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Biathlon-WM Dahlmeier holt Sprint-Bronze

  • Video Dahlmeier mit starkem Auftakt in Oslo
  • Video Dahlmeier: "Fühlt sich wie Gold an"
  • Video Peiffer: "Mehr war heute nicht drin"
  • Video Fourcade: "Ohne Druck weitermachen"
  • VideoDahlmeier mit starkem Auftakt in Oslo
    Dahlmeier

    Mit einem sehr guten Sprint bestätigt Laura Dahlmeier bei der Biathlon-WM in Oslo bereits in ihrem ersten Wettbewerb die in sie gesetzten Medaillen-Hoffnungen: Sie läuft auf einen starken 3. Platz.

    (05.03.2016)
    VideoDahlmeier: "Fühlt sich wie Gold an"
    Biathletin Laura Dahlmeier im ZDF-Interview nach dem Gewinn von WM-Bronze im Sprint

    Biathletin Laura Dahlmeier hat Bronze im WM-Sprint gewonnen. ZDF-Reporterin Anja Fröhlich sprach mit ihr, Franziska Hildebrand, Franziska Preuss und Bundestrainer Hönig über das Rennen.

    (05.03.2016)
    VideoPeiffer: "Mehr war heute nicht drin"
    Biathlet Arnd Peiffer im ZDF-Interview nach dem WM-Sprint

    Die DSV-Biathleten sind im WM-Sprint ohne Medaille geblieben. ZDF-Reporterin Anja Fröhlich hat mit Arnd Peiffer, Erik Lesser und Simon Schempp ihre Rennen analysiert.

    (05.03.2016)
    VideoFourcade: "Ohne Druck weitermachen"
    Biathlet Martin Fourcade im ZDF-Interview nach dem Gewinn von Sprint-Gold

    Martin Fourcade hat sich Sprint-Gold bei der Biathlon-WM gesichert. ZDF-Reporterin Anja Fröhlich sprach anschließend mit dem Franzosen und dem Zweiten, Ole Einar Björndalen, über das Rennen.

    (05.03.2016)

    Laura Dahlmeier hat bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Oslo die Bronzemedaille im Sprint gewonnen. Die 22-Jährige musste sich nach einem Schießfehler nur der Norwegerin Tiril Eckhoff und der Französin Marie Dorin-Habert geschlagen geben. 

    19,8 Sekunden betrug der Rückstand von Dahlmeier im Ziel auf Eckhoff, Titelverteidigerin Dorin Habert lag 15,0 Sekunden hinter der Lokalmatadorin. "Nach dem Fehler hatte ich eigentlich schon einen Haken hinter den Wettkampf gemacht", sagte Dahlmeier. Für die Verfolgung am Sonntag zählt Dahlmeier mit dieser hervorragenden Ausgangsposition zu den ganz heißen Medaillenfavoriten. Und auch Franziska Hildebrand  als Zehnte und Franziska Preuß als 14. können noch einmal angreifen.

    Schempp stürzt vor dem Ziel

    Das wird ebenso Schempp tun, der zuvor seine erste WM-Einzelmedaille verfehlt hatte. Als Achter verpasste er aber nicht nur das, außerdem verdarb dem Schwaben ein Sturz kurz vor der Ziellinie den Tag. "Die Platzierung ist nicht so verkehrt, aber der Zieleinlauf trübt einiges. Ich bin schon traurig, dass so etwas passiert ist", sagte Schempp.

    Der deutsche Biatleth, Simon Schempp, stürzt kurz vor dem Ziel bei der Biathlon-WM in Oslo am 05.03.2016

    Schempp stürzt
    Quelle: dpa


    Der 27-Jährige gab auf dem letzten Metern alles, verhakte sich dann mit seinen Skistöcken und fiel. "Da hat man enorm Laktat drin. Arg viel geht da nicht mehr und dann leidet auch die Koordination drunter", sagte er: "Dann hat es mich um die eigene Achse gedreht und ich habe gelegen. Das war wirklich absolut scheiße."

    Fourcade-Triumph vor Björndalen

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    Edelmetall hätte Schempp aber auch ohne den Fauxpas nicht gewonnen, denn er leistete sich einen Schießfehler und hatte beim Sieg des fehlerfreien Franzosen Martin Fourcade 43,8 Sekunden Rückstand. Der norwegische Altmeister Ole Einar Björndalen (+26,9 Sekunden zurück) gewann im Alter von 42 Jahren als Zweiter seine 41. WM-Medaille. Bronze ging an den Ukrainer Sergej Semenjow (+27,6).

    Bester Deutscher wurde Staffel-Weltmeister Arnd Peiffer mit 42,1 Sekunden Rückstand auf Rang sieben. "Ich habe nicht den allerbesten Tag gehabt, aber immerhin noch das Optimum herausgeholt. In der letzten Runde habe ich mich sehr schwer getan", sagte Peiffer, der mit seinem Triumph aus dem Jahr 2011 vorerst letzter deutscher Sprintweltmeister bleibt.

    Lesser mit großem Rückstand

    Die weiteren Deutschen konnten über 10 km nur bedingt überzeugen. Sowohl Erik Lesser (19.) als auch Benedikt Doll (33.) haben wegen des großen Zeitrückstands auf Fourcade von mehr als einer Minute in der Verfolgung kaum eine Chance auf Edelmetall. Besonders bitter ist das für Lesser, der als Titelverteidiger starten wird. "Ich muss mir nichts vormachen, da ist nichts mehr drin", sagte der Thüringer.

    05.03.2016, Quelle: sid
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