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Handball-EM | Deutschland - Russland Sieg gegen Russland - Weinhold und Dissinger verletzt

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    Das DHB-Team besiegt bei der EM auch Russland

    Die deutsche Handball-Nationalmannschaft schaffte bei der EM in Polen den nächsten Hauptrundensieg. Gegen Russland gab es einen 30:29-Zittersieg - und zwei verletzte Leistungsträger.

    (24.01.2016)
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    (Quelle: ZDF)
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    Sehen Sie hier die Sendung zum EM-Hauptrundenspiel zwischen Deutschland und Ungarn in voller Länge. Live-Reporter: Christoph Hamm

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    (20.01.2016)

    Kurzmeldung

    • 22:18 Uhr 24.01.2016Kurzmeldung

      Dänemark weiter ungeschlagen 22:18 Uhr 24.01.2016
      Dänemark hat bei der EM in Polen in der deutschen Hauptrundengruppe das Duell der Favoriten gewonnen. Die Dänen bezwangen in Breslau Spanien nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 27:23 (11:14). Damit übernahm der zweimalige Titelträger mit 6:0 Punkten die Tabellenführung vor der deutschen Mannschaft (6:2), die zuvor gegen Russland mit 30:29 (17:16) gewonnen hatte. Spanien ist mit 4:2 Zählern Dritter. Im Mittelpunkt der Partie standen die beiden Torhüter Arpad Sterbik für Spanien und Niklas Landin für Dänemark. Beide Keeper hielten über 40 Prozent der Bälle.

    • 22:22 Uhr 22.01.2016Kurzmeldung

      Schweden verspielt letzte Chance 22:22 Uhr 22.01.2016
      Schweden hat bei der Handball-EM in Polen seine letzte Halbfinalchance verspielt. Das Team erkämpfte sich in der deutschen Hauptrundengruppe gegen Russland acht Sekunden vor dem Ende zwar ein 28:28 (15:15), doch mit 1:5 Punkten können die Schweden nicht mehr einen der ersten beiden Plätze belegen. Jakobsson von der SG Flensburg-Handewitt war mit neun Toren bester Werfer. Er sorgte auch für den Ausgleich. Russland hat es mit 3:3 Zählern ebenfalls schwer, die Vorschlussrunde zu erreichen. Die Russen sind am Sonntag (18.15 Uhr/ARD) nächster Gegner der deutschen Auswahl (4:2 Punkte).

    Siegesserie ausgebaut, das Halbfinale vor Augen: Die deutschen Handballer sind bei der EM weiter nicht zu stoppen. Das DHB-Team besiegte Russland im zweiten Hauptrundenspiel mit 30:29 (17:16). Einziger Wermutstropfen: Kapitän Steffen Weinhold und Christian Dissinger verletzten sich und drohen gegen Dänemark auszufallen. 

    Links
    Sigurdsson: Viel Respekt vor Talant Dushebajew DHB-Team in der Spur Die Handball-EM im Liveticker

    Das DHB-Team darf sich nach dem Sieg über Russland auf ein "Endspiel ums Halbfinale" am Mittwoch (18.15 Uhr/ARD) gegen Dänemark freuen. Der zweimalige Europameister setzte sich am Sonntagabend gegen Spanien mit 27:23 (11:14) durch.

    Der Einsatz von Kapitän Steffen Weinhold und Christian Dissinger sind gegen Dänemark allerdings fraglich. Weinhold und Dissinger zogen sich gegen Russland Muskelverletzungen zu. Art und Schwere der Blessuren waren noch nicht klar. "Es sieht bei beiden nicht gut aus. Wir werden auf jeden Fall nachnominieren", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Julius Kühn und Kai Häfner werden zum Team in Breslau stoßen.

    Weinhold und Dissinger verletzt

    Gegen Russland lieferte die DHB-Auswahl vor rund 6.200 Zuschauern ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt mit vielen Höhen und Tiefen. Beste deutsche Werfer waren Dissinger mit sieben und Erik Schmidt mit sechs Toren. Kurz vor Schluss musste Kapitän Weinhold verletzt vom Platz.

    Deutschland - Russland 30:29 (17:16)

    Deutschland: Wolff (HSG Wetzlar), Lichtlein (VfL Gummersbach) - Sellin (MT Melsungen), Lemke (SC Magdeburg), Reichmann (KS Vive Kielce/Polen) 5/2, Wiede (Füchse Berlin) 1, Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Weinhold (THW Kiel) 4, Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf) 6, Fäth (HSG Wetzlar) 4, Dahmke (THW Kiel) 2, Ernst (VfL Gummersbach), Pieczkowski (TuS N-Lübbecke), Dissinger (THW Kiel) 7, Kohlbacher (HSG Wetzlar) 1

    Russland: Bogdanow, Kirejew - Schischkarjew 1, Kowaljow 2, Tschernoiwanow 2, Atman 3, Gorbok 3, Tschipurin 5, Kalarasch, Schelmenko 1, Daschko, Busmakow 1, Dibirow 7/4, Soroka, Tselitschew, Schitnikow 4

    Schiedsrichter: Santos/Fonseca (Portugal)
    Strafminuten: 10 / 2

    Zuschauer: 6.200


    "Wir haben es Gott sei Dank über die Bühne gebracht. Kompliment an die Jungs", lobte Sigurdsson.Die Anspannung vor der Partie war groß. Immerhin hatte Sigurdsson eindringlich vor der Stärke der unbequemen Russen gewarnt. Diese seien inzwischen weit weg von ihrem früheren Kraft-Handball. "Sie sind moderner geworden." Mit dem Startsignal wich zwar die Anspannung, wurde aber durch Unsicherheit abgelöst, die erst nach und nach verschwand.

    Fahriger Beginn

    Das DHB-Team agierte zunächst fahrig und in der Abwehr nicht konsequent genug. Nach Fehlwürfen und ungenauen Ballwechseln musste der WM-Siebte einem 4:7-Rückstand (8.) hinterherlaufen. Doch in gewohnter Manier zog sich die deutsche Mannschaft aus diesem Tief. In mühevoller Kleinarbeit holte sie die drei Tore auf und ging beim 11:10 (21.) erstmals in Führung.

    Weil die Russen aber vor allem über ihre Kreisspieler gefährlich blieben und zu Toren kamen, konnte sich das deutsche Team nicht absetzen. Immer wieder musste es den Ausgleich hinnehmen, sicherte sich aber eine 17:16-Pausenführung.

    Zitter-Ende

    Mit zwei schnellen Tore erhöhten Steffen Fäth und Steffen Weinhold auf 19:16 (33.). Zwar schmolz der Vorsprung in Unterzahl auf 19:18 (36.). Doch mit drei Treffern nacheinander sorgten Christian Dissinger und Rune Dahmke für das 23:19 (40.) und die erste Vier-Tore-Führung.


    Carsten Lichtlein, der in der 23. Minute für Wolff ins Tor gekommen war, bot seine beste EM-Leistung und entschärfte zahlreiche Würfe. Zudem steigerte sich die Abwehr um den 2,10-Meter-Hünen Finn Lemke. In der Schlussphase zog aber wieder der Schlendrian beim Torwurf ins deutsche Team ein. Der Vorsprung war beim 26:26 (52.) dahin und das DHB-Team musste zum Ende zittern.

    24.01.2016, Quelle: sid/dpa
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