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Bundesliga | 20. Spieltag Gladbach besiegt Bremen mit Tor-Gala

das aktuelle sportstudio, 06.02.2016 23:20 Uhr
  • Bild Christensen (li) und Pizarro
  • Interaktiv Alle Spiele, alle Tore im Livecenter
  • BildChristensen (li) und Pizarro
    Borussia Mönchengladbach- Werder Bremen
    (Quelle: imago)
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    (Quelle: ZDF)

    Kurzmeldung

    • 11:49 Uhr 05.02.2016Kurzmeldung

      Bayern bei Bayer ohne Tasci 11:49 Uhr 05.02.2016
      Neuzugang Serdar Tasci wird dem FC Bayern München am Samstag im BundesligaSpiel bei Bayer Leverkusen (18.30 Uhr) nicht zur Verfügung stehen. "Er wird in zwei, drei Tagen wieder trainieren", sagte Trainer Pep Guardiola am Freitag. Tasci hatte sich am Mittwoch im Training eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Guardiola ist unabhängig davon überzeugt, dass der Innenverteidiger "uns helfen wird". Tasci habe "Erfahrung, ist ein schneller Spieler und gut am Ball".

    • 15:16 Uhr 05.02.2016Kurzmeldung

      Weidenfeller verlängert beim BVB 15:16 Uhr 05.02.2016
      Roman Weidenfeller bleibt Borussia Dortmund trotz seiner Rolle als Ersatzmann treu. Der Weltmeister ohne Einsatz verlängerte seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim BVB um ein weiteres Jahr bis 2017. Seinen Stammplatz hat er an Roman Bürki verloren. "Roman Weidenfeller war und ist mit seiner sportlichen und menschlichen Qualität ein wichtiger Bestandteil unseres Kaders und weist ein hohes Maß an Identifikation auf", sagte Sportdirektor Michael Zorc. Weidenfeller ist seit seinem Wechsel vom 1.FC Kaiserslautern nach Dortmund 2002 im Verein.

    • 15:47 Uhr 05.02.2016Kurzmeldung

      Labbadia streicht Ilicevic aus Kader 15:47 Uhr 05.02.2016
      Nach dem Kopfstoß gegen seinen Teamkollegen Michael Gregoritsch is Mittelfeldspieler Ivo Ilicevic vom Hamburger SV für das Spiel gegen den 1.FC Köln am Sonntag suspendiert worden. "Als Konsequenz aus dem Vorfall des gestrigen Trainings hat Bruno Labbadia entschieden, dass Ivo Ilicevic am Sonntag nicht im Kader für das Spiel gegen Köln stehen wird", teilte der Klub mit. Ilicevic hatte sich einen harten Zweikampf mit Gregoritsch geliefert und sich anschließend zu der Tätlichkeit gegen den Österreicher hinreißen lassen. Gregoritsch fehlt aufgrund einer Schienbeinprellung ebenfalls.

    Mit begeisterndem Angriffsfußball und jugendlichem Elan hat Borussia Mönchengladbach nach dem Rückrunden-Fehlstart seine Ergebniskrise beendet. Die Fohlen besiegte Werder Bremen mit 5:1 (2:0). Pizarro schaffte in seinem 400. Bundesligaspiel den Ehrentreffer für die Hanseaten. 

    Angeführt von den überragenden Youngstern Mahmoud Dahoud und Andreas Christensen feierte das Team von Trainer André Schubert den ersten Sieg des Jahres und bleibt heißer Kandidat auf die Champions-League-Plätze.

    Dank der Treffer von Lars Stindl (12. Minute), des 19-jährigen Andreas Christensen (31./50.), Raffael (70./Foulelfmeter) und Havard Nordtveit (88.) schob sich die Borussia vorerst an Bayer Leverkusen vorbei auf Rang vier.

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    Flinkes Umschaltspiel

    Vor allem der 20 Jahre alte Dahoud glänzte bei seiner Rückkehr nach einer Schnittverletzung an der Hand als Vorbereiter und Ideengeber. Claudio Pizarro (56./Foulelfmeter) erzielte vor 51.569 Zuschauern in seinem 400. Bundesligaspiel zwar den 182. Treffer und zog in der ewigen Torschützenliste mit Ulf Kirsten gleich. Doch insgesamt blieben die Hanseaten zu harmlos und stecken als 16. weiter im Abstiegskampf.

    Schon früh machten sich die Personalsorgen in der Werder-Verteidigung bemerkbar, immer wieder fanden die Gladbacher mit flinkem Umschaltspiel Lücken in der Defensive. Bremens Coach Viktor Skripnik musste auf die Linksverteidiger Ulisses Garcia (Knieprobleme), Santiago Garcia (Gelbsperre) und Janek Sternberg (Bänderanriss) verzichten, so dass Leon Guwara sein Bundesliga-Debüt gab.

    Schnelles Spiel

    Doch es lag bei weitem nicht alleine an dem 19-Jährigen, dass Gladbach früh dominierte. Nach Ballgewinnen kam die Borussia schnell nach vorne, vor allem die Rückkehr von Dahoud ins zentrale defensive Mittelfeld verlieh dem Gladbacher Angriff neuen Schwung. Auch vor der Führung machte der Shooting Star, der mit Bandage auflief, das Spiel schnell. Über die rechte Seite flankte Thorgan Hazard flach ins Zentrum, wo Stindl problemlos einschob.
    Stimmen der Trainer 
    • André Schubert: «Wir haben gesehen, wenn die Jungs in den Lauf kommen, dann greifen die Dinge auch wieder. Wirhaben heute das Spiel über die ganze Zeit dominiert, haben früh attackiert, sind sehr gut nachgerückt.»

    • Viktor Skripnik: "Wir haben einen sehr guten Gegner erwischt, die Körpersprache der Gladbacher war von Beginn an sehr stark. Wir machen derzeit unsere Schritte, aber wir machen sie langsam."


    Für kurze Zeit konnten sich die Bremer befreien. Vor allem, wenn Jubilar Pizarro beteiligt war, wurde es gefährlich. Doch im Gegensatz zum spektakulären 3:3 in der Vorwoche gegen Hertha BSC fehlte im Abschluss die Konzentration.

    Chancen im Minutentakt

    Stattdessen kamen die Gladbacher zu Chancen im Minutentakt. Zunächst rettete Bremens Schlussmann Felix Wiedwald einen Raffael-Schuss nach einer eigenen Unachtsamkeit noch knapp vor der Linie (31.), war aber kurze Zeit später machtlos. Dahoud legte mit dem Außenrist für Christensen auf, der sein erstes Bundesligator erzielte. «Das ist unsere beste erste Halbzeit seit den letzten beiden Spielen», sagte der weiter gesperrte Kapitän Granit Xhaka angesichts des 1:3 gegen Dortmund und 0:1 in Mainz. Insgesamt war es der erst zweite Sieg in den vergangenen sieben Pflichtspielen.

    Und auch nach dem Seitenwechsel hielt das Heimteam das Tempo hoch. Nach einer Ecke von Raffael, die Dahoud herausgeholt hatte, wuchtete Christensen den Ball per Kopf aus fünf Metern über die Linie. Doch wenig später durfte Bremen noch einmal Hoffnung schöpfen: Gladbachs Winter-Neuzugang Martin Hinteregger trat Levin Öztunali auf den Fuß, den Strafstoß verwandelte Pizarro sicher.

    Gladbach reagierte verunsichert, plötzlich eröffneten sich die Gäste große Räume. Doch nach Foul von Jannik Vestergaard an Stindl beendete Raffael alle Zweifel am verdienten Borussia-Sieg, Nordtveit sorgte für den umjubelten Schlusspunkt.

    Mönchengladbach - Bremen 5:1 (2:0)

    Mönchengladbach: Sommer - Elvedi, Christensen, Hinteregger, Wendt - Nordtveit, Dahoud (84. Stranzl) - Hazard (67. Traore), Johnson - Stindl, Raffael (86. Hrgota)

    Bremen: Wiedwald - Gebre Selassie, Vestergaard, Djilobodji, Guwara - Fritz, Junuzovic (86. Fröde) - Öztunali, Kleinheisler (75. Eggestein) - Pizarro, Ujah (57. Bartels)

    Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)


    Tore: 1:0 Stindl (12.), 2:0 Christensen (31.), 3:0 Christensen (50.), 3:1 Pizarro (56., Foulelfmeter), 4:1 Raffael (70., Foulelfmeter), 5:1 Nordtveit (88.)

    Zuschauer: 51.569
    Gelbe Karten: Hazard (2) - Vestergaard (2), Junuzovic (4)
    Torschüsse: 17:15
    Ecken: 2:7
    Ballbesitz: 48:52 Prozent

     
    das aktuelle sportstudio

    Samstag 06.02.2016, 23:20 - 00:45 Uhr
    Moderator: Jochen Breyer

    Gäste: Handball-Nationalmannschaft
    Die Europameister im "sportstudio"

    Fußball-Bundesliga, 20. Spieltag
    Topspiel:
    Bayer Leverkusen - Bayern München

    FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg
    Eintr. Frankfurt - VfB Stuttgart
    Hannover 96 - 1. FSV Mainz 05
    Hertha BSC - Bor. Dortmund
    FC Ingolstadt - FC Augsburg
    Bor. M'gladbach - Werder Bremen (Fr.)

    Zweite Liga, 20. Spieltag
    Fortuna Düsseldorf - 1. FC Heidenheim
    1860 München - 1. FC Nürnberg

    Tennis: Fed Cup in Leipzig
    1. Runde: Deutschland - Schweiz

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    05.02.2016, Quelle: sid dpa
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