Mainz 12° Schauer
25.05.2013

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10:47Türkische Gemeinde beklagt Angst und Unsicherheit

10:21SPD wirft de Maiziere miserables Krisenmanagement vor

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23:39Zwischenfälle vor Fußball-Finale halten Briten in Atem

23:23ZDF-"Politbarometer": letzte Umfrage rückt näher an Bundestagswahl

23:11Kerry: Israelis und Palästinenser müssen sich entscheiden

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09:01"Man muss sich den Titel verdienen"

08:53Weidenfeller: "Bayern haben Respekt"

22:51Kaymer fällt zurück

22:24Osnabrück legt im Hinspiel vor

22:10Volleyballer verpatzen Generalprobe

22:01Großwallstadt schöpft neue Hoffnung

21:34Mazzari übernimmt bei Inter

20:51Glumac verlässt Adler Mannheim

20:28Hummels ist fit fürs Finale

19:56DFB-Team trainiert in Mittagshitze

19:02FC Bayern bereit zum Triumph

17:41Krueger kehrt nach Europa zurück

merkzettel

Bundesliga - 16. Spieltag

Leverkusen stolpert - Gewinner des Spieltags: der FC Bayern

  • Treffsicher: Mame Biram Diouf
  • Video Veh: "Ziel ist, die Klasse zu halten."
  • Liveticker Alle Spiele, alle Tore
  • Mitspielen! Der sportstudio-Bundesliga-Tipp
  • Treffsicher: Mame Biram Diouf
    Hannover 96 - Bayer 04 Leverkusen - Mame Biram Diouf / Quelle: dpad
    (Quelle: dpad)
    VideoVideo Veh
    (08.12.2012)
    LivetickerAlle Spiele, alle Tore
    (Quelle: Imago)
    Mitspielen!Der sportstudio-Bundesliga-Tipp

    Kurzmeldung

    • Bayern-Jäger lassen Federn 19:30 09.12.2012
      Der FC Bayern München geht als großer Gewinner aus dem 16.Spieltag hervor. Die Bayern-Jäger ließen allesamt Punkte liegen, so dass der Rekordmeister nach dem 2:0-Sieg in Augsburg seinen Vorsprung auf elf Punkte ausbauen konnte. Nachdem am Samstag bereits Borussia Dortmund gegen Wolfsburg nicht punkten konnte, ließ auch Bayer Leverkusen am Sonntag in Hannover drei Punkte liegen. Aus der Spitzengruppe konnte einzig Eintracht Frankfurt mit dem 4:1 über Werder Bremen einen Sieg feiern. Im zweiten Sonntagsspiel besiegte Borussia Mönchengladbach Mainz 05 mit 2:0. Sehenswert: Arangos Treffer zum Endstand.

    • Arnautovic: "Was war, das war" 23:16 08.12.2012
      Marko Arnautovic war ein Enfant terri- ble der Bundesliga. Doch der Stürmer von Werder Bremen ist ruhiger geworden. "Das was war, war. Gott sei Dank habe ich das hinter mir", sagte der Österreicher im "aktuellen sportstudio" im Gespräch mit Katrin Müller-Hohenstein. Werder-Trainer Thomas Schaaf habe ihn sehr dabei unterstützt. Fußball spielt auch in der Freizeit eine große Rolle. "Wenn Fußball im Fernsehen läuft, schaue ich mir das an", so der Stürmer. Abseits des Sports kümmert sich Arnautovic um seine Tochter, bei der er - nach eigener Aussage - in Rekordzeit die Windeln wechseln kann.

    • Schiri Stark räumt Fehler ein 19:37 08.12.2012
      Wolfgang Stark hat nach dem umstrittenen Platzverweis für den Dortmunder Marcel Schmelzer im Spiel gegen den VfL Wolfsburg einen Fehler zugegeben. "Für mich auf dem Spielfeld war es eigentlich klar: Handspiel auf der Linie, was zu einem Strafstoß und einer roten Karte führt. Aber anhand der Fernsehbilder war es ganz klar ein Wahrnehmungsfehler", sagte der Unparteiische im "aktuellen sportstudio". "Wolfgang Stark hat einen Irrtum eingeräumt. Der Kontrollausschuss wird deshalb am Montag die Einstellung des Verfahrens gegen Marcel Schmelzer beantragen", sagte DFB-Sprecher Ralf Köttker.

    Bundesliga - 16. Spieltag

    Hannover - Leverkusen 3:2 (1:1)

    Hannover 96 - Bayer 04 Leverkusen / Quelle: dpa

    Hannover 96 hat dem Bayern-Jäger Nummer eins einen Dämpfer verpasst. Die Niedersachsen besiegten Bayer Leverkusen vor eigenem Publikum mit 3:2 (1:1) und beendeten damit die Serie der Werkself von vier Siegen in Folge.

    In einer spannenden und intensiven Partie wurden die Gastgeber kalt erwischt. Bereits nach zwei Minuten lag Hannover hinten. Doch Bayer brachte 96 durch einen unnötigen Elfer zurück ins Spiel. Nach der Pause agierte Hannover zielstrebiger. Die zwischenzeitliche Führung glichen die Gäste umgehend aus. Ein weiterer Strafstoß sicherte dem Team von Mirko Slomka den Sieg. 

    STATISTIK

    Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Schulz, Eggimann, Rausch - da Silva Pinto, Schmiedebach - Huszti (90. + 3 Pander), Schlaudraff (80. Chahed) - Diouf, Ya Konan (87. Sobiech)

    Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Friedrich (65. Sam/82. Junior Fernándes), Hosogai - Bender, Reinartz, Rolfes (71. Hegeler) - Castro, Kießling, Schürrle

    Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)

    Zuschauer: 45.800

    Tore: 0:1 Castro (2.), 1:1 Huszti (20./FE), 2:1 Diouf (57.), 2:2 Kießling (58.), 3:2 Huszti (69./FE)

    Gelbe Karten: - / Carvajal, Castro, Reinartz

    STIMMEN

    Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Mit derVertragsunterschrift, das war eine wichtige Entscheidung für die Zukunft von Hannover 96. Ich freue mich, dass man mir das Vertrauen für weitere drei Jahre geschenkt hat. Ich freue mich, dass es geklappt hat - auch mit dem Sieg heute."

    Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir hatten in zwei, drei Situationen Probleme im Spiel eins gegen eins. Wir haben das Spiel mannschaftlich, taktisch und spielerisch kontrolliert und durch diese Fehler aus der Hand gegeben. Das ist sehr bitter für uns."

    Mönchengladbach - Mainz 2:0 (0:0)

    Borussia Mönchengladbach - FSV Mainz 05 / Quelle: dpa

    Mainz 05 besiegt sich selbst

    Borussia Mönchengladbach hat im letzten Heimspiel des Jahres einen glücklichen
    Sieg gefeiert. Die Fohlen bezwangen den 1.FSV Mainz 05 mit 2:0 (0.0) und orientieren sich damit wieder Richtung internationale Plätze. Mainz steht dagegen trotz starker Leistung auswärts wieder einmal mit leeren Händen da.
    Der Gast begann stark. Der FSV kontrollierte Ball und Gegner, die Borussia fand überhaupt nicht ins Spiel. Einzig an der Chancenverwertung mangelte es Mainz. In Hälfte zwei waren die Hausherren zwar präsenter, ohne gefährlich zu sein. Ein Tor aus dem Nichts und ein Torwartfehler besiegelten die Pleite.

    SCHEMA

    Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez,Wendt - Nordtveit, Marx - Rupp (78. Cigerci), Arango - De Camargo(46. Hanke), Herrmann (84. Mlapa). - Trainer: Favre

    Mainz: Heinz Müller - Pospech, Svensson, Noveski, Zabavnik (69. Diaz) - Baumgartlinger - Polanski (65. Risse), Soto - Ivanschitz - Parker (65. Nicolai Müller), Szalai. - Trainer: Tuchel

    Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)

    Tore: 1:0 Hanke (58.), 2:0 Arango (63.)
    Zuschauer: 46.622
    Beste Spieler: Stranzl, Hanke - Svensson, Soto
    Gelbe Karten: Herrmann (2), Dominguez (5) - Soto (3), Noveski (5)


    STIMMEN

    Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Die zweite Halbzeit war entscheidend, nicht die erste. Vor der Pause war Mainz viel besser, vor allem bei Ballbesitz. Das erste Tor war sehr schön, weil gut kombiniert wurde, das zweite war natürlich auch schön. Ich glaube immer daran, überall etwas holen zu können - auch in München. Das wird natürlich sehr schwer, aber alles ist möglich."

    Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, aber das Wichtigste vergessen - die Tore. Wir haben die Chancen nicht genutzt, Wachheit und Effizienz vermissen lassen. Nach dem 0:2 war das Spiel entschieden. Aber wir werden jetzt kein Trübsal blasen, denn wir kennen unsere Qualitäten."

    Frankfurt - Bremen 4:1 (0:0)

    Eintracht Frankfurt hat den Abwärtstrend der vergangenen Wochen mit einem
    4:1 (0:0)-Erfolg gegen Werder Bremen gestoppt. Nach nur einem Sieg aus den
    letzten sieben Partien knüpften die Hessen wieder an ihren erfolgreichen
    Saisonstart an.

    In einer temporeichen ersten Halbzeit konnte sich zunächst kein Team Vorteile
    erspielen. Nach der Pause wurde es dann turbulent. Die Hausherren gingen direkt
    nach Wiederanpfiff in Führung. Bremen glich postwendend aus. Das Spiel stand
    kurzzeitig auf Messers Schneide. Mit einem Doppelschlag stellte die Ein-
    tracht die Weichen dann aber auf Sieg.

    SCHEMA

    Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Butscher, Oczipka -
    Rode, Schwegler - Aigner (84. Celozzi), Meier, Inui (90.+1 Lanig) -
    Occean

    Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz
    - Junuzovic (67. Ignjovski) - Arnautovic, Fritz (80. Akpala), de
    Bruyne, Elia (69. Füllkrug) - Petersen

    Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach) - Zuschauer: 51 500
    (ausverkauft)
    Tore: 1:0 Meier (47.), 1:1 Petersen (54.), 2:1 Schwegler (62.),
    3:1 Aigner (63.), 4:1 Inui (90.)
    Gelbe Karten: Aigner (2), Inui (3), Rode (3), Zambrano (6) / Prödl
    (2), Schmitz (2)

    STIMMEN

    Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wir sind unheimlich
    glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben dieses enge
    Duell für uns entschieden, weil wir unsere Torchancen besser genutzt
    haben. Auch nach dem 3:1 hatte Bremen noch gute Gelegenheiten, bei
    denen Trapp sehr gut gehalten hat. In der zeiten Halbzeit haben wir
    deutlich besser gespielt als im ersten Durchgang und waren auch viel
    effektiver."

    Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Ich glaube, wir haben
    ein interessantes Spiel zwischen zwei Mannschaften, die offensiv
    agiert haben, gesehen. Der ausschlaggebende Punkt war, dass die
    Eintracht ihre Tore gemacht hat und wir unsere nicht. In der ersten
    Halbzeit müssen wir in Führung gehen und schaffen das nicht. Die
    Eintracht hat hingegen zugeschlagen, als sich die Gelegenheit bot.
    Deswegen müssen wir mit dieser Niederlage leben."

    Augsburg - Bayern 0:2 (0:1)

    FC Augsburg - FC Bayern München / Quelle: dpa

    Der FC Bayern hat mit einem 2:0 (1:0)-Sieg in Augsburg seine Vormachtstellung
    in der Bundesliga untermauert. Der FCA taumelt trotz einer engagierten Vor-
    stellung dem Abstieg entgegen.

    Augsburg spielte von Beginn an gut mit, im Verlauf der ersten Halbzeit wurden
    die Bayern aber zusehends stärker. Nach einem Handspiel von Augsburgs Sankoh
    brachte Müller den großen Favoriten dann noch vor der Pause vom Punkt in
    Führung. In der zweiten Hälfte ließ der FCB den Ball laufen. Gomez stellte mit
    seinem Treffer nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung dann die Weichen
    endgültig auf Sieg für die Münchener.

    SCHEMA

    Augsburg: Amsif - Vogt, Sankoh (71. Hain), Klavan, De Jong -
    Callsen-Bracker - Koo, Baier - Musona (90. Petrzela), Werner -
    Mölders (67. Bance)

    München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Martinez,
    Schweinsteiger - Thomas Müller (78. Timoschtschuk), Toni Kroos (86.
    Rafinha), Ribery - Mandzukic (61. Gomez)

    Schiedsrichter: Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)
    Tore: 0:1 Thomas Müller (40., Handelfmeter), 0:2 Gomez (63.)

    Zuschauer: 30.660 (ausverkauft)

    STIMMEN

    Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Über die 90 Minuten
    geht der Sieg der Bayern in Ordnung. Wir haben vor allem in der
    ersten Halbzeit eine ordentliche Leistung abgeliefert. Wir haben
    versucht, uns nicht zu verstecken. Natürlich kannst du die
    individuelle Klasse des FC Bayern nicht aus dem Spiel nehmen. Tore
    wie der Elfmeter tun uns unglaublich weh. Beim 2:0 hat man gesehen,
    wie wir uns Tore einfangen, das war zu billig und zu einfach. Danach
    waren wir geknickt."

    Trainer Jupp Heynckes (FC Bayern München): "Der FC Augsburg
    wurde vor dem Spiel kleiner gemacht, als er ist. Mir hat die
    Spielweise in der ersten Halbzeit besonders imponiert, sie hatte
    eine gute Ordnung, hatte gutes Pressing. Wir hatten schon unsere
    Probleme im Spiel nach vorne, nach dem 1:0 haben wir das besser
    gemacht, mit dem 2:0 haben wir wieder unsere totale Sicherheit
    gehabt. Kompliment an den FC Augsburg, die Mannschaft hat sehr gut
    gespielt. Ich habe vor dem Spiel meiner Mannschaft klipp und klar
    gesagt, dass das kein Spaziergang wird, das hat man gesehen, das war
    ein hartes Stück Arbeit."

    Dortmund - Wolfsburg 2:3 (1:2)

    Borussia Dortmund - VFL Wolfsburg / Quelle: dpa

    Borussia Dortmund hat eine überraschende 2:3 (1:2)-Heimniederlage gegen den
    VfL Wolfsburg kassiert. Hauptdarsteller der Partie war Schiedsrichter Stark,
    der mit groben Fehlentscheidungen den Spielverlauf erheblich beeinflusste.

    Vor allem beim Wolfsburger 1:1 lag Stark völlig daneben. Anstatt den An-
    griff wegen einer Abseitsstellung von Vieirinha abzupfeifen, gab es einen un-
    berechtigten Handelfmeter nebst Platzverweis für Schmelzer. Bei den Treffern
    von Reus und Naldo standen Spieler in Abseitspositionen im Sichtfeld der Kee-
    per, dem zweiten Elfer haftete der Ruch der Konzessionsentscheidung an.


    SCHEMA

    Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Felipe Santana, Hummels,
    Schmelzer - Leitner (46. Perisic), Gündogan - Blaszczykowski (81.
    Schieber), Götze, Reus - Lewandowski

    Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Marcel Schäfer -
    Polak, Josue (72. Kahlenberg) - Hasebe, Diego, Vieirinha (86.
    Rodriguez) - Dost

    Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
    Tore: 1:0 Reus (6.), 1:1 Diego (36., Handelfmeter), 1:2 Naldo
    (41.), 2:2 Blaszczykowski (61., Foulelfmeter), 2:3 Dost (73.)
    Zuschauer: 80.000
    Rote Karte: Schmelzer nach einem Handspiel auf der Torlinie (35.)

    Gelbe Karten: Reus, Gündogan (3), Götze - Kjaer (2), Josue (6),

    Kahlenberg (2)

    STIMMEN

    Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Wir waren selten so
    überlegen wie heute. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte
    Wolfsburg keinen Zugriff auf das Spiel. Das 1:1 hat dem Spiel eine
    Wendung gegeben, erst danach ist Wolfsburg besser ins Spiel
    gekommen."

    Trainer Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Wir sind nach
    der Herausstellung besser ins Spiel gekommen. Ich bin stolz auf
    meine Mannschaft, ob es Glück war oder andere Sachen den Ausschlag
    gegeben haben, unter dem Strich bin ich froh, dass wir gewonnen
    haben."

    Stuttgart - Schalke 3:1 (2:1)

    VFB Stuttgart - FC Schalke 04 / Quelle: dpa

    Der VfB Stuttgart hat sein Heimspiel gegen Schalke 04 gewonnen und sich damit nach der blamablen Vorstellung unter der Woche in der Europa League ge-
    gen Molde rehabilitiert. Die Schwaben siegten mit 3:1 und zogen punktemäßig
    mit dem Gast aus Gelsenkirchen gleich.

    In einer turbulenten Partie mit Roten Karten und strittigen Schiedsrichter-
    Entscheidungen war Vedad Ibisevic der entscheidende Mann. Sein VfB legte ei-
    nen Blitzstart hin. Schon nach zwei Minuten stand es 1:0. Doch Schalke ließ
    sich nicht schocken und kam zum verdienten Ausgleich. Doch zwei weitere
    Ibisevic-Tore entschieden die Partie.

    SCHEMA

    Stuttgart: Ulreich - Sakai, Maza, Niedermeier, Boka - Kuzmanovic
    - Gentner, Holzhauser (71. Rüdiger) - Harnik (90.+1 Benyamina),
    Traore (86. Molinaro) - Ibisevic

    Schalke: Hildebrand - Uchida (70. Barnetta), Höwedes, Matip,
    Christian Fuchs - Neustädter - Jones, Draxler - Holtby (82. Pukki) -
    Huntelaar, Marica


    Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
    Tore: 1:0 Ibisevic (2.), 1:1 Marica (12.), 2:1 Ibisevic (38.,
    Foulelfmeter), 3:1    Ibisevic (61.)
    Zuschauer: 55.880

    Rote Karten: Sakai wegen groben Foulspiels (67.); Jones wegen
    groben Foulspiels (73.)
    Gelbe Karten: Ibisevic (4), Boka (2), Traore (2), Harnik - Matip
    (2)

    STIMMEN

    Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Für uns war das ein
    großer Sieg, nur 43 Stunden nach dem Molde-Spiel. Schalke hat das in
    der ersten Halbzeit gut gemacht, hat gut aufgebaut. Wir haben sie
    aber zu den Fehlern gezwungen und diese auch ausgenutzt. Für uns ist
    das ein richtig schöner Sieg. Ich zähle Schalke mit weitem Abstand
    zu den Vereinen, die vor uns sind. Für uns sind das drei
    Superpunkte."

    Trainer Huub Stevens (Schalke 04): "Es fängt schön an, wenn man
    nach eineinhalb Minuten zurückliegt. Wir sind gut zurückgekommen,
    dann kriegen wir einen Elfmeter. In der zweiten Halbzeit haben wir
    den Gegner stark gemacht mit unseren vielen Fehlern."

    Nürnberg - Düsseldorf 2:0 (1:0)

    1. FC Nürnberg - Fortuna Düsseldorf / Quelle: dpa

    Der 1.FC Nürnberg hat sich in die Erfolgsspur zurückgekämpft und einen
    wichtigen Heimsieg gefeiert. Der Club besiegte Fortuna Düsseldorf mit 2:0
    (1:0) und zog mit dem Erfolg in der Tabelle am Aufsteiger vorbei.

    In einer kampfbetonten Partie waren die Hausherren zunächst das bessere Team
    mit den besseren Möglichkeiten. Der Gast agierte zu harmlos und ging mit
    einem verdienten Rückstand in die Pause. In Hälfte zwei verlegten sich die
    Franken aufs Kontern, spielten die Gegenangriffe aber nicht aus. Düsseldorf
    drängte auf den Ausgleich, doch Nürnberg brachte die Führung über die Zeit.

    SCHEMA

    Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola -
    Simons - Feulner, Balitsch - Frantz (89. Plattenhardt), Gebhart (77.
    Cohen) - Polter (77. Pekhart)

    Düsseldorf: Giefer - Balogun, Bodzek, Juanan, van den Bergh -
    Oliver Fink, Lambertz (80. Rafael) - Reisinger (46. Schahin),
    Bellinghausen (71. Cha) - Robbie Kruse, Ilsö


    Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
    Tore: 1:0 Polter (27.), 2:0 Feulner (90.+1)
    Zuschauer: 37.041
    Gelbe Karten: Nilsson (2) - Lambertz (4), Reisinger, Robbie
    Kruse (5), Bodzek (3), Balogun (2), Giefer (2)

    STIMMEN

    Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Es war ein verdienter
    Sieg. Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit gezeigt, dass sie
    unbedingt drei Punkte will. Wir haben uns weiter abgesetzt und den
    Aufwärtstrend fortgesetzt."

    Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Nürnberg war
    effektiver im Ausnutzen der Torchancen. In der ersten Halbzeit waren
    sie bissiger im Zweikampfverhalten, aber wir hatten auch unsere
    Chancen. Durch Leichtsinnigkeit haben wir dem Club Möglichkeiten zum
    Kontern gegeben, das ist nicht im Sinne unseres Spiels."

    Freiburg - Greuther Fürth 1:0 (1:0)

    SC Freiburg - SPVGG Greuther Fürth / Quelle: dpa

    Der SC Freiburg hat sich durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Greuther Fürth
    in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. In einer schwachen Partie blieb
    Fürth vor allen Dingen offensiv zu harmlos. Für den Aufsteiger rückt der
    Klassenerhalt langsam in weite Ferne.

    Freiburg war in der ersten Halbzeit spielerisch überlegen, ohne dabei zu
    glänzen. Nach einer starken Einzelleistung von Daniel Caliguiri ging der SC
    aber verdient in Führung. Die Fürther hielten mit viel Leidenschaft dagegen,
    im Abschluss fehlte aber entweder die Präzision oder das Glück. So blieb es
    am Ende beim Sieg des SCF.

    SCHEMA

    Freiburg: Baumann - Mujdza (85. Jendrisek), Krmas, Flum,
    Hedenstad (77. Günter) - Sorg, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri -
    Rosenthal (60. Guede), Max Kruse

    Fürth: Hesl - Nehrig, Kleine (46. Sobiech), Mavraj, Baba -
    Fürstner, Zillner (62. Klaus) - Stieber (77. Mikkelsen), Prib -
    Nöthe, Asamoah


    Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
    Tore: 1:0 Daniel Caligiuri (15.)
    Zuschauer: 22.600

    Gelbe Karten: Sorg (2), Günter - Kleine (5), Asamoah (2), Baba,
    Nehrig (4)

    STMMEN

    Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Heute sind wir an
    unsere Grenzen gekommen und haben nicht so gut Fußball gespielt wie
    in den Wochen zuvor. Wir waren auch kräftemäßig an der Kante, weil
    uns unter der Woche einfach zu viele Leute gefehlt haben. In anderen
    Spielen hätten wir das Unentschieden bekommen, was hier auch gerecht
    gewesen wäre. Aber wir durften mit 1:0 gewinnen und es tut - wenn
    man sieht, wie Fürth spielt - einem echt weh, wie eine Mannschaft
    wie Fürth so wenig Punkte hat."

    Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Wir haben ein
    Spiel gesehen, das uns bekannt vorkommt. Es war wieder einmal so,
    dass wir mit dem ersten Torschuss in Rückstand geraten. Wir hatten
    in der ersten Halbzeit einige kleine Möglichkeiten, in der zweiten
    Hälfte auch Chancen zum Ausgleich. Wir haben diese Möglichkeiten
    nicht nutzen können, so dass wir mit diesem 0:1 nach Hause fahren.
    Uns hat dieser Funken Cleverness gefehlt."

    HSV - Hoffenheim 2:0 (1:0)

    HSV - Hoffenheim / Quelle: dpa

    Kein Ende der Krise bei der TSG Hoffenheim: Im Bundesliga-Debüt von Interims-
    trainer Frank Kramer verloren die Kraichgauer zum Auftakt des 16.Spiel-
    tags beim HSV mit 0:2 (0:1).

    Mann des Tages bei den Hamburgern war Artjoms Rudnevs: Der Lette erzielte vor
    rund 48.000 Zuschauern beide Tore. In der 27.Spielminute brachte er die Han-
    seaten mit einem Kopfball in Führung, bei dem Hoffenheims Schlussmann Koen
    Casteels keine gute Figur machte. In der zweiten Halbzeit legte Rudnevs mit
    einem Rechtsschuss das 2:0 nach. Der HSV steht jetzt mit 24 Zählern vorläu-
    fig auf Platz sechs.

    SCHEMA:

    Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Lam (79.
    Bruma) - Badelj - Skjelbred (85. Sala), Aogo - Arslan - Son, Rudnevs
    (90. Berg)

    Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Rudy
    - Williams (66. Schröck), Salihovic - Volland (71. Schipplock),
    Firmino (86. Grifo), Derdiyok

    Schiedsrichter: Michael Weiner (Ottenstein)
    Tore: 1:0 Rudnevs (27.), 2:0 Rudnevs (74.)
    Zuschauer: 48.121
    Gelbe Karten: Diekmeier (3) - Volland (2)

    STIMMEN:

    Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): "Es war sicher kein schlechtes Spiel von uns. Hoffenheim hatte keine Torchance, aber man spielt immer nur so gut, wie der Gegner es zulässt. Rudnevs ist schnell und willig und er steht, wo ein Torjäger stehen muss."

    Interimstrainer Frank Kramer (TSG): "Die Mannschaft hat in der Defensive sehr ordentlich gearbeitet. Da waren wir präsent und haben wenig zugelassen. Das ist zumindest ein Aspekt, wo wir vielleicht nach vorne gekommen sind. Um über meine Zukunft sprechen, ist es nach einem Spiel, das man 0:2 verloren hat, nicht der richtige Zeitpunkt."

    Tabelle
      1 Bayern München 34 29 4 1 98:18 80 91  
      2 Borussia Dortmund 34 19 9 6 81:42 39 66  
      3 Bayer Leverkusen 34 19 8 7 65:39 26 65  
      4 Schalke 04 34 16 7 11 58:50 8 55  
      5 SC Freiburg 34 14 9 11 45:40 5 51  
      6 Eintracht Frankfurt 34 14 9 11 49:46 3 51  
      7 Hamburger SV 34 14 6 14 42:53 -11 48  
      8 Borussia Mönchengladbach 34 12 11 11 45:49 -4 47  
      9 Hannover 96 34 13 6 15 60:62 -2 45  
      10 1. FC Nürnberg 34 11 11 12 39:47 -8 44  
      11 VfL Wolfsburg 34 10 13 11 47:52 -5 43  
      12 VfB Stuttgart 34 12 7 15 37:55 -18 43  
      13 FSV Mainz 05 34 10 12 12 42:44 -2 42  
      14 Werder Bremen 34 8 10 16 50:66 -16 34  
      15 FC Augsburg 34 8 9 17 33:51 -18 33  
      16 Hoffenheim 34 8 7 19 42:67 -25 31  
      17 Fortuna Düsseldorf 34 7 9 18 39:57 -18 30  
      18 Greuther Fürth 34 4 9 21 26:60 -34 21  

    09.12.2012
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