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Bundesliga | Sonntagsspiele Wieder kein Sieg für Wolfsburg

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    (v.l.) Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg) im Zweikampf mit Simon Zoller (1. FC Köln) am 31.01.2016
    (Quelle: dpa)
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    (Quelle: ZDF)
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    (Quelle: ZDF)

    Der 1. FC Köln hat den VfL Wolfsburg noch etwas tiefer in die Krise geschossen. Die Rheinländer holten ein 1:1 beim niedersächsischen Bundesligisten, der jetzt schon seit sechs Spielen auf einen Sieg wartet. Der FC Bayern München setzte sich unterdessen mit 2:0 gegen Hoffenheim durch. 

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    Der VfL Wolfsburg läuft den eigenen Ansprüchen in der Bundesliga weiter hinterher. Der Champions-League-Anwärter kam daheim nicht über ein 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Köln hinaus. Die Rheinländer feierten nach dem Tor von Anthony Modeste in der 75. Minute einen unerwarteten ersten Punktgewinn im neuen Jahr und liegen nur zwei Zähler hinter Wolfsburg. Für die auswärtsschwachen und nun auch zu Hause anfälligen Gastgeber traf  lediglich Julian Draxler zum 1:0 in der 67. Minute.

    Fehlende Genauigkeit

    Beide Mannschaften zeigten ein temporeiches Spiel mit viel Einsatz. Für eine überdurchschnittliche Bundesligapartie fehlte es bei vielen Aktionen allerdings an Zielstrebigkeit und an der Genauigkeit, so dass es vor den Toren wenig hochklassige Situationen gab.

    Die VfL-Fans begannen nach einer knappen Stunde ihrem Unmut Luft zu machen und pfiffen. Kurz danach traf der bis dahin blasse Draxler und schoss den Ball nach Vorlage von Vieirinha volley ins Netz. Die Freude währte nicht lange, denn nach Vorlage von Leonardo Bittencourt verwandelte Modeste zum Ausgleich.

    VfL mit mehr Ballbesitz

    Die Wolfsburger zeigten angesichts der eigenen Ansprüche ein viel zu fehlerhaftes Spiel. Zwar gab es schnelle Chancen, die Josuha Guilavogui (7.) und Max Kruse (14.) nicht nutzten, aber schon bald danach wurden auch die Probleme sichtbar. Der VfL hatte klar mehr Ballbesitz, ihm unterlaufen jedoch im Spiel nach vorne zu viele Fehlpässe. Immer wieder liefen sich die VfL-Profis im dichten Abwehrverbund der Gäste fest.

    Die Kölner störten früh und spielten bei Balleroberung schnell nach vorne. Die beste Chance vor dem Seitenwechsel vergab Hector (36.), der mit dem rechten Fuß über das Tor schoss. Weniger gelungen waren die Wolfsburger Konter, die nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. So war das Remis am Ende gerechtfertigt.
    So haben sie gespielt 
    • Wolfsburg: Benaglio - Sebastian Jung, Naldo, Dante, Ricardo Rodriguez - Guilavogui, Luiz Gustavo - Vieirinha, Draxler - Kruse (66. Bendtner), Schürrle (80. Caligiuri). - Trainer: Hecking

      Köln: Horn - Risse, Maroh, Mavraj, Mladenovic (80. Vogt) - Hector, Lehmann - Zoller, Gerhardt, Bittencourt (86. Svento) - Modeste (90. Osako). - Trainer: Stöger

      Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
      Tore: 1:0 Draxler (67.), 1:1 Modeste (75.)
      Gelbe Karten: Luiz Gustavo (5), Sebastian Jung, Bendtner - Lehmann (5)

    • München: Neuer - Lahm, Kimmich, Badstuber, Alaba - Alonso - Robben, Thomas Müller (67. Vidal), Costa (88. Bernat), Coman (62. Thiago) - Lewandowski. - Trainer: Guardiola

      Hoffenheim: Baumann - Kaderabek, Bicakcic, Süle, Kim - Rudy, Strobl - Schmid (77. Volland), Hamad (68. Amiri), Vargas - Kramaric (68. Zuber). - Trainer: Stevens

      Schiedsrichter: Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)
      Tore: 1:0 Lewandowski (32.), 2:0 Lewandowski (64.)
      Gelbe Karten: Costa - Strobl (3)

    FC Bayern siegt gegen Hoffenheim

    Bayern München - 1899 Hoffenheim

    Lewandowski traf doppelt
    Quelle: dpa

    Der FC Bayern um Dauertorjäger Robert Lewandowski hat zum Ende einer turbulenten Woche unterdessen unbeirrt seinen Weg zur 26. deutschen Fußball-Meisterschaft fortgesetzt. Nach den Ausfällen von Jérôme Boateng und Javi Martínez sowie dem Wirbel um eine Kabinenansprache von Pep Guardiola bejubelten die Münchner am Sonntag ihren zweiten Sieg nach der Winterpause.

    Beim 2:0 (1:0) gegen den insgesamt harmlosen Tabellenvorletzten 1899 Hoffenheim sorgte Lewandowski (32. Minute/64.) mit seinen Saisontoren 18 und 19 für den nie gefährdeten Erfolg. Mit acht Punkten thront der FC Bayern mit weiter acht Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund an der Bundesliga-Spitze.

    Neun Chancen vor der Pause

    Die Münchner gaben von Beginn an den Ton an, versäumten allerdings ein wenig das Tore-Schießen. Neun Chancen erspielte sich das Starensemble von der Isar vor der Pause. Doch nur Lewandowski traf. Nach prima Vorarbeit von Douglas Costa bejubelte der Pole nach etwas über einer halben Stunde seinen 18. Saisontreffer in der Bundesliga.

    Erst in der 41. Minute kamen die Hoffenheimer zur ersten Chance. Volland-Ersatz Andrej Kramaric prüfte Nationaltorhüter Manuel Neuer. Nach dem Wechsel machten die Bayern da weiter, wo sie aufgehört hatten. Freilich hätte der Kroate Kramaric beinahe wie der Blitz aus heiterem Himmel den Ausgleich geschafft. Danach machte Lewandowski im Fernduell zum die Torjäger-Kanone mit Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang (momentan 20 Bundesliga-Treffer) alles klar. Kapitän Philipp Lahm krönte seine starke Leistung mit der Tor-Vorlage. Der eingewechselte Vidal traf noch den Pfosten. Am Ende war es war ein Münchner Pflichtsieg, der höher hätte ausfallen müssen.

    Tabelle
      1 Bayern München 34 28 4 2 80:17 63 88  
      2 Borussia Dortmund 34 24 6 4 82:34 48 78  
      3 Bayer Leverkusen 34 18 6 10 56:40 16 60  
      4 Borussia Mönchengladbach 34 17 4 13 67:50 17 55  
      5 Schalke 04 34 15 7 12 51:49 2 52  
      6 1. FSV Mainz 05 34 14 8 12 46:42 4 50  
      7 Hertha BSC 34 14 8 12 42:42 0 50  
      8 VfL Wolfsburg 34 12 9 13 47:49 -2 45  
      9 1. FC Köln 34 10 13 11 38:42 -4 43  
      10 Hamburger SV 34 11 8 15 40:46 -6 41  
      11 FC Ingolstadt 04 34 10 10 14 33:42 -9 40  
      12 FC Augsburg 34 9 11 14 42:52 -10 38  
      13 Werder Bremen 34 10 8 16 50:65 -15 38  
      14 SV Darmstadt 98 34 9 11 14 38:53 -15 38  
      15 Hoffenheim 34 9 10 15 39:54 -15 37  
      16 Eintracht Frankfurt 34 9 9 16 34:52 -18 36  
      17 VfB Stuttgart 34 9 6 19 50:75 -25 33  
      18 Hannover 96 34 7 4 23 31:62 -31 25  

    31.01.2016, Quelle: dpa
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