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Biathlon-Weltcup in Ruhpolding Hildebrand holt sich Sprintsieg

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  • Video Norweger mit Dreifach-Erfolg
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    Franziska Hildebrand hat vor heimischem Publikum beim Weltcup in Ruhpolding ihren zweiten Saison-Sieg gefeiert. Sie gewann den Sprint über 7,5 km vor Soukalova (Tschechien) und Mäkäräinen (Finnland).

    Franziska Hildebrand hat vor heimischem Publikum beim Weltcup in Ruhpolding ihren zweiten Weltcupsieg gefeiert. Sie gewann den Sprint über 7,5 km vor Soukalova (Tschechien) und Mäkäräinen (Finnland).

    (08.01.2016)
    VideoNorweger mit Dreifach-Erfolg
    Tarjei Boe, Johannes Boe, Emil Hegle Svendsen (v.l.n.r.) bei der Siegerehrung

    Beim Biathlon-Sprint in Ruhpolding gab es einen Dreifacherfolg für Norwegen: Es siegte Johannes Boe vor Tarjei Boe und Emil Hegle Svendsen. Andreas Birnbacher kam als bester Deutscher auf Rang neun.

    (08.01.2016)

    Franziska Hildebrand hat zum Auftakt des ersten von zwei Heim-Weltcups in Ruhpolding den deutschen Biathletinnen den vierten Saisonsieg beschert. Im Sprint über 7,5 Kilometer siegte sie vor der Weltcup-Spitzenreiterin Gabriela Soukalova mit 0,3 Sekunden Vorsprung. Bei den Männern gab es einen norwegischen Dreifacherfolg. 

     Laura Dahlmeier komplettierte trotz eines Schießfehlers mit der besten Laufzeit als Vierte (+2,8) das Spitzenergebnis der deutschen Frauen.
    Hildebrand erklärte derweil freudestrahlend ihr Erfolgsrezept. "Mit Braten und überhaupt gutem Essen habe ich meine Akkus über Weihnachten aufgeladen und mich im Kreis meiner Familie erholt", sagte sie in der ARD. Hildebrand war erst Mitte Dezember in Hochfilzen ihr erster Weltcupsieg gelungen. Bundestrainer Gerald Hönig meinte: "Franziska musste sich ihren Erfolg über Jahre hart erarbeiten. Dahinter stecken viele tausende Kilometer und hunderte Stunden im Kraftraum."

    Gute Vorzeichen für Verfolgung


    Hildebrand, Soukalova, Kaisa Mäkäräinen aus Finnland (+2,3) und Dahlmeier trennten nicht einmal drei Sekunden. Ärgerlich für Dahlmeier: Die 22-Jährige setzte ihren ersten Schuss daneben, blieb anschließend neunmal fehlerfrei und stürmte auf der Schussrunde beinahe
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    noch aufs Podest. Nach Weihnachten hatte Dahlmeier ein Infekt geplagt, daher war sie überrascht, wie schnell sie ins Biathlonjahr 2016 startete. "Es freut mich wahnsinnig, dass es schon so gut geht. Umso ärgerlicher ist aber auch der Fehler im Schießen", sagte Dahlmeier.

    Die Vorzeichen für die Verfolgung am Samstag  könnten allerdings kaum besser sein. Dahlmeier hatte bereits in Hochfilzen und Pokljuka das Rennen über zehn Kilometer mit vier Schießeinlagen gewonnen. Ebenfalls am Samstag dabei sind Vanessa Hinz (+55,1), Miriam Gössner (+1:49,8 Minuten), Luise Kummer (1:59,3) und Maren Hammerschmidt (2:02,1), die auf den Plätzen 13, 46, 48 und 49 landeten.

    Chancenlos ohne Schempp


    Im Männer-Sprint hatten die deutschen Skijäger zuvor keine Chance gegen die überragenden Norweger.  Ohne Ausnahmekönner Simon Schempp, der nach einer Erkältung fehlte, kamen Routinier Andreas Birnbacher (+45,3) und Arnd Peiffer (+55,0/je 1 Schießfehler) als beste Deutsche über zehn Kilometer auf die Plätze neun und elf.
    Johannes Thinges Boe, Tarjei Boe und Emil Hegle Svendse

    Johannes Thinges Boe, Tarjei Boe und Emil Hegle Svendse
    Quelle: dpa

    Die fehlerfreien Boe-Brüder Johannes Thingnes und Tarjei (+3,0) aus Norwegen feierten einen Doppelsieg vor ihrem Landsmann Emil Hegle Svendsen (+7,6/0).

    Schempp, der nach seiner Sprintabsage auch in der Verfolgung am Samstag fehlen wird, verliert damit den Anschluss zum in der Gesamtwertung führenden Franzosen Martin Fourcade, der im Sprint Vierter (+10,9/1) wurde. Ob der dreimalige Saisonsieger am Sonntag im Massenstart sein Debüt im Jahr 2016 geben wird, ist offen. "Die Saison ist noch lang. Wir werden nichts übers Knie brechen", sagte Bundestrainer Mark Kirchner.

    Lesser bang noch um WM-Teilnahme


    Benedikt Doll (+2:00,1), bislang die zweite deutsche Kraft hinter Schempp, erwischte einen denkbar schlechten Auftakt im neuen Biathlonjahr, schoss fünfmal daneben und verpasste als 61. den Verfolger. "Das ärgert mich richtig", sagte der 25-Jährige, "es kam mir vor, als hätte ich beim Schießen hinter mir gestanden und mir selbst zugeschaut".

    Weiterhin nicht in Form ist Erik Lesser, der nach einem Schießfehler auf Platz 41 (+1:39,9) um seine WM-Teilnahme in Oslo bangen muss. Daniel Böhm (+1:48,5) kam ebenfalls mit einem Fehler auf Rang 48.

    Keine Daten

    08.01.2016, Quelle: dpa, sid
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