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Wintersport am Sonntag Dahlmeier mit nächstem Sieg - Freund Dritter in Willingen

  • Video Dahlmeier siegt im Massenstart
  • Video Skispringen:Prevc dominiert in Willingen
  • Video Kristoffersen: "Sehr großer Sieg"
  • Video Freund: "Erfolgreiches Wochenende"
  • VideoDahlmeier siegt im Massenstart
    Siegerpodest

    Biathletin Laura Dahlmeier ist momentan in bestechender Form. Beim abschließenden Massenstartrennen saß jeder Schuss – 20 Treffer zum zweiten Sieg beim Weltcup in Ruhpolding.

    (10.01.2016)
    VideoSkispringen:Prevc dominiert in Willingen
    Gangnes, Prevc, Freund

    Peter Prevc (SLO) gewinnt nach seinem Sieg bei der Vierschanzentournee auch den Einzelweltcup in Willingen. Severin Freund kam nach einem aus deutscher Sicht erfolgreichen Wochenende auf Rang drei.

    (10.01.2016)
    VideoKristoffersen: "Sehr großer Sieg"
    Henrik Kristoffersen

    Der Norweger Henrik Kristoffersen, Slalom-Sieger beim Alpin-Weltcup in Adelboden, dazu die SDV-FahrerFritz Dopfer (9.), Felix Neureuther (8.) und Dominik Stehle (14.) im Interview mit Jana Thiel.

    (10.01.2016)
    VideoFreund: "Erfolgreiches Wochenende"
    Severin Freund

    Nach seinem dritten Platz im Einzel-Weltcup von Willingen zeigt sich Severin Freund im Interview mit ZDF-Reporter Andreas Kürten sichtlich zufrieden.

    (10.01.2016)

    Kurzmeldung

    • 13:51 Uhr 10.01.2016Kurzmeldung

      Sieg für deutsche Rodelstaffel 13:51 Uhr 10.01.2016
      Die deutschen Rennrodler haben den Weltcup im lettischen Sigulda mit dem Sieg in der Teamstaffel abgeschlossen. Beim dritten Mannschaftsrennen des WM- Winters feierte Deutschland den zweiten Erfolg. Olympiasieger Felix Loch (Berchtesgaden), Tatjana Hüfner (Friedrichroda) und die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) machten den Sieg vor den Teams aus Lettland (0,216 Sekunden zurück) und Russland (+ 0,371) perfekt.

    • 12:09 Uhr 10.01.2016Kurzmeldung

      Loch rodelt zum zweiten Saisonsieg 12:09 Uhr 10.01.2016
      Olympiasieger Felix Loch hat mit seinem zweiten Saisonsieg die Aufholjagd im Weltcup der Rennrodler fortgesetzt. Der Berchtesgadener gewann mit einer Klassevorstellung in Sigulda und wies damit drei Wochen vor der Heim-WM am Königssee seine aufsteigende Form nach. Zweiter in Lettland wurde der Russe Semen Pawlitschenko vor dem Amerikaner Tucker West. Der GesamtweltcupFührende Wolfgang Kindl aus Österreich kam nicht über Rang sieben hinaus. Dank des Erfolgs verbesserte sich Loch in der Gesamtwertung nach der siebten von zwölf Weltcup-Stationen auf Rang zwei.

    • 14:58 Uhr 10.01.2016Kurzmeldung

      Therese Johaug gewinnt Tour de Ski 14:58 Uhr 10.01.2016
      Therese Johaug hat zum zweiten Mal in ihrer Karriere die Tour de Ski der Langläufer gewonnen. Die Norwegerin kam in 33:53,5 Minuten als Erste auf der Alpe Cermis an. Sie verwies ihre bislang führende Teamkollegin Ingvild Flugstad Oestberg klar auf Rang zwei. Diese hatte in der Endabrechnung 2:20,9 Minuten Rückstand. Dritte wurde mit Heidi Weng eine weitere Norwegerin. Die deutschen Frauen verfehlten ihr Ziel, eine Athletin unter den besten Zehn der Gesamtwertung zu platzieren. Steffi Böhler wurde 16., Sandra Ringwald belegte Platz 20. Denise Herrmann kam als 22. ins Ziel.

    • 12:40 Uhr 10.01.2016Kurzmeldung

      Vonn siegt, Rebensburg patzt 12:40 Uhr 10.01.2016
      Lindsey Vonn hat auch den Super-G in Altenmarkt-Zauchensee gewonnen und ihren 73.Erfolg im Weltcup gefeiert. Einen Tag nach ihrem Sieg in der Abfahrt verwies die 31-Jährige ihre Gesamtweltcup-Rivalin Lara Gut aus der Schweiz und die Österreicherin Cornelia Hütter auf die Plätze. Viktoria Rebensburg aus Kreuth vergab einen Platz auf dem Podium und möglicherweise sogar den Sieg durch einen großen Fehler im Schlussabschnitt. Bei der letzten Zwischenzeit war die Deutsche noch mit 0,35 Sekunden in Führung gelegen, am Ende verpasste sie mit 1,85 Sekunden Rückstand sogar die Top Ten.

    • 14:46 Uhr 10.01.2016Kurzmeldung

      Deutsche Männer erleben Debakel 14:46 Uhr 10.01.2016
      Die deutschen Eisschnellläufer haben bei der Mehrkampf-EM in Minsk ein historisches Debakel erlebt. Nachdem der Berliner Jonas Pflug schon tags zuvor wegen einer Leistenverletzung aufgeben musste, kam Nachwuchsläufer Felix Maly nicht über Platz 18 im Mehrkampf hinaus. Seit dem 33.Platz von Hans Keller 1955 hatte es solch ein deprimierendes Ergebnis nicht mehr gegeben. Der Titel ging an den Topfavoriten Sven Kramer aus den Niederlanden. Der Olympiasieger setzte sich vor Bart Swings aus Belgien und seinem Landsmann Jan Blokhuijsen durch und baute seinen Titel als Rekord-Europameister aus.

    • 14:26 Uhr 10.01.2016Kurzmeldung

      Neureuther und Dopfer enttäuschen 14:26 Uhr 10.01.2016
      Die deutschen Ski-Rennläufer haben beim Weltcup-Slalom im schweizerischen Adelboden einen Platz auf dem Siegertreppchen klar verpasst. Felix Neureuther und Fritz Dopfer belegten bei äußerst schwierigen Bedingungen auf dem legendären Chuenisbärgli die Plätze acht und neun. Der Norweger Henrik Kristoffersen gewann sein drittes Saisonrennen vor Marcel Hirscher aus Österreich (0,06 Sekunden zurück) und Alexander Choroschilow aus Russland (+ 0,60). Linus Strasser fiel im zweiten Lauf von Platz 17 auf Rang 26 zurück. Dominik Stehle feierte als 14. das beste Ergebnis in einem Weltcup-Rennen.

    • 15:30 Uhr 10.01.2016Kurzmeldung

      Behlau enttäuscht bei EM-Debüt 15:30 Uhr 10.01.2016
      Eisschnellläuferin Leia Behlau ist bei den Europameisterschaften in Minsk nicht über den 16. und damit vorletzten Platz im Mehrkampf hinausgekommen. Die 19 Jahre alte Erfurterin belegte beim EM-Debüt auch über 1500 Meter in mäßigen 2:06,46 Minuten nur den 16.Platz und verpasste damit deutlich das Finale über 5000 Meter. Die Goldmedaille ging an die tschechische Olympiasiegerin Martina Sablikova. Mit 161,455 Punkten verwies sie die niederländische Titelverteidigerin Ireen Wüst (163,188 Punkte) auf Platz zwei. EM-Bronze ging an die Niederländerin Antoinette de Jong.

    Laura Dahlmeier hat den deutschen Biathleten beim Heimspiel in Ruhpolding mit ihrem 6.Weltcup-Sieg einen krönenden Abschluss beschert. Die 22-Jährige setzte sich im Massenstart vor der Französin Marie Dorin Habert und Tiril Eckhoff (Norwegen) durch. Bei den Männern wurde Arnd Peiffer als bester Deutscher Fünfter. Beim Skisprung-Weltcup in Willingen reicht es für Severin Freund diesmal nur zu Rang drei. 

    Die deutschen Biathletinnen eilen weiter von Sieg zu Sieg und heizen knapp zwei Monate vor der WM in Oslo die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Saisonhöhepunkt an. Laura
    ZITAT
    Heute war es auf alle Fälle ein perfektes Rennen für mich. Wahnsinn, ein Traum, ein geiles Rennen.
    Laura Dahlmeier
    Dahlmeier mit ihrem Doppelsieg in Verfolgung und Massenstart sowie Franziska Hildebrand mit ihrem Erfolg im Sprint sorgten beim ersten Teil des Weltcup-Heimdoubles in Ruhpolding für große Emotionen. "Heute war es auf alle Fälle ein perfektes Rennen für mich. Wahnsinn, ein Traum, ein geiles Rennen", sagte die 22-jährige Dahlmeier in der ARD. "Ich fühle mich gerade richtig stark."

    Tolle Erfolge für DSV-Frauen

    Erstmals in ihrer Karriere entschied sie zwei Rennen bei einem Weltcup für sich. Zudem gewannen die deutschen Skijägerinnen erstmals seit fast vier Jahren wieder alle drei Einzelrennen bei einem Weltcup.


    Die Männer hinkten ohne ihren erkrankten Ausnahmekönner Simon Schempp hingegen
    Links
    Dahlmeier gewinnt Verfolgung - DSV-Adler holen Teamsieg Hildebrand holt sich Sprintsieg Wintersport-Liveticker Wintersport-Liveticker mobil Wintersport in Zahlen
    hinterher und blieben erstmals in dieser Saison bei einem Weltcup ohne Podestplatz. Das beste Ergebnis bei schwierigen Streckenbedingungen war Rang fünf von Arnd Peiffer im Massenstart.

    Sechster Weltcupsieg für Dahlmeier

    "Das ist ein super cooles Gefühl, zu wissen, dass fast immer eine durchkommt. Mittlerweile ist es ja so, dass jede von uns in jedem Rennen ganz oben stehen kann", sagte die sechsmalige Weltcupgewinnerin Dahlmeier. Angesichts von sechs Saisonsiegen und insgesamt 13 Podestplätzen wecken die Skijägerinnen Erinnerungen an die goldenen Zeiten mit Magdalena Neuner, Kati Wilhelm und Andrea Henkel, als das Motto hieß: Eine kommt immer durch.

    Denn außer in den ersten beiden Rennen stand immer mindestens eine Deutsche auf dem Podium. Viermal war es Dahlmeier, zweimal Franziska Hildebrand. "Dieser gigantische Saisonverlauf ist eine schöne Momentaufnahme. Aber er ist kein Grund für Euphorie oder Selbstzufriedenheit", mahnte Bundestrainer Gerald Hönig, wenngleich auch er den Höhenflug genießt: "Es macht gerade richtig Spaß."

    Läuferisch und technisch stark

    Vor allem Dahlmeier, die in der Verfolgung in beeindruckender Manier ihren dritten Saisonsieg feierte, drängt mehr und mehr in die Rolle der neuen Führungspersönlichkeit. Mit einem sehr hohen läuferischen Grundniveau und einer effektiven Technik ausgestattet,
    ZITAT
    Man muss schon einen gewissen Ehrgeiz haben, um erfolgreich zu sein. Aber ich kann auch mal ein bisschen faul sein, brauche andere Reize und Eindrücke.
    Laura Dahlmeier
    kann sie sogar gesundheitliche Rückschläge wie den Infekt über Neujahr, schnell kompensieren. Zudem agiert sie am Schießstand so abgeklärt, als hätte sie schon unzählige Jahre in der Weltspitze auf dem Buckel.

    Ihr Erfolgsrezept liegt vielleicht auch darin, nicht zwanghaft verbissen dem Erfolg nachzujagen. "Man muss schon einen gewissen Ehrgeiz haben, um erfolgreich zu sein. Aber ich kann auch mal ein bisschen faul sein, brauche andere Reize und Eindrücke", sagte die Staffel-Weltmeisterin. Hätte sie nicht zu Saisonbeginn erkältet drei Rennen verpasst, würde sie wohl jetzt schon im Gelben Trikot laufen.

    Schempp fällt im Gesamtweltcup zurück

    Auch Franziska Hildebrand legte endgültig ihr Image als zuverlässige "Mitläuferin" ab und reifte zur Siegkandidatin. Lange Zeit galt die exzellente Schützin als läuferisch limitiert, jetzt zahlt sich ihre harte Arbeit aus. "Es ist ein geiles Gefühl, zu wissen, dass man vorne mitlaufen kann", sagte die 28-Jährige.

    Für Schempp ist derweil der Kampf um den Gesamtweltcup nach fünf Rennen ohne Punkte so gut wie aussichtslos. Er hat bereits 210 Zähler Rückstand auf den Führenden Martin Fourcade. "Ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder angreifen kann", meinte der enttäuschte Uhinger. Sorgenkinder bleiben Doppel-Weltmeister Erik Lesser und Daniel Böhm, beide noch ohne WM-Norm. Sie laufen ihrer Form weiter hinterher.

    Freund verpasst in Willingen die Revanche

    Skisprung-Weltmeister Severin Freund hat die erhoffte Revanche gegen Tournee-Triumphator Peter Prevc beim Heim-Weltcup in Willingen verpasst. Mit dem dritten Platz
    Severin Freund segelt dem Willinger Publikum entgegen.

    Fliegt in Willingen nur auf Rang drei: Severin Freund
    Quelle: dpa

    feierte der Bayer am Sonntag vor 12 000 Fans aber dennoch eine gelungene Generalprobe für die Skiflug-WM in der kommenden Woche am Kulm.

    Nach Sprüngen auf 145,5 und 133 Meter lag Freund mehr als 30 Punkte hinter dem erneut überragenden Prevc. Der Slowene flog mit 148,5 und 145,5 Meter zu seinem siebten Saisonsieg. Zweiter wurde der Norweger Kenneth Gangnes mit 139,5 und 141 Meter.

    Wellinger im Aufwind

    Eine gute Vorstellung lieferte Andreas Wellinger ab, der mit 143,5 und 129,5 Meter auf Rang fünf sprang und damit sein bestes Saisonergebnis verzeichnete. Andreas Wank (14.), Michael Neumayer (21.), Stephan Leyhe (23.) und Richard Freitag (29.) sammelten ebenfalls Weltcup-Punkte. Karl Geiger schied als 36. aus.

    Keine Daten

    10.01.2016, Quelle: sid/dpa
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