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Bundesliga | 25. Spieltag Dämpfer für die Hertha - Darmstadt bremst Mainz

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  • BildHamburger Jubel über das 1:0
    HSV Jubel
    (Quelle: dpa)
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    (Quelle: ZDF)
    VideoTuchel:"Sind weiter in der Bringschuld"
    Tuchel/Büchler

    BVB-Trainer Thomas Tuchel spricht nach dem Spiel gegen Bayern München im Interview mit Boris Büchler über die starke Leistung seiner Mannschaft und die Bedeutung des Spiels für die weitere Saison.

    (05.03.2016)
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    (Quelle: ZDF)

    Hertha BSC hat bei der Jagd auf einen Champions-League-Platz einen Dämpfer erlitten. Die Berliner unterlagen beim HSV mit 0:2 (0:0). Damit hat der Tabellendritte nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Vierten Schalke 04. Zuvor musste sich Mainz 05 vier Tage nach dem Coup in München im Nachbarschaftsduell mit Darmstadt 98  mit einem 0:0 begnügen. 

    Nicolai Müller (58./75. Minute) sorgte mit seinem Tore-Doppelpack für das verdiente 2:0 (0:0) des Hamburger SV gegen lange Zeit zu verhaltene Berliner. Die Hanseaten kletterten
    ZITAT
    Wir haben ein kleines Polster, aber durch sind wir noch lange nicht.
    Aaron Hunt
    somit auf den zehnten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga und konnten die größte Sorge vor einem erneuten Abstiegskampf vorläufig vertreiben. "Schon geil, zwei Tore gemacht zu haben. Es läuft gut", meinte Matchwinner Müller. "Wir haben ein kleines Polster, aber durch sind wir noch lange nicht", sagte HSV-Mittelfeldspieler Aaron Hunt.

    Hertha bleibt Dritter

    Für die Hamburger waren die Müller-Tore vor 46.136 Zuschauern die ersten Treffer gegen Berlin nach fünf Spielen ohne Erfolgserlebnis. Die Hertha bleibt trotz der zweiten Rückrundenniederlage auf dem dritten Platz. In Champions-League-Form spielte der Hauptstadt-Club aber nicht. "Wenn man die Körpersprache von uns und Hamburg anguckt, dann war das wie Tag und Nacht", kritisierte Hertha-Trainer Pal Dardai bei Sky sein Team.

    "Mit so einer Leistung kann man verlieren. Das gehört zum Fußball dazu. Nächste Woche müssen wir wieder ein anderes Gesicht zeigen", forderte Dardai. Das dünne Punkte-Polster konnte man vor den Verfolgern nicht vergrößern und steht am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den Vierten Schalke 04 unter größerem Druck.

    Die Trainerstimmen 
    • Martin Schmidt (FSV Mainz 05): "Wir haben das Spiel gut angenommen und uns gut reingekämpft. Mit dem 0:0 zur Pause waren wir nicht unzufrieden. Wir hatten die beste Phase in der zweiten Halbzeit bis zum Platzverweis. Ich bin mächtig stolz auf das Team."


      Dirk Schuster (Darmstadt 98): "Ich glaube, die Zuschauer haben ein rassiges und kampfbetontes Spiel gesehen. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und wollten bis zum Ende die drei Punkte. So geht das Unentschieden in Ordnung."

    • Bruno Labbadia (Hamburger SV): "Nach dem Spiel auf Schalke war das heute die passende Antwort. Wir wollten Hertha nicht ins Spiel kommen lassen und haben sofort Druck gemacht. Nach der ordentlichen ersten Hälfte haben wir sogar nochmal etwas draufgepackt. Das hat mir gut gefallen. Wir arbeiten weiter daran, dass wir stabiler werden."


      Pal Dardai (Hertha BSC): "Hier war nix drin. Der HSV hat mehr als verdient gewonnen. Hamburg war in allen Belangen wie Körpersprache, Passquote und Schnelligkeit besser. Wir brauchen nicht traurig sein. Wir laufen aus, fahren nach Hause und arbeiten weiter."

    Mainz bleibt dennoch auf Kurs

    Mainz 05 verpasste den Sprung auf den vierten Platz, der am Ende der Saison zur Champions-League-Qualifikation berechtigt. Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena mussten die Gastgeber die Partie gegen Darmstadt zu zehnt beenden, nachdem Giulio Donati wegen einer Tätlichkeit an Lilien-Stürmer Sandro Wagner in der 57. Minute die Rote Karte gesehen hatte.

    Rot für Mainzer Donati

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    Mit 40 Punkten bleiben die Mainzer trotz des Dämpfers als Tabellenfünfter weiter auf Kurs Europa. Darmstadt hat als 15. dank des verdienten Unentschiedens ein Zwei-Punkte-Polster auf den Abstiegs-Relegationsplatz.

    Die Partie nahm erst in der zweiten Hälfte richtig Fahrt auf. Zunächst hätte Jhon Cordoba (55.) die Mainzer in Führung bringen können. Der Stürmer, der am Mittwoch das 2:1-Siegtor in München erzielt hatte, scheiterte frei vor Darmstadt-Keeper Christian Mathenia. 120 Sekunden später erwies Donati seinem Team einen Bärendienst, als er im Liegen gegen Wagner nachtrat.

    Bissige Lilien

    Nun kamen auch die Gäste zu Chancen, doch Konstantin Rausch (62.) und Mario Vrancic (77.) vergaben. Auf der Gegenseite hielt Mathenia mit einem Reflex gegen den auffällig
    Fabian Frei (l.) von Mainz 05 im Zweikampf mit Sandro Wagner von Darmstadt 98 in Mainz am 06.03.2016

    Sandro Wagner (r) ist vor Fabian Frei am Ball
    Quelle: imago

    agierenden Pablo de Blasis (64.) die Null. In der ersten Hälfte waren die Hausherren von höheren Ansprüchen weit entfernt. Gegen die bissigen Lilien gelangen kaum klare Aktionen, weil die Gäste keinen Raum für gefällige Kombinationen ließen.

    Darmstadt attackierte schon am gegnerischen Strafraum und hielt den Ball somit aus der eigenen Gefahrenzone fern. Lediglich bei einem Schuss von Kapitän Julian Baumgartlinger ans Außennetz (11.) und zwei Versuchen von de Blasis (28./31.), die jeweils knapp das Ziel verfehlten, wurde es für die Südhessen gefährlich. Der kesse Aufsteiger, der nun 19 seiner 26 Punkte auf fremden Plätzen geholt hat, beschränkte sich keineswegs nur auf das Pressing. Immer wieder wurde der Vorwärtsgang eingeschaltet, so dass der Punktgewinn letztlich verdient war.

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    06.03.2016, Quelle: dpa/sid
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