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Rio 2016 | Frauenfußball Die DFB-Frauen und der Traum von Olympia-Gold

  • Bild Silvia Neid (re.) und Steffi Jones
  • Bilderserie Steffi Jones, Bundestrainerin in spe
  • BildSilvia Neid (re.) und Steffi Jones
    Steffi Jones und Silvia Neid
    (Quelle: dpa)
    BilderserieSteffi Jones, Bundestrainerin in spe
    Steffi Jones am 25.3.1999
    (06.10.2015)

    Von Frank Hellmann

    Einerseits blickt Silvia Neid auf einige bemerkenswerte Erfolge der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei olympischen Fußballturnieren zurück, andererseits ist nicht mehr alles im Umfeld eines solchen Turniers wirklich zeitgemäß. Aber die Reise nach Rio de Janeiro wird trotzdem ein Höhepunkt für die Bundestrainerin. Weil es zugleich ihr Abschiedsturnier ist. 

    Augenzeugen erinnern sich noch gut an die mürrischen Gesichter. Lange, lange hatten Deutschlands beste Fußballerinnen bei den Olympischen Spielen 2008 daran gearbeitet, endlich das wahre Flair im Olympischen Dorf zu spüren. Doch dann, als das damals bereits von Silvia Neid angeleitete Team endlich in Peking angekommen war, ging alles viel schneller vorbei als gedacht.

    Olympia-Bilanz der DFB-Frauen
    • Atlanta 1996 Vorunde
    • Sydney 2000: Bronze
    • Athen 2004: Bronze
    • Pekng 2008: Bronze
    Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft gewann am 21. August 2008 im Arbeiterstadion mit einem 2:0-Sieg gegen Japan zum dritten Male nach 2000 und 2004 die Bronzemedaille und erlebte auch das Finale im Anschluss noch mit – die USA schlug Brasilien in der Verlängerung 1:0 - , aber die Schlussfeier im „Vogelnest“ fand drei Tage später ohne Nadine Angerer, Saskia Bartusiak, Simone Laudehr, Kerstin Garefrekes oder Birgit Prinz statt.

    Stimmungsgaranten und Quotenbringer
    Grund: Mehrere Vereine hatten darauf bestanden, dass die Nationalspielerinnen, die sich vorher über Shenjang, Tianjin und Shanghai bis nach Peking durchgeschlagen hatten, doch bitteschön schnell heim kommen. Für viele sei das ein Schlag ins Gesicht gewesen, erinnern sich Vertreter vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).


    Dort sind alle heilfroh, dass vor der Jahreswende bereits vier Mannschaften - die Fußball- und Hockey-Teams der Männer und Frauen (siehe Infobox) - das Olympia-Ticket gelöst haben. Die Vertreter aus den Ballsportarten gelten als Stimmungsgaranten, Quotenbringer und Identitätsstifter.

    Olympia-Tickets für deutsche Teams

    Bessere Bilanz als in London

    Olympische Spiele in Rio de Janeiro - typical

    Mit nur drei Vertreter aus den Spielsportarten war Deutschland bei den Olympischen Spielen 2012 in London. Ein Tiefpunkt. Allein die beiden Hockey-Teams von Männer und Frauen sowie die Volleyball-Männer vermochten sich damals zu qualifizieren, wobei die Goldmedaille der erfolgsverwöhnten deutschen Hockey-Spieler vieles übertünchte. Nicht umsonst heuerte Bundestrainer Markus Weise erst kürzlich beim Deutschen Fußball-Bund an, um beim Aufbau der DFB-Akademie strategisch mitzuwirken. Für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro werden mindestens fünf Mannschaften aus den Ballsportarten am Start sein (Stand 13. April 2016).

    Fußball: DFB-Frauen und U21

    U21-Trainer Horst Hrubesch (l.) und sein Team singen die Nationalhymne

    Die deutschen Männer haben sich erstmals seit 1988 wieder für ein olympisches Turnier qualifiziert. Damals hatte die Mannschaft um Jürgen Klinsmann Bronze gewonnen. Das aktuelle Team von Trainer Horst Hrubesch (links im Bild) hatte sich mit der Halbfinal-Teilnahme bei der U21-EM das Rio-Ticket gesichert.

    Die deutschen Frauen hatten sich mit Platz vier bei der WM in Kanada qualifiziert. Dort wird Trainerin Silvia Neid ihre Abschiedsvorstellung geben.

    Für die DFB-Männer gab es bei Olympia bisher zweimal Bronze (1964 und 1988), zudem wurde die frühere DDR 1976 Olympiasieger und gewann 1972 in München Bronze sowie 1980 in Moskau Silber. Die DFB-Frauen werden zum fünften Mal seit der Premiere 1996 dabei sein. Nur in London 2012 fehlten sie. Insgesamt gab es dreimal nacheinander Bronze (2000 bis 2008).

    Hockey: Frauen und Männer

    Zweikampf beim Feldhockey

    Erfreuliche Zwischenbilanz: Männer und Frauen haben das Ticket für Brasilien bereits in der Tasche. Gespielt wird jeweils ein Turnier mit je zwölf Mannschaften vom 7. bis 20. August. Hockey-Bundestrainer Valentin Altenburg hat bereits einen Kader von 29 Spielern nominiert, mit dem der Nachfolger von Markus Weise im neuen Jahr in die entscheidende Phase der Vorbereitung gehen wird. Für das Turnier am Zuckerhut muss das Aufgebot dann auf 16 Akteure reduziert werden. Elf Spieler waren bereits beim Olympiasieg 2012 dabei, vier Mann schon zuvor beim Triumph 2008 in Peking. Die Messlatte liegt hoch für die Hockey-Herren. Der dritte Olympiasieg in Folge wäre ein historisches Ereignis.

    Die deutschen Hockey-Frauen zählen für Experten zum Kreis der Top sechs – auch hier ist eine Medaille also möglich. Die DHB-Frauen hatten 2004 in Athen zum bislang einzigen Mal triumphiert, zusätzlichen gewannen sie zweimal Silber.

    Handball: DHB-Männer

    Handball-Europameister Deutschland

    Durch den EM-Titel in Polen haben sich die deutschen Handballer zugleich einen Startplatz bei den Olympischen Spielen in Rio gesichert.

    Die Frauen sind in Rio nur Zuschauer. Durch eine Niederlage im WM-Achtelfinale gegen den Olympiasieger und späteren Weltmeister Norwegen ist die letzte rechnerische Chance verspielt worden.

    Das einzige deutsche Gold gab es 1980 in Moskau durch die DDR. Vier Jahre später in Los Angeles holte sich die bundesdeutsche Mannschaft Silber. Noch einmal Platz zwei gab es 2004 in Athen. Bei den Frauen waren Silber 1976 und Bronze 1980 durch die DDR die einzigen Medaillen. Zuletzt waren die deutschen Männer und Frauen 2008 in Peking am Start.

    Siebener-Rugby: Quali im Juni

    Rugby Typical

    Die deutschen Männer dürfen sich trotz ihrer Leistungssteigerung nur äußerst vage Hoffnungen auf die Teilnahme an der olympische Premiere der Sportart machen. Am 18./19. Juni wird in Monaco das Welt-Qualifikationsturnier ausgetragen, bei dem nur der Sieger nach Rio darf. Als stärkste Mannschaften gelten Tonga und Samoa sowie Kanada. Die deutschen Frauen sind in der Qualifikation gescheitert und hoffen nach einem Neubeginn nun auf Tokio 2020.

    WM ist professioneller und populärer
    Wie haben sich die deutschen Fußballerinnen gefreut, als sie während der WM in Kanada erfuhren, dass das gewonnene Viertelfinale gegen die mittlerweile ebenfalls qualifizierten Französinnen für die Olympia-Qualifikation reichen würde. Die Sommerspiele 2012 in London hatten die DFB-Frauen durch die verpatzte Heim-WM 2011 verpasst. Spontan ließen sich alle Spielerinnen mitten in Montreal fotografieren. Und Lena Goeßling schrieb dazu via Instagram: „Ein Traum geht in Erfüllung.“


    Kurz darauf hatte aber Silvia Neid in kleiner Medienrunde anklingen lassen, dass sie die Rahmenbedingungen bei Olympischen Spielen in gewissen Punkten für nicht mehr zeitgemäß hält. Die Existenzberechtigung sprach die 51-Jährige dem Turnier nicht ab, aber eine WM sei eben deutlich populärer, weil professioneller organisiert. Bei Olympia ist Fußball bestenfalls das fünfte Rad am Wagen.

    Kadergröße verkleinert
    Wie alle Sportarten muss er mit Einschränkungen leben: Das beginnt bei der Kadergröße, denn statt 23 dürfen nur 18 Spielerinnen mit nach Brasilien. Auch der Betreuerstab ist kleiner. Zur WM waren noch 24 Helfer und Helferinnen der Frauen-Nationalmannschaft mitgereist. Nächsten Sommer wäre der DFB schon froh, wenn ein Drittel vom „Team hinter dem Team“ eine offizielle Akkreditierung erhält. Der DOSB verweist darauf, dass aus Kapazitätsgründen die Zahl gedeckelt werden müsse. Das Turnier sei eben „wie eine WM unter erschwerten logistischen Bedingungen“.


    Wohl wahr: Es stehen nämlich jene weiten Touren bevor, die bereits der Weltmeister-Trupp von Joachim Löw hinter sich hat. Die Vorrunde wird kreuz und quer im ganzen Land in Brasilia, Belo Horizonte, Manaus, São Paulo oder Salvador ausgetragen. Nur Gastgeber Brasilien spielt als Gesetzter sofort im Olympiastadion von Rio. Wollen die Deutschen an den Zuckerhut, müssen sie das zweite Halbfinale am 16. August oder das Finale erreichen – nur dann geht es ins berühmte Maracanã.

    Gold wäre die Krönung
    Links
    Mehr Fußball Olympia und Paralympics
    Aber nicht allein die historische Spielstätte wird die deutschen Frauen antreiben, wenn erst einmal der Ball rollt. Es geht schließlich auch darum, der Bundestrainerin einen versöhnlichen Abschluss zu verschaffen, wenn Silvia Neid den Staffelstab offiziell an Steffi Jones übergibt, die als Aktive mithalf, in Sydney und Atlanta den dritten Platz zu holen. Nach Rio will die 43-Jährige dann bekanntgeben, wer ihre Assistenten werden. „Ein Mann und eine Frau – diese Entscheidung ist gefallen“, sagt sie.


    Silvia Neid, die mit einer Goldmedaille ihre überaus erfolgreiche Karriere glanzvoll krönen könnte, war zuletzt lange in die konkreten Planungen fürs neue Jahr vertieft. „Anders als die WM ist Olympia relativ spät im Jahr. Es ist gut, dass wir die Spielerinnen vorher noch in den Urlaub schicken können.“

    Der grobe Fahrplan steht.

    Ende Mai gibt es wohl drei Wochen Erholungspause – der VfL Wolfsburg oder 1. FFC Frankfurt können das Finale der Women’s Champions League am 26. Mai erreichen - , dann soll es ab dem 20. Juni an eine mehrwöchige Vorbereitung mit insgesamt vier Maßnahmen geben. Darin eingebettet sind am 13. und 22. Juli zwei Heim-Länderspiele. Der Abflug nach Brasilien ist für den 27. Juli geplant. Und zurück soll es bitte dann erst nach dem Finale am 19. August 2016 gehen. Und möglichst mich hocherfreuten Gesichtern.

    Rio 2016

    DFB-Frauen auf dem Weg zur EURO 2017

    Rio 2016: Olympia im Fokus

    Das Maracana Stadion in Rio de Janeiro

    Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft trifft beim olympischen Turnier in Rio de Janeiro (3. bis 19. August) in der Gruppe F auf Australien, den London-Dritten Kanada und Simbabwe. Dies ergab die Auslosung am Donnerstag in Rio. In seinem ersten Spiel tritt das Team von Bundestrainerin Silvia Neid am 3. August (20Uhr MESZ) in Sao Paulo gegen die Australierinnen an.
    Die ersten beiden Teams der drei Gruppen sowie die zwei besten Gruppendritten erreichen das Viertelfinale.

    DFB-Fahrplan

    Empfang der Frauenfussball-Nationalmannschaft in Frankfurt nach dem EM-Gewinn 2013
    • 12.09.2015: Deutschland - Ungarn (EM-Qualifikation, Gruppe 5) 12:0 (7:0)
    • 22.09.2015: Kroatien - Deutschland (EMQ) 0:1 (0:1)
    • 22.10.2015: Deutschland - Russland (EMQ) 2:0 (1:0)
    • 25.10.2015: Deutschland - Türkei (EMQ) 7:0 (3:0)
    • 26.11.2015: Deutschland - England 0:0 (Testspiel)

    SheBelieves Cup (USA):

    • 03.03.2016: Deutschland - Frankreich (TS) 1:0 (0:0)
    • 06.03.2016: Deutschland - England (TS) 2:1 (0:1)
    • 10.03.2016: USA - Deutschland (TS) 2:1 (2:1)

    • 08.04.2016: Türkei - Deutschland (EMQ) 0:6 (0:2)
    • 12.04.2016: Deutschland - Kroatien 2:0 (1:0)
    • 13.07.2016: Deutschland- NN in Regensburg (TS)
    • 22.07.2016: Deutschland - NN in Paderborn (TS)

    27.07. 2016: Abreise nach Brasilien
    05. - 21.08. 2016: Olympische Sommerspiele in Rio; das Frauenfußballturnier mit 12 Mannschaften beginnt am 3. August (s. "Zwischenstopp Rio 2016")

    • 16.09.2016: Russland - Deutschland (EMQ)
    • 20.09.2016: Ungarn - Deutschland (EMQ)

    UEFA Frauen-EM Quali in Zahlen

    16.07. - 06.08.2017: Die Niederlande sind Gastgeber der UEFA Women's EURO 2017. Erstmals werden bei dieser Endrunde 16 Mannschaften mitspielen, 2013 waren es noch zwölf. Die Teams werden in vier Gruppen zu je vier Teams gelost, die beiden Gruppenbesten steigen dann jeweils ins Viertelfinale auf.
    Die sieben Gastgeberstädte der 31 Spiele: Utrecht (Stadion Galgenwaard - Eröffnungsspiel), Doetinchem (Stadion De Vijverberg), Rotterdam (Sparta Stadion), Breda (Rat Verlegh Stadion), Tilburg (Willem II Stadion), Deventer (Stadion De Adelaarshorst) und Enschede (FC Twente Stadion - Finale).
    Deutschland ist achtmaliger Europameister und Titelverteidiger (Foto).

    Rückblick: Frauen-WM in der Mediathek

    Deutschland - Ungarn 12:0 (7:0)

    Voss und Neid

    Die Analyse und Stimmen zum Spiel

    Die deutschen Fußballfrauen sind mit einem mühelosen Sieg in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden gestartet. In Halle an der Saale gewann das Team von Bundestrainerin Silvia Neid gegen Ungarn mit 12:0 (7:0). Nach dem enttäuschenden vierten Platz bei der WM in Kanada hatte die DFB-Elf gegen die völlig überforderten Ungarinnen von Beginn an leichtes Spiel. Schon zur Pause stand es 7:0 für die Gastgeberinnen. Beste Torschützin war Pauline Bremer mit drei Treffern.

    Deutschland: Schult/SC Freiburg (24 Jahre/21 Länderspiele) - Maier/Bayern München (22/31), Krahn/Bayer Leverkusen (30/124) ab 46. Leupolz/Bayern München (21/35), Bartusiak/1. FFC Frankfurt (33/86), Kemme/1. FFC Turbine Potsdam (23/86) ab 46. Blässe/VfL Wolfsburg (28/3) - Goeßling/VfL Wolfsburg (29/79), Behringer/Bayern München (29/109) - Bremer/Olympique Lyon (19/7), Popp/VfL Wolfsburg (24/61), Laudehr/1. FFC Frankfurt (29/95) - Mittag/Paris Saint-Germain (30/128) ab 46. Däbritz/Bayern München (20/22)
    Ungarn: Szocs - Mosdoczi, Talosi, Szeitl (64. Racz), Szabo - Gabriella Toth (46. Alexandra Toth) - Sipos, Csiszar, Smuczer (55. Szuh), Jakabfi - Vago. - Trainerin: Marko
    Schiedsrichterin: Sara Persson (Schweden)
    Tore: 1:0 Popp (7.), 2:0 Maier (9.), 3:0 Kemme (16.), 4:0 Behringer (19., Foulelfmeter), 5:0 Bremer (27.), 6:0 Goeßling (33.), 7:0 Goeßling (39.), 8:0 Laudehr (63.), 9:0 Popp (66.), 10:0 Bremer (70.), 11:0 Leupolz (72.), 12:0 Bremer (84.)
    Zuschauer: 4378
    Gelbe Karten: keine

    Kroatien - Deutschland 0:1 (0:1)

    DFB-Frauen: die Elf gegen Kroatien

    Alexandra Popp (18) hat die DFB-Frauen in der EM-Qualifikation vor einer Blamage bewahrt. Mit einem Treffer in der vierten Minute erzielte die Stürmerin beim 1:0-Sieg in Kroatien das Tor des Abends - allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Nach dem Tor brachte die deutsche Mannschaft zunächst nichts zustande, ehe ab Mitte der ersten Hälfte einige hochkarätige Möglichkeiten heraussprangen. In der zweiten Halbzeit gab's erst in der 69. Minute durch einen Kopfball von Saskia Bartusiak (3) wieder eine Chance - danach lief abermals nichts zusammen.

    Kroatien: Bacic - Baban (60. Bojcic), Nevrkla, Balog, Cop - Salek (66. Konjar) - Lojna, Maltasic (41. Miocevic), Landeka, Sundov - Joscak
    Deutschland: Schult (VfL Wolfsburg) - Krahn (Bayer Leverkusen), Behringer (Bayern München), Bartusiak (1. FFC Frankfurt) - Maier (Bayern München), Goeßling (VfL Wolfsburg), Kemme (Turbine Potsdam - 46. Schmidt/Turbine Potsdam) - Laudehr (1. FFC Frankfurt - 69. Leupolz/Bayern München), Bremer (Olympique Lyon) - Mittag (Paris Saint-Germain), Popp (VfL Wolfsburg - 46. Däbritz/Bayern München)
    Schiedsrichterin: Bonnin (Frankreich) - Zuschauer: 200
    Tor: 0:1 Popp (4.)
    Gelbe Karten: Baban, Balog, Lojna

    Deutschland - Russland 2:0 (1:0)

    Neid; Voss

    Die deutschen Fußballerinnen haben ihre weiße Weste in der EM-Qualifikation gewahrt. Die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid mühte sich in Wiesbaden im Hinspiel gegen Russland zu einem 2:0 (1:0).

    Russische Frauenfußball-Nationalmannschaft

    Trainerin (seit 1.10.2015): Jelena Fomina

    Russland setzt auf seine Silvia Neid

    Die Frauen-Weltrangliste Rang 22 (Stand Sept. 2015)

    Größe Erfolge: WM-Viertelfinalist 1999 und 2003, EM-Viertelfinalist 1993 und 1995, 2013 Vorrunde

    Bilanz gegen DFB-Frauen: 15 Niederlagen, 2 Unentschieden; gegen Deutschland kassierte das Team im WM-Qualifikationsspiel 2013 in Cottbus (Foto) mit 0:9 seine bislang höchste Niederlage.

    Website Russische Frauenfußball-Nationalmannschaft

    Deutschland - Türkei 7:0 (3:0)

    Deutschlands Torschützin zum 2:0, Anja Mittag, Melanie Leupolz und Sara Däbritz jubeln über das Tor.

    Einbahnstraßen-Fußball in Richtung EM: Die deutschen Frauen haben das Quali-Jahr mit einem Torfestival beendet und ihre weiße Weste auf dem Weg zur Endrunde 2017 in den Niederlanden gewahrt. Der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister setzte sich nach einem Spiel auf ein Tor mit 7:0 (3:0) gegen die Türkei durch. 7:0-Kantersieg für DFB-Frauen gegen Türkei

    Türkische Frauenfußball-Nationalmannschaft

    Die Frauen-Weltrangliste Rang 62 (Stand Sept. 2015)

    Bilanz gegen DFB-Frauen: vier Niederlagen, 1:34 Tore

    Türkischer Frauenfußball beendet Schattendasein

    Website Türkische Frauenfußball-Nationalmannschaft

    Türkei - Deutschland 0:6 (0:2)

    Hendrich & Kerschowski

    Deutschland - Kroatien 2:0 (1:0)

    DFB-Frauen

    Die deutschen Fußball-Frauen haben sich vorzeitig für die Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden qualifiziert. Die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid gewann in Osnabrück mit 2:0 (1:0) gegen Kroatien und führt die Qualifikationsgruppe 5 nach dem sechsten Sieg im sechsten Spiel souverän an. Mit 18 Punkten ist dem DFB-Team in den ausstehenden Partien der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Vor 8726 Zuschauern in der Osnatel-Arena erzielten Dzsenifer Marozsan (32.Minute) und Anja Mittag (50.) die Tore für den Europameister.

    29.12.2015
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