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Handball-EM | Deutschland - Ungarn 29:19 Der Traum vom Halbfinale lebt

  • Video Souveräner Sieg gegen Ungarn
  • Video Sigurdsson: "Grandiose Leistung"
  • Video Handball-EM: GER-HUN in voller Länge
  • Video Weißrussland unterliegt Frankreich
  • VideoSouveräner Sieg gegen Ungarn
    Mit einer abermals überzeugenden Mannschaftsleistung haben die deutschen Handballer zum Auftakt der EM-Hauptrunde Ungarn mit 29:19 bezwungen.

    Mit einer abermals überzeugenden Mannschaftsleistung haben die deutschen Handballer zum Auftakt der EM-Hauptrunde Ungarn mit 29:19 bezwungen. Bericht: Boris Kramer

    (22.01.2016)
    VideoSigurdsson: "Grandiose Leistung"
    Die Analyse zum29:19-Sieg im  EM-Hauptrunden-Spiel Deutschland gegen Ungarn mit Interviews Trainer und Spielern.

    Die Analyse zum 29:19-Sieg im EM-Hauptrunden-Spiel Deutschland gegen Ungarn mit Interviews und Reaktionen.

    (22.01.2016)
    VideoHandball-EM: GER-HUN in voller Länge
    Sehen Sie hier die Sendung zum EM-Hauptrundenspiel zwischen Deutschland und Ungarn in voller Länge. Live-Reporter: Christoph Hamm

    Sehen Sie hier die Sendung zum EM-Hauptrundenspiel zwischen Deutschland und Ungarn in voller Länge. Live-Reporter: Christoph Hamm

    (20.01.2016)
    VideoWeißrussland unterliegt Frankreich
    Mühelos hat Frankreich zum Auftakt der Hauptrunde 34:23 gegen Weißrussland gewonnen. Die Equipe Tricolore konnte es sich am Ende sogar leisten, seinen Superstar Nikola Karabatic zu schonen.

    Mühelos hat Frankreich zum Auftakt der Hauptrunde 34:23 gegen Weißrussland gewonnen. Die Equipe Tricolore konnte es sich am Ende sogar leisten, seinen Superstar Nikola Karabatic zu schonen.

    (22.01.2016)

    Kurzmeldung

    • 22:22 Uhr 22.01.2016Kurzmeldung

      Schweden verspielt letzte Chance 22:22 Uhr 22.01.2016
      Schweden hat bei der Handball-EM in Polen seine letzte Halbfinalchance verspielt. Das Team erkämpfte sich in der deutschen Hauptrundengruppe gegen Russland acht Sekunden vor dem Ende zwar ein 28:28 (15:15), doch mit 1:5 Punkten können die Schweden nicht mehr einen der ersten beiden Plätze belegen. Jakobsson von der SG Flensburg-Handewitt war mit neun Toren bester Werfer. Er sorgte auch für den Ausgleich. Russland hat es mit 3:3 Zählern ebenfalls schwer, die Vorschlussrunde zu erreichen. Die Russen sind am Sonntag (18.15 Uhr/ARD) nächster Gegner der deutschen Auswahl (4:2 Punkte).

    Die deutschen Handballer haben mit einem Sieg zum Auftakt der Hauptrundengruppe ihre Chancen auf das Halbfinale bei der EM in Polen gewahrt. Das Team von Trainer Dagur Sigurdsson bezwang Ungarn am Freitagabend in Breslau mit 29:19 (17:9). 

    Links
    Sigurdsson: Viel Respekt vor Talant Dushebajew DHB-Team in der Spur Die Handball-EM im Liveticker
    Das war meisterlich! Die deutschen Handballer haben bei der EM in Polen ihren dritten Sieg in Serie gefeiert und leben weiter ihren Traum vom Halbfinale. Im ersten Spiel der Hauptrunde deklassierte der WM-Siebte am Freitag in Breslau harm- und am Ende chancenlose Ungarn. Vor rund 4000 Zuschauern war Fabian Wiede mit sechs Treffern der beste Torschütze im deutschen Team, das erstmals im Verlauf des Turniers keinem Rückstand hinterherlaufen musste.

    Serie hat gehalten
    Mit einem weiteren Erfolg am Sonntag (18.15 Uhr/ARD) gegen Russland würde die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in ihrem letzten Spiel der Hauptrundengruppe 2 am Mittwoch gegen Dänemark um den Einzug ins Halbfinale spielen. Durch den Sieg bleibt die deutsche Mannschaft bei Europameisterschaften gegen Ungarn ungeschlagen.

    Bundestrainer Dagur Sigurdsson hatte im Vorfeld vor den Ungarn und auch vor den Russen als zweitem Gegner gewarnt. Denn beide Teams wollen zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro, haben aber noch nicht einmal einen Platz in einem von drei Qualifikationsturnieren erobert. «Für diese Mannschaften geht es um Olympia», meinte der Isländer. Dennoch war ihm vor der Partie gegen Ungarn nicht bange. «Wir sind auch nicht so schlecht. Wir bereiten uns bestens vor», betonte er.

    Gute Chancen
    «Wir haben die realistische Chance, gegen beide Teams zu gewinnen», verbreitete Leistungssportchef Bob Hanning Optimismus. Rechtsaußen Tobias Reichmann hat sogar mehr im Sinn. «Jetzt die Möglichkeit zu haben, ins Halbfinale einziehen zu können bei einer EM, ist Ansporn genug», sagte er.

    Deutschland - Ungarn 29:19 (17:9)

    Deutschland: Wolff (Wetzlar), Lichtlein (Gummersbach) - Wiede (Berlin/6), Reichmann (Kielce/5/3), Fäth (Wetzlar/3), Weinhold (Kiel/3), Dahmke (Kiel/3), Kohlbacher (Wetzlar/2), Pekeler (Rhein-Neckar Löwen/2), Sellin (Melsungen/2), Pieczkowski (Lübbecke/1), Dissinger (Kiel/1), Ernst (Gummersbach/1), Strobel (Balingen), Lemke (Magdeburg), Schmidt (Hannover)
    Ungarn: Mikler, Bartucz - Nagy L. (3), Jamali (3), Nagy K. (3), Banhidi (2), Ancsin (2), Bodo (2), Hornyak (2/2), Pasztor (1), Zubai (1)
    Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien)
    Zeitstrafen: 2:3
    Siebenmeter: 3/3:2/4
    Zuschauer in Breslau: 4000

    Mit dem Wissen um die riesige Chance und dem Selbstvertrauen aus den Siegen gegen Schweden und Slowenien ließ die deutsche Mannschaft zum ersten Hauptrundenspiel von der ersten Minute nichts anbrennen. Schnell führte die DHB-Auswahl mit 3:0 (4.) und spulte danach durchdacht ihr Programm ab. Aus der wie zuletzt von Finn Lemke dirigierten souveränen Abwehr zog der WM-Siebte ein erstaunlich überlegenes Spiel auf.

    Rückhandpass von Fäth
    Dies verlieh der deutsche Mannschaft die nötige Sicherheit, im Angriff spielerisch zu glänzen. Ein anerkennendes Raunen ging durch die Halle, als Steffen Fäth mit einem feinen Rückhandpass Jannick Kohlbacher bediente, der in der 20. Minute zum 12:6 und der ersten Sechs-Tore-Führung traf.


    Die Ungarn hatten dem kaum etwas entgegen zu setzen. Die Abwehr um den 2,10-Meter-Riesen Lemke stand wie eine Wand und stellte den Olympia-Vierten vor nahezu unlösbare Probleme. Zwar schmolz der Vorsprung kurz auf 12:8 (23.). Doch bis zur Pause enteilte die deutsche Mannschaft auf 17:9. In der zweiten Halbzeit baute der WM-Siebte seinen Vorsprung dann auf 20:11 (37.) aus. Danach hielt das Team um Kapitän Steffen Weinhold die Ungarn routiniert und clever auf Distanz. Am Ende hatte die Partie Testspielcharakter, weil der Bundestrainer seine Top-Leute schonte.

    22.01.2016, Quelle: dpa
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