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Bundesliga | 25. Spieltag Big Points für VfB und Werder

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    Der Bremer Torschütze zum 2:0 Claudio Pizarro (m) jubelt mit Santiago Garcia (l) und Fin Bartels, rechts steht Hannovers Kenan Karaman.
    (Quelle: Carmen Jaspersen/dpa)
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    (Quelle: ZDF)
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    (Quelle: ZDF)

    Werder Bremen und der VfB Stuttgart haben Big Points im Abstiegskampf gesammelt. Die Hanseaten schickten Schlusslicht Hannover mit 4:1 nach Hause, die Schwaben fegten den Vorletzten Hoffenheim gar mit 5:1 vom Feld. 

    Eintracht Frankfurt musste sich in eigener Arena gegen Ingolstadt mit einem 1:1 begnügen. Bayer Leverkusen kam in Ausgburg nach 0:3-Rückstand in allerletzter Sekunde noch zu einem 3:3. Schalke jubelte derweil über einen 3:1-Erfolg beim 1. FC Köln. Der VfL Wolfsburg machte im Kampf um die Europapokal-Plätze mit einem 2:1-Heimsieg gegen Mönchengladbach Boden gut.

    Bremen fertigt Hannover ab

    Thomas Schaaf hat beim Nordderby in seiner alten Heimat eine bittere Niederlage einstecken müssen. Der als Trainer von Hannover 96 nach Bremen zurückgekehrte Schaaf verlor mit seinem neuen Klub 1:4 (1:2) bei Werder und torkelt mit seinem Verein Richtung 2. Bundesliga. Die von Schaafs ehemaligem Schüler Viktor Skripnik gecoachten Bremer haben sich hingegen dank des klaren Sieges im Abstiegskampf Luft verschafft.

    Die Tore zu Werders erstem Heimsieg nach neun vergeblichen Anläufen schossen vor 42.100 Zuschauern im Weser-Stadion Fin Bartels (18.), Theodor Gebre Selassie (56.), Zlatko Junuzovic (67.) sowie Claudio Pizarro (26.) mit seinem traumhaften 100. Bundesliga-Treffer für Bremen. Für Hannover traf nur Kenan Karaman (45.).

    Stuttgarter Kantersieg

    Stuttgarts Trainer Jürgen Kramny

    Jürgen Kramny jubelt
    Quelle: Daniel Maurer/dpa

    Der VfB Stuttgart hat sein Zwischentief überwunden und die Abstiegssorgen von 1899 Hoffenheim vergrößert. Im Nachbarschaftsduell feierten die Schwaben beim 5:1 (2:0) den höchsten Saisonsieg und sorgten für das neunte sieglose Auswärtsspiel des badischen Tabellenvorletzten. Vor 47.677 Zuschauern erzielten Georg Niedermeier (6./51. Minute), Lukas Rupp (42.), Filip Kostic (78.) und Timo Werner (82.) die Tore für den VfB. Die Schwaben haben nun zehn Punkte Vorsprung auf Hoffenheim.

    Die Gäste, für die an einem schwachen Samstagnachmittag nur Andrej Kramaric traf (73.), verpassten nach der zweiten Niederlage unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann den Sprung auf den Relegationsrang.

    Die Trainerstimmen 
    • Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Wir sind sehr enttäuscht über das Unentschieden, dass wir nach 3:0 noch 3:3 spielen, ist extrem bitter. Wir haben uns innerlich zu früh gefreut, aber in der Bundesliga ist ein 3:0 nichts. Wir haben dem Gegner Hoffnung gegeben, Leverkusen aufgebaut. Mir tun die Jungs unheimlich leid, weil wir über 60, 70 Minuten ein sehr gutes Spiel gezeigt haben. Aber am Ende sind wir auf dem Zahnfleisch gegangen."


      Markus Krösche (Ersatz-Trainer Bayer Leverkusen): "Wenn man das Ergebnis sieht, müssen wir sehr, sehr zufrieden sein. In der Halbzeit war es eine schwierige Situation, wir wollten dann nochmal alles in die Waagschale werfen. Die Mannschaft hat überragende Moral gezeigt, ich kann ihr nur gratulieren. In der zweiten Halbzeit war es eine überragende Willensleistung. Dass Roger Schmidt abgereist ist, ist ein riesiger Vertrauensbeweis an die Mannschaft und das Trainerteam."

    • Viktor Skripnik (Werder Bremen): "Der Druck auf meine Mannschaft war enorm, aber sie hat das toll gemeistert. Endlich konnten wir uns bei unseren Fans mit einem Heimsieg bedanken. Jetzt dürfen wir ein paar Tage genießen, aber dann geht der Abstiegskampf weiter."


      Thomas Schaaf (Hannover 96): "Natürlich bin ich äußerst unzufrieden, aber es geht für uns weiter. Es ist aber schon klar, dass jetzt sehr, sehr viel zusammenpassen muss. Die Möglichkeit ist noch da, aber ich weiß natürlich, wie schwer diese Aufgabe wird."

    • Jürgen Kramny (VfB Stuttgart): "Jeder hat gesehen, dass es von Anfang an eine klare Geschichte war. Mit dem 1:0 waren wir früh drin. Wir wussten, dass wir in der 2. Halbzeit nicht nachlassen dürfen, das dritte Tor hat uns beruhigt. Es hätte noch höher ausgehen können. Diese herausragende Reaktion zu zeigen, war wichtig. Wir haben gesehen, was in der Mannschaft für ein Potenzial steckt, das müssen wir weiterhin abrufen."


      Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim): "Das war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg des VfB. Wir waren in keiner Phase richtig drin im Spiel, haben es nicht geschafft, den Druck wegzuhalten. Der VfB hätte noch das eine oder andere Tor mehr machen können. Wir haben den Ball kaum in der gegnerischen Hälfte gehalten. Wir müssen versuchen, das Spiel schnellstmöglich aus dem Kopf zu kriegen. Wir werden das Ergebnis in keinster Weise thematisieren, es gilt, gegen Wolfsburg ein besseres Spiel zu machen."

    • Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Am Ende war es ein etwas glücklicher Sieg, das muss man ehrlich sagen. Aber meine Mannschaft hat den Kampf angenommen und sich gegen einen bärenstarken Gegner gestemmt. Dieser bedingungsloser Einsatz wurde uns ja manchmal abgesprochen, heute war er da."


      Andre Schubert (Borussia Mönchengladbach): "Wir haben uns das vom Ergebnis her natürlich anders vorgestellt. Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren in einigen Situationen aber zu offensiv und haben so auch den ersten Gegentreffer kassiert. Der zweite fiel leider fiel zu schnell danach. Dann haben wir taktisch umgestellt, um der Mannschaft mehr Stabilität zu geben. In der zweiten Halbzeit haben wir die Wolfsburger auch gut beschäftigt, aber für einen Punkt hat es nicht mehr gereicht. Das ist natürlich ärgerlich."

    • Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wir haben in den ersten Minuten gut ins Spiel gefunden. Dann gab es den Handelfmeter gegen uns, das kann man nicht so machen, wie wir es gemacht haben. In der zweiten Halbzeit haben wir richtig Gas gegeben und uns sehr viele Torchancen herausgespielt. Leider hat es nur für ein Tor gereicht, das ist leider zu wenig. Alex Meier hat uns heute unheimlich gefehlt."


      Ralph Hasenhüttl (FC Ingolstadt): "Wir müssen mit dem Punkt mehr als zufrieden sein. Wichtig ist, dass der Abstand nach unten gewahrt bleibt. Die Rotation hat uns gut getan. Vom Kopf waren wir frisch, aber in der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel aus der Hand gegeben."

    • Peter Stöger (1. FC Köln): "Ich habe ein außerordentlich gutes Fußball-Spiel gesehen. Das, was wir an Aggressivität, Laufbereitschaft und Spielidee eingebracht haben, war in Ordnung. Die Chancenverwertung es leider nicht. Wir haben uns sehr viele Chancen herausgespielt, haben sie aber nicht verwertet. Dann gewinnt man eben gegen eine solche Schalke-Mannschaft nicht."


      Andre Breitenreiter (Schalke 04): "In der 1. Halbzeit war das ein brutal attraktives Spiel für die Zuschauer. Als Trainer wird man fast wahnsinnig draußen. In der Pause gab es eine deutliche Ansage. Nach der Halbzeit waren wir besser aufgestellt. Wir sind natürlich zufrieden, dass die Mannschaft eine weitere Reaktion gezeigt hat. Ralf Fährmann war heute der überragende Mann. Was er gehalten hat, war Wahnsinn."

    Russ rettet Eintracht

    Eintracht Frankfurt tritt im Abstiegskampf auf der Stelle. Gegen den FC Ingolstadt kamen die Hessen daheim nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und sind nun schon seit sieben Spielen sieglos. Die Frankfurter belegen weiter den Relegationsplatz 16.

    Vor 40.000 Zuschauern in der Commerzbank-Arena hatte Moritz Hartmann die Gäste in der achten Minute per Handelfmeter in Führung gebracht. Die Gastgeber wirkten verunsichert und konfus. Marco Russ gelang in der 69. Minute per Kopf der Ausgleich für die Frankfurter. Ingolstadts Pascal Groß sah Gelb-Rot (74.).

    Leverkusener Remis nach 0:3-Rückstand

    Bayer Leverkusen hat beim FC Augsburg tolle Moral bewiesen. Die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt, der letztmals gesperrt war, kam nach 0:3-Rückstand noch zu einem
    Hakan Calhanoglu von Leverkusen erzielt in letzter Sekunde den Ausgleich via Strafstoss.

    Rettet Bayer einen Punkt per Strafstoß: Hakan Calhanoglu macht das 3:3
    Quelle: Stefan Puchner/dpa

    3:3. Hakan Calhanoglu (90.+3) verwandelte einen Handelfmeter zum Endstand.
    Leverkusen stoppte nach drei Niederlagen zwar die Pleitenserie, verliert die Champions League aber aus den Augen. Augsburg verschenkte einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf.

    Schmidt erlebte den packenden Kampf seines arg ersatzgeschwächten Teams nicht vor Ort mit. Der 48-Jährige verabschiedete sich vor dem Spiel von seinen Profis und machte sich per Privatjet auf nach Spanien, wo er Europa-League-Gegner FC Villarreal am Abend gegen Las Palmas beobachtete. So blieb Schmidt der erste Bundesliga-Dreierpack von Koo (5., 44., 57.) erspart. Karim Bellarabi (60.), ein Eigentor von FCA-Kapitän Paul Verhaegh (80.) und Calhangolu sicherten Bayer immerhin noch einen Punkt. Augsburgs Jeffrey Gouweleeuw sah wegen Handspiels (90.+2) die Rote Karte.

    Huntelaars Blitz-Elfer

    Links
    Vorteil Dortmund - verspielt: 0:0 gegen Bayern Bundesliga-Liveticker mobil

    Sieben Punkte in sieben Tagen: Durch den schnellsten Elfmeters der Saison hat Schalke 04 am Ende einer erfolgreichen englischen Woche weiter Druck von Trainer Andre Breitenreiter genommen. Die Gelsenkirchener gewannen in einem phasenweise begeisternden Spiel beim 1. FC Köln mit 3:1 (2:1) und feierten einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Champions-League-Qualifikation.

    Klaas-Jan Huntelaar verwandelte in der 2. Minute den bereits nach 51 Sekunden verhängten Foulelfmeter zum 0:1, Max Meyer legte nach (24.). Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Franco Di Santo sorgte eine Viertelstunde vor Schluss für die Entscheidung. Für den FC, für den Leonardo Bittencourt mit dem ersten Saisontor zwischenzeitlich verkürzte (33.), ist ein Europapokalplatz dagegen in weite Ferne gerückt.

    Wolfsburger Heimserie hält

    Der VfL Wolfsburg hat mit dem glücklichen 2:1 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach einen  wichtigen Sieg im Kampf um die Europapokal-Qualifikation errungen. Gegen den Lieblingsgegner und direkten Konkurrenten blieb der Vizemeister durch die Tore von Julian Draxler (15. Minute) und Max Kruse (17.) auch im elften Heimspiel in Serie ungeschlagen.

    Für die spielerisch überlegenden Gäste war das zwölfte Saisontor Raffaels (23.) zu wenig. Das Team von Trainer Andre Schubert wartet nunmehr seit gut zwölf Jahren auf einen Sieg in Wolfsburg und hat mit 39 Punkten nur noch zwei Zähler Vorsprung vor den Niedersachsen, die auf Platz sieben kletterten.

    Spieltag und Tabelle im Überblick
    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    05.03.2016
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