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Champions League | Finanz-Rangliste Englische Klubs dominieren Rennen um Geldtöpfe

UEFA Champions League - FC Chelsea - Paris St. Germain, 09.03.2016 20:25 Uhr
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    Chelsea-PSG live im ZDF

    Das Achtelfinal-Rückspiel zwischen den beiden Topklubs FC Chelsea und Paris Saint Germain sehen Sie am 9. März live im ZDF.

    (03.03.2016)

    von Heiko Buschmann

    Der FC Chelsea zählt vor dem Duell gegen PSG (Mi., 20:25 Uhr live im ZDF) wie acht weitere  Premier-League-Teams zu den 20 einkommensstärksten Vereinen Europas. Umso erstaunlicher, dass es dennoch zwei deutsche Klubs in die illustre K.o.-Runde der Champions League geschafft haben. Wo doch die Bundesliga im Vergleich mit der Konkurrenz immer mehr abgehängt wird. 

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    In der „Deloitte Football Money League“, der Rangliste der einkommensstärksten Fußballvereine, spielt das Wirtschaftswunderland Deutschland nämlich kaum eine Rolle. Unter den Top 10 befindet sich lediglich der deutsche Rekordmeister FC Bayern München, allerdings hat selbst der unangefochtene Bundesligakrösus in der aktuellen Wertung zwei Plätze verloren, ist von Platz drei auf fünf abgerutscht und kommt auf satte 100 Millionen Euro Einnahmen weniger als Geld-Spitzenreiter Real Madrid.

    Drei deutsche Klubs unter den Top 20

    Zum Kreis der 20 Umsatzriesen im europäischen Fußball zählen weiterhin noch Borussia Dortmund (Rang 11 vor Europa-League Gegner Tottenham) und Schalke 04 (13), wobei der BVB seinen Vorjahresplatz halten und der Nachbar aus Gelsenkirchen sogar einen Platz gutmachen konnte. Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach, die immerhin in der Gruppenphase der laufenden Champions-League-Saison dabei waren, tauchen in diesem Report ebenso wenig auf wie der aktuelle Achtelfinalist VfL Wolfsburg.

    Deloitte Football Money League

    Pl.       Verein                  Umsatz (Mio.)    ±Vorjahr

    1.       Real Madrid                     577,0           ±0

    2.       FC Barcelona                  560,8           +2

    3.       Manchester United           519,5           -1

    4.       Paris St. Germain            480,8           +1

    5.       FC Bayern München        474,0           -2

    6.       Manchester City               463,5           ±0

    7.       FC Arsenal                       435,5           +1

    8.       FC Chelsea                      420,0           -1

    9.       FC Liverpool                     391,8           ±0

    10.     Juventus Turin                  323,9           ±0

    11.     Borussia Dortmund          280,6           ±0

    12.     Tottenham Hotspur           257,5           +1

    13.     FC Schalke 04                  219,7           +1

    14.     AC Mailand                       199,1           -2

    15      Atletico Madrid                  187,1           ±0

    16.     AS Rom                           180,4           +8

    17.     Newcastle United             169,3           +2

    18.     FC Everton                       165,1           +2

    19.     Inter Mailand                     164,8           -2

    20.     West Ham United             160,9           +1

    Wie sehr die Bundesliga vor allem der Gelddruckmaschine Premier League hinterher hinkt, verdeutlicht die Tatsache, dass neun der Top 20 in der Deloitte Football Money League aus England kommen. Während es ins Achtelfinale der laufenden Champions League nur drei Klubs von der britischen Insel geschafft haben, nimmt Englands Rekordmeister Manchester United in der Geldtabelle mit deutlich über einer halben Milliarde Euro Umsatz den stolzen Platz drei ein. Auf dem Platz müssen sich die „Red Devils“ momentan mit sehr viel kleineren Brötchen in der Europa League zufrieden geben.

    Vor fünf Jahren hießen die ersten Drei in der Football Money League zwar ebenfalls Real Madrid, FC Barcelona und Manchester United, aber von den ersten 20 Klubs kamen „nur“ sechs aus England und immerhin vier aus Deutschland – neben Bayern, Dortmund und Schalke auch noch der Hamburger SV.

    An der Dominanz der fünf größten Ligen Europas hat sich allerdings seit der ersten Veröffentlichung der Deloitte Football Money League nichts geändert. Alle dort in den Top 20 gelisteten Klubs kommen ausschließlich aus den fünf Ländern, England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich.

    Die Neureichen: Chelsea vs. PSG

    In der laufenden Champions League ist vor allem aus wirtschaftlicher Sicht die Partie zwischen dem FC Chelsea und Paris St. Germain (Mittwoch ab 20.25 live im ZDF), zwei der Neureichen im globalen Spiel, interessant. Beide Klubs haben ihren Aufstieg in die europäische Fußballelite Investoren zu verdanken. Der russische Milliardär Roman Abramowitsch hat seit der Übernahme der „Blues“für 210 Millionen Euro im Jahre 2003 geschätzt fast 800 Millionen Euro in die Londoner gesteckt (aktueller Marktwert laut transfermarkt.de: 490 Millionen Euro) –und durfte dafür immerhin schon einmal den begehrtesten Vereinstitel der Welt feiern, den Gewinn der Champions League im „Finale dahoam“2012 in München.
    Deloitte Football Money League

    Die Deloitte Football Money League ist eine Rangliste der 20 weltweit einkommensstärksten Fußball-Klubs. Sie wird seit 1998 jährlich von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte herausgegeben. Unterteilt werden die Einnahmen dabei in Einkünfte an den Spieltagen selbst (Zuschauereinnahmen etc.), aus Übertragungsrechten und Werbe-/Lizenzeinnahmen. Alle jemals in dieser Geldrangliste gelisteten Klubs stammen aus Europa (im Sinne der UEFA). Daneben werden in einer Art „2. Liga“die Plätze 21–30 veröffentlicht, worunter sich auch nichteuropäische Vereine befinden.

    Die Renaissance von PSG ist sogar noch rasanter vonstatten gegangen. Im Frühsommer 2008 knapp dem Abstieg in der Ligue 1 entronnen, zählt Paris erst seit dem Einstieg der Unternehmensgruppe Qatar Sports Investments im Jahre 2011 zum Establishment des Fußballs. Besitzer Scheich Nasser El-Khelaifi pumpte seitdem annähernd eine halbe Milliarde Euro in den Klub (Marktwert der Mannschaft: 414,5 Mio. Euro), um mit Superstars wie Zlatan Ibrahimovic den Traum vom „Henkelpott“ zu leben.

    An der Vorherrschaft von Real Madrid, dem FC Barcelona und – mit etwas Abstand auch von Bayern München – im europäischen Fußball haben die Neureichen allerdings noch nicht wirklich etwas geändert.

    Fakten zur Champions League

    Die Champions-League-Sieger (seit 1993)

    Feier FC Barcelona Champions League Finale

    1993 Olympique Marseille

    1994 AC Mailand

    1995 Ajax Amsterdam

    1996 Juventus Turin

    1997 Borussia Dortmund

    1998 Real Madrid

    1999 Manchester United

    2000 Real Madrid

    2001 Bayern München

    2002 Real Madrid

    2003 AC Mailand

    2004 FC Porto

    2005 FC Liverpool

    2006 FC Barcelona

    2007 AC Mailand

    2008 Manchester United

    2009 FC Barcelona

    2010 Inter Mailand

    2011 FC Barcelona

    2012 FC Chelsea

    2013 Bayern München

    2014 Real Madrid

    2015 FC Barcelona

    2016 Real Madrid

    Meiste Siege:

    5 x Real Madrid

    4 x FC Barcelona

    3 x AC Mailand

    2 x Manchester United

    2 x Bayern München

    Acht weitere Mannschaften haben die Champions League je einmal gewonnen.

    Die Sieger des Landesmeisterpokals (1955 - 1992)

    1956 Real Madrid
    1957 Real Madrid
    1958 Real Madrid
    1959 Real Madrid
    1960 Real Madrid
    1961 Benfica Lissabon
    1962 Benfica Lissabon
    1963 AC Mailand
    1964 Inter Mailand
    1965 Inter Mailand
    1966 Real Madrid
    1967 Celtic Glasgow
    1968 Manchester United
    1969 AC Mailand
    1970 Feyenoord Rotterdam
    1971 Ajax Amsterdam
    1972 Ajax Amsterdam
    1973 Ajax Amsterdam
    1974 Bayern München
    1975 Bayern München
    1976 Bayern München

    1977 FC Liverpool
    1978 FC Liverpool
    1979 Nottingham Forest
    1980 Nottingham Forest
    1981 FC Liverpool
    1982 Aston Villa
    1983 Hamburger SV
    1984 FC Liverpool
    1985 Juventus Turin
    1986 Steaua Bukarest
    1987 FC Porto
    1988 PSV Eindhoven
    1989 AC Mailand
    1990 AC Mailand
    1991 Roter Stern Belgrad
    1992 FC Barcelona

    Meiste Siege:

    6 x Real Madrid

    4 x FC Liverpool

    4 x AC Mailand

    3 x Ajax Amsterdam

    3 x Bayern München

    Die erfolgreichsten Trainer

    Rekordhalter: Reals Trainer Carlo Ancelotti

    22 Mal wurden bislang Champions-League-Sieger gekürt. Carlo Ancelotti hat den Titel als einziger Trainer drei Mal gewonnen.

    Meiste Champions-League-Titelgewinne als Trainer
    3 x Carlo Ancelotti/ITA (2003 und 2007 mit dem AC Mailand, 2014 mit Real Madrid)
    2 x Jose Mourinho/POR (2004 mit dem FC Porto, 2010 mit Inter Mailand)
    2 x Josep Guardiola/ESP (2009 und 2011 mit dem FC Barcelona)
    2 x Vicente del Bosque/ESP (2000 und 2002 mit Real Madrid)
    2 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997 mit Borussia Dortmund und 2001 mit Bayern München)
    2 x Alex Ferguson/SCO (1999 und 2008 mit Manchester United)
    2 x Jupp Heynkes/GER (1998 mit Real Madrid und 2013 mit Bayern München)

    Meiste Endspiel-Teilnahmen als Trainer
    4 x Carlo Ancelotti/ITA (2003*, 2005, 2007* mit dem AC Mailand, 2014* mit Real Madrid)
    4 x Alex Ferguson/SCO (1999*, 2008*, 2009, 2011 mit Manchester United)
    4 x Marcello Lippi/ITA (1996*, 1997, 1998, 2003 mit Juventus Turin)
    3 x Ottmar Hitzfeld/GER (1997* mit Borussia Dortmund, 1999, 2001* mit Bayern München)
    3 x Fabio Capello/ITA (1993, 1994*, 1995 mit dem AC Mailand)
    3 x Louis van Gaal/NED (1995*,1996 mit Ajax Amsterdam, 2010 mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes/GER (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)

    Deutsche Trainer im Champions-League-Finale
    3 x Ottmar Hitzfeld (1997* mit Borussia Dortmund, 1999 und 2001* mit Bayern München)
    3 x Jupp Heynckes (1998* mit Real Madrid, 2012 und 2013* mit Bayern München)
    1 x Klaus Toppmöller (2002 mit Bayer Leverkusen)
    1 x Jürgen Klopp (2013 mit Borussia Dortmund)

    *Champions-League-Sieger

    Europas Rekordtorschützen

    Cristiano Ronaldo und Messi

    Cristiano Ronaldo/POR (94 Tore)

    Lionel Messi/ARG (83 Tore)

    Raul Gonzalez/ESP (71 Tore)

    Ruud van Nistelrooy/NED (60 Tore)

    Andriy Shevchenko/UKR ( 59 Tore)

    Thierry Henry/FRA (51 Tore)

    Filippo Inzaghi/ITA (50 Tore)

    Zlatan Ibrahimovic/SWE (49 Tore)

    Alfredo di Stéfano/ESP (49 Tore)

    Eusébio/POR (47 Tore)

    Karim Benzema/FRA (46 Tore)

    Didier Drogba/CIV (44 Tore)

    Alessandro del Piero/ITA (44 Tore)

    Fernando Morientes/ESP (37 Tore)

    Thomas Müller/GER (36 Tore)

    Ferenc Puskás/HUN (35 Tore)
    Gerd Müller/GER (34 Tore)

    Wayne Rooney/ENG (34 Tore)

    Samuel Eto'o/KAM (33 Tore),

    Francisco Gento/ESP (32 Tore)

    David Trezeguet/FRA (32 Tore)

    Robert Lewandowski/POL (32 Tore)

    Serhiy Rebrov/UKR (31 Tore)

    Rivaldo/BRA (31 Tore)

    Steven Gerrard/ENG (30 Tore)

    Ryan Giggs/WAL (30 Tore)

    Kaká/BRA (30 Tore)

    Patrick Kluivert/NED (30 Tore)

    [Fett = Spieler noch bei europäischem Klub aktiv;

    inkl. Qualifikation und Play-Off-Spielen;

    Quelle: uefa.com; Stand: 10.05.2016]

    07.03.2016
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