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Bundesliga | 23. Spieltag Köln bleibt gutes Pflaster für Hertha BSC

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    Anthony Modeste (l) und Niklas Stark
    (Quelle: dpa)
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    (Quelle: ZDF)

    Durch den ersten Rückrundensieg hat Hertha BSC seinen dritten Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga gefestigt. Die Berliner setzten sich am Freitagabend beim 1. FC Köln mit 1:0 (1:0) durch und beendeten zugleich ihre missliche Serie von fünf nicht gewonnenen Punktspielen im neuen Jahr. 

    Einziger Torschütze vor 48.900 Zuschauern war Vedad Ibisevic, der den Gästen durch seinen Treffer in der 43. Minute drei Punkte sicherte. Die Kölner verharren durch die achte
    ZITAT
    Am Ende war es dann viel Kampf - das sah ein bisschen so aus wie in der zweiten englischen Liga.
    Pal Dardai
    Saisonpleite als Neunter im Tabellenmittelfeld. "Zum Schluss haben wir ein wenig Glück gehabt. Aber unter dem Strich ist der Sieg verdient", sagte Trainer Pal Dardai. "Wir hatten in der ersten Halbzeit alles unter Kontrolle und haben guten Fußball gespielt. Am Ende war es dann viel Kampf - das sah ein bisschen so aus wie in der zweiten englischen Liga." Kölns Kapitän Matthias Lehmann meinte: "Wir haben uns nicht viele Chancen herausgespielt, aber wir haben heute alles gegeben. Dann zu verlieren, ist einfach zum Kotzen."

    Berlin darf weiter träumen

    Mit 39 Zählern hält die Hertha die Verfolger Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach (beide 35) hinter sich und darf weiter von der direkten Qualifikation für
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    die Königsklasse träumen. Die Kölner liegen mit 29 Punkten im sicheren Mittelfeld, haben 2016 allerdings erst ein Spiel gewonnen. Anthony Modeste scheiterte in der 82. Minute am Pfosten.


    "Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit alles unter Kontrolle. Zum Schluss war dann auch etwas Glück dabei, aber insgesamt war der Sieg verdient", sagte Dardai bei Sky. Die Hertha war mit gemischten Gefühlen angereist, und zu Beginn des Spiels war den Gästen das auch anzumerken. Zum Abschluss der herausragenden Hinrunde hatten die Hauptstädter den FSV Mainz geschlagen (2:0), starteten dann aber mit vier Unentschieden und einer Niederlage ins Jahr 2016.

    Abwehrstarke Teams

    Die nächste Punkteteilung wollte die "Alte Dame" nun unbedingt vermeiden. "Wir wollen uns nicht mit einem Remis begnügen", hatte Dardai vor dem Spiel gesagt: "Wir fahren nach Köln, um zu gewinnen." In Müngersdorf trafen zwei der bislang stärksten Abwehrreihen der Liga aufeinander, ein zäher Stellungskampf bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt war damit zu befürchten gewesen.

    So haben sie gespielt:

    Köln: Horn - Maroh, Mavraj, Heintz - Risse, Mladenovic (59. Hosiner) - Lehmann, Hector (69. Jojic) - Bittencourt (79. Hartel), Gerhardt - Modeste
    Berlin: Jarstein - Pekarik, Niklas Stark, Brooks, Plattenhardt - Lustenberger (68. Hegeler), Skjelbred - Weiser, Haraguchi (90.+2 Stocker) - Kalou (79. Baumjohann), Ibisevic

    Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
    Tor: 0:1 Ibisevic (43.)
    Zuschauer: 48.900
    Gelbe Karten: Modeste (4), Jojic - Brooks (3), Plattenhardt (4)


    Der Auftakt bot dann zwar durchaus unterhaltsame Momente, das lag allerdings vor allem an den Gastgebern. So verfehlte Kölns Mergim Mavraj (3.) das Hertha-Tor so knapp, dass die Stadionregie schon die ersten Takte der Torhymne abspielte. Bis zur 19. Minute dauerte es, ehe die Hertha ihren ersten gefährlichen Abschluss durch Salomon Kalou verzeichnete. Dardai hatte die Gelb-Sperre von Mittelfeldmotor Vladimir Darida mit einer Systemumstellung aufgefangen und verzichtete auf eine offensive Dreierreihe. Kalou bildete mit Ibisevic einen Zweiersturm, der Ex-Kölner Mitchell Weiser rückte von der rechten Verteidigerposition auf Rechtsaußen und wurde hinten durch Peter Pekarik ersetzt.

    Hertha mit deutlichen Vorteilen

    Im Spielverlauf fanden die Berliner dann eher zu der guten Organisation, die sie in der Hinrunde stark gemacht hatte, und noch vor der Pause traf Ibisevic nach Vorarbeit von Kalou überlegt ins lange Eck. In der zweiten Hälfte bestätigte sich das Bild. Die Hertha wirkte reifer und überlegter, Chancen ergaben sich dennoch auf beiden Seiten, das Spiel blieb ausgeglichen - und nach 75 Minuten wurde den Kölnern ein Handelfmeter verwehrt. Per Skjelbred spielte den Ball mit dem Oberarm, die Pfeife von Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) blieb jedoch stumm.

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    26.02.2016, Quelle: dpa/sid
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