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Bundesliga | 24. Spieltag Schürrle-Show in Hannover - FCI nur remis gegen Köln

  • Bild Traf drei Mal: André Schürrle
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    Andre Schürrle bejubelt seinen ersten Treffer.
    (Quelle: dpa)
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    (Quelle: ZDF)
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    (Quelle: ZDF)

    Kurzmeldung

    • 16:03 Uhr 01.03.2016Kurzmeldung

      Mittwoch: Viermal oben gegen unten 16:03 Uhr 01.03.2016
      Die vier Teams, denen neben Bayern und Dortmund die größten Chancen auf das internationale Geschäft eingeräumt werden, spielen in ihren Heimspielen gegen Klubs aus der unteren Tabellenhälfte. Dabei treffen die Gladbacher Borussen auf Heim-Angstgegner VfB Stuttgart. Die Fohlen schafften daheim den letzten Sieg vor mehr als zehn Jahren. Für Leverkusen (gegen Werder Bremen) und Schalke (gegen den HSV) zählt auch angesichts der jeweils angespannten Personallagen jeder Punkt. Hertha BSC kann sich mit dem zweiten Sieg in Serie auf Rang drei festsetzen und ist gegen kriselnde Frankfurter klarer Favorit.

    • 15:43 Uhr 01.03.2016Kurzmeldung

      Topspiel in den Hinterköpfen? 15:43 Uhr 01.03.2016
      Bevor am Samstag mit Borussia Dortmund gegen Bayern München (18.30 Uhr/Bilder im Free-TV im aktuellen sportstudio) das Treffen der beiden besten Bundesliga-Teams ansteht, müssen sich BVB und FCB am Mittwoch (20 Uhr) erst zweier unangenehmer Aufgaben entledigen. Dortmund reist nach Darmstadt, wo die Lilien endlich auch zu Hause punkten wollen. "Wir gehen Schritt für Schritt. Unser Fokus liegt auf dem DarmstadtSpiel", macht BVB-Coach Tuchel klar. Bayern muss gegen Mainz 05 ran. Trainer Pep Guardiola erwartet ein interessantes Spiel und lobt den Tabellenfünften für dessen "dynamische Spieler".

    Andre Schürrle hat den VfL Wolfsburg mit seinem ersten Bundesliga-Dreierpack zurück ins Rennen um Europa katapultiert: Die Niedersachsen gewannen das Derby bei Hannover mit 4:0 (1:0). In der zweiten Dienstagspartie trennten sich Ingolstadt und Köln 1:1 (1:0). 

    Durch Schürrles Dreierpack in Hannover (36. Minute/59./62) und Julian Draxlers Schlusspunkt (69.) meldete sich das Team von Trainer Thomas Hecking im Rennen um die Europapokalplätze zurück. Mit nun 34 Punkten nach 24 Spielen bleibt Wolfsburg zwar auf Platz acht, könnte aber am Mittwoch von möglichen Patzern der Konkurrenz um die Europapokalplätze profitieren. "Ich bin gut drauf seit der Winterpause. Wir haben den Ball gut laufen lassen. Wir haben uns heute belohnt", sagte Schürrle nach seinem ersten Dreierpack im VfL-Trikot. Kollege Marcel Schäfer fügte an: "Wir freuen uns alle für André."

    Die Trainerstimmen zu den Spielen 
    • Ralph Hasenhüttl (FC Ingolstadt): "Wir haben heute sehr lange ein Spiel kontrolliert, bei dem wir am Anfang in Rückstand geraten konnten. Nach dem Gegentreffer waren wir mental und körperlich ein bisschen angeschlagen. Wir waren dann einfach nicht mehr in der Lage zuzusetzen. Im Endeffekt müssen und können wir mit dem Punkt gut leben."


      Peter Stöger (1. FC Köln): "Nach den zuletzt zwei Niederlagen bin ich mit dem Punkt zufrieden, der war wichtig für die Tabelle und die Psyche. Passt. Alles in Ordnung. Dankeschön."

    Eintagsfliege gegen Stuttgart

    Für den Tabellenletzten Hannover scheint das 2:1 in Stuttgart am Samstag dagegen nur eine Eintagsfliege gewesen zu sein. Mit der zehnten Heimspielpleite in dieser Saison stellte 96 einen negativen Klubrekord auf. Vor dem Duell am Samstag beim direkten Konkurrenten Werder Bremen beträgt der Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen mindestens sechs Zähler.

    Hannovers Trainer Thomas Schaaf hatte nach dem umjubelten Sieg in Stuttgart - dem
    Links
    Bundesliga-Liveticker mobil
    ersten Dreier nach zuvor acht Niederlagen am Stück - sein Team unverändert gelassen. In der Abwehr stand der Tabellenletzte mit einer dichten Fünferkette auch zunächst sicher, blieb aber in der Offensive vollkommen harmlos. Erst in der zweiten Halbzeit brachen bei den Hausherren die Dämme. Bis zur Führung stießen die Wolfsburger mit ihren Offensivbemühungen immer wieder an ihre Grenzen.

    Schürrle entscheidet das Spiel

    Zehn Minuten vor der Pause erzielte Schürrle dann aber eine Draxler-Vorarbeit stark zur verdienten Führung.
    Pyrotechnik in Hannover

    Brandgefährlich: VfL-Fans zündeln in Hannover
    Quelle: dpa

    Mit seinem Schuss ins lange Eck ließ er Weltmeister-Kollege Zieler keine Chance. Nach der Pause entsschied Schürrle mit seinem Doppelschlag endgültig das Spiel.

    Unangenehm in Erinnerung dürfte das Spiel für beide Vereine wegen einiger Wolfsburger Anhänger bleiben, die vor der Begegnung mehrfach Pyrotechnik zündeten - eine Leuchtrakete landete dabei direkt auf der 96-Bank. Verletzt wurde dabei niemand. Sportchef Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking verurteilten das Verhalten der VfL-Fans.
    Leuchtrakete landet auf 96-Bank

    Schock auf der 96er-Bank: eine Leuchtrekete schlägt ein
    Quelle: imago

    "Das tolerieren wir nicht. Ich weiß nicht, was sie geritten hat", sagte Wolfsburgs Manager: "Das kennen wir normalerweise von unseren Fans nicht. Und Hecking fügte an: "Wir müssen uns bei Hannover 96 entschuldigen."

    Deutliche Worte fand Hannovers Trainer Thomas Schaaf: "Das kann kein Fan sein. Wer sowas macht, ist schwach im Kopf. Wenn ich so ein Risiko eingehe, dann hat etwas nicht funktioniert im Kopf."
    So haben sie gespielt:

    Hannover 96: Zieler - Sakai, Sané, C. Schulz, Sorg - Fossum, Hoffmann (46. Szalai), Yamaguchi - Kiyotake - Karaman, M. Wolf (66. Klaus)

    VfL Wolfsburg: Casteels - Träsch, Knoche, Dante, Ricardo Rodriguez - Arnold, Luiz Gustavo, Guilavogui (72. Caligiuri) - Draxler (81. Schäfer) - Schürrle (87. Bruno Henrique), Kruse

    Schiedsrichter: Bastian Dankert (Rostock) 

    Zuschauer: 34.500

    Tore: 0:1 Schürrle (36.), 0:2 Schürrle (59.), 0:3 Schürrle (62.), 0:4 Draxler (69.)

    Gelbe Karten: M. Wolf (42.), C. Schulz (56.) / Luiz Gustavo (24.)

    Ingolstadt wieder minimalistisch

    Die Tor-Minimalisten des FC Ingolstadt haben einen vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt verpasst, beim unglücklichen 1:1 (1:0) gegen den 1. FC Köln ihr Punktekonto
    Ingolstadts Danny da Costa (l.) kämpft mit Leonardo Bittencourt (m.) von Köln um den Ball.

    Costa (l.) zirkelt Bittencourt den Ball weg
    Quelle: dpa

    aber weiter aufgebessert. Trotz großer Überlegenheit musste sich der Neuling aus Oberbayern gegen harmlose Rheinländer mit einem Remis begnügen, kann dem Schlussspurt in der Fußball-Bundesliga mit nun 31 Punkten allerdings relativ gelassen entgegenblicken. Die Kölner wendeten trotz einer weitgehend biederen Vorstellung ihre dritte Niederlage in Serie gerade noch ab, warten aber schon seit sechs Partien auf einen Dreier in der Fremde.

    Mit seinem dritten Tor im dritten Spiel nacheinander sorgte Stürmer Lukas Hinterseer (36. Minute) vor 14.503 Zuschauern noch vor der Pause für Ingolstädter Glücksgefühle. Wie aus dem Nichts bescherte Anthony Modeste (71.) mit seinem elften Saisontor den erst zum Schluss aufdrehenden Kölnern einen äußerst glücklichen Punktgewinn. "Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit zu überhastet agiert", gestand Sportchef Jörg Schmadtke und kritisierte: "Wir haben die Pässe nicht gut ausgespielt, wir hatten ein Stück weit die zwei Niederlagen in den Knochen."

    So haben sie gespielt:

    Ingolstadt: Özcan - da Costa (72. Suttner), Marvin Matip, Hübner, Bauer - Groß, Roger, Cohen (84. Christiansen) - Hinterseer, Lezcano (78. Lex), Leckie

    Köln: Horn - Sörensen, Maroh, Mavraj, Heintz (69. Mladenovic) - Vogt, Lehmann - Risse, Gerhardt, Bittencourt (58. Hosiner) - Modeste (90.+2 Olkowski)

    Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)
    Tore: 1:0 Hinterseer (36.), 1:1 Modeste (72.)
    Zuschauer: 14.503
    Gelbe Karten: Lezcano (3), Bauer (3) - Maroh (4)

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    01.03.2016, Quelle: dpa/sid
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