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Bundesliga | 27. Spieltag Hoffenheim jubelt beim HSV

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    Die Hoffenheimer bejubeln ihren ersten Treffer.
    (Quelle: dpa)
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    (Quelle: ZDF)
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    (Quelle: ZDF)

    1899 Hoffenheim hat im Abstiegskampf bereits den vierten Sieg unter Trainer Julian Nagelsmann verbucht. Die Kraichgauer gewannen mit 3:1 beim Hamburger SV. Jubeln konnten am Samstag auch der FC Bayern und Hertha BSC. 

    Nach dem 1:1 gegen den FSV Mainz 05 bleibt auch Werder Bremen in der Gefahrenzone. Ein schwacher VfL Wolfsburg rettete erst in der Nachspielzeit ein 1:1 gegen Aufsteiger Darmstadt 98. Durch ein 1:0 beim 1. FC Köln verteidigte Tabellenführer Bayern München seinen Vorsprung. Hertha BSC ist nach dem Erfolg gegen den FC Ingolstadt als Tabellendritter auf dem Weg in die Champions League.

    Hertha - Ingolstadt 2:1 (0:0)

    Hertha BSC gewinnt jetzt auch schwächere Spiele. Mit einem 2:1 (0:0) gegen den aufmüpfigen Neuling FC Ingolstadt hat der Überraschungs-Dritte Bundesliga
    Die Herthaner bejubeln Salomon Kalous (r.) Treffer.

    Hertha schlägt Ingolstadt
    Quelle: dpa

    seinen Vorsprung im Rennen um die Champions League ausgebaut. Der Ärger bei den Gästen war nach dem 27. Spieltag groß, denn dem Führungstor des Japaners Genki Haraguchi (54. Minute) ging ein Foulspiel von Herthas Per Skjelbred gegen Dario Lezcano im Mittelfeld voraus. Der Mann aus Paraguay musste danach sogar angeschlagen vom Platz.

    Allerdings verdiente sich Hertha den neunten Heimsieg mit einer klaren Steigerung nach der Pause. Die Mannschaft von Pal Dardai griff mit mehr Wucht und Zielstrebigkeit an. Auf Vorarbeit von Haraguchi schoss Salomon Kalou zu seinem 13. Saisontor und dem vorentscheidenden 2:0 ein (69.). Den Gästen gelang vor 40.385 Zuschauern durch Lukas Hinterseer nur noch der Anschluss (75.).

    Die Trainerstimmen 
    • Bruno Labbadia (Hamburger SV): "Ich hatte das Gefühl, dass wir gut im Spiel waren. Dann haben wir aber einen Konter bekommen, und damit kam Unruhe herein. Im Endeffekt sind wir aber an unser eigenen Chancenverwertung gescheitert."


      Julian Nagelsmann (1899 Hoffenheim): "Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben, sind uns aber bewusst, dass wir keinen Sahnetag hatten. Wir haben oft starke Paraden von Oliver Baumann gebraucht."

    • Pal Dardai (Hertha BSC): "Jeder weiß, wie schwierig es ist, gegen Ingolstadt zu spielen. Die erste Halbzeit kann man getrost vergessen. Irgendwie waren wir zufrieden mit dem so genannten Nichts. In der zweiten Halbzeit lief es dann besser. Wir haben zwei wunderschöne Tore herausgespielt und deshalb verdient gewonnen."


      Ralph Hasenhüttl (FC Ingolstadt): "Eigentlich war das heute ein typisches 0:0-Spiel. Wir haben es lange geschafft, gegen eine sehr starke Mannschaft wenig zuzulassen. Am Ende ist das 1:2 sehr, sehr bitter. Trotzdem ein Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat bis zum Schluss alles versucht."

    • Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): Das ist aus meiner Sicht vom Ergebnis her natürlich enttäuschend. Wir haben schon gehofft, dass wir dieses Heimspiel gewinnen können. Wir haben all das gemacht, was wir nicht machen sollten. Wir haben sehr langsam gespielt, haben uns immer wieder nach hinten rausgedreht, haben nicht die Auflösung nach vorne gefunden. Es ist nicht einfach gegen einen disziplinierten, guten Gegner wie Darmstadt. Trotzdem müssen wir die Fehler bei uns suchen."


      Dirk Schuster (Darmstadt 98): "Vor dem Spiel hätten wir sofort und blind unterschrieben, hier einen Punkt mitnehmen zu können. Auf der anderen Seite fühlt es sich nicht so gut an, wenn man in der Nachspielzeit den Ausgleich bekommt. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau, wir haben immerhin bei einem Champions-League-Viertelfinalisten, dem Vizemeister, uns ein 1:1 erkämpft."

    • Peter Stöger (1. FC Köln): "Wir haben ein ordentliches Spiel gezeigt. Vielleicht wäre heute mehr drin gewesen, das mag sein. Aber mit der 2. Halbzeit bin ich richtig zufrieden. Wir würden uns nur wünschen, dass unsere Jungs so an sich selbst glauben wie es das Trainerteam tut. Wir haben den Eindruck, dass das ein oder andere mal nicht der Fall ist."


      Pep Guardiola (Bayern München): "Großes Kompliment an die Spieler. Nach den 120 Minuten und einem emotionalen Spiel gegen Turin war es zweieinhalb Tage später sehr schwer. Die ersten 30 Minuten haben wir es gut gemacht. In den letzten 25 Minuten war Köln sehr gefährlich. Allgemein haben wir das Spiel gut kontrolliert, aber wir haben nochmal gemerkt, wie schwer es ist, den Bundesliga-Titel in diesem Jahr zu verteidigen."

    • Viktor Skripnik (Werder Bremen): "Wir wollten die drei Punkte unbedingt hier behalten, aber am Ende müssen wir zufrieden sein. Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben. Im Abstiegskampf ist jeder Punkte Gold wert."


      Martin Schmidt (FSV Mainz 05): "Es ging hin und her, es war ein turbulentes, hart umkämpftes Spiel. Viel vom dem, was wir vorher verlangt haben, haben wir umgesetzt. Den Punkt nehmen wir gerne mit."

    Hamburg - Hoffenheim 1:3 (1:2)

    Es war der erste Auswärtserfolg von Hoffenheim seit knapp einem halben Jahr. Andrej Kramaric (19./Foulelfmeter), Kevin Volland (23.) und der eingewechselte Eduardo Vargas (67.) erzielten vor 48.263 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion die Tore für 1899. Für die Gastgeber traf Aaron Hunt per Foulelfmeter (30.).

    Neu-Trainer Julian Nagelsmann setzte mit Hoffenheim seine Aufholjagd fort. Seit seiner Amtsübernahme hat er in sieben Spielen 13 Punkte geholt. Die Hamburger nähern sich durch die Niederlage dem Abstiegsstrudel. Die Differenz zum ungeliebten Relegationsplatz, die die Norddeutschen in den vergangenen beiden Jahren jeweils belegten, beträgt nur noch vier Punkte.

    Wolfsburg - Darmstadt 1:1 (0:0)

    Wolfsburg verliert im Kampf um die Europapokalplätze an Boden. Immerhin rettete André Schürrle dem VfL in der Nachspielzeit (90.+3) noch den am Ende verdienten Punkt. Dennoch wurde das Team von Trainer Dieter Hecking in dem über weite Strecken zwar überlegen, aber auch harmlos geführten Spiel teils heftig von den eigenen Fans ausgepfiffen. Sandro Wagner ließ Darmstadt mit seinem elften Saisontor (82.) nur kurz vom sechsten Auswärtssieg träumen.

    Nach 27 Spielen hat Wolfsburg bereits zehn Zähler Rückstand auf Platz drei. Darmstadt dagegen sammelte im Kampf gegen den Abstieg erneut einen Punkt - zum dritten Mal in Serie. Die Hessen verdienten sich den Punkt mit viel Kampf und Leidenschaft.

    Köln - Bayern 0:1 (0:1)

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    Immer wieder Robert Lewandowski. Mit seinem 36. Pflichtspieltreffer sorgte der Pole schon nach zehn Minuten für den nur selten gefährdeten Auswärtssieg. Lewandowski ist damit der erste ausländische Profi, der für die Bayern in einer Spielzeit 25 Tore erzielte und stellte auch einen persönlichen Saisonrekord auf.

    Nach dem kraftraubenden Sieg nach Verlängerung gegen Juventus Turin baute Bayern-Coach Pep Guardiola seine Startelf auf fünf Positionen um. Mit der dritten Heim-Niederlage nacheinander verharren die Kölner im Mittelfeld der Tabelle.

    Bremen - Mainz 1:1 (1:1)

    Für den Aufreger der Partie sorgte Bremens Papy Djilobodji. Nach einem Zweikampf fuhr er sich mit seiner Hand an der Kehle vorbei - die Kopf-ab-Geste könnte dem Innenverteidiger womöglich noch ein Nachspiel bescheren. Zuvor stand Claudio Pizarro im Fokus: In der Nachspielzeit verwandelte der 37-Jährige überlegt einen Foulelfmeter zum Ausgleich - durch seinen 101. Treffer für die Bremer ist der Peruaner gemeinsam mit Marco Bode Werder-Rekordtorschütze. Die Mainzer waren durch Julian Baumgartlinger (38.) in Führung gegangen.

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    19.03.2016, Quelle: dpa, sid
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