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Zu Gast im aktuellen sportstudio "Geld nicht mehr viel wert im Fußball"

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    Im Gespräch mit Sven Voss fassen Max Eberl und Jörg Schmadtke das etwas andere rheinische Derby zwischen Gladbach und Köln zusammen und sprechen unter anderem über die

    Im Gespräch mit Sven Voss fassen Max Eberl und Jörg Schmadtke das etwas andere rheinische Derby zwischen Gladbach und Köln zusammen und sprechen unter anderem über die "Angst" vor der Premier League.

    (20.02.2016)
    VideoTorwand: mit Eberl, Schmadtke und Wester
    Im aktuellen sportstudio fordert heute Torwandkandidat Björn Bandermann neben den Bundesliga-Managern Max Eberl und Jörg Schmadkte auch die deutsche Weitsprung-Hoffnung Alexandra Wester heraus.

    Im aktuellen sportstudio fordert heute Torwandkandidat Björn Bandermann neben den Bundesliga-Managern Max Eberl und Jörg Schmadkte auch die deutsche Weitsprung-Hoffnung Alexandra Wester heraus.

    (20.02.2016)
    LivecenterAlle Spiele, alle Tore
    (Quelle: ZDF)

    Kurzmeldung

    • 23:32 Uhr 20.02.2016Kurzmeldung

      Schmadtke: "Geld hat keinen Wert mehr" 23:32 Uhr 20.02.2016
      Die beiden Bundesliga-Manager Max Eberl (Borussia Mönchengladbach) und Jörg Schmadtke (Köln) haben im aktuellen sportstudio Einblicke in ihre Arbeit gewährt. "Transfers sind nicht das vordergründigste", so Schmadtke, sondern auch "Mitarbeiter führen, Leitlinien vorgeben". Zudem kritisierten beide die "utopischen Summen" (Eberl), die derzeit von der englischen Premier League gezahlt würden. Geld sei nicht mehr viel wert im Fußball, bekräftigte Schmadtke. Um auf Dauer mithalten zu können, müsse die Bundesliga alles versuchen, konkurrenzfähig zu bleiben, so Eberl.

    Die beiden Bundesliga-Manager Max Eberl (Gladbach) und Jörg Schmadtke (Köln) haben im aktuellen sportstudio Einblicke in ihre Arbeit gewährt. Beide kritisieren, dass die englische Premier League "utopische Summen" zahle. "Geld ist nicht mehr viel wert im Fußball", so Schmadtke. 

    Eberl und Schmadtke - Rheinische Baumeister

    von Andreas Morbach

    Das Lob zu Wochenbeginn kam etwas plötzlich, aber sehr gezielt.
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    Mehr Fußball Bundesliga-Liveticker mobil das aktuelle sportstudio ZDF SPORTreportage
    Im Kölner Grüngürtel war Peter Stöger gerade in die sportliche Vorbereitung auf das rheinische Derby gestartet, als er nach dem Training einen wichtigen Hinweis zur aktuellen Lage beim FC platzierte. Speziell danach gefragt hatte ihn keiner, doch diesen Satz musste der Chefcoach offensichtlich unbedingt loswerden: "Das hat er richtig gut gemacht."

    Das - den Wintertransfer des Serben Filip Mladenovic. Er - Sportchef Jörg Schmadtke, seit zweieinhalb Jahren Stögers Spannmann am Geißbockheim.

    Warme Worte

    Durch die Verpflichtung des vielseitigen Mladenovic haben die Kölner einen Flexibilitätsschub im Bereich Defensive und Mittelfeld erfahren, der die kontinuierlichen Fortschritte des Vorjahresaufsteigers weiter manifestieren soll.

    "Schön, dass hier Leute am Werk sind, die versuchen, frühzeitig etwas fertig zu machen", ließ Stöger weitere warme Worte an die Adresse von Schmadtke folgen.

    Guter Planer

    Schalmeienklänge, die sein Gladbacher Kollege Max Eberl schon länger gewohnt ist. Dank gewitzter, weitsichtiger Planung machte der gebürtige Niederbayer die Borussia nach dem Fast-Abstieg 2011 zum Dauergast im oberen Tabellendrittel. In der Vorsaison gelang gar der Direktsprung in die Champions League.

    "Vor seiner Arbeit ziehe ich täglich den Hut", sagte Schmadtke vor Saisonbeginn im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" über Eberl. Doch weil der Anfangsschwung unter Favre-Nachfolger André Schubert zunehmend erlahmt, haben die Kölner im Tableau inzwischen Witterung zum Rautenklub aufgenommen: Bei einem Sieg im Borussia-Park wären beide Teams punktgleich.

    Vorgezeichneter Weg

    Max Eberl ist seit 1999 (erst als Spieler, dann als Nachwuchskoordinator, seit 2008 als Sportdirektor) bei den Gladbachern und damit deren personifizierte Solidität. Sein Abitur machte er mit den Schwerpunkten Sport und Wirtschaft, während der aktiven Zeit bildete sich der Rechtsverteidiger via Fernstudium zum Sportfachwirt weiter. Der Weg in den jetzigen Job war für Eberl im Grunde vorgegeben.

    Eher zufällig rutschte dagegen Jörg Schmadtke in den Managerberuf. Der frühere Torhüter studierte eine Zeit lang Maschinenbau, dann BWL und arbeitete vor seiner ersten Anstellung als Sportdirektor bei Alemannia Aachen - um die er sich auf eine Anzeige im "Kicker" bewarb - für ein US-amerikanisches Bauunternehmen.

    Acht gemeinsame Monate

    1999 zogen die beiden Sportchefs aus dem Rheinland für acht Monate auch mal gemeinsam an einem Strang: Nach Eberls Wechsel von Fürth zur Borussia - und bis zu Schmadtkes Entlassung als Co-Trainer von Rainer Bonhof. Bei aller Konkurrenz kommen sie heute bestens miteinander aus - ihr Verhältnis gehe, bestätigen beide, in Richtung Freundschaft.

    Max Eberl (Vertrag bis 2020) ist in Gladbach eine Institution, im letzten Sommer umging er Verhandlungen mit den interessierten Schalkern, indem er Königsblau von vornherein absagte.

    Nach Manager-Stationen in Aachen und Hannover scheint auch Jörg Schmadtke sein berufliches Glück gefunden zu haben - in Köln. "Und das", schmunzelt der Mann, der seinen Arbeitskontrakt vor neun Monaten bis 2020 verlängerte, "als gebürtiger Düsseldorfer".

    Ergebnisse
    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    20.02.2016
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