Untätigkeit war Dynamo Dresden in Sachen Fan-Arbeit nicht vorzuwerfen, zu verantworten hat der Zweitligist die Randale trotzdem. Geschäftsführer Christian Müller wähnt seinen Klub in einem Teufelskreis.
(11.12.2012)
VideoNächste Pokal-Saison ohne Dynamo
(10.12.2012)
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(10.12.2012)
Kurzmeldung
11:32 11.12.2012Kurzmeldung
Cup-Sperre:Dynamo lässt Berufung offen11:32 11.12.2012
Der krisengeschüttelte Zweitligist Dynamo Dresden fürchtet nach dem Ausschluss aus dem DFB-Pokal einen Schaden von einer Million Euro. Eine Entscheidung über eine Berufung gegen das Urteil des DFB-Sportgerichts will der Verein aber frühestens Donnerstag fällen. Die Verbannung aus dem Cup trifft die Sachsen mitten in der Phase nach dem Rauswurf von Trainer Ralf Loose. Der Aufsichtsrat habe das Urteil der Sportrichter des DFB zur Kenntnis genommen, sagte Dynamo-Präsident Ritter: "Heute ist keine Beratung angedacht, ich gehe davon aus, dass diese nach dem Mittwoch stattfindet."
18:39 10.12.2012Kurzmeldung
DFB schließt Dresden aus Pokal aus18:39 10.12.2012
Zweitligist Dynamo Dresden ist wegen wiederholter Ausschreitungen seiner Fans vom DFB-Pokal in der kommenden Saison ausgeschlossen worden. Dies entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes nach einer mehr als siebenstündigen Verhandlung in Frankfurt am Main. Bundesligist Hannover 96 muss als Folge der Krawalle beim Pokalspiel gegen Dresden am 31.Oktober eine Geldbuße von 70.000 Euro zahlen. Vor dem Spiel hatten Dresdner Fans die Eingänge der WM- Arena gestürmt. Zudem wurde Pyrotechnik gezündet. Insgesamt gab es neun Verletzte.
14:42 10.12.2012Kurzmeldung
Dynamo-Fans nach Randale belastet14:42 10.12.2012
In der mündlichen Sportgerichtsverhandlung zu den Ausschreitungen beim Pokalspiel Hannover 96 gegen Dynamo Dresden sind die Fans des sächsischen Zweitligisten schwer belastet worden. Der als erster Zeuge geladene Klaus-Dieter Dunkel von der Kommission Prävention und Sicherheit beim DFB sagte aus, die Dynamo-Anhänger hätten einen "äußerst aggressiven Eindruck gemacht". Man habe hasserfüllte Gesichter gesehen. Der Einsatzleiter der Polizei Hannover bei der Partie am 31.Oktober bestätigte die Eindrücke. Dresden hatte im Vorjahr wegen der Krawalle in Dortmund schon eine drastische Strafe erhalten.