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Fußball | DFB-Pokal Bremen und Dortmund im Halbfinale

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    Kurzmeldung

    • 21:11 Uhr 09.02.2016Kurzmeldung

      Schweigeminute wegen des Zugunglücks 21:11 Uhr 09.02.2016
      Nach dem schweren Zugunglück in Bayern sind die Teams im DFB-Pokal-Viertelfinale am Dienstagabend mit Trauerflor aufgelaufen. Zudem gab es vor den Partien Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen und VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund jeweils eine Schweigeminute. Das Spiel in Stuttgart begann nach der Übertragung des ARD-"Brennpunkts" mit etwa siebenminütiger Verspätung. Bei der Katastrophe in Bad Aibling waren am Dienstagmorgen zwei Nahverkehrszüge auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal zusammengestoßen, dabei starben zehn Menschen.

    • 14:00 Uhr 09.02.2016Kurzmeldung

      Guardiola mit Respekt nach Bochum 14:00 Uhr 09.02.2016
      Der FC Bayern kann am Mittwoch (20:30 Uhr/ARD) mit einem Sieg beim VfL Bochum zum siebten Mal in Folge ins Halbfinale des DFB-Pokal einziehen. Trainer Guardiola hat großen Respekt vor dem Zweitligisten. "Sie spielen ein sehr gutes Angriffspressing, fast Mann gegen Mann - und wenn das passiert, steckt dahinter immer eine große Persönlichkeit", lobte er Bochums Trainer Verbeek. Dieser wiederum fordert von seiner Mannschaft Mut. "Wir haben einen Plan und probieren auch, Fußball zu spielen. Die Mannschaft muss an sich glauben, um ein richtig gutes Pokalspiel zu machen", sagte Verbeek.

    Borussia Dortmund hat zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Das Team von Trainer Thomas Tuchel gewann am Dienstag mit 3:1 (2:1) beim VfB Stuttgart und beendete die Serie von sieben ungeschlagenen Pflichtspielen der Schwaben. Auch die Werder-Fans hatten nach dem Bundesliga-Frust wieder Grund zum Jubeln. Bremen gewann in Leverkusen und zieht ebenfalls ins Halbfinale ein. 

    Auf Pierre-Emerick Aubameyang ist auch im Pokal Verlass: Angeführt von seinem erneut überragenden Top-Torjäger hat Borussia Dortmund zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale des DFB-Pokals erreicht. Beim verdienten 3:1 (2:1) beim VfB Stuttgart traf Aubameyang (31. Minute) zum 2:1 und bereitete die beiden anderen Tore der Dortmunder vor. Marco Reus hatte nach fünf Minuten die frühe Führung für den BVB erzielt. Lukas Rupp traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (21. Minute) für das beste Rückrundenteam der Fußball-Bundesliga. Henrich Mchitarjan (90.) sorgte nach einem feinen Zuspiel von Aubameyang schließlich für die Entscheidung.

    Schweres Spiel in tiefem Rasen

    Auf drei Positionen hatte VfB-Trainer Jürgen Kramny seine jüngste Erfolgself im Vergleich zum 4:2 gegen Eintracht Frankfurt umgebaut. Stürmer Artem Kravets und Innenverteidiger
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    Toni Sunjic spielten von Beginn an. Zudem kam im Tor der Ex-Dortmunder Mitch Langerak zu seinem Pflichtspieldebüt für die Stuttgarter Profis - und musste schon nach fünf Minuten erstmals hinter sich greifen.

    Nach einer feinen Kombination über Mchitarjan und Aubameyang ließ Reus seinem früheren Teamkollegen Langerak aus spitzem Winkel keine Abwehrchance. Nach den heftigen Regenfällen und Sturmböen am Nachmittag taten sich die Gastgeber auf dem tiefen Rasen in der Anfangsphase zunächst schwer und kamen nicht so recht ins Spiel.

    Großkreutz hochmotiviert

    Doch ausgerechnet als nach knapp 20 Minuten einige BVB-Fans ihren Boykott wegen der ihrer Meinung nach zu hohen Eintrittspreise beendeten und den Block betraten, fiel das 1:1. Rupps Schuss von der Strafraumgrenze fälschte Mchitarjan unhaltbar für Borussia-Keeper Roman Bürki ab. Der Treffer sorgte aber nur kurz für schwäbische Ausgelassenheit. Bei kurz vor Spielbeginn wieder einsetzendem Regen waren die Dortmunder weiter das engagiertere und kreativere Team.

    Zehn Minuten nach dem Ausgleich spielte Reus mit einem schönen Steilpass Aubameyang frei, der aus 16 Metern cool und abgezockt abschloss. Der VfB hielt mit physischer Präsenz und Kampfstärke dagegen. Vor allem Winterzugang Kevin Großkreutz wirkte beim Wiedersehen mit seinem Ex-Club hochmotiviert, gewann wichtige Zweikämpfe, machte aber auch bei beiden Gegentreffern eine etwas unglückliche Figur. Kurz nach dem Wechsel sah er wegen eines übereifrigen Einsatzes gegen Erik Durm die Gelbe Karte.

    Schluss-Chance für die Schwaben

    Durm und Weltmeister-Kollege Matthias Ginter standen für Gonzalo Castro und Julian Weigel in der Dortmunder Startelf. Die Gäste hatten auch in der zweiten Hälfte die erste Großchance. Nach Zuspiel von Reus tauchte Aubameyang vor dem australischen Nationaltorwart auf, doch Langerak lenkte den Ball reaktionsschnell über die Latte.

    In der 68. Minute feierte Martin Harnik nach seinem Außenbandriss im Knie sein Pflichtspiel-Comeback. Die Schwaben hielten bis zum Schluss dagegen und kamen zu Chancen, kassierten dann aber das entscheidende 1:3 durch Mchitarjan, der ein Zuspiel von Aubameyang einschob.

    Die Trainerstimmen 
    • Roger Schmidt (Bayer Leverkusen): "Werder hat sich den Sieg und das Halbfinale verdient. Wir sind natürlich total enttäuscht. Man hat gesehen, dass man sich in diesem Wettbewerb kein schlechtes Spiel erlauben darf. Manchmal noch nicht einmal eine schlechte Halbzeit. Was wir uns vorwerfen müssen, ist, dass wir in der ersten Halbzeit viel zu fahrlässig mit dem Spiel umgegangen sind, und deshalb haben wir verloren."


      Viktor Skripnik (Werder Bremen): "Wir sind natürlich glücklich. Wir haben einen sehr attraktiven Gegner auswärts geschlagen und sind weiter. Das ist Wahnsinn. Wir sagen immer: Wir können Fußball spielen, wenn alles passt. Und heute hat alles gepasst. Leider haben wir auch immer solche Spiele wie letzte Woche in Mönchengladbach. Jetzt hoffe ich natürlich, dass es so weitergeht - nicht nur im Pokal, auch in der Meisterschaft."

    • Jürgen Kramny (VfB Stuttgart): "Wir haben in der zweiten Halbzeit einen unheimlichen Kampf abgeliefert. Aber wir haben den Ausgleich nicht geschafft. Wir waren nahe dran. Gegen Dortmund zu verlieren, ist nicht unnormal. In der Bundesliga werden wir wieder aufstehen."


      Thomas Tuchel (Borussia Dortmund): "Wir haben in der zweiten Hälfte zwar fahrlässig Konterchancen liegen gelassen. Aber in dieser Situation des Gegners, unter diesen Gegebenheiten haben wir ein perfektes Spiel gemacht."

    Das Pokal-Trauma von Leverkusen geht weiter

    Der SV Werder Bremen bleibt das Pokal-Trauma von Bayer 04 Leverkusen. Der abstiegsbedrohte Tabellen-16. der Fußball-Bundesliga setzte sich im Viertelfinale bei der Werkself mit 3:1 (2:1) durch und durfte damit den Einzug in die Runde der besten Vier feiern. Nach einem Rückstand durch den Treffer von Javier Hernández in der 22. Minute per Foulelfmeter sorgten Santiago Garcia (31.), Claudio Pizarro ebenfalls per Strafstoß (42.) und Florian Grillitsch (82.) aus möglicher Abseitsposition für den Sieg des sechsmaligen Cup-Gewinners.

    Für das Foul, das zum 2:1 für Bremen führte, sah Leverkusens Wendell zudem die Rote Karte. In Unterzahl konnte die Bayer-Mannschaft, Bundesliga-Fünfter, vor 24.104 Zuschauern die sechste Niederlage gegen Werder im sechsten DFB-Pokal-Duell nicht mehr abwenden.

    Taktik ging zu Beginn auf

    Und es war ein durchaus verdienter Sieg der Gäste, die sich bestens erholt zeigten von der 1:5-Schmach in der Meisterschaft am vergangenen Freitag bei Leverkusens rheinländischem Nachbarn Borussia Mönchengladbach. Konsequent in der Abwehr, gut gestaffelt im Mittelfeld: Viel ließ Werder nicht zu.

    Ein Schuss des agilen Karim Bellarabi konnte Werder-Keeper Felix Wiedwald in der elften Minute außerdem problemlos parieren. Die Taktik ging zu Beginn so sehr auf, dass die Gäste selbst zunehmend weiter in die Bayer-Hälfte vordrangen. Den Freistoß von Grillitsch (14.) aus rund 25 Metern hielt Bayer-Keeper aber souverän.

    Rot und Elfmeterfoul

    Als die Gäste die Partie ausgeglichen gestalteten, leisteten sie einen folgenschweren Fehler im Spielaufbau. Ein Pass in der eigenen Hälfte von Levin Öztunali landete bei den Leverkusenern und letztlich bei deren Angreifer Stefan Kießling. Der wurde von Alejandro Galvez abgegrätscht, Schiedsrichter Wolfgang Stark entschied auf Elfmeter und Gelb für Galvez. Hernández verwandelte, sein vierter Pokaltreffer, der 24. wettbewerbsübergreifend.

    DFB-Pokal-Viertelfinale

    Mittwoch, 10.Februar
    1. FC Heidenheim - Hertha BSC 19.00 Uhr
    VfL Bochum - Bayern München 20.30 Uhr ARD
    Halbfinale: 19./20. April (Auslosung am Mittwoch)
    Finale: 21. Mai in Berlin

    Wieder ein Rückstand, wie in Gladbach. Diesmal gelang den Bremern aber die Wende, sogar noch vor der Pause. Der in der Meisterschaft zuletzt gesperrte Garcia traf aus Mittelstürmerposition, Pizarro vom Elfmeterpunkt. Wendell Fin Bartells von den Beinen geholt, dafür aber Rot gesehen, was mit Blick auf der Elfmeter-Foul auf der Gegenseite bei den Leverkusenern für großes Unverständnis sorgte.

    Bayer kämpfte

    Mit einem Feldspieler weniger mussten sie nach dem Seitenwechsel umso mehr investieren. Die Gefahr von Kontern wuchs. Kurz nachdem Bartels am glänzend parierenden Leno gescheitert war (55.), wechselte Leverkusens Coach Roger Schmidt: Für Angreifer und Torschütze Hernández brachte er allerdings in Kyriakos Papadopoulos einen Abwehrspieler.

    Die Bayer-Mannschaft versuchte Statistik und Unterzahl zu trotzen, rannte, kämpfte und gab einfach nicht auf. Bei der besten Chance scheiterte Kevin Kampl zehn Minuten vor dem Ende an Wiedwald. Zwei Minuten später zerstörte Werder alle Hoffnungen mit einem Konter, den Grillitsch abschloss. Trotz Reklamation der Leverkusener gab Stark den Treffer, die Werder-Fans skandierten: "Oh, wie ist das schön."

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    09.02.2016, Quelle: dpa
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