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das aktuelle sportstudio | Formel 1 Nico Hülkenberg will in ein großes Team

  • Video Nico Hülkenberg will in ein großes Team
  • Video Torwand:Ward gegen Hülkenberg und Martin
  • Video Phantomtor an der Torwand
  • Bilderserie Alle Sieger der Saison
  • VideoNico Hülkenberg will in ein großes Team
    Nico Hülkenberg, der Sieger des LeMans 24h-Rennens zu Gast im aktuellen sportstudio. Der Formel 1-Fahrer über seine Pläne und den Traum, einmal Formel 1-Weltmeister zu sein.

    Nico Hülkenberg hat sich den Sieg beim legendären 24-Stunden-Klassiker in LeMans geholt. Nun will der Rennfahrer endlich auch in der Formel 1 durchstarten. Dazu benötigt er ein großes Team.

    (18.07.2015)
    VideoTorwand:Ward gegen Hülkenberg und Martin
    Nico Hülkenberg im Torwand-Duell mit Zuschauern des aktuellen sportstudios.

    Torwandkandidat Danni Ward tritt gegen Nico Hülkenberg und Tony Martin an. Trotz eines gebrochenen Zehs hält sich Ward wacker, muss aber dem Radrennfahrer zum Sieg gratulieren.

    (18.07.2015)
    VideoPhantomtor an der Torwand
    Dreikampf an der Torwand

    Im Torwandschießen tritt Kandidat Hans Moser gegen Nico Hülkenberg und Markus Gisdol an.

    (19.10.2013)
    BilderserieAlle Sieger der Saison
    Lewis Hamilton
    (05.07.2015)

    Sieg in Le Mans und in der Formel 1 Ergebnisse, die man mit seinem schlechten Auto eigentlich kaum erreichen kann:  Nico Hülkenberg machte zuletzt überall nur positive Schlagzeilen. Doch um jetzt auch in der Formel 1 durchzustarten, benötige er ein großes Team, so Hülkenberg im aktuellen sportstudio. 

    von Karin Sturm

    Eine Woche nach dem 24-Stunden-Klassiker von Le Mans, Grand Prix von Österreich, Spielberg: Der große Star im Fahrerlager zu Beginn des Formel-1-Wochenendes war nicht Weltmeister Lewis Hamilton. Auch nicht der viermalige Champion Sebastian Vettel. Nein – der gefragteste Mann, stets umringt von Medien, Gratulanten und Schulterklopfern hieß  Nico Hülkenberg. Der bekam das Grinsen kaum aus dem Gesicht, strahlte immer noch über seinen Debüt-Erfolg  mit Porsche beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans: „Es war eine unglaubliche  Erfahrung, diese ganze Woche dort, ich bin auch ein stolz darauf, was wir alle zusammen dort erreicht haben.“ 

    Weitere Links zum Thema
    In den Wochen vor und nach Le Mans konnte der gebürtige Emmericher dann auch in seinem „normalen“ Umfeld, bei Force India in der Formel 1, mit guten Ergebnissen auf sich aufmerksam machen. Nach etwas holprigem Saisonstart fuhr er jetzt dreimal hintereinander in die Punkte: In Kanada, Österreich und zuletzt auch in Silverstone, da schon mit dem neuen, stark überarbeiteten Auto, das in der zweiten Saisonhälfte deutlich bessere Perspektiven bieten soll.

     

    Gefeiertes Talent – doch nie im Top-Auto

    Nico Hülkenberg

    Geburtstag:  19.08.1987
    Geburtsort: Emmerich
    Familienstand: Ledig, Freundin Laura

    Größte Erfolge:2005: Meister Formel BMW
    2008: Meister Formel 3 Euroserie
    2009: Meister GP 2
    2010: F1 Williams, Pole-Position GP Brasilien
    2012: F1 Force India,  GP Belgien schnellste Rennrunde, Platz 4
    2013: F1 Sauber
    2014: F1 Force India
    2015: F1 Force India
    WEC Porsche, Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 

     

    F1-Bilanz: 90 GP, 1 Pole Position, 1 schnellste Rennrunde, 256 WM-Punkte

    Doch trotz aller Erfolge – die Zukunft des immer wieder als hochtalentiert gepriesenen, aber dann doch nie in einem Top-Team berücksichtigten Hülkenberg in der Formel 1 ist nicht hundertprozentig klar. Als Meister in verschiedenen Nachwuchsserien von Formel BMW bis GP2 galt er jahrelang als kommender Superstar, doch der Sprung nach ganz oben gelang nie, zeitweise musste er sogar um seinen Verbleib in der Formel 1 kämpfen. Fehlende Sponsorengelder, seine Größe von 1,84 Meter – alles nicht unbedingt hilfreich. 

    Auch wenn Hülkenberg öfters vor allem als potenzieller Ferrari-Pilot gehandelt wurde: Williams, Force India, Sauber, dann wieder Force India, das blieben die tatsächlichen Stationen seiner Formel-1-Karriere. Das Problem, das für ihn jetzt auftauchen könnte: Bei Force India ist der Plan von Motorenlieferant Mercedes,  den eigenen jungen Schützling Pascal Wehrlein ab 2016 als Stammfahrer ins Auto zu setzen,  inzwischen relativ weit gediehen. Mit zwei Deutschen wird das Team dann wohl eher nicht weiterfahren – vor allem, wenn der zweite Force India-Pilot, der Mexikaner Sergio Perez, 15 Millionen  Dollar mitbringt.

     

    Zwei Deutsche bei Ferrari kaum vorstellbar
    Und dann könnte es für Hülkenberg schwierig werden. Da hilft dann auch der Imagegewinn durch den Le-Mans-Sieg, „der sich in meinem Lebenslauf sicherlich gut macht“  und all die Anerkennung der Schulterklopfer nichts.  Vieles hängt für ihn davon ab, was bei Ferrari mit mit Kimi Räikkönen passiert. Dass er direkter Nachfolger des Finnen als Teamkollege von Sebastian Vettel werden könnte, wird zwar gerade von vielen deutschsprachigen Experten immer wieder gefordert, ist aber nicht sehr wahrscheinlich. Zwei Deutsche bei Ferrari – kaum vorstellbar.

    Würde aber der bisherige Williams-Pilot Valtteri Bottas seinen Landsmann Räikkönen bei Ferrari beerben, was in Italien im Moment als wahrscheinlichste Variante gilt, wäre bei Williams-Mercedes ein Platz für Hülkenberg frei. Dass er dort Ende 2010, nach seiner Debütsaison in der Formel 1, schon einmal unfreiwillig und auch aus zumindest sportlich nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen gehen musste, wäre für ihn kein Hindernis für eine Rückkehr: „Man muss immer die Umstände, das Gesamtbild sehen – und außerdem sind da inzwischen ja auch ganz andere Leute die Entscheider...“

    Vieles hängt am „Fall Räikkönen“
    Links
    Räikkönen angezählt Alle Kurse 2015
    Kann sich am Ende Räikkönen aber doch noch einmal retten,bewegt sich in Folge auch bei Williams nichts. Müsste Hülkenberg tatsächlich bei Force India weichen, hätte er sicherlich trotzdem noch eine große Chance, in der Formel 1 zu bleiben. Beim amerikanischen Neueinsteiger-Team Haas-Ferrari, das 2016 kommen wird, steht er ganz weit oben auf der Wunschliste.

    Aber das würde wohl bedeuten, zwar in der Formel 1 dabei zu sein, aber zumindest zunächst einmal doch eher im hinteren Mittelfeld  herum zu fahren. Eine andere Überlegung  könnte aber auch so aussehen: Die Verbindung zu Porsche und damit zum VW-Konzern stärken, dort die komplette Langstrecken-WM bestreiten, einmal abwarten, ob sich bei Audi in Sachen Formel 1 nicht doch mal etwas tut – und dann dort von Anfang an als Entwicklungfahrer bereitstehen – mit der Hoffnung auf ein „Comeback“ dann gleich auf höherem Niveau...

    Formel 1 - GP Monaco - 2. Training am 26.05.16
    1 Daniel Ricciardo Red Bull Racing 1:14.607      
    2 Lewis Hamilton Mercedes AMG 1:15.213      
    3 Nico Rosberg Mercedes AMG 1:15.506      
    4 Max Verstappen Red Bull Racing 1:15.571      
    5 Daniil Kvyat Toro Rosso 1:15.815      
    6 Carlos Sainz Jr Toro Rosso 1:15.981      
    7 Kimi Räikkönen Ferrari 1:16.040      
    8 Sergio Pérez Force India 1:16.120      
    9 Sebastian Vettel Ferrari 1:16.269      
    10 Jenson Button McLaren-Honda 1:16.325      
    11 Nico Hülkenberg Force India 1:16.487      
    12 Fernando Alonso McLaren-Honda 1:16.723      
    13 Esteban Gutiérrez Haas 1:16.782      
    14 Valtteri Bottas Williams 1:16.849      
    15 Romain Grosjean Haas 1:16.874      
    16 Felipe Massa Williams 1:17.286      
    17 Kevin Magnussen Renault 1:17.530      
    18 Marcus Ericsson Sauber 1:17.562      
    19 Jolyon Palmer Renault 1:17.761      
    20 Felipe Nasr Sauber 1:17.999      
    21 Rio Haryanto Manor 1:18.647      
    22 Pascal Wehrlein Manor 1:18.814      
    Letzte Aktualisierung: 27.05.16 - 08:28:50

    Formel 1 - Fahrerwertung: Gesamtstand nach GP Spanien am 15.05.16
    1. Nico Rosberg Mercedes AMG 100  
    2. Kimi Räikkönen Ferrari 61  
    3. Lewis Hamilton Mercedes AMG 57  
    4. Sebastian Vettel Ferrari 48  
    5. Daniel Ricciardo Red Bull Racing 48  
    6. Max Verstappen Red Bull Racing 38  
    7. Felipe Massa Williams 36  
    8. Valtteri Bottas Williams 29  
    9. Daniil Kvyat Toro Rosso 22  
    10. Romain Grosjean Haas 22  
    11. Carlos Sainz Jr Toro Rosso 12  
    12. Fernando Alonso McLaren-Honda 8  
    13. Sergio Pérez Force India 8  
    14. Kevin Magnussen Renault 6  
    15. Nico Hülkenberg Force India 6  
    16. Jenson Button McLaren-Honda 3  
    17. Stoffel Vandoorne McLaren-Honda 1  
    18. Jolyon Palmer Renault 0  
    19. Esteban Gutiérrez Haas 0  
    20. Marcus Ericsson Sauber 0  
    21. Pascal Wehrlein Manor 0  
    22. Felipe Nasr Sauber 0  
    23. Rio Haryanto Manor 0  
    Letzte Aktualisierung: 27.05.16 - 08:07:09

    17.07.2015
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