Mainz 25° wolkig
20.06.2013

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07:18Familienpolitische Leistungen: Bundesregierung legt Studie vor

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06:02Athen: Regierungskrise nicht beigelegt

23:26London: Bank-Aufspaltung möglich

22:45Taksim-Platz: Hunderte setzen schweigenden Protest fort

22:28Blatter schmollt: "Haben Brasilien die WM nicht aufgezwungen

21:33Sächsischer Verfassungsschutz-Vize nach Aktenfund zu NSU-Morden versetzt

21:15Ungarns Ex-Regierungschef Gyula Horn gestorben

20:55Österreich: Baukonzern Alpine reicht Insolvenz ein

20:37EU-Parlament und Regierungen einigen sich über EU-Finanzplanung

20:23Fortaleza: Gewalttätige Proteste vor Brasilien-Spiel

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merkzettel

Bundesliga | 10. Spieltag

Bayer Vierter - FCB baut Vorsprung aus

  • Bilderserie Bayerns Verfolger straucheln
  • Interaktiv Der 10. Spieltag zum Nachlesen
  • Video Hoeneß: "Das ist fast Fußball-Kunst"
  • Interaktiv Der sportstudio-Bundesligatipp
  • BilderserieBayerns Verfolger straucheln

     

    (04.11.2012)
    Interaktiv Der 10. Spieltag zum Nachlesen
    (Quelle: ZDF)
    VideoHoeneß: "Das ist fast Fußball-Kunst"

    Ein zufriedener Bayern-Präsident Uli Hoeneß bei Sven Voss im Interview nach dem beeindruckenden 3:0-Sieg der Münchner beim Hamburger SV.

    (03.11.2012)
    InteraktivDer sportstudio-Bundesligatipp

    Kurzmeldung

    • Bayern und Bayer Gewinner des Spieltags 19:38 04.11.2012
      Der FC Bayern München ist der große Gewinner des zehnten Spieltags. Der Rekordmeister feierte einen 3:0-Sieg beim HSV und profitierte von den Patzern der Konkurrenz. Denn Schalke ging leer aus, und Borussia Dortmund ließ mit dem 0:0 gegen Stuttgart ebenso Punkte liegen wie Eintracht Frankfurt gegen Fürth. Auch Bayer Leverkusen nutzte das Remis des deutschen Meisters und zog mit einem 3:2-Sieg gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf an den Dortmundern vorbei auf Rang vier. Auch der SV Werder, der zum Abschluss des Spieltags mit 2:1 gegen Mainz 05 gewann, machte einen Satz im Tableau. Bremen ist nun Siebter.

    • Zweitschnellstes Rot der Geschichte 18:17 04.11.2012
      Simon Rolfes von Bayer Leverkusen hat am zehnten Spieltag den zweitschnellsten Platzverweis in der 50-jährigen Geschichte der Bundesliga erhalten. Beim 3:2-Heimieg gegen Fortuna Düsseldorf wurde Rolfes in der 63.Minute eingewechselt und musste nach 75 Sekunden den Platz nach einem groben Foulspiel an Adam Bodzek wieder verlassen. Rekordhalter bleibt weiterhin Marcel Titsch-Rivero, der bei seinem Bundesligadebüt für Eintracht Frankfurt am 14. Mai 2011 nach nur 43 Sekunden wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. Den dritten Platz belegt Youssef Mohamad vom 1.FC Köln mit 93 Sekunden.

    • Leverkusen verpflichtet Boenisch 12:57 04.11.2012
      Bayer Leverkusen hat auf die Verletzungsmisere reagiert und den zurzeit vertragslosen polnischen Nationalspieler Sebastian Boenisch (25) unter Vertrag genommen. Der Werksklub reagiert mit der Verpflichtung auf die Personalprobleme auf der Linksverteidigerposition. "Sebastian Boenisch ist ein erfahrener Bundesliga-Profi, der uns auf Anhieb wird helfen können", sagte Wolfgang Holzhäuser, der Vorsitzende der Bayer- Geschäftsführung: "Nach den langfristigen Ausfällen der Verteidiger Michal Kadlec und Daniel Schwaab sahen wir auf diesen Positionen Handlungsbedarf."

    10. Spieltag

    Werder Bremen - Mainz 05 2:1 (1:0)

    Mainz gegen Bremen / Quelle: dpa

    Werder Bremen ist zum Abschluss des 10. Spieltages auf den siebten Rang geklettert. Die Hanseaten besiegten Mainz 05 zu Hause mit 2:1 (1:0) und zogen so an den Rheinhessen vorbei.

    Mit einem Gewaltschuss von Hunt gingen die Bremer früh in Führung, danach verbuchten die Mainzer aber die besseren Chancen für sich. Beide Teams leisteten sich aber immer wieder Fehler im Spielaufbau. Nach etlichen vergebenen Mögkeiten brachte Szalai die Rheinhessen wieder ran. Kurz vor Schluss schnupperten die 05er sogar am Sieg, aber der starke Hunt zerstörte mit einem schönem Freistoßtor die Hoffnungen der Mainzer.

    STATISTIK:


    Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis (46. Lukimya), Schmitz - Junuzovic - De Bruyne, Hunt - Arnautovic, Elia (60. Füllkrug) - Petersen (78. Akpala)

    Mainz: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Zabavnik - Baumgartlinger, Kirchhoff, Soto (83. Malli) - Ivanschitz (77. Diaz)
    - Nicolai Müller (39. Risse), Szalai

    Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)

    Tore: 1:0 Hunt (11.), 1:1 Szalai (64.), 2:1 Hunt (85.)

    Zuschauer: 39.114
    Gelbe Karten: De Bruyne (2) - Kirchhoff (4), Zabavnik, Szalai

    STIMMEN:

    Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen): "Ich bin sehr froh, dass wir das für uns entschieden haben. Es war eine unruhige Partie mit vielen Torchancen."


    Christian Heidel (Manager Mainz 05): "Wir haben ein Spiel verloren, das man eigentlich gar nicht verlieren kann. Wir haben Werder lange komplett beherrscht, aber Tore entscheiden nun mal im Fußball."

    Leverkusen - Düsseldorf 3:2 (2:1)

    Schuerrle und Lambertz  / Quelle: dpa

    Bayer Leverkusen hat den fünften Saisonsieg eingefahren und die Champions-League-Plätze weiter im Visier. Gegen Fortuna Düsseldorf siegte die Werkself mit 3:2 (2:1).                         
                                           
    Sam brachte Bayer mit einem feinen Lupfer in Führung. Die Fortuna kam überraschend noch vor der Pause zum Ausgleich, musste aber nur eine Minute  später wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Als Castro in Hälfte zwei noch einen drauf legte, schien die Partie gelaufen. Doch Düsseldorf kämpfte weiter, profitierte zudem vom Platzverweis für Rolfes. Am Ende reichte es aber nur noch zum Anschlusstor.       

    STATISTIK:


    Leverkusen: Rensing - Carvajal, Manuel Friedrich, Toprak, Hosogai - Reinartz - Lars Bender, Castro (89. Kohr) - Sam (63. Rolfes), Schürrle (69. Hegeler) - Kießling

    Düsseldorf: Giefer - Levels, Langeneke, Juanan, van den Bergh (81. Wegkamp) - Bodzek - Lambertz (71. Ilsö), Bellinghausen - Schahin, Kruse - Rafael (46. Cha)

    Schiedsrichter: Felix Brych (München)

    Tore: 1:0 Sam (16.), 1:1 Rafael (40.), 2:1 Schürrle (41.), 3:1 Castro (66.), 3:2 Bodzek (86.)

    Zuschauer: 27.153
    Rote Karte: Rolfes wegen groben Foulspiels (65.)

    Gelbe Karten: - Kruse (3), Langeneke (2)

    STIMMEN:

    Trainer Norbert Meier (Düsseldorf): "Wir spielen mit elf gegen zehn Mann und fangen an, aus 45 Metern aufs Tor zu schießen. Das hat vielleicht gereicht, als du in der Oberliga gespielt hast - jetzt nicht mehr. Ich bin sauer, weil ich das Gefühl hatte, dass hier mehr drin war - aber nicht, wenn Du solche Fehler machst."

    Ömer Toprak (Leverkusen): "Wir sind glücklich, 3:2 zu gewonnen haben..Letztendlich hatten wir die Kontrolle, bis Simon vom Platz geflogen ist - was glaube ich niemals eine Rote Karte war."

    HSV - FC Bayern 0:3 (0:1)

    Jubelnde Bayern-Spieler / Quelle: imago

    Der FC Bayern hat mit einem souveränen 3:0 (1:0)-Sieg beim Hamburger SV seine Tabellenführung ausgebaut. Nachdem die Verfolger des Rekordmeisters zuvor alle nicht gewinnen konnten, feierte der FCB den neunten Sieg im zehnten Ligaspiel.

    Zu Beginn hielt der HSV noch gut dagegen. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste aber immer stärker. Das 1:0 durch Schweinsteiger war die logische Konsequenz. In der zweiten Halbzeit spielten die Bayern den HSV phasenweise an die Wand. Müller traf sehenswert aus spitzem Winkel zum 2:0, danach war das Spiel praktisch entschieden. Kroos legte für den FCB noch nach.

    STATISTIK

    Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Rincon (46. Rudnevs) - Badelj, Arslan - Son, Beister (59. Aogo) - van der Vaart

    FC Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Alaba - Luiz Gustavo (56. Martinez), Schweinsteiger - Thomas Müller, Toni Kroos (75. Timoschtschuk), Ribery (83. Rafinha) - Mandzukic

    Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
    Tore: 0:1 Schweinsteiger (39.), 0:2 Thomas Müller (49.), 0:3 Toni Kroos (53.)

    Zuschauer: 57.000
    Gelbe Karten: Diekmeier (2), Jansen (3) - Ribery, Martinez

    STIMMEN

    Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): "Ich bin natürlich nicht zufrieden. Wir waren sehr weit weg vom Sieg. Nach 20 Minuten haben wir aufgehört, Fußball zu spielen, und einfach zu viel Respekt gehabt. Wir können besser spielen, Bayern hat hervorragend gespielt und verdient gewonnen."

    Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): "Die Leistung meiner Mannschaft war allererste Sahne. Jeder hat für jeden gearbeitet. Ich
    bin sehr zufrieden, wie wir über 90 Minuten Fußball gespielt haben.
    Wir haben gegen einen engagierten und hochmotivierten Gegner ein
    ausgezeichnetes Spiel gemacht."

    Borussia Dortmund - VfB Stuttgart 0:0

    Borussia Dortmund gegen VFB Stuttgart / Quelle: dpa

    Der VfB Stuttgart hat seinen Aufwärtstrend bestätigt und sich bei Borussia Dortmund ein torloses Remis erkämpft. Der BVB bleibt damit in der Liga weiter hinter den Erwartungen zurück.

    Nach einem temporeichen Beginn unterbrach eine Verletzung von Kehl den Spielfluss. Der BVB-Kapitän musste nach einem gegnerischen Ellbogenschlag ausgewechselt werden. Hummels verpasste im Anschluss mit einer Doppelchance die Führung für die etwas aktivere Borussia. In der zweiten Hälfte blieb Dortmund spielbestimmend und hatte die besseren Gelegenheiten. Ein Tor gelang dem Deutschen Meister aber nicht mehr.

    STATISTIK:

    Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Kehl (20. Leitner) - Reus (76. Perisic), Götze, Großkreutz (56. Schieber) - Lewandowski

    Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka - Kvist - Gentner, Holzhauser (70. Kuzmanovic) - Harnik, Traore (88. Okazaki)

    Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

    Zuschauer: 80.645 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: - Holzhauser (2), Kvist (2), Ibisevic (2), Gentner (3)

    STIMMEN:

    Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Es war ein intensives Spiel mit drei glasklaren Chancen für uns. Wir müssen bei einem Heimspiel damit leben, dass sich ein Unentschieden wie eine Niederlage anfühlt. Beide Mannschaften haben einen hohen Aufwand betrieben. Wir wären der verdiente Sieger gewesen."

    Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Das war ein intensives Spiel, taktisch auf einem sehr hohen Niveau. Wir haben offensiv verteidigt. Das Ergebnis ist gerecht, wir haben uns den Punkt erkämpft."

    Borussia Mönchengladbach - SC Freiburg 1:1 (0:0)

    Burussia Mönchengladbach gegen SC Freiburg / Quelle: dpa

    Borussia Mönchengladbach wartet weiter auf die Form der Vorsaison. Vor eigenem Publikum trennten sich die Gladbacher vom SC Freiburg 1:1 (0:0). Damit treten beide Teams weiter auf der Stelle.

    Vor 48.000 Zuschauern hatten die Gäste in einer schwachen ersten Hälfte zwar den besseren Start, passten sich jedoch schnell dem Niveau der Gastgeber, die nach dem Pokal-Aus müde wirkten, an. Erst nach dem Pausentee wachte die Borussia auf und erarbeitete sich einige Torchancen. Das Gegentor brachte Freiburg kurz aus dem Konzept, ein Elfmeter sicherte dem SCF den verdienten Punkt.

    STATISTIK:

    Mönchengladbach: ter Stegen - Stranzl, Brouwers, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx - Rupp, Arango - Herrmann (73. Hanke), De Camargo (73. Mlapa)

    Freiburg: Baumann - Mujdza, Krmas, Diagne, Sorg - Schuster, Makiadi (90. Guede) - Schmid, Daniel Caligiuri - Freis (68. Rosenthal), Kruse (90.+2 Jendrisek)

    Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)
    Tore: 1:0 De Camargo (49.), 1:1 Daniel Caligiuri (77., Foulelfmeter)
    Zuschauer: 47.673
    Gelbe Karte: Stranzl (3)

    STIMMEN:

    Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Nach der Führung hätten wir das 2:0 machen müssen, das haben wir leider nicht geschafft. Wir hatten einfach zu viele Ballverluste. Freiburg hat spielerisch gut dagegengehalten. Als ich auf die Tribüne musste,
    habe ich einen Einwurf statt eines Eckballes gesehen. Es kann sein, dass ich da einen Fehler gemacht habe."

    Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Wir haben es nicht geschafft, außer dem Elfmeter ein Tor zu schießen. Das ärgert uns. Wir sind gut in das letzte Drittel des Spiels gekommen. Daniel Caliguri macht das beim Elfmeter sehr gut. Ich hoffe, das hält an.
    Am Ende bin ich mit dem Punkt zufrieden."

    Hannover 96 - FC Augsburg 2:0 (1:0)

    Hannover 96 gegen FC Augsburg  / Quelle: dpa

    Hannover 96 hat in der Liga wieder in die Spur zurückgefunden. Nach der Niederlage gegen Mönchengladbach mühten sich die Niedersachsen zu einem 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Augsburg.

    Damit bleibt Hannover im oberen Tabellendrittel, der FCA dagegen übernimmt die Rote Laterne des Tabellenletzten von der SpVgg Greuther Fürth. In einer mauen Partie hatte Hannover mehr Spielanteile, der Führungstreffer gab den Hausherren zudem mehr Stabilität. In der zweiten Hälfte versuchte Augsburg zwar, den Ausgleich zu erzielen, doch Hannover blieb cool und machte kurz vor Schluss den Sack zu.

    STATISTIK:

    Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Haggui, Rausch - Schmiedebach, Christian Schulz - Stindl, Huszti (87. Schlaudraff) - Diouf (90.+1 Sobiech), Ya Konan (79. Pander)

    Augsburg: Jentzsch - Vogt, Sebastian Langkamp, Klavan, De Jong - Ottl, Baier - Musona (68. Koo), Werner (59. Ostrzolek) - Oehrl, Moravek (46. Bance)

    Schiedsrichter: Jochen Drees (Münster-Sarmsheim)
    Tore: 1:0 Diouf (26.), 2:0 Stindl (85.)
    Zuschauer: 41.200

    STIMMEN:

    Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Wir haben endlich mal wieder zu Null gespielt, das ist für die Mannschaft ein gutes Gefühl. Jetzt sind wir auch wieder in der oberen Tabellenhälfte, wo wir grundsätzlich immer hinwollen. Aber es liegt natürlich alles
    sehr eng beieinander."

    Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Mit der ersten Halbzeit war ich nicht so zufrieden, danach haben wir uns gefangen und besser gespielt. Es bleibt dabei, dass wir einfach zu viele Torchancen brauchen. Unser Gegner war eindeutig effektiver."

    1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg 1:0 (0:0)

    FC Nürnberg gegen VFL Wolfsburg / Quelle: dpa

    Der 1.FC Nürnberg hat VfL-Coach Köstner die erste Niederlage beschert. Das Team von Trainer Hecking setzte sich - nach sechs Spielen ohne Sieg - mit 1:0 (0:0) gegen Wolfsburg durch.

    Die Partie in Nürnberg bewegte sich auf eher mäßigem Niveau. Dabei ließ es sich für den Club recht gut an. Die Franken präsentierten sich einsatzfreudig, lauffreudig und forsch. Torchancen waren allerdings Mangelware. Nicht zuletzt, weil die VfL-Abwehr die Club-Angriffe wirkungsvoll störte. Nach der Pause verflachte die Partie und es sah nach einem 0:0 aus. Doch Gebhart sicherte dem Club einen wichtigen Dreier.


    STATISTIK:

    Nürnberg: Rakovsky - Chandler, Nilsson, Klose, Plattenhardt - Balitsch (83. Feulner), Simons - Kiyotake, Gebhart (87. Korczowski), Esswein - Pekhart (72. Polter)

    Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Marcel Schäfer - Josue (84. Lakic), Polak - Hasebe (84. Madlung), Diego, Olic (62. Rodriguez) - Dost

    Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
    Tor: 1:0 Gebhart (76.)
    Zuschauer: 37.586
    Gelbe Karten: Kiyotake, Chandler (2) - Josue (3), Fagner, Kjaer

    STIMMEN:

    Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Es war ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat 90 Minuten den Druck hochgehalten und auf ihre Chance gewartet. Ich wäre aber auch mit einem 0:0 zufrieden gewesen, weil die Art und Weise gepasst hat. So ist es aber
    natürlich leichter. Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Den müssen wir nach Mainz mitnehmen. Jetzt sind auch die Niederlagenserie und die Minuten ohne Tor weg."

    Trainer Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Manchmal ist Glaubwürdigkeit für die Zukunft mehr wert als ein Sieg. Für diese Glaubwürdigkeit stehe ich. In einer Niederlage lernt man die Mannschaft besser kennen. Wir hatten zwei tolle Siege, aber es ist noch nicht alles so, wie man es sehen will. Uns hat das Durchsetzungsvermögen in der Offensive gefehlt. Wir waren nicht bereit, den Ball festzuhalten und mit vollem Einsatz dagegenzuhalten. Die Defensive stand bis auf die entscheidende Situation gut. Die Niederlage haben wir selbst verschuldet."

    1899 Hoffenheim - Schalke 04 3:2 (1:1)

    Hoffenheim gegen Schalke 04 / Quelle: ap

    Schalke 04 hat in Hoffenheim einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team von Trainer Huub Stevens unterlag bei der TSG nach einer packenden Partie mit
    2:3 (1:1).

    Schalke hätte das Spiel durchaus gewinnen können. Denn die Königsblauen waren insgesamt die bessere Mannschaft. Doch der Tabellen-Zweite ließ zu viele Chancen aus. Die Hoffenheimer gingen zwei Mal in Führung, Schalke schaffte stets den Ausgleich. In der Schlussphase setzte Stevens alles auf eine Karte, wechselte gefühlt das halbe Team aus, doch den entscheidenden Treffer erzielte Schipplock in der 90.Minute.

    STATISTIK:

    Hoffenheim: Wiese - Beck, Vestergaard, Compper, Johnson - Williams, Rudy - Firmino, Usami (62. Grifo) - Joselu, Volland (89. Schipplock)

    Schalke: Unnerstall - Uchida, Höwedes, Matip (83. Papadopoulos), Christian Fuchs - Jones (77. Marica), Neustädter - Farfan, Holtby (64. Draxler), Afellay - Huntelaar

    Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
    Tore: 1:0 Volland (13.), 1:1 Neustädter (37.), 2:1 Firmino (67., Foulelfmeter), 2:2 Uchida (82.), 3:2 Schipplock (90.+1)
    Zuschauer: 30.150 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: Rudy (3), Compper - Christian Fuchs (3), Afellay (2), Huntelaar

    Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Es war ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat 90 Minuten den Druck hochgehalten und auf ihre Chance gewartet. Ich wäre aber auch mit einem 0:0 zufrieden gewesen, weil die Art und Weise gepasst hat. So ist es aber
    natürlich leichter. Das ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Den müssen wir nach Mainz mitnehmen. Jetzt sind auch die Niederlagenserie und die Minuten ohne Tor weg."

    Trainer Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Manchmal ist Glaubwürdigkeit für die Zukunft mehr wert als ein Sieg. Für diese Glaubwürdigkeit stehe ich. In einer Niederlage lernt man die Mannschaft besser kennen. Wir hatten zwei tolle Siege, aber es ist noch nicht alles so, wie man es sehen will. Uns hat das Durchsetzungsvermögen in der Offensive gefehlt. Wir waren nicht bereit, den Ball festzuhalten und mit vollem Einsatz dagegenzuhalten. Die Defensive stand bis auf die entscheidende Situation gut. Die Niederlage haben wir selbst verschuldet."

    Eintracht Frankfurt - Greuther Fürth 1:1 (1:0)

    Asamoah, Trapp und Andersson

    Eintracht Frankfurt bleibt in der Fußball-Bundesliga zu Hause ungeschlagen, der spielerische Glanz ist aber erloschen. Im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth war die Eintracht mit dem 1:1 am Ende gut bedient

    Die Frankfurter waren furios in die Partie gestartet, schon nach 24 Sekunden hatte Alexander Meier die Eintracht in Führung gebracht. Ab Mitte der ersten Halbzeit ließ der Elan jedoch nach, Greuther Fürth wurde besser, und nach dem Wechsel hatte die Eintracht nichts mehr zu melden. Die Franken waren am Drücker. Zoltan Stieber gelang in der 53. Minuten mit einem traumhaft herausgespielten Konter das hochverdiente 1:1.

    Danach hing sogar das 1:2 in der Luft, doch Eintracht-Keeper Kevin Trapp konnte gegen Gerald Asamoah und Stephan Fürstner mit Bravour retten.

    STATISTIK:

    Frankfurt: Trapp - Jung, Anderson, Demidov, Oczipka - Schwegler, Rode (84. Celozzi) - Aigner (76. Köhler), Meier, Inui (57. Matmour) - Occean

    Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Sararer (90.+2 Mikkelsen), Pekovic, Fürstner, Stieber - Prib - Asamoah (89. Edu

    Schiedsrichter: Schmidt (Stuttgart) - Zuschauer: 47.400

    Tore: 1:0 Meier (1.), 1:1 Stieber (53.)

    Gelbe Karten: Jung (2), Schwegler (4) / Asamoah (1), Fürstner (4)

    STIMMEN:

    Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Es war heute nicht unser bester Tag. Wir waren läuferisch nicht so stark. Fürth hat sehr gut verteidigt und auch gut nach vorne gespielt. So ein Spiel darfst du nur nicht verlieren, und das haben wir auch nicht."

    Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Wir hatten die Chance auf mehr. Schlimmer kann ein Spiel nicht beginnen. Aber wie die Mannschaft zurückgekommen ist, davor ziehe ich den Hut. Aufgrund der Chancen, die wir uns herausgespielt haben, wäre mehr drin gewesen. Es geht darum, dass du dich für den Aufwand belohnst, das ist uns heute nicht gelungen. Sonst hätten wir drei oder vier gemacht. Ich hätte mir gewünscht, der Schritt wäre größer. Aber wir können damit leben. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Qualität hat."

    04.11.2012
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