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Bundesliga | VfB Stuttgart Die Zukunft des VfB: Schwäbisch oder modern?

  • Bild Arbeitet an der Zukunft: VfB Stuttgart
  • Livecenter Alle Spiele, alle Tore
  • Interaktiv sportstudio-Tipp
  • Infografik Nur HSV bisher immer dabei
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    Zukunftswerkstatt VfB Stuttgart
    (Quelle: imago)
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    (Quelle: ZDF)

    Kurzmeldung

    • 16:03 Uhr 01.03.2016Kurzmeldung

      Mittwoch: Viermal oben gegen unten 16:03 Uhr 01.03.2016
      Die vier Teams, denen neben Bayern und Dortmund die größten Chancen auf das internationale Geschäft eingeräumt werden, spielen in ihren Heimspielen gegen Klubs aus der unteren Tabellenhälfte. Dabei treffen die Gladbacher Borussen auf Heim-Angstgegner VfB Stuttgart. Die Fohlen schafften daheim den letzten Sieg vor mehr als zehn Jahren. Für Leverkusen (gegen Werder Bremen) und Schalke (gegen den HSV) zählt auch angesichts der jeweils angespannten Personallagen jeder Punkt. Hertha BSC kann sich mit dem zweiten Sieg in Serie auf Rang drei festsetzen und ist gegen kriselnde Frankfurter klarer Favorit.

    • 15:43 Uhr 01.03.2016Kurzmeldung

      Topspiel in den Hinterköpfen? 15:43 Uhr 01.03.2016
      Bevor am Samstag mit Borussia Dortmund gegen Bayern München (18.30 Uhr/Bilder im Free-TV im aktuellen sportstudio) das Treffen der beiden besten Bundesliga-Teams ansteht, müssen sich BVB und FCB am Mittwoch (20 Uhr) erst zweier unangenehmer Aufgaben entledigen. Dortmund reist nach Darmstadt, wo die Lilien endlich auch zu Hause punkten wollen. "Wir gehen Schritt für Schritt. Unser Fokus liegt auf dem DarmstadtSpiel", macht BVB-Coach Tuchel klar. Bayern muss gegen Mainz 05 ran. Trainer Pep Guardiola erwartet ein interessantes Spiel und lobt den Tabellenfünften für dessen "dynamische Spieler".

    von Oliver Trust

    Auf dem Rasen geht es um den Klassenerhalt. Hinter den Kulissen um die Zukunft des Vereins. Vor den Duellen gegen Mönchengladbach und Hoffenheim ringt der VfB Stuttgart an mehreren Fronten um Erfolge. Dem Ligaverbleib soll die Ausgliederung der Profiabteilung folgen. 

    Es ist nicht so, als habe der VfB Stuttgart keine aktuelle Probleme.
    ZITAT
    Hier ist noch nichts geschafft, es geht weiter um den Klassenerhalt.
    VfB-Kapitän Christian Gentner
    Seit dem 1:2 gegen Hannover 96 vergangenes Wochenende ist das deutlicher zu Tage getreten. "Hier ist noch nichts geschafft, es geht weiter um den Klassenerhalt“, sagte Kapitän Christian Gentner. Vor der Pleite gegen den Tabellenletzten (und zuvor fünf Siegen in Serie) schien Stuttgart auf der Überholspur unaufhaltsam Richtung europäisches Geschäft unterwegs. So schnell ändern sich die Ansprüche: Im November noch ein Pflegefall, nach der Erholung unter dem neuen Trainer Jürgen Kramny ein Aspirant für die Europa League.

    Stimmung abgekühlt

    Seit Hannover hat sich die euphorische Stimmung abgekühlt. Die beiden Spiele in Mönchengladbach am Mittwoch und kommenden Samstag gegen Hoffenheim böten die nächste Chance, die VfB-Abstiegsfrage weitgehend zu klären.
    Links
    Schürrle-Show in Hannover - FCI nur remis gegen Köln Bundesliga-Liveticker mobil das aktuelle sportstudio ZDF SPORTreportage
    Seit Hannover jedoch ist die Zuversicht geschrumpft. Die Niederlage wirkte wie ein aufrüttelnder Weckruf. Der Abstiegskampf ist noch nicht erledigt und - mindestens genauso wichtig - wie geht es weiter am Fußballstandort am Neckar?

    Plötzlich wurde manchem vor Augen geführt, der VfB von heute (mit seiner starken Offensive) wird nicht der VfB von kommender Saison sein. Daniel Didavi wird den Klub wohl verlassen, um Filip Kostic, Martin Harnik und Timo Werner gibt es ähnliche Vermutungen. Ausgerechnet in dieser Gemengelage tobt der Kampf um Volkes Stimme für die geplante Ausgliederung, die am 17. Juli zur Abstimmung steht. Nur mit einer Dreiviertel-Mehrheit ginge die durch.

    Misstrauen an der Basis

    Im Mittelpunkt des basisdemokratischen Wahlkampfes steht die Frage: Modern oder weiter schwäbisch? Was bedeutet: Die Mitglieder müssen dem Verkauf von 24,9 Prozent der Vereins-Anteile zustimmen. Das soll dem Klub zwischen 50 und 70 Millionen Euro einbringen. Hauptsponsor Mercedes Benz soll dabei den Löwenanteil erwerben. Die Botschaft der Befürworter: Es ist die letzte Chance, wieder Anschluss an die Liga-Spitze zu bekommen. Die Kritiker fürchten den Ausverkauf von Selbstbestimmung und Tradition.

    Kaum ein anderer Klub treibt einen derartigen Aufwand, seine Mitglieder einzubinden. Seit Monaten touren die VfB-Macher auf Regionalkonferenzen durch die Lande, um Überzeugungsarbeit zu leisten. "Ganz Fußball-Deutschland schaut auf uns“, sagt VfB-Finanzvorstand Stefan Heim. Die aufwendige schwäbische Basis-Demokratie-Welle hat Gründe. Bisher - das zeigten Umfragen - ist das Misstrauen enorm groß, was sich durch die vergangenen Krisenjahre erklären lässt. Seit der Meisterschaft 2007 hat der VfB eine sportliche und wirtschaftliche Talfahrt hinter sich, die in mehreren Jahren Abstiegs-Angst mündete. Warum, fragen sich viele, sollen die, die jahrelang nichts Fundiertes auf die Beine bekamen, mit mehr Geld besser umgehen?

    Ausgliederung ohne Auswirkung?

    Der Landessender "Südwestrundfunk“ stellte eine kritische Rechnung auf. Wenn 41% der Einnahmen (28 Millionen Euro) in die Mannschaft gesteckt werden sollen - über mehrere Jahre - erhöhten sich die verfügbaren Mittel um lediglich fünf Millionen Euro pro Saison. Nicht eben viel bei den heutigen Spieler-Preisen resümierte der "SWR“. Der Rest des Geldes wird laut Verein zur Schuldentilgung eingesetzt.

    Befreiungsschlag und unumgänglicher Schritt in die Zukunft oder verzweifeltes Löcher stopfen und Ausverkauf? Bis zur Mitgliederversammlung am 17. Juli ringen nun die Macher um Klubchef Bernd Wahler um eine positive Reaktion der Mitglieder. Selbst aus der Mannschaft kommt Unterstützung. Verteidiger Georg Niedermeier saß inmitten von 750 Mitgliedern, die zu einer weiteren Aufklärungs-Veranstaltung erschienen. Die hieß sinnigerweise "Zukunftswerkstatt“. Unter dem Motto könnten schließlich auch die beiden Duelle gegen Mönchengladbach und Hoffenheim laufen. In dieser "Zukunftswerkstatt“ aber geht es für VfB-Trainer Jürgen Kramny vor allem um Tore und Punkte - und die Frage, ob der VfB ganz aktuell eine sportliche Zukunft hat.

    20 Uhr: Mönchengladbach - VfB Stuttgart

    Borussia Mönchengladbach: Sommer - Elvedi, Christensen, Nordtveit, Wendt - Dahoud, Xhaka - Hazard, Johnson - Stindl, Raffael

    VfB Stuttgart: Tyton - Großkreutz, Schwaab, Niedermeier, Insua - Die - Rupp, Dadivi, Gentner, Kostic - Werner

    Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)

    Ergebnisse
    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    02.03.2016
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