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Wintersport | Weltcup-Gesamtsieger Rekorde, Überraschungen und Premieren

  • Bilderserie Alle Weltcup-Gesamtsieger
  • Video Siegerehrung der besten Ski-Adler
  • Video Verdiente Sieger in St.Moritz
  • Bild Mitraten beim Wintersport-Quiz!
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    Der französische Biathlet Martin Fourcade in Moskau am 18.03.2016
    (15.03.2016)
    VideoSiegerehrung der besten Ski-Adler
    siegerehrung

    Die Siegerehrung für den Gesamtweltcup in Planica mit Dominator Peter Prevc, Severin Freund und Kenneth Gangnes. Kommentiert von Norbert König.

    (20.03.2016)
    VideoVerdiente Sieger in St.Moritz
    ehrung

    Eva-Maria Brem holt sich in einem starken Saisonfinale die kleine Kugel im Riesenslalomweltcup vor Viktoria Rebensburg. Lara Gut sichert sich den Gesamtweltcup und Marcel Hirscher übertrumpft alle.

    (20.03.2016)
    BildMitraten beim Wintersport-Quiz!
    (Quelle: ZDF)

    von David Lindenfeld

    Erwartbare Ergebnisse, aber auch Überraschungen und zahlreiche neue Bestmarken hat die abgelaufene Wintersport-Saison geprägt. zdfsport.de präsentiert die Dominatoren, ihre Rekorde, sowie die erfolgreichsten Newcomer der Saison vor. 

    Fünf Weltcup-Gesamtsiege in Serie: Das gelang neben dem französischen Biathlon-Superstar Martin Fourcade auch Skirennläufer Marcel Hirscher aus Österreich. Mit dieser Leistung haben beide einen neuen Rekord aufgestellt - nie zuvor gelang es einem anderen Athleten in diesen Sportarten, so viele Gesamtsiege in Folge einzufahren.

    Der deutsche Kombinierer Eric Frenzel gewann den Gesamtweltcup zum vierten Mal in Folge und stellte mit seiner Leistung eine Bestmarke ein:  Vier Siege im Gesamtweltcup in Serie holte vor dem 27-Jährigen bisher nur der Finne Hannu Manninen.

    Vonn zum Achten, Rebensburg fehlen zwei Punkte

    Den alpinen Gesamtweltcup konnte Lindsey Vonn aufgrund einer neuerlichen Verletzung zwar nicht mehr gewinnen, für die kleine Kristallkugel im Abfahrts-Weltcup reichte es dennoch für den US-Superstar. Mit nunmehr acht gewonnenen kleinen Kristallkugeln ist Vonn alleinige Rekordhalterin vor der Österreicherin Annemarie Moser-Pröll.

    Mehr Videos zum Wintersportfinale

    Rebensburg: "Schöner Tag für mich"

    ski

    Freund: "Glücklich, wie Saison endete"

    freund

    Prevc: Überflieger der Saison

    prevc

    Denkbar knapp verpasste Viktoria Rebensburg den Sieg in der Riesenslalom-Wertung. In einem Herzschlag-Finale hatte die DSV-Läuferin um lediglich zwei Punkte das Nachsehen gegen die Österreichiern Eva-Marie Brem.

    Super-Adler Prevc

    Für eine Premiere sorgte Skispringer Peter Prevc. Neben mehreren Schanzenrekorden bei der Skiflug-WM und dem Sieg bei der Vierschanzentournee triumphierte der 23-Jährige auch vorzeitig im Gesamtweltcup. Der Slowene ist damit der erste Skispringer, der sowohl die Skiflug-WM, als auch die Vierschanzentournee und den Gesamtweltcup in einer Saison gewinnen konnte.

    Von großer Dominanz eines einzelnen Athleten ist seit Jahren der Skeleton-Weltcup geprägt, den auch 2015/16 wieder der Lette Martins Dukurs für sich entschied. Der 31-Jährige sicherte sich den siebten Gesamtsieg in Folge und baute damit seinen Rekord weiter aus.

    Links
    ZDF SPORTextra Wintersport in Zahlen

    Loch und Geisenberger top

    Bei den Rodlern triumphierte Felix Loch zum fünfen Mal in Folge in der Gesamtwertung.  Erfolgreich verlief die Saison auch für Natalie Geisenberger, die Deutsche gewann zum vierten Mal den Gesamtweltcup.

    Ein Novum gab es in diesem Jahr im Bobsport. Erstmals siegten mit Yun-Jong Won und Youngwoo Seo zwei koreanische Fahrer in einem Weltcuprennen. Anschließend holten sich die beiden Südkoreaner sogar den Gesamtweltcup.

    Anbei im Überblick die Sieger in den Einzeldisziplinen:

    Biathlon

    Staffel

    Deutsche Biathlon-Damen

    Während bei den Herren die Norweger den Staffelweltcup für sich entschieden, jubelten bei den Damen die deutschen Biathletinnen (stehend v.l.n.r) Franziska Preuß Franziska Hildebrand, Laura Dahlmeier, (knieend v.l.n.r.) Vanessa Hinz, Miriam Gössner, Maren Hammerschmidt von Trainer Gerald Hönig (mittig stehend) über den ersten Gewinn in der Staffel seit der Saison 2012/13. 

    Einzel

    In der Einzelwertung war Martin Fourcade in diesem Jahr zum zweiten Mal in seiner Karriere erfolgreich.  Bei den Damen gewann mit Dorothea Wieder erstmal eine Italienerin den Einzelweltcup.

    Sprint

    Der Sieger der vergangenen vier Jahre, Martin Fourcade, holte sich auch in diesem Jahr die kleine Kristallkugel im Sprintweltcup. Bei den Biathletinnen durfte sich als erste Tschechin Gabriela Soukalova über den Sieg im Sprint freuen.

    Verfolgung

    Zudem war Martin Fourcade auch im Verfolgungsweltcup siegreich. Für den Franzosen bedeutete der Sieg seine sechste kleine Kristallkugel in der Verfolgung. Weltcup-Gesamtsiegerin Gabriela Soukalova war auf Seiten der Damen in der Verfolgung erfolgreich.

    Massenstart

    Auch im Massenstart-Weltcup waren Martin Fourcade und Gabriela Soukalova in diesem Jahr nicht zu stoppen. Während der Franzose die Disziplin zum dritten Mal in seiner Laufbahn gewann, feierte die Tschechin ihren ersten Sieg im Massenstart.

    Mixed-Staffel

    Im Mixed-Staffelweltcup setzte sich Norwegen knapp vor den deutschen Stars um Simon Schempp und Co. durch. Zwei Siege und dreimal Platz drei bescherten den Norwegern den Weltcupsieg.

    Ski Alpin

    Abfahrt

    Im Abfahrts-Weltcup siegte auf Seiten der Herren mit Peter Fill erstmals in der Geschichte des alpinen Skisports ein Italiener. Bei den Damen holte Lindsey Vonn ihre achte kleine Kristallkugel und stellte damit einen Rekord für die meisten gewonnenen Titel in der Abfahrtswertung auf.

    Super-G

    Mit dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde holte sich in diesem Jahr ein Newcomer die kleine Kristallkugel im Super-G. Für den 23-Jährigen ist es der erste Disziplinsieg in seiner Laufbahn. Die Wertung der Damen gewann die Weltcup-Gesamtsiegerin Lara Gut.

    Riesenslalom

    Neben dem Gesamtsieg siegte Marcel Hirscher in dieser Saison auch zum dritten Mal in den letzten fünf Jahr im Riesenslalom-Weltcup. Bei den Damen gewann die Österreicherin Eva-Marie Brem die Disziplin vor der Deutschen Viktoria Rebensburg.

    Slalom

    Neben Aleksander Aamodt Kilde zählte auch Henrik Kristoffersen zu den norwegischen Überraschungen dieser Saison. Der 21-Jährige setzte sich im Slalomweltcup vor Gesamtsieger Marcel Hirscher durch. Bei den Damen gewann mit Frida Hansdotter ebenfalls eine Athletin, die in ihrer Karriere zuvor noch keinen Disziplinsieg auf ihrem Konto verbuchen konnte.

    Alpine Kombination

    Der Franzose Alexis Pinturault war in dieser Saison in der Alpinen Kombination erfolgreich und steht damit nun bei insgesamt drei Gesamtsiegen in dieser Disziplin. Im Damenfeld siegte mit Wendy Holdener seit der Saison 1988/89 erstmals wieder eine Schweizerin. Die 22-Jährige tritt damit in die Fußstapfen von Brigitte Oertli, die als letzte Schweizerin die Alpine Kombination für sich entschied.

    Skilanglauf

    Gesamtweltcup

    Der Norweger Martin Johnsrud Sundby im Feld der Herren und Therese Johaug bei den Damen sind die Gesamtsieger des Weltcups 2015/16. Während es für Sundby der dritte Sieg in Folge war, gewann Johaug nach ihrem zweiten Platz im vergangenen Jahr nun den zweiten Gesamtweltcup ihrer Karriere.

    Distanzweltcup

    Im Distanzweltcup waren mit Martin Johsrud Sundby und Therese Johaug die beiden norwegischen Weltcup-Gesamtsieger erfolgreich. Beide wiederholten damit ihren Triumph aus der Saison 2013/14, in der sie den Weltcup schon einmal gewannen.

    Sprintweltcup

    Letztes Jahr waren der Italiener Federico Pellegrino und die Norwegerin Maiken Caspersen Falla im Sprintweltcup noch auf Rang drei gelandet. In dieser Saison durften beide schließlich über den Gewinn ihrer ersten kleinen Kristallkugel jubeln.

    Nationenwertung

    Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren siegten zum dritten Mal in Folge die Norweger in der Nationenwertung, die das Land mit den meisten errungenen Weltcuppunkten aller Athleten für sich entscheidet.

    Snowboard

    Parallelweltcup

    Im Parallelweltcup, der aus Slalom- und Riesenslalomrennen besteht, konnte bei den Herren Radoslaw Jankow seine ersten beiden Weltcuprennen und damit den Titel gewinnen. Bei den Damen feierte Ester Ledecká mit drei gewonnen Riesenslalomrennen den Sieg im Parallelweltcup.

    Freestyle

    Ryo Aono

    Snowboardcross

    Halfpipe

    Ryo Aono, Cai Xuetong

    Slopestyle

    Big Air

    Maxence Parrot - Jamie Anderson, Julia Marino

    Eisschnelllauf

    500-Meter

    Der Vorjahressieger Pawel Alexandrowitsch Kulischnikow aus Russland war auch in diesem Jahr wieder über die 500-Meter-Distanz erfolgreich. Bei den Damen siegte die US-Amerikanerin Heather Richardson erstmals in ihrer Karriere.

    1000-Meter

    Auf der 1000-Meter-Strecke gewannen sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen die beiden Weltcup-Gesamtsieger. Für den Niederländer Kjeld Nuis und Brittany Bowe aus den Vereinigten Staaten von Amerika war es der zweite Gesamtsieg in ihrer Karriere über diese Distanz.

    1500-Meter

    Über die 1500-Meter-Distanz sorgte bei den Herren der Russe Denis Igorewitsch Juskow mit dem ersten Disziplin-Gesamtsieg in seiner Karriere für eine Überraschung. Im Teilnehmerfeld der Damen gewann Grand World Cup-Siegerin Brittany Bowe.

    Langstrecke

    Auf der Langstrecke, die bei den Herren entweder über 5000 oder 10000 Metern ausgetragen wird, war der Niederländer Sven Kramer zum dritten Mal in seiner Karriere erfolgreich. Bei den Damen wird der Wettbewerb über die Streckenlänge von 3000 oder 5000 Metern ausgetragen. Hier sicherte sich die Tschechin Martina Sablikova den neunten Titel in ihrer Laufbahn.

    Massenstart

    Mit Arjan Stroetinga im Herren- und Irene Schouten im Damenfeld waren im Massenstart in diesem Jahr zwei niederländische Athleten erfolgreich. Während es für Stroetinga der zweite Karrieresieg in dieser Disziplin war, triumphierte Schouten erstmals in ihrer Laufbahn im Massenstart-Weltcup.

    Teamsprint

    Die Teamsprint-Disziplin, die in diesem Jahr erstmal offiziell als Weltcup ausgetragen wurde, entschieden die Niederländer und die Chinesinnen für sich.

    Teamverfolgung

    Nach dem zweiten Rang im vergangenen Jahr durften sich die Herren aus den Niederlanden über den vierten Titel in der Teamverfolgung in den letzten fünf Jahren freuen. Bei den Damen setzten sich in dieser Saison erstmals die Japanerinnen durch.

    Ski Freestyle

    Aerials

    Kunstsprünge mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden auf einer Sprungschanze: Darum geht es in der Disziplin Aerilas, die bei den Herren der Ukrainer Oleksandr Abramenko und bei den Damen die US-Amerikanerin Ashley Caldwell für sich entschieden.

    Moguls

    Im Wettbewerb auf den künslich angelegten Buckelpisten, in dem es neben der gefahrenen Tecknik und der Ausführung der Sprünge auch auf die Fahrgeschwindigkeit ankommt, hatte Kanada die Nase vorn. Chloé Dufour-Lapointe bei den Damen und ihr Landsmann Mikael Kingsbury im Feld der Herren waren in dieser Disziplin siegreich.

    Skicross

    Die Disziplin Skicross, in der die Athleten ein Rennen auf einer Geschicklichkeitsabfahrt mit Sprüngen, Steilkurven und anderen Elementen fahren, gewannen der Franzose Jean-Frédéric Chapuis und die Schwedin Anna Holmlund.

    Halfpipe

    Im Halfpipe-Wettbewerb siegte bei den Herren, wie schon in der Saison 2008/09, der Franzose Kévin Rolland. Im Damenfeld konnte die japanische Vorjahressiegerin Ayana Onozuka ihren Titel verteidigen.

    Slopestyle

    Mit dem erst 17-jährigen Schweizer Andri Ragettli und der 20-jährigen Norwegerin Tiril Sjastad Christiansen holten sich gleich zwei Nachwuchstalente den ersten Platz im Slopestyle. In dieser Disziplin zeigen die Athleten Tricks auf einem Parcours und werden dabei nach Kreativität, Schwierigkeit und Ausführung bewertet.

    Shorttrack

    500-Meter

    Über die 500-Meter Distanz setzte sich bei den Herren im zweiten Jahr in Folge der Russe Dmitri Migunow durch. Bei den Damen siegte nach ihrem Erfolg aus dem Jahr 2011 die Kanadierin Marianne St-Gelais zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn.

    1000-Meter

    Bereits zum zweiten Mal hintereinander gewann der Russe Semjon Jelistratow nun den Weltcup über die 1000-Meter Distanz. Choi Min-Jeong aus Südkorea siegte zum ersten Mal in dieser Disziplin bei den Damen.

    1500-Meter

    Auf der 1500-Meter-Strecke waren die Südkoreaner in diesem Jahr nicht zu schlagen. Während sich bei den Herren Kwak Yoon-Gy den Weltcupsieg holte, gewann bei den Damen Choi Min-Jeong zum zweiten Mal in Folge.

    Staffel

    Bei den Herren gewannen die Kanadier die Staffel über die 5000-Meter-Distanz. Im Feld der Damen wird die Staffel nur auf der 3000-Meter-Strecke ausgetragen. Hier siegten die Sükoreanerinnen bereits zum vierten Mal in Serie.

    21.03.2016
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