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Bundesliga | 23. Spieltag am Samstag Auch Wölfe können Bayern nicht stoppen - Hoffnung für 96

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    VfL Wolfsburg - FC Bayern München
    (Quelle: Peter Steffen/dpa)
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    Abgezockt und routiniert hat der FC Bayern auch die Hürde VfL Wolfsburg genommen: Durch das 0:2 ist das ambitionierte Hecking-Team endgültig im Mittelmaß der Liga versunken. Mit dem 2:1 beim VfB kann Hannover 96 seine Negativserie stoppen. Außerdem: HSV - Ingolstadt 1:1, Bremen - Darmstadt 2:2. 

    Bayern München hat einen weiteren großen Schritt in Richtung historischer Meisterschaft unternommen. Durch den Erfolg bei Vizemeister VfL Wolfsburg baute der Spitzenreiter den Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund zumindest für einen Tag auf elf Punkte aus und ist dem vierten Titel in Folge ganz nah.

    FCB mit doppelt so vielen Punkten wie Wölfe
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    Kingsley Coman (66.) und Robert Lewandowski (74.) mit seinem 23. Saisontreffer erzielten die Tore für die Bayern, die in der Bundesliga seit dem 5. Dezember (1:3 in Mönchengladbach) unbesiegt sind. Mit dem Sieg am 116. Geburtstag schraubte der Rekordmeister sein Punktekonto auf 62 Zähler und hat nun genau doppelt so viele Punkte wie Vizemeister Wolfsburg.

    Vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften VW-Arena rotierte Bayerns Trainer Pep Guardiola weniger als gedacht. Xabi Alonso erhielt im defensiven Mittelfeld den Vorzug vor Arturo Vidal, der Coman rückte für Thiago ins Team. Youngster Joshua Kimmich durfte trotz seiner Patzer gegen Turin wieder in der Innenverteidigung ran.

    VfB-Serie gerissen

    Hannover 96 schöpft im Abstiegskampf nach dem ersten Sieg unter Trainer Thomas Schaaf wieder Hoffnung. Nach acht Niederlagen in Serie gewann der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga dank Matchwinner Christian Schulz 2:1 (1:1) beim VfB Stuttgart. Der Druck bleibt vor den anstehenden Derbys gegen Wolfsburg und Bremen aber unverändert groß.


    Der VfB verpasste indes den vierten Heimsieg in Serie und ging unter Trainer Jürgen Kramny nach neun Spielen ertmals wieder leer aus. Timo Werner brachte die Schwaben vor 50.000 Zuschauern mit seinem fünften Saisontreffer in der 18. Minute in Führung. Schulz drehte die umkämpfte, spielerisch aber schwache Partie (32./82.). Für den Abwehrspieler waren es seine ersten Treffer der laufenden Saison.

    Die Trainerstimmen 
    • Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Die Bayern sind sehr gut ins Spiel gekommen. Wir wussten, dass es kein langes Abtasten gibt. In der zweiten Halbzeit hat sich meine Mannschaft gute Möglichkeiten erspielt, aber die musst du dann auch nutzen. Wir müssen jetzt in den nächsten Spielen punktemäßig in die Spur kommen. Acht Punkte Rückstand auf Berlin ist schon deutlich."


      Pep Guardiola (Bayern München): "Kompliment an die Mannschaft. Wir wussten, dass es schwer wird, wenn man vier Tage nach Juventus hier gegen Wolfsburg spielen muss. Das war heute wieder ein Schritt mehr. Unser Punktekonto ist okay, aber es ist noch nicht vorbei."

    • Bruno Labbadia (Hamburger SV): "Es war das erwartete Schweinespiel. Das 1:0 war top, doch danach haben wir es versäumt, die Spielkontrolle zu behalten. Wir haben falsche Entscheidungen getroffen und uns das Spiel von Ingolstadt aufzwingen lassen. Vor dem 1:1 lag ein klares Foul an Holtby vor, außerdem war es kein Eckball. Das ist schade, wenn man so das Gegentor kassiert."


      Ralph Hasenhüttl (FC Ingolstadt): "Ich bin zufrieden - sowohl mit dem Ergebnis, als auch mit der Art und Weise unseres Auftrittes. Wir hatten den festen Glauben, hier etwas mitnehmen zu können. Schon in der ersten Halbzeit hatten wir gute Szenen nach vorne, in der zweiten Halbzeit haben wir sogar noch eine Schippe draufgepackt. Mit dem Punkt sind wir zufrieden, auch wenn vielleicht mehr drin gewesen wäre."

    • Jürgen Kramny (VfB Stuttgart): "Jeder hat damit gerechnet, dass wir gewinnen. Aber wir haben uns schwer getan, unseren Rhythmus aufzunehmen. Wir hatten nicht den Zugriff, den wir gebraucht hätten. In der zweiten Halbzeit haben wir viel Druck gemacht, viel investiert. Wir waren aber überhaupt nicht effektiv. Wir hatten einige Hochkaräter. Wir werden unsere Schlüsse daraus ziehen. In Gladbach gibt es die nächste Chance."


      Thomas Schaaf (Hannover 96): "Das war eine große Aufgabe, die wir gut gemeistert haben - vor allem in der ersten Halbzeit, wenn man auch bedenkt, wer alles ausgefallen ist. In der zweiten Hälfte haben wir einige Situationen überstehen müssen. Wir hatten natürlich auch einen großartigen Torhüter. Wir haben aber nie den Glauben verloren. Diese Mannschaft lebt, sie hat sich immer wieder gewehrt und auch gerettet. Deswegen freut es mich umso mehr."

    • Viktor Skripnik (Werder Bremen): "Beide Mannschaften hatten Angst vor Fehlern, das hat dem Spiel nicht gut getan. Unser Problem war wieder einmal die Chancenverwertung. Nach dem Spiel haben wir zwei Punkte zu wenig, aber die Leistung macht Hoffnung. Wir müssen jetzt gemeinsam diese Situation überstehen."


      Dirk Schuster (Darmstadt 98): "Ich bin froh über diesen Punktgewinn und kann damit sehr gut leben. Dank dieses Ergebnisses haben wir Werder auf Abstand halten können. Das war sehr wichtig, weil es ja nun bereits am Mittwoch gegen Borussia Dortmund geht."

    HSV verpasst große Chance
    Der Hamburger SV hat in der Liga den nächsten Dämpfer eingesteckt. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia kam zu Hause gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und verpasste es, in der Tabelle an dem Aufsteiger vorbeizuziehen. Neuzugang Josip Drmic (7.) traf in einer temperamentvollen Partie erstmals für die Hamburger, Lukas Hinterseer (61.) köpfte für Ingolstadt nach einer Ecke zum Ausgleich ein.

    Es war schon das zehnte Tor nach einer Standardsituation für die Schanzer, Labbadia hatte seine Mannschaft vor dieser Stärke zuvor eindringlich gewarnt. Der HSV gab die Führung vor den eigenen Fans völlig unnötig aus der Hand und verpasste die Chance, sich endgültig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Ingolstadt rangiert weiter im sicheren Mittelfeld der Liga.

    Elfer bringt Lilien in Front
    Ein Elfmeterpfiff brachte Darmstadt im Abstiegsduell bei Werder Bremen eine Minute vor der Pause zurück ins Spiel: Nach einer leichten Berührung von Keeper Felix Wiedwald kam Sandro Wagner im Werder-Strafraum zu Fall - und ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt selbst nicht entgehen. Zuvor hatte Anthony Ujah die Bremer in einer ausgeglichenen Partie in Führung gebracht.

    Eine Doppel-Großchance in der 68. Minute steigerte nochmal Hoffnungen auf den zweiten Werder-Heimsieg der Saison, doch Ujah und Claudia Pizarro brachten den Ball nicht über die Linie. Der Peruaner rettete durch sein spätes Tor in der 90. Minute letztlich immerhin einen Bremer Punkt, nachdem Aytac Sulu (82.) zuvor zum zweiten Mal für die Darmstädter getroffen hatte.

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    27.02.2016, Quelle: dpa/sid
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