt im Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund (0:1) hart mit Schiedsrichter Felix Zwayer ins Gericht gegangen. "Das Spiel zu unterbrechen und eine solche Hektik hineinzubringen, ist völlig unnötig. So zu tun, als sei etwas ganz Schlimmes passiert, ist völlig übertrieben", sagte Völler bei Sky. Bayer-Trainer Schmidt hatte nach dem 0:1 durch Pierre-Emerick Aubameyang (64.) eine irreguläre Ausführung des vorangegangenen Freistoßes beklagt und sich trotz Anweisung Zwayers geweigert, den Innenraum zu verlassen.

    • 18:48 Uhr 21.02.2016Kurzmeldung

      Roger Schmidt: "Es war ein Fehler" 18:48 Uhr 21.02.2016
      Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt hat sich für sein Fehlverhalten im Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund (0:1) entschuldigt. "Ich habe zu lange gezögert zu gehen. Es war ein Fehler von mir", sagte er. Schiedsrichter Felix Zwayer hatte die Partie für etwa neun Minuten unterbrochen, weil Schmidt sich nach seinen Protesten gegen den Dortmunder Treffer weigerte, den Innenraum zu verlassen. "Aus 45 Metern hat er mir signalisiert, dass ich auf die Tribüne gehen soll. Ich wollte eine Erklärung", meinte er. BVB-Trainer Thomas Tuchel wollte die Szenen nicht groß kommentieren.

    • 17:29 Uhr 21.02.2016Kurzmeldung

      Aubameyang trifft zum BVB-Sieg 17:29 Uhr 21.02.2016
      Pierre-Emerick Aubameyang hat Borussia Dortmund mit seinem 21.Saisontreffer einen Auswärtssieg bei Bayer Leverkusen beschert. Die Dortmunder haben durch den Erfolg als Tabellenzweiter weiterhin acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer Bayern München. Nach ausgeglichener erster Halbzeit erwischten die Dortmunder einen Glanzstart in Halbzeit zwei und trafen nach einem Konter. Bayer mühte sich zwar redlich, lief aber Gefahr, sich einen weiteren Gegenstoß des BVB einzufangen. Letztlich blieb es jedoch bei der knappen Dortmunder Führung.

    Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt ist vom DFB-Sportgericht für drei Bundesliga-Spiele gesperrt worden, das Innenraumverbot für zwei weitere Partien wurde bis zum 30. Juni 2017 zur Bewährung ausgesetzt. Auch Rudi Völler wurde vom DFB bestraft. 

    Schmidt muss nicht nur drei Mal zuschauen, sondern auch "wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens" eine Strafe von 20.000 Euro zahlen.
    Links
    Novum bei BVB-Sieg
    Der Coach hatte sich beim Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund am vergangenen Sonntag (0:1) geweigert, den Innenraum zu verlassen und auf die Tribüne zu gehen. Daraufhin hatte Schiedsrichter Felix Zwayer für knapp zehn Minuten die Partie unterbrochen.

    Sperre gilt nicht für Europa League

    Da seine Sperre nur national gilt, darf Schmidt am Donnerstag im Zwischenrunden-Rückspiel der Europa League gegen Sporting Lissabon (19 Uhr) noch einmal am Rand des Platzes Regie führen. Auch das Training darf er weiter leiten.

    Bereits am Sonntag beim FSV Mainz 05 muss die Werkself ohne ihren Trainer auskommen. Danach stehen für Bayer 04 noch die Partien gegen Werder Bremen und beim FC Augsburg an, bei denen er nicht coachen darf. Wahrscheinlich wird Co-Trainer Oliver Bartlett ihn vertreten.

    Strikte Kontaktsperre

    Schmidt darf zwar trotz der Sperre mitreisen, muss aber eine strikte Kontaktsperre zu den Spielern einhalten. Das Innenraum-Verbot beginnt laut DFB jeweils eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach Abpfiff.

    Der Trainer darf sich in dieser Zeit weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Im gesamten Zeitraum darf er mit seiner Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten.

    Völler muss 10.000 Euro bezahlen

    Bayer-Sportdirektor Rudi Völler wurde ebenfalls "wegen unsportlichen Verhaltens" zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. Schmidt und Völler haben dem Urteil nach DFB-Angaben zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
    ZITAT
    Die Strafe ist im Rahmen, der gerechtfertigt ist.
    Bayer-Geschäftsführer M. Schade
    Völler hatte in TV-Interviews Zwayer kritisiert.

    DFB-Interimspräsident Rainer Koch hat die Strafe für Schmidt als "hart, aber sorgsam bemessen" bezeichnet. Die Vorgänge seien "außergewöhnlich" gewesen, sagte der amtierende Chef des Deutschen Fußball-Bundes und ehemalige Vorsitzende des DFB-Sportgerichts am Mittwoch im TV-Sender Sky. "Gut und richtig" bezeichnete Koch auch, dass sich sowohl Schmidt als auch Völler anschließend "einsichtig" gezeigt hätten. "Die Strafe ist in Ordnung, wie ich finde. Sie ist im Rahmen, der gerechtfertigt ist", kommentierte Bayer-Geschäftsführer Michael Schade die vom Verein akzeptierte DFB-Sanktion. "Roger Schmidt hat seinen Fehler eingesehen und bedauert."

    Nur Meier und Reimann traf es härter

    Härtere Strafen für Erstliga-Trainer gab es zuvor nur für Norbert Meier und Willi Reimann. Meier, der Ex-Coach des MSV Duisburg, war für drei Monate gesperrt und mit einer Geldbuße von 12.500 Euro belegt worden. Meier hatte in der Partie am 6. Dezember 2005 gegen den 1. FC Köln dem gegnerischen Spieler Albert Streit einen Kopfstoß versetzt. Wegen einer Handgreiflichkeit gegen den Vierten Offiziellen im Spiel bei Borussia Dortmund wurde Willi Reimann, damals Trainer von Eintracht Frankfurt, für fünf Spiele gesperrt. Außerdem musste er eine Geldstrafe von 25.000 Euro zahlen.

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    24.02.2016, Quelle: sid; dpa
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