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das aktuelle sportstudio | Bundesliga Erste Alarmzeichen bei der Eintracht

  • Armin Veh
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  • Interaktiv Der sportstudio-Bundesliga-Tipp
  • Armin Veh
    Armin Veh
    (Quelle: dpa)
    BilderserieVon Götze bis Goretzka - Top-Transfers
    Mario Götze (Bayern München)
    (08.08.2013)
    LivetickerNichts verpassen
    (Quelle: zdf)
    Interaktivder sportstudio-Bundesliga-Tipp
    (Quelle: ZDF)

    von Frank Hellmann

    1:6 zum Auftakt in Berlin, ein fragwürdiger Wechsel des Spielsystems und ein schwieriges Auftaktprogramm: Eintracht Frankfurt steht vor einem schwierigen Spätsommer. Am Samstag (15.30 Uhr) kommt Bayern München in die Bankenmetropole. 

    Links
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    Immerhin dieser Schulterschluss zwischen Fans und Fußballer funktioniert noch in Frankfurt. Als unter der Woche einige aus Gießen angereiste Anhänger die Eintracht-Profis nach dem Training darum baten, sich gemeinsam mit einem Banner mit der Aufschrift „Einer für alle - alle für Jeff!“ fotografieren zu lassen, kam das Team dieser Bitte sofort nach. Denn die Botschaft richtete sich an einem auf einer Kerb in Gießen übel zugerichteten Fan von Eintracht Frankfurt.

    Dabei hätte auch dieses Ensemble vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern München (Samstag 15.30 Uhr) eigentlich jede Unterstützung nötig. Nach der 1:6-Klatsche in Berlin bröckelt das Selbstvertrauen, und bezeichnend dafür, wie kleinlaut nun Cheftrainer oder Vorstandschef klingen.
    das aktuelle sportstudio

    Samstag 17.08.2013, 23:00 - 00:25 Uhr
    Moderator: Sven Voss

    Fußball-Bundesliga: 2.Spieltag
    VfB Stuttgart - Bay.Leverkusen
    VfL Wolfsburg - FC Schalke 04
    Werder Bremen - FC Augsburg
    SC Freiburg -1. FSV Mainz 05
    Hamburger SV - Hoffenheim
    Eintracht Frankfurt - Bayern München

    Topspiel am Samstagabend
    Bor. M'Gladbach - Hannover 96

    Fußball: 2. Liga, 4.Spieltag
    1. FC Kaiserslautern - Erzgebirge Aue
    1. FC Köln - SV Sandhausen

    Leichtathletik
    WM in Moskau/Russland

    Gast
    Robert Harting

     Trainer Armin Veh fürchtet "zehn Stück“

    "Spielen wir so wie in Berlin", mahnt Trainer Armin Veh, "kriegen wir zehn Stück." Ohnehin stellt er eingedenk des wachsenden sportlichen und wirtschaftlichen Ungleichgewichts fatalistisch fest: "Geht die Entwicklung so weiter, kannst du gegen die Bayern nie mehr gewinnen."

     Vorstand Heribert Bruchhagen hat in diesem Zusammenhang seine Forderung erneuert, dass Vereine wie der FC Bayern eigentlich "Teile der Champions-League-Gelder an ihre Ligen abgeben" müssten. Selbst vor Auswärtsspielen würden die Münchner unbesiegbar erscheinen.

    Früher haben die Bayern vor dem Gastspiel in Frankfurt gezittert

     Tatsächlich ist es lange her, dass eine Münchner Belegschaft mit schlotternden Knien die Dienstreise in die Bankenstadt antrat. "Früher haben wir uns gesagt: Die Bayern kriegen hier sowieso eine Klatsche", erinnert sich Bernd Hölzenbein, der heute noch als Vorstandsberater auftritt. Und Karl-Heinz Körbel, der aktuell die Fußballschule der Eintracht leitet, erinnert sich: "Die Bayern hatten schon die Hosen voll, wenn sie wussten, sie müssen nach Frankfurt.“
    ZITAT
    Geht die Entwicklung so weiter, kannst du gegen die Bayern nie mehr gewinnen.
    Trainer Armin Veh

     Tatsächlich hielt der Nimbus der Unbesiegbarkeit im damaligen Waldstadion zwischen November 1971 und August 1989 - zwischenzeitlich fegten die "Adlerträger" diesen Gegner mir 6:0 (November 1975), 5:1 (April 1980) oder 4:1 (November 1995) vom Platz. Sepp Maier oder Oliver Kahn kassierten hier legendäre Gegentore.

     Die Playoffs zur Europa League lenken ab

     Doch die Sehnsucht nach solchen historischen Erlebnissen ist ein Teil des aktuellen Eintracht-Problems: Mit dem Erreichen des Europapokals - die Playoffs zur Europa League gegen Karabach Agdam aus Aserbaidschan finden am 22. und 29. August statt – werden alle abgelenkt. Ganz Frankfurt scheint elektrisiert von der Aussicht, auf internationaler Bühne mitmischen zu können, und so waren fast 43.000 Karten für die Playoff-Partie verkauft, ohne dass feststand, wann und gegen wen gespielt wird.

     Dabei bräuchte es in der Bundesliga alle Kräfte: Nach der Bayern-Partie geht es zu Aufsteiger Eintracht Braunschweig, dann kommt Borussia Dortmund in den Stadtwald. Veh findet, wer den Spielplan gemacht habe, sei "definitiv kein Freund der Eintracht."

    Fragwürdiger Systemwechsel

     Der streitbare Trainer selbst könnte bei anhaltendem Misserfolg am Main mehr Gegenwind spüren, zumal der 52-Jährige sich fast schon aufreizend oft mit Bruchhagen gerieben hat. Bei der Verpflichtung des neuen Medienchefs Oliver Forster legte er wortreich sein Veto ein, bei den Verhandlungen mit Niklas Bendtner gab er unnötige Kommentare ab. Der Fußballlehrer Veh eckt so lange nicht an, wie sich Erfolg einstellt.

     Nun wird bereits sein Systemwechsel von einem 4-2-3-1 aus der Vorsaison zu einem 4-4-2 heftig kritisiert. Gut möglich, dass Veh nun  den torgefährlichen Alexander Meier in die vorderste Linie schickt. So oder so wird der Monat August "für uns zur Bewährungsprobe", wie Vorstandsmitglied Axel Hellmann unlängst vorhersagte. "Wir sind  sofort im kalten Wasser und müssen schwimmen können.“ Bei der ersten Prüfung sind die Hessen schon mal kläglich abgesoffen.

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.
      1. Bayern München 31 26 3 2 84:20 64 81  
      2. Borussia Dortmund 31 20 4 7 71:34 37 64  
      3. Schalke 04 31 17 7 7 57:41 16 58  
      4. Bayer Leverkusen 31 17 3 11 54:38 16 54  
      5. VfL Wolfsburg 31 16 5 10 56:46 10 53  
      6. Borussia Mönchengladbach 31 14 7 10 54:39 15 49  
      7. FSV Mainz 05 31 14 5 12 46:49 -3 47  
      8. FC Augsburg 31 12 7 12 41:45 -4 43  
      9. Hoffenheim 31 10 10 11 67:66 1 40  
      10. Hertha BSC 31 10 8 13 38:42 -4 38  
      11. Werder Bremen 31 9 9 13 37:59 -22 36  
      12. Eintracht Frankfurt 31 9 8 14 39:53 -14 35  
      13. SC Freiburg 31 9 8 14 39:54 -15 35  
      14. Hannover 96 31 10 5 16 41:57 -16 35  
      15. VfB Stuttgart 31 8 7 16 48:59 -11 31  
      16. Hamburger SV 31 7 6 18 47:65 -18 27  
      17. 1. FC Nürnberg 31 5 11 15 36:62 -26 26  
      18. Eintracht Braunschweig 31 6 7 18 28:54 -26 25  

    16.08.2013, Quelle: dpa, sid
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