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Fußball | FIFA FIFA: Verwarnung für Beckenbauer

  • Bild Franz Beckenbauer
  • Video DFB: Schachzug gegen Radmann
  • Video DFB-Skandal: Aufarbeitung wichtig
  • Video FIFA-Skandal greift um sich
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    Franz Beckenbauer
    (Quelle: ap)
    VideoDFB: Schachzug gegen Radmann
    Fedor Radmann, Vertrauter des damaligen Organisationschefs Franz Beckenbauer, soll laut einer Zahlungsaufforderung dem DFB Millionen erstatten. Ein juristischer Schachzug des DFB.

    Fedor Radmann, Vertrauter des damaligen Organisationschefs Franz Beckenbauer, soll laut einer Zahlungsaufforderung dem DFB Millionen erstatten. Ein juristischer Schachzug des DFB.

    (09.02.2016)
    VideoDFB-Skandal: Aufarbeitung wichtig
    Der DFB will die Fehler bei der Vergabe der WM 2006 aufarbeiten, bevor er einen neuen Präsidenten wählt. Nils Kaben berichtet.

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    (21.11.2015)
    VideoFIFA-Skandal greift um sich
    FIFA

    Die Probleme des Fußballweltverbandes FIFA drohen sich auszuweiten. Nun sollen auch mehrere exklusive Züricher Banken in die Korruptionsaffäre verstrickt sein.

    (24.01.2016)

    Franz Beckenbauer ist von der FIFA-Ethikkommission wegen mangelnder Kooperationsbereitschaft verwarnt worden und muss eine Geldstrafe zahlen. Die Sanktion wurde im Zuge der Ermittlungen zu den WM-Vergaben 2018 und 2022 verhängt. 

    Franz Beckenbauer soll 7000 Schweizer Franken zahlen, weil er bei der Aufklärung der Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergaben 2018 und 2022 nicht ausreichend mitgearbeitet habe. Das teilte die rechtsprechende Kammer der FIFA-Ethikkommission am Mittwoch mit.

    Mehrfache Aufforderungen

    Das frühere Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees habe "trotz wiederholter entsprechender Aufforderungen" nicht an einer Untersuchung der Ethikkommission zu den Vorwürfen rund um die umstrittenen Vergaben der WM 2018 an Russland und 2022 an Katar mitgewirkt, hieß es in einer Stellungnahme der FIFA.

    Beckenbauer habe "gegen die allgemeinen Verhaltenspflichten, die für Fußballfunktionäre bei Untersuchungen gelten", verstoßen.

    Es geht nicht um die WM 2006

    Die Ethikkommission wies darauf hin, dass in diesem Fall nicht hinsichtlich der Vergabe der WM 2006 an Deutschland untersucht wurde.

    Franz Beckenbauer war bereits am 13. Juni 2014 provisorisch für 90 Tage gesperrt worden, weil er auf die Fragen der ermittelnden Kammer nicht reagiert hatte. Die Sperre wurde am 27. Juni aufgehoben. Er habe dann "die Bereitschaft zur Kooperation" gezeigt, teilte die rechtsprechende Kammer mit.

    Die Mitteilung in Auszügen im Wortlaut

    "Im vorliegenden Fall unterließ es Franz Beckenbauer trotz wiederholter entsprechender Aufforderungen, an einer Untersuchung der Ethikkommission mitzuwirken, die vom damaligen Vorsitzenden der Untersuchungskammer der Ethikkommission zu den Weltmeisterschaften 2018/2022 geführt wurde.

    Dabei wurde er unter anderem aufgefordert, in einer persönlichen Befragung Auskunft zu geben und schriftliche Fragen zu beantworten, die sowohl englisch als auch deutsch vorlagen. Franz Beckenbauer verstieß damit gegen die allgemeinen Verhaltenspflichten, die für Fußballfunktionäre bei Untersuchungen gelten, und folglich gegen Artikel 13 des FIFA-Ethikreglements. Von der rechtsprechenden Kammer wurde Franz Beckenbauer zudem des Verstoßes gegen Artikel 18 (Anzeige- sowie Mitwirkungs- und Rechenschaftspflicht) und Artikel 42 (Allgemeine Mitwirkungspflicht) des FIFA-Ethikreglements für schuldig befunden.

    Im vorliegenden Fall wurden keine Punkte hinsichtlich der Vergabe der WM 2006 an Deutschland untersucht.

    Da sich Franz Beckenbauer später bereit erklärte, zu kooperieren, wurden gegen ihn eine Ermahnung und eine Geldstrafe von CHF 7.000 ausgesprochen. Zuvor war er im Rahmen des vorliegenden Falls vorübergehend vorsorglich gesperrt worden. Die Sanktion tritt mit deren Mitteilung am 17. Februar 2016 in Kraft."

    17.02.2016, Quelle: sid, dpa
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