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Bundesliga | 27. Spieltag BVB dreht Spiel in Augsburg - Bayer siegt beim VfB

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    Durm (l.) im Kopfballduell mit Verhagh
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    (Quelle: ZDF)
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    (Quelle: ZDF)

    Borussia Dortmund wahrt im Titelkampf der Fußball-Bundesliga den Fünf-Punkte-Abstand zum FC Bayern. Der Tabellen-Zweite kam beim FC Augsburg zu einem 3:1 (1:1)-Erfolg. Zuvor hatte Bayer Leverkusen mit einem starken Auftritt beim VfB Stuttgart einen Schritt aus der Krise getan und sich mit einem 2:0 (1:0) im Rennen um die Europapokalplätze zurückgemeldet. 

    Den BVB-Profis war der Kräfteverschleiß der vergangenen Wochen deutlich anzumerken. Der eingewechselte Gonzalo Castro (69.) und der im Spielverlauf immer stärkere Aubameyang-Ersatz Adrián Ramos (75.) erzielten die entscheidenden Tore für den Tabellenzweiten, der mit einem Rückstand von fünf Punkten auf den Spitzenreiter aus München in die zweiwöchige Länderspielpause geht.

    BVB bleibt in 2016 unbesiegt

    Henrich Mchitarjan hatte den 2016 weiterhin unbesiegten BVB mit seinem zehnten Saisontor kurz vor dem Halbzeitpfiff zurück ins Spiel gebracht. Der lange kompakt
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    verteidigende FCA war vor 30.660 Zuschauern durch das dritte Bundesligator von Winterzugang Alfred Finnbogason (16.) in Führung gegangen, verfehlte dann aber einen wertvollen Punktgewinn im Abstiegskampf.

    "Meine Empfehlung war, dass er sich die Zeit nehmen soll", sagte Tuchel bei Sky über Aubameyang, der nach dem Tod seines Großvaters in sein Heimatland Gabun reiste. Wie viele Wechsel er insgesamt im Vergleich zum 2:1 bei Tottenham am Donnerstag seinem viel beanspruchten Team verordnete, hatte der BVB-Trainer im Interview kurz vor dem Spiel spontan gar nicht parat - es waren gleich sechs.

    Müder BVB steigert sich in Hälfte zwei

    Sein Augsburger Kollege Markus Weinzierl musste Alexander Manninger im Tor für den grippekranken Marwin Hitz aufbieten. In seinem ersten Bundesliga-Spiel seit mehr als einem Jahr wurde Manninger zunächst nicht gefordert und war dann dreimal ohne Abwehrchance. Augsburg zog sich weit zurück. Dem BVB fehlte aber die nötige Laufbereitschaft.

    Augsburg war darauf aus, Lücken zu finden - und fand sie. Zunächst scheiterte Caiuby an
    So haben sie gespielt:

    Augsburg: Manninger - Verhaegh, Gouweleeuw, Hong, Klavan, Max - Kohr, Baier (46. Feulner) - Koo (78. Bobadilla) - Finnbogason, Caiuby (89. Esswein)

    Dortmund: Bürki - Piszczek, Sokratis, Hummels, Durm - Weigl, Sahin (68. Passlack) - Mchitarjan, Kagawa (62. Leitner), Reus (46. Castro) - Ramos

    Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
    Tore: 1:0 Finnbogason (16.), 1:1 Mchitarjan (45.), 1:2 Castro (69.), 1:3 Ramos (75.)
    Zuschauer: 30.660 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: Caiuby (8), Gouweleeuw, Kohr (9), Klavan (2) - Mchitarjan (4)

    Dortmunds Torwart Roman Bürki (7.). Wenige Minuten später agierte die ganze BVB-Defensive schlafmützig. Nach Hereingabe von Caiuby konnte Finnbogason hinter dem schlecht postierten Mats Hummels locker einschieben.

    Tuchel brachte zur zweiten Halbzeit Castro für den müde wirkenden Reus - das sollte sich lohnen. Das Bemühen, den Sieg zu erzwingen, war dem BVB nicht abzusprechen. Ramos (60.) schoss zunächst vorbei. Kurz darauf legte er technisch gekonnt auf Torschütze Castro auf. Und dann traf der Kolumbianer auch noch selbst und machte damit den Dortmunder Arbeitssieg perfekt.

    Die Trainerstimmen 
    • Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Ich hätte mir gewünscht, dass wir 90 Minuten so agieren wie die ersten 40, dann wäre etwas möglich gewesen. Das 1:1 vor der Pause hat weh getan. Vor dem 1:2 haben wir drei kleine Fehler gemacht. Das ist dann gegen diese Weltklasse-Mannschaft eben ein Gegentor. Wir sind froh, dass wir uns jetzt sammeln können, dann geben wir sieben Spiele Vollgas, um in der Liga zu bleiben."

      Thomas Tuchel (Borussia Dortmund): "Man hat uns angemerkt, dass wir Belastungen hinter uns haben. Man hat die Müdigkeit gespürt. Es ist uns einiges schwer gefallen. Der Ausgleich vor der Pause war wichtig. Danach haben wir uns ein bisschen frei gespielt. Wir haben eine ganz außergewöhnliche Mentalität und Siegeswillen gezeigt. Ich freue mich jetzt sehr über die Pause. Wir haben aber keine Zeit und keine Not für irgendwelche Ansagen."

    • Jürgen Kramny (VfB Stuttgart): "Es war ein verdienter Sieg für Bayer. Wir sind nicht so ins Spiel gekommen. Das frühe Gegentor hat unser Spiel dann noch mehr verändert. Wir waren einfach schlampig in verschiedenen Situationen. Leverkusen hatte eine höhere Sicherheit. Die Situation ist gefährlich. Es sind fünf Punkte, es ist alles enger geworden. Wir müssen höllisch aufpassen."


      Roger Schmidt (Bayer Leverkusen): "Wir haben ein blitzsauberes Auswärtsspiel gemacht. Wir haben sehr konzentriert, sehr geschlossen gespielt und sehr gut verteidigt. Das 1:0 hat der Mannschaft zusätzlich Selbstvertrauen gegeben und Kräfte freigesetzt. Der Sieg ist nach dieser schwierigen Phase und vor der Länderspielpause von immenser Bedeutung. Meine persönliche Situation hat keine Rolle gespielt. Ich fühlte mich nur gefordert, meiner Mannschaft zu helfen."

    Stuttgart wieder in Abstiegsnähe

    Durch den Auswärtsdreier rückte Bayer mit dem zweiten Ligasieg in Serie auf Rang sechs in der Tabelle vor. Der überragende Julian Brandt schoss die Rheinländer bereits in der 11. Minute in Führung, Nationalspieler Karim Bellarabi sorgte am Sonntag vor 54.522 Zuschauern für die Entscheidung (49.).

    Damit verpassten die Stuttgarter, die nicht an ihre guten Leistungen der vergangenen
    ZITAT
    Unter den Voraussetzungen war das eine absolute Top-Leistung von uns.
    Rudi Völler
    Wochen anknüpfen konnten, den von Trainer Jürgen Kramny erhofften "großen Schritt" imKampf um den Klassenverbleib. Sie stehen nur noch fünf Punkte vor einem Abstiegsplatz. Bayer blieb dank seines starken Auftritts im zwölften Spiel in Serie gegen die Schwaben ungeschlagen, darunter waren neun Siege. Gegen keinen Erstliga-Konkurrenten hat das Team derzeit eine bessere Bilanz. "Unter den Voraussetzungen war das eine absolute Top-Leistung von uns. Der Sieg war absolut verdient", sagte Leverkusens Sportchef Rudi Völler nach dem Abpfiff bei Sky. Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt war dagegen enttäuscht: "Wir haben heute nicht die Leistung abgerufen wie in den vergangenen Wochen. Wir müssen weiter an unserem Ziel arbeiten."

    So haben sie gespielt

    Stuttgart: Tyton - Klein, Schwaab, Niedermeier, Insua - Serey Die (68. Maxim) - Rupp, Gentner, Didavi (54. Krawez), Kostic - Timo Werner (68. Tashchy)

    Leverkusen: Leno - Henrichs, Tah, Ramalho, Wendell - Kramer, Jurtschenko (84. Frey) - Bellarabi (68. Kruse), Brandt (89. Mehmedi) - Hernandez, Kießling

    Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
    Tore: 0:1 Brandt (11.), 0:2 Bellarabi (49.)
    Zuschauer: 54.522
    Gelbe Karten: Niedermeier (5), Serey Die (8), Kostic (4) - Ramalho (4), Kießling, Jurtschenko

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    20.03.2016, Quelle: dpa
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