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FIFA | Korruptionsskandal Sperre für Blatter und Platini - Einsprüche sind angekündigt

  • Video Blatter: "Sehe mich als Opfer"
  • Video Mutlu: "Weltfußball aus Fängen befreien"
  • Video Blatter und Platini: Acht Jahre Sperre
  • Video Sepp Blatter: "I'll be back!"
  • VideoBlatter: "Sehe mich als Opfer"
    Sepp Blatter im Interview mit Markus Harm (rechts)

    FIFA-Chef Sepp Blatter sieht sich als Opfer der FIFA-Ethikkommission, wie er ZDF-Reporter Markus Harm im Interview sagt. Er sieht sich nicht in der Verantwortung für die anderen FIFA-Funktionäre.

    (21.12.2015)
    VideoMutlu: "Weltfußball aus Fängen befreien"
    Özcan Mutlu, Grünenpolitiker im Sportausschuss.

    "Der Weltfußballverband muss beweisen, dass er es ernst meint mit einem Neuanfang", sagt Özcan Mutlu, Grünenpolitiker im Sportausschuss. Das Exekutivkomitee in jetziger Form müsse abgeschafft werden.

    (22.12.2015)
    VideoBlatter und Platini: Acht Jahre Sperre
    Der FIFA-Chef Joseph Blatter und der UEFA-Präsident Michel Platini.

    "Entweder die Richter entscheiden auf Korruption - lebenslange Sperre - oder auf Interessenkonflikt". In beiden Fällen wäre es das Karriere-Aus von UEFA-Präsident Platini und FIFA-Präsident Blatter.

    (21.12.2015)
    VideoSepp Blatter: "I'll be back!"
    Sepp Blatter - Grafik

    Eine Schande nannte Sepp Blatter die Entscheidung der Ethik-Kommission, die ihn für acht Jahre gesperrt hat. Aber an Aufgabe denkt Blatter nicht und kündigt an, dagegen vorzugehen.

    (21.12.2015)

    Kurzmeldung

    • 11:28 Uhr 21.12.2015Kurzmeldung

      Blatter und Platini wehren sich 11:28 Uhr 21.12.2015
      UEFA-Präsident Michel Platini will seine achtjährige Sperre für alle Fußballämter rechtlich anfechten. Das Verfahren sei ein Farce, sagte Platini. Zuvor hatte die Ethikkommission die Sperre gegen ihn und FIFA-Präsident Sepp Blatter wegen Korruptionsvorwürfen verhängt. Auch Blatter will sich wehren. Hintergrund ist eine von Blatter veranlasste Zahlung von zwei Millionen Franken an Platini im Jahr 2011. Beide stellen dies als rechtmäßiges Honorar an Platini für eine Beratertätigkeit dar. Doch wurden beide Funktionäre im Oktober deswegen bereits für zunächst 90 Tage von ihren Ämtern suspendiert.

    • 12:59 Uhr 22.12.2015Kurzmeldung

      Platini will gegen Sperre kämpfen 12:59 Uhr 22.12.2015
      Der für acht Jahre von der FIFA gesperrte Michel Platini (60) hat angekündigt, für seine Kandidatur bei der Präsidentenwahl des Fußball-Weltverbands FIFA zu kämpfen. "Ich werde gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen - von Instanz zu Instanz", sagte der Franzose der Nachrichtenagentur AFP. Der Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ist offenbar nur noch Formsache. "Da beginnt das Spiel erst richtig", sagte Platini, der vorher die FIFA-Berufungskommission anrufen muss. Die Präsidentschaftswahlen finden am 26.Februar statt, eine Nachmeldung ist nur bis zum 26.Januar möglich.

    Die FIFA-Ethikkommission hat gegen Joseph S. Blatter und Michel Platini jeweils eine achtjährige Sperre verhängt. Für beide bedeutet die Sanktion das Karriereende - und für den Weltfußball die Chance auf den Neuanfang. Blatter und Platini kündigten bereits an, gegen die Sperre vorzugehen.. 

    Aus für die Granden des Weltfußballs: Die Tage von Joseph S. Blatter und Michel Platini in FIFA und UEFA sind endgültig gezählt. Die Ethikkommission des Weltverbandes verhängte am Montagmorgen eine jeweils achtjährige Sperre gegen die beiden bereits provisorisch suspendierten Funktionäre. Ihnen wird Untreue und Amtsmissbrauch vorgeworfen. Für Platini (60) bedeutet die Sanktion das Ende seiner Präsidentschaftsambitionen bei der FIFA. Blatter kündigte umgehend seinen Einspruch an.

    Nicht überzeugende mündliche Vereinbarung

    Zum Verhängnis wurde dem einst so mächtigen Duo die dubiose Zahlung von 1,8 Millionen Euro, die Platini im Jahr 2011 von Blatter (79) angeblich für lange zurückliegende Beratertätigkeiten (von 1998 bis 2002) erhalten hatte.


    "Ich bin immer noch der Präsident", sagte Blatter während einer kuriosen Pressekonferenz, in drei Sprachen wies er alle Vorwürfe zurück. "Ja, verraten - das könnte das richtige Wort sein", sagte Blatter: "Ich war heute sehr traurig. Sonst bin ich das nicht. Aber ich bin auch ein Kämpfer. Es ist nicht möglich, dass diese Angelegenheit so zu Ende geht." Die Ethikkommission könne den Präsidenten gar nicht verbannen.


    Links
    UEFA-Boss Platini bleibt gesperrt Blatter: Stimm-Absprache vor WM-Vergabe
    Blatter habe in "seiner Eigenschaft als FIFA-Präsident" die Zahlung bewilligt, "die einer rechtlichen Grundlage im zwischen den beiden Offiziellen am 25. August 1999 schriftlich abgeschlossenen Vertrag entbehrte", teilte die Ethikkommission mit: "Weder in seiner schriftlichen Eingabe noch in seiner persönlichen Anhörung konnte Joseph S. Blatter eine andere rechtliche Grundlage für diese Zahlung nachweisen." Die "Behauptung einer mündlichen Absprache" wurde als "nicht überzeugend" abgewiesen. Platini und seine Anwälte hatten ebenfalls vergeblich versucht, die Kammer von der Belastbarkeit einer mündlichen Vereinbarung zu überzeugen.

    Blatter fühlt sich gemobbt

    Die Ermittler vermuten Schmiergeld für Blatters Sieg bei der Präsidentschaftswahl 2011. Beide Funktionäre hatten immer wieder die Rechtmäßigkeit der Zahlung beteuert - die Richter entschieden anders. Blatter und Platini haben demnach gegen die Artikel 20 (Angebot oder Annahme von Geschenken oder anderen Vorteilen), 19 (Interessenkonflikt), 15 (Loyalität) und 13 (Allgemeine Verhaltensregeln) des FIFA-Ethik-Codes verstoßen. Für den Vorwurf der Bestechung und Korruption reichten die Beweise in den Augen der rechtsprechenden Kammer nicht. Blatter wurde zudem zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 (rund 46.000 Euro) Schweizer Franken verurteilt, Platini muss eine Geldstrafe in Höhe von 80.000 (rund 74.000) Schweizer Franken zahlen.

    Videos zum FIFA-Skandal

    Presse: "Kann Blatter verstehen"

    Lukas Wallraff von der

    Mutlu: "Weltfußball aus Fängen befreien"

    Özcan Mutlu, Grünenpolitiker im Sportausschuss.

    Rote Karte für Blatter und Platini

    Jopseph Blatter und Michel Platini wurden für acht Jahre von der Ethikkomission gesperrt.

    "Es ist plötzlich modern geworden, auf Sepp Blatter zu schlagen", hatte Blatter am Wochenende dem Sonntagsblick gesagt. Zuvor hatte er gebetsmühlenartig wiederholt, er habe weder gegen ethische noch juristische Regeln verstoßen - nie. Und überhaupt, die Ethikkommission sei gar nicht berechtigt, ihn als Präsidenten aus dem Verkehr zu ziehen. Blatter hatte das Gremium 2006 selbst ins Leben gerufen. Jetzt spricht er von Mobbing.
    Für Platini ging es dennoch um viel mehr als für Blatter, der im Endeffekt nur noch um einen sauberen Abschied als FIFA-Boss gerungen hatte. Der Franzose wollte mit aller Macht der neue FIFA-Präsident werden, dafür müsste er aber bis zum 26. Januar 2016 nachträglich als Kandidat registriert werden. Als von der Ethikkommission sanktionierter Funktionär ist dies unmöglich. Die Zeit für Einsprüche wird knapp.

    Fünf Kandidaten für die Zeit nach Blatter

    "Ich bin schon verurteilt, ich bin schon verdammt", hatte Platini am Samstag in einer von seinen Anwälten verbreiteten Stellungnahme gesagt. Zu seinem Anhörungstermin war der gesperrte Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gar nicht erst erschienen. Dahinter steckte eine durchschaubare Taktik - die Diskreditierung der FIFA-Richter, um so schnell wie möglich die nächsten Instanzen anrufen zu können. Ein Prozessmarathon droht.


    Als nächste Instanz müssten beide vor die FIFA-Berufungskommission ziehen, danach stünde der Gang vor den Internationalen Sportgerichtshof auf dem Programm. Der hat Platinis Einspruch gegen die provisorische 90-Tage-Sperre vom 8. Oktober bereits abgeschmettert. Es sei dadurch kein Schaden für Platini entstanden, hieß es. Nach der Sportgerichtsbarkeit würden ordentliche Gerichte am Zug sein. Der (Image-)Schaden für die FIFA wäre kaum abzusehen.

    FIFA auf Blatter-lose Zeit vorbereitet

    Dabei hatte sich der Weltverband in den vergangenen Wochen gut auf die Zeit nach Blatter und Platini vorbereitet. Für die Präsidentschaftswahl am 26. Februar 2016 sind fünf mehr oder weniger sinnvolle Kandidaten gemeldet, ein großes Reformpaket soll beschlossen werden, die inhaftierten FIFA-Funktionäre in der Schweiz werden nach und nach an die US-Justiz ausgeliefert.

    Auf ihrer Internetseite veröffentlichte die FIFA die Stellungnahme der rechtsprechenden Kammer unter dem Vorsitz des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert in deutscher Übersetzung:

    "Die rechtsprechende Kammer der Ethikkommission unter dem Vorsitz von Hans-Joachim Eckert hat Joseph S. Blatter, FIFA-Präsident, und Michel Platini, Vizepräsident und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees sowie UEFA-Präsident, jeweils für acht Jahre für sämtliche nationalen und internationalen Fußballtätigkeiten (administrativ, sportlich und anderweitig) gesperrt. Die Sperren treten mit sofortiger Wirkung in Kraft.


    Das Verfahren gegen Joseph S. Blatter betraf in erster Linie eine Zahlung der FIFA von CHF 2 Millionen im Februar 2011 an Michel Platini. In seiner Eigenschaft als FIFA-Präsident bewilligte Joseph S. Blatter die Zahlung an Michel Platini, die einer rechtlichen Grundlage im zwischen den beiden Offiziellen am 25. August 1999 schriftlich abgeschlossenen Vertrag entbehrte. Weder in seiner schriftlichen Eingabe noch in seiner persönlichen Anhörung konnte Joseph S. Blatter eine andere rechtliche Grundlage für diese Zahlung nachweisen. Seine Behauptung einer mündlichen Absprache wurde als nicht überzeugend erachtet und von der Kammer abgewiesen.

    Die Beweise, die der rechtsprechenden Kammer im vorliegenden Fall vorlagen, reichten nicht im geforderten Ausmaß für den Nachweis, dass Joseph S. Blatter mit der Zahlung die Ausübung oder Unterlassung einer offiziellen Handlung von Michel Platini im Sinne von Art. 21 Abs. 1 des FIFA-Ethikreglements (Bestechung und Korruption) bezweckte.


    Die Handlung von Joseph S. Blatter gegenüber Michel Platini ohne rechtliche Grundlage ist aber ein Verstoß gegen Art. 20 Abs. 1 des FIFA-Ethikreglements (Annahme und Gewährung von Geschenken und sonstigen Vorteilen). Joseph S. Blatter befand sich zudem in einem Interessenkonflikt. Dennoch übte er seine davon betroffenen Aufgaben weiterhin aus und versäumte es, diesen Interessenkonflikt und seine persönlichen Interessen hinsichtlich seiner künftigen Tätigkeit offenzulegen, womit er gegen Art. 19 Abs. 1, 2 und 3 des FIFA-Ethikreglements (Interessenkonflikte) verstieß.

    Indem er die Interessen der FIFA nicht voranstellte und nicht alles unterließ, was den Interessen der FIFA zuwiderlaufen könnte, verletzte Joseph S. Blatter seine Loyalitätspflicht gegenüber der FIFA und damit Art. 15 des FIFA-Ethikreglements (Loyalität).

    Joseph S. Blatters Handlungen entbehrten ethischen Verhaltens, verstießen gegen die anwendbaren Gesetze und Bestimmungen sowie das FIFA-Regelwerk, soweit auf ihn anwendbar, und zeugten von einem Missbrauch seiner Stellung als FIFA-Präsident, womit er gegen Art. 13 des FIFA-Ethikreglements (Allgemeine Verhaltensregeln) verstieß.

    Er wurde deshalb für acht Jahre für alle Fußballtätigkeiten gesperrt und mit einer Geldstrafe von CHF 50 000 belegt.


    Die Untersuchung gegen Joseph S. Blatter wurde von Robert Torres, Mitglied der Untersuchungskammer der Ethikkommission, geleitet. Der Schlussbericht zur Untersuchung wurde am 20. November 2015 an die rechtsprechende Kammer überwiesen. Die rechtsprechende Kammer hatte am 23. November 2015 ein formelles Verfahren eröffnet. Die Anhörung von Joseph S. Blatter fand am 17. Dezember 2015 in Zürich statt.

    Das Verfahren gegen Michel Platini betraf in erster Linie eine Zahlung von CHF 2 Millionen, die er im Februar 2011 von der FIFA erhalten hatte. Die Zahlung an Michel Platini hatte keine rechtliche Grundlage im schriftlichen Vertrag, den die beiden Offiziellen am 25. August 1999 abgeschlossen hatten. Michel Platinis Behauptung einer mündlichen Absprache wurde als nicht überzeugend erachtet und von der Kammer abgewiesen.

    Die Beweise, die der rechtsprechenden Kammer im vorliegenden Fall vorlagen, reichten nicht im geforderten Ausmaß für den Nachweis, dass Michel Platini die Zahlung für die Ausübung oder Unterlassung einer offiziellen Handlung im Sinne von Art. 21 Abs. 1 des FIFA-Ethikreglements (Bestechung und Korruption) erhalten hatte.

    Das Verhalten von Michel Platini ohne rechtliche Grundlage ist aber ein Verstoß gegen Art. 20 Abs. 1 des FIFA-Ethikreglements (Annahme und Gewährung von Geschenken und sonstigen Vorteilen). Michel Platini befand sich zudem in einem Interessenkonflikt. Dennoch übte er seine davon betroffenen Aufgaben weiterhin aus und versäumte es, diesen Interessenkonflikt und seine persönlichen Interessen hinsichtlich seiner künftigen Tätigkeit offenzulegen, womit er gegen Art. 19 Abs. 1, 2 und 3 des FIFA-Ethikreglements (Interessenkonflikte) verstieß.

    Indem er die Interessen der FIFA nicht voranstellte und nicht alles unterließ, was den Interessen der FIFA zuwiderlaufen könnte, verletzte Michel Platini seine Loyalitätspflicht gegenüber der FIFA und damit Art. 15 des FIFA-Ethikreglements (Loyalität).

    Michel Platini ließ zudem ein absolut glaubwürdiges und integeres Verhalten vermissen und offenbarte damit fehlendes Bewusstsein für seine Pflichten und die damit verbundenen Obliegenheiten und Aufgaben. Sein Handeln entbehrte ethischen Verhaltens, verstieß gegen die anwendbaren Gesetze und Bestimmungen sowie das FIFA-Regelwerk, soweit auf ihn anwendbar, und zeugte von einem Missbrauch seiner Stellung als FIFA-Vizepräsident und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees, womit er gegen Art. 13 des FIFA-Ethikreglements (Allgemeine Verhaltensregeln) verstieß.

    Michel Platini wurde deshalb für acht Jahre für alle Fußballtätigkeiten gesperrt und mit einer Geldstrafe von CHF 80 000 belegt.

    Die Untersuchung gegen Michel Platini wurde von Vanessa Allard, Mitglied der Untersuchungskammer der Ethikkommission, geleitet. Der Schlussbericht zur Untersuchung wurde am 20. November 2015 an die rechtsprechende Kammer überwiesen. Die rechtsprechende Kammer hatte am 23. November 2015 ein formelles Verfahren eröffnet. Die Verhandlung fand am 18. Dezember 2015 in Zürich im Beisein von Michel Platinis Anwälten statt."

    Steckbriefe

    Michel Platini

    Laufbahn als Spieler

    • 1972 bis 1979 AS Nancy
    • 1979 bis 1982 AS Saint-Etienne
    • 1982 bis 1987 Juventus Turin (insgesamt 426 Ligaspiele)
    • 72 Länderspiele für Frankreich

    Erfolge

    • Französischer Meister (1978)
    • Italienischer Meister (1983)
    • Europapokal der Pokalsieger (1984)
    • Europapokal der Landesmeister (1985)
    • Europameister (1984)

    Auszeichnung

    • Europas Fußballer des Jahres (1983 bis 1985)

    Laufbahn als Funktionär

    • Vizepräsident des WM-Organisationskomitees (1993 bis 1998)
    • Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee (2002 bis 2015)
    • Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee (2002 bis 2015)
    • Präsident der Europäischen Fußball-Union (2007 bis 2015)

    Am 21. Dezember 2015 für alle Ämter im Fußball für acht Jahre gesperrt

    Joseph Blatter

    Laufbahn als Spieler

    • Blatter spielte von 1948 bis 1971 aktiv Fußball, auch in der obersten Schweizer Amateurliga

    Laufbahn bei der FIFA

    • 1975 bis 1981 Technischer Direktor
    • 1981 bis 1998 Generalsekretär
    • seit 1998 Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees
    • seit 8. Juni 1998 FIFA-Präsident (Wiederwahlen 2002, 2007, 2011 und 2015)

    FIFA-Skandal

    • 24. September 2015: Eröffnung eines Strafverfahrens der Schweizer Bundesanwaltschaft gegen Blatter "wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und - eventualiter - Veruntreuung
    • 25. September 2015: Verhör durch die Schweizer Bundesanwaltschaft im FIFA-Haus in Zürich
    • 8. Oktober 2015: Suspendierung Blatters durch die FIFA-Ethikkommission
    • 21. Dezember 2015: Acht Jahre Sperre durch die FIFA-Ethikkommission

    21.12.2015, Quelle: sid, dpa
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