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Bundesliga - 16. Spieltag
Leverkusen stolpert - Gewinner des Spieltags: der FC Bayern
Treffsicher: Mame Biram Diouf
VideoVideo Veh
Bundesliga - 16. Spieltag
Hannover - Leverkusen 3:2 (1:1)
Hannover 96 hat dem Bayern-Jäger Nummer eins einen Dämpfer verpasst. Die Niedersachsen besiegten Bayer Leverkusen vor eigenem Publikum mit 3:2 (1:1) und beendeten damit die Serie der Werkself von vier Siegen in Folge.
In einer spannenden und intensiven Partie wurden die Gastgeber kalt erwischt. Bereits nach zwei Minuten lag Hannover hinten. Doch Bayer brachte 96 durch einen unnötigen Elfer zurück ins Spiel. Nach der Pause agierte Hannover zielstrebiger. Die zwischenzeitliche Führung glichen die Gäste umgehend aus. Ein weiterer Strafstoß sicherte dem Team von Mirko Slomka den Sieg.
STATISTIK
Hannover 96: Zieler - Cherundolo, Schulz, Eggimann, Rausch - da Silva Pinto, Schmiedebach - Huszti (90. + 3 Pander), Schlaudraff (80. Chahed) - Diouf, Ya Konan (87. Sobiech)
Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Friedrich (65. Sam/82. Junior Fernándes), Hosogai - Bender, Reinartz, Rolfes (71. Hegeler) - Castro, Kießling, Schürrle
Schiedsrichter: Welz (Wiesbaden)
Zuschauer: 45.800
Tore: 0:1 Castro (2.), 1:1 Huszti (20./FE), 2:1 Diouf (57.), 2:2 Kießling (58.), 3:2 Huszti (69./FE)
Gelbe Karten: - / Carvajal, Castro, Reinartz
STIMMEN
Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Mit derVertragsunterschrift, das war eine wichtige Entscheidung für die Zukunft von Hannover 96. Ich freue mich, dass man mir das Vertrauen für weitere drei Jahre geschenkt hat. Ich freue mich, dass es geklappt hat - auch mit dem Sieg heute."
Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir hatten in zwei, drei Situationen Probleme im Spiel eins gegen eins. Wir haben das Spiel mannschaftlich, taktisch und spielerisch kontrolliert und durch diese Fehler aus der Hand gegeben. Das ist sehr bitter für uns."
Mönchengladbach - Mainz 2:0 (0:0)
Mainz 05 besiegt sich selbst
Borussia Mönchengladbach hat im letzten Heimspiel des Jahres einen glücklichen
Sieg gefeiert. Die Fohlen bezwangen den 1.FSV Mainz 05 mit 2:0 (0.0) und orientieren sich damit wieder Richtung internationale Plätze. Mainz steht dagegen trotz starker Leistung auswärts wieder einmal mit leeren Händen da.
Der Gast begann stark. Der FSV kontrollierte Ball und Gegner, die Borussia fand überhaupt nicht ins Spiel. Einzig an der Chancenverwertung mangelte es Mainz. In Hälfte zwei waren die Hausherren zwar präsenter, ohne gefährlich zu sein. Ein Tor aus dem Nichts und ein Torwartfehler besiegelten die Pleite.
SCHEMA
Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez,Wendt - Nordtveit, Marx - Rupp (78. Cigerci), Arango - De Camargo(46. Hanke), Herrmann (84. Mlapa). - Trainer: Favre
Mainz: Heinz Müller - Pospech, Svensson, Noveski, Zabavnik (69. Diaz) - Baumgartlinger - Polanski (65. Risse), Soto - Ivanschitz - Parker (65. Nicolai Müller), Szalai. - Trainer: Tuchel
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Tore: 1:0 Hanke (58.), 2:0 Arango (63.)
Zuschauer: 46.622
Beste Spieler: Stranzl, Hanke - Svensson, Soto
Gelbe Karten: Herrmann (2), Dominguez (5) - Soto (3), Noveski (5)
STIMMEN
Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Die zweite Halbzeit war entscheidend, nicht die erste. Vor der Pause war Mainz viel besser, vor allem bei Ballbesitz. Das erste Tor war sehr schön, weil gut kombiniert wurde, das zweite war natürlich auch schön. Ich glaube immer daran, überall etwas holen zu können - auch in München. Das wird natürlich sehr schwer, aber alles ist möglich."
Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, aber das Wichtigste vergessen - die Tore. Wir haben die Chancen nicht genutzt, Wachheit und Effizienz vermissen lassen. Nach dem 0:2 war das Spiel entschieden. Aber wir werden jetzt kein Trübsal blasen, denn wir kennen unsere Qualitäten."
Frankfurt - Bremen 4:1 (0:0)
Eintracht Frankfurt hat den Abwärtstrend der vergangenen Wochen mit einem
4:1 (0:0)-Erfolg gegen Werder Bremen gestoppt. Nach nur einem Sieg aus den
letzten sieben Partien knüpften die Hessen wieder an ihren erfolgreichen
Saisonstart an.
In einer temporeichen ersten Halbzeit konnte sich zunächst kein Team Vorteile
erspielen. Nach der Pause wurde es dann turbulent. Die Hausherren gingen direkt
nach Wiederanpfiff in Führung. Bremen glich postwendend aus. Das Spiel stand
kurzzeitig auf Messers Schneide. Mit einem Doppelschlag stellte die Ein-
tracht die Weichen dann aber auf Sieg.
SCHEMA
Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Butscher, Oczipka -
Rode, Schwegler - Aigner (84. Celozzi), Meier, Inui (90.+1 Lanig) -
Occean
Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz
- Junuzovic (67. Ignjovski) - Arnautovic, Fritz (80. Akpala), de
Bruyne, Elia (69. Füllkrug) - Petersen
Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach) - Zuschauer: 51 500
(ausverkauft)
Tore: 1:0 Meier (47.), 1:1 Petersen (54.), 2:1 Schwegler (62.),
3:1 Aigner (63.), 4:1 Inui (90.)
Gelbe Karten: Aigner (2), Inui (3), Rode (3), Zambrano (6) / Prödl
(2), Schmitz (2)
STIMMEN
Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wir sind unheimlich
glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir haben dieses enge
Duell für uns entschieden, weil wir unsere Torchancen besser genutzt
haben. Auch nach dem 3:1 hatte Bremen noch gute Gelegenheiten, bei
denen Trapp sehr gut gehalten hat. In der zeiten Halbzeit haben wir
deutlich besser gespielt als im ersten Durchgang und waren auch viel
effektiver."
Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Ich glaube, wir haben
ein interessantes Spiel zwischen zwei Mannschaften, die offensiv
agiert haben, gesehen. Der ausschlaggebende Punkt war, dass die
Eintracht ihre Tore gemacht hat und wir unsere nicht. In der ersten
Halbzeit müssen wir in Führung gehen und schaffen das nicht. Die
Eintracht hat hingegen zugeschlagen, als sich die Gelegenheit bot.
Deswegen müssen wir mit dieser Niederlage leben."
Augsburg - Bayern 0:2 (0:1)
Der FC Bayern hat mit einem 2:0 (1:0)-Sieg in Augsburg seine Vormachtstellung
in der Bundesliga untermauert. Der FCA taumelt trotz einer engagierten Vor-
stellung dem Abstieg entgegen.
Augsburg spielte von Beginn an gut mit, im Verlauf der ersten Halbzeit wurden
die Bayern aber zusehends stärker. Nach einem Handspiel von Augsburgs Sankoh
brachte Müller den großen Favoriten dann noch vor der Pause vom Punkt in
Führung. In der zweiten Hälfte ließ der FCB den Ball laufen. Gomez stellte mit
seinem Treffer nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung dann die Weichen
endgültig auf Sieg für die Münchener.
SCHEMA
Augsburg: Amsif - Vogt, Sankoh (71. Hain), Klavan, De Jong -
Callsen-Bracker - Koo, Baier - Musona (90. Petrzela), Werner -
Mölders (67. Bance)
München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Martinez,
Schweinsteiger - Thomas Müller (78. Timoschtschuk), Toni Kroos (86.
Rafinha), Ribery - Mandzukic (61. Gomez)
Schiedsrichter: Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)
Tore: 0:1 Thomas Müller (40., Handelfmeter), 0:2 Gomez (63.)
Zuschauer: 30.660 (ausverkauft)
STIMMEN
Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Über die 90 Minuten
geht der Sieg der Bayern in Ordnung. Wir haben vor allem in der
ersten Halbzeit eine ordentliche Leistung abgeliefert. Wir haben
versucht, uns nicht zu verstecken. Natürlich kannst du die
individuelle Klasse des FC Bayern nicht aus dem Spiel nehmen. Tore
wie der Elfmeter tun uns unglaublich weh. Beim 2:0 hat man gesehen,
wie wir uns Tore einfangen, das war zu billig und zu einfach. Danach
waren wir geknickt."
Trainer Jupp Heynckes (FC Bayern München): "Der FC Augsburg
wurde vor dem Spiel kleiner gemacht, als er ist. Mir hat die
Spielweise in der ersten Halbzeit besonders imponiert, sie hatte
eine gute Ordnung, hatte gutes Pressing. Wir hatten schon unsere
Probleme im Spiel nach vorne, nach dem 1:0 haben wir das besser
gemacht, mit dem 2:0 haben wir wieder unsere totale Sicherheit
gehabt. Kompliment an den FC Augsburg, die Mannschaft hat sehr gut
gespielt. Ich habe vor dem Spiel meiner Mannschaft klipp und klar
gesagt, dass das kein Spaziergang wird, das hat man gesehen, das war
ein hartes Stück Arbeit."
Dortmund - Wolfsburg 2:3 (1:2)
Borussia Dortmund hat eine überraschende 2:3 (1:2)-Heimniederlage gegen den
VfL Wolfsburg kassiert. Hauptdarsteller der Partie war Schiedsrichter Stark,
der mit groben Fehlentscheidungen den Spielverlauf erheblich beeinflusste.
Vor allem beim Wolfsburger 1:1 lag Stark völlig daneben. Anstatt den An-
griff wegen einer Abseitsstellung von Vieirinha abzupfeifen, gab es einen un-
berechtigten Handelfmeter nebst Platzverweis für Schmelzer. Bei den Treffern
von Reus und Naldo standen Spieler in Abseitspositionen im Sichtfeld der Kee-
per, dem zweiten Elfer haftete der Ruch der Konzessionsentscheidung an.
SCHEMA
Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Felipe Santana, Hummels,
Schmelzer - Leitner (46. Perisic), Gündogan - Blaszczykowski (81.
Schieber), Götze, Reus - Lewandowski
Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Marcel Schäfer -
Polak, Josue (72. Kahlenberg) - Hasebe, Diego, Vieirinha (86.
Rodriguez) - Dost
Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
Tore: 1:0 Reus (6.), 1:1 Diego (36., Handelfmeter), 1:2 Naldo
(41.), 2:2 Blaszczykowski (61., Foulelfmeter), 2:3 Dost (73.)
Zuschauer: 80.000
Rote Karte: Schmelzer nach einem Handspiel auf der Torlinie (35.)
Gelbe Karten: Reus, Gündogan (3), Götze - Kjaer (2), Josue (6),
Kahlenberg (2)
STIMMEN
Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Wir waren selten so
überlegen wie heute. Vor allem in der ersten Halbzeit hatte
Wolfsburg keinen Zugriff auf das Spiel. Das 1:1 hat dem Spiel eine
Wendung gegeben, erst danach ist Wolfsburg besser ins Spiel
gekommen."
Trainer Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Wir sind nach
der Herausstellung besser ins Spiel gekommen. Ich bin stolz auf
meine Mannschaft, ob es Glück war oder andere Sachen den Ausschlag
gegeben haben, unter dem Strich bin ich froh, dass wir gewonnen
haben."
Stuttgart - Schalke 3:1 (2:1)
Der VfB Stuttgart hat sein Heimspiel gegen Schalke 04 gewonnen und sich damit nach der blamablen Vorstellung unter der Woche in der Europa League ge-
gen Molde rehabilitiert. Die Schwaben siegten mit 3:1 und zogen punktemäßig
mit dem Gast aus Gelsenkirchen gleich.
In einer turbulenten Partie mit Roten Karten und strittigen Schiedsrichter-
Entscheidungen war Vedad Ibisevic der entscheidende Mann. Sein VfB legte ei-
nen Blitzstart hin. Schon nach zwei Minuten stand es 1:0. Doch Schalke ließ
sich nicht schocken und kam zum verdienten Ausgleich. Doch zwei weitere
Ibisevic-Tore entschieden die Partie.
SCHEMA
Stuttgart: Ulreich - Sakai, Maza, Niedermeier, Boka - Kuzmanovic
- Gentner, Holzhauser (71. Rüdiger) - Harnik (90.+1 Benyamina),
Traore (86. Molinaro) - Ibisevic
Schalke: Hildebrand - Uchida (70. Barnetta), Höwedes, Matip,
Christian Fuchs - Neustädter - Jones, Draxler - Holtby (82. Pukki) -
Huntelaar, Marica
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 1:0 Ibisevic (2.), 1:1 Marica (12.), 2:1 Ibisevic (38.,
Foulelfmeter), 3:1 Ibisevic (61.)
Zuschauer: 55.880
Rote Karten: Sakai wegen groben Foulspiels (67.); Jones wegen
groben Foulspiels (73.)
Gelbe Karten: Ibisevic (4), Boka (2), Traore (2), Harnik - Matip
(2)
STIMMEN
Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Für uns war das ein
großer Sieg, nur 43 Stunden nach dem Molde-Spiel. Schalke hat das in
der ersten Halbzeit gut gemacht, hat gut aufgebaut. Wir haben sie
aber zu den Fehlern gezwungen und diese auch ausgenutzt. Für uns ist
das ein richtig schöner Sieg. Ich zähle Schalke mit weitem Abstand
zu den Vereinen, die vor uns sind. Für uns sind das drei
Superpunkte."
Trainer Huub Stevens (Schalke 04): "Es fängt schön an, wenn man
nach eineinhalb Minuten zurückliegt. Wir sind gut zurückgekommen,
dann kriegen wir einen Elfmeter. In der zweiten Halbzeit haben wir
den Gegner stark gemacht mit unseren vielen Fehlern."
Nürnberg - Düsseldorf 2:0 (1:0)
Der 1.FC Nürnberg hat sich in die Erfolgsspur zurückgekämpft und einen
wichtigen Heimsieg gefeiert. Der Club besiegte Fortuna Düsseldorf mit 2:0
(1:0) und zog mit dem Erfolg in der Tabelle am Aufsteiger vorbei.
In einer kampfbetonten Partie waren die Hausherren zunächst das bessere Team
mit den besseren Möglichkeiten. Der Gast agierte zu harmlos und ging mit
einem verdienten Rückstand in die Pause. In Hälfte zwei verlegten sich die
Franken aufs Kontern, spielten die Gegenangriffe aber nicht aus. Düsseldorf
drängte auf den Ausgleich, doch Nürnberg brachte die Führung über die Zeit.
SCHEMA
Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola -
Simons - Feulner, Balitsch - Frantz (89. Plattenhardt), Gebhart (77.
Cohen) - Polter (77. Pekhart)
Düsseldorf: Giefer - Balogun, Bodzek, Juanan, van den Bergh -
Oliver Fink, Lambertz (80. Rafael) - Reisinger (46. Schahin),
Bellinghausen (71. Cha) - Robbie Kruse, Ilsö
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Tore: 1:0 Polter (27.), 2:0 Feulner (90.+1)
Zuschauer: 37.041
Gelbe Karten: Nilsson (2) - Lambertz (4), Reisinger, Robbie
Kruse (5), Bodzek (3), Balogun (2), Giefer (2)
STIMMEN
Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Es war ein verdienter
Sieg. Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit gezeigt, dass sie
unbedingt drei Punkte will. Wir haben uns weiter abgesetzt und den
Aufwärtstrend fortgesetzt."
Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Nürnberg war
effektiver im Ausnutzen der Torchancen. In der ersten Halbzeit waren
sie bissiger im Zweikampfverhalten, aber wir hatten auch unsere
Chancen. Durch Leichtsinnigkeit haben wir dem Club Möglichkeiten zum
Kontern gegeben, das ist nicht im Sinne unseres Spiels."
Freiburg - Greuther Fürth 1:0 (1:0)
Der SC Freiburg hat sich durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Greuther Fürth
in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. In einer schwachen Partie blieb
Fürth vor allen Dingen offensiv zu harmlos. Für den Aufsteiger rückt der
Klassenerhalt langsam in weite Ferne.
Freiburg war in der ersten Halbzeit spielerisch überlegen, ohne dabei zu
glänzen. Nach einer starken Einzelleistung von Daniel Caliguiri ging der SC
aber verdient in Führung. Die Fürther hielten mit viel Leidenschaft dagegen,
im Abschluss fehlte aber entweder die Präzision oder das Glück. So blieb es
am Ende beim Sieg des SCF.
SCHEMA
Freiburg: Baumann - Mujdza (85. Jendrisek), Krmas, Flum,
Hedenstad (77. Günter) - Sorg, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri -
Rosenthal (60. Guede), Max Kruse
Fürth: Hesl - Nehrig, Kleine (46. Sobiech), Mavraj, Baba -
Fürstner, Zillner (62. Klaus) - Stieber (77. Mikkelsen), Prib -
Nöthe, Asamoah
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Tore: 1:0 Daniel Caligiuri (15.)
Zuschauer: 22.600
Gelbe Karten: Sorg (2), Günter - Kleine (5), Asamoah (2), Baba,
Nehrig (4)
STMMEN
Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Heute sind wir an
unsere Grenzen gekommen und haben nicht so gut Fußball gespielt wie
in den Wochen zuvor. Wir waren auch kräftemäßig an der Kante, weil
uns unter der Woche einfach zu viele Leute gefehlt haben. In anderen
Spielen hätten wir das Unentschieden bekommen, was hier auch gerecht
gewesen wäre. Aber wir durften mit 1:0 gewinnen und es tut - wenn
man sieht, wie Fürth spielt - einem echt weh, wie eine Mannschaft
wie Fürth so wenig Punkte hat."
Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Wir haben ein
Spiel gesehen, das uns bekannt vorkommt. Es war wieder einmal so,
dass wir mit dem ersten Torschuss in Rückstand geraten. Wir hatten
in der ersten Halbzeit einige kleine Möglichkeiten, in der zweiten
Hälfte auch Chancen zum Ausgleich. Wir haben diese Möglichkeiten
nicht nutzen können, so dass wir mit diesem 0:1 nach Hause fahren.
Uns hat dieser Funken Cleverness gefehlt."
HSV - Hoffenheim 2:0 (1:0)
Kein Ende der Krise bei der TSG Hoffenheim: Im Bundesliga-Debüt von Interims-
trainer Frank Kramer verloren die Kraichgauer zum Auftakt des 16.Spiel-
tags beim HSV mit 0:2 (0:1).
Mann des Tages bei den Hamburgern war Artjoms Rudnevs: Der Lette erzielte vor
rund 48.000 Zuschauern beide Tore. In der 27.Spielminute brachte er die Han-
seaten mit einem Kopfball in Führung, bei dem Hoffenheims Schlussmann Koen
Casteels keine gute Figur machte. In der zweiten Halbzeit legte Rudnevs mit
einem Rechtsschuss das 2:0 nach. Der HSV steht jetzt mit 24 Zählern vorläu-
fig auf Platz sechs.
SCHEMA:
Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Lam (79.
Bruma) - Badelj - Skjelbred (85. Sala), Aogo - Arslan - Son, Rudnevs
(90. Berg)
Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Rudy
- Williams (66. Schröck), Salihovic - Volland (71. Schipplock),
Firmino (86. Grifo), Derdiyok
Schiedsrichter: Michael Weiner (Ottenstein)
Tore: 1:0 Rudnevs (27.), 2:0 Rudnevs (74.)
Zuschauer: 48.121
Gelbe Karten: Diekmeier (3) - Volland (2)
STIMMEN:
Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): "Es war sicher kein schlechtes Spiel von uns. Hoffenheim hatte keine Torchance, aber man spielt immer nur so gut, wie der Gegner es zulässt. Rudnevs ist schnell und willig und er steht, wo ein Torjäger stehen muss."
Interimstrainer Frank Kramer (TSG): "Die Mannschaft hat in der Defensive sehr ordentlich gearbeitet. Da waren wir präsent und haben wenig zugelassen. Das ist zumindest ein Aspekt, wo wir vielleicht nach vorne gekommen sind. Um über meine Zukunft sprechen, ist es nach einem Spiel, das man 0:2 verloren hat, nicht der richtige Zeitpunkt."
Tabelle
| 1 | |
Bayern München | 34 | 29 | 4 | 1 | 98:18 | 80 | 91 | ||
| 2 | |
Borussia Dortmund | 34 | 19 | 9 | 6 | 81:42 | 39 | 66 | ||
| 3 | |
Bayer Leverkusen | 34 | 19 | 8 | 7 | 65:39 | 26 | 65 | ||
| 4 | |
Schalke 04 | 34 | 16 | 7 | 11 | 58:50 | 8 | 55 | ||
| 5 | |
SC Freiburg | 34 | 14 | 9 | 11 | 45:40 | 5 | 51 | ||
| 6 | |
Eintracht Frankfurt | 34 | 14 | 9 | 11 | 49:46 | 3 | 51 | ||
| 7 | |
Hamburger SV | 34 | 14 | 6 | 14 | 42:53 | -11 | 48 | ||
| 8 | |
Borussia Mönchengladbach | 34 | 12 | 11 | 11 | 45:49 | -4 | 47 | ||
| 9 | |
Hannover 96 | 34 | 13 | 6 | 15 | 60:62 | -2 | 45 | ||
| 10 | |
1. FC Nürnberg | 34 | 11 | 11 | 12 | 39:47 | -8 | 44 | ||
| 11 | |
VfL Wolfsburg | 34 | 10 | 13 | 11 | 47:52 | -5 | 43 | ||
| 12 | |
VfB Stuttgart | 34 | 12 | 7 | 15 | 37:55 | -18 | 43 | ||
| 13 | |
FSV Mainz 05 | 34 | 10 | 12 | 12 | 42:44 | -2 | 42 | ||
| 14 | |
Werder Bremen | 34 | 8 | 10 | 16 | 50:66 | -16 | 34 | ||
| 15 | |
FC Augsburg | 34 | 8 | 9 | 17 | 33:51 | -18 | 33 | ||
| 16 | |
Hoffenheim | 34 | 8 | 7 | 19 | 42:67 | -25 | 31 | ||
| 17 | |
Fortuna Düsseldorf | 34 | 7 | 9 | 18 | 39:57 | -18 | 30 | ||
| 18 | |
Greuther Fürth | 34 | 4 | 9 | 21 | 26:60 | -34 | 21 |





