Fußball - Bundesliga, 15. Spieltag
Wolfsburg weiter sieglos - FCB und BVB loben sich
VideoHeynckes und Klopp loben - Sammer lacht
VideoHoeneß sah "tolles Spiel", aber...
Der 15. Spieltag
VfL Wolfsburg - Hamburger SV 1:1 (0:1)
Der VfL Wolfsburg tritt im Abstiegskampf auf der Stelle. Vor eigenem Publikum kam der VfL gegen den Hamburger SV nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.
Die Niedersachsen fanden besser in die Partie, die Führung erzielte aber der HSV. Nach einem Anspiel von Rudnevs überwand Beister Benaglio mit einem Flachschuss. Die Wölfe steckten aber nicht auf und drängten auf den Ausgleich. Nach einer Musterflanke von Schäfer gelang Kjaer das 1:1 per Kopf. In der Schlussphase spielte sich das Geschehen fast nur noch vor dem Tor von Adler ab, mehr als ein Pfostenschuss durch Vieirinha sprang aber nicht raus.
STATISTIK:
Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Kjaer, Marcel Schäfer - Hasebe, Polak - Vieirinha, Diego, Olic (86. Lakic) - Dost
Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Bruma - Rincon - Skjelbred (73. Sala), Aogo - Badelj - Beister (53. Son), Rudnevs (84. Scharner)
Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
Tore: 0:1 Beister (26.), 1:1 Kjaer (68.)
Zuschauer: 28.121
Gelbe Karten: Naldo (4) - Rincon, Adler (3), Westermann (2)
STIMMEN DER TRAINER
Lorenz-Günther Köstner (VfL Wolfsburg): "Der HSV hat besser begonnen. Vor dem 0:1 geht Naldo zu früh raus, das war nicht gut gemacht. Wir haben uns in der ersten Halbzeit das Leben selbst schwer gemacht und zu kompliziert hinten raus gespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir engagierter und hätten durchaus verdient gehabt, das Spiel zu gewinnen. Die Mannschaft glaubt aber wieder an sich und kann Spiele drehen."
Thorsten Fink (Hamburger SV): "Wir haben gut begonnen und das Spiel kontrolliert. Wir hätten das 2:0 machen müssen, dann gehen wir wahrscheinlich als Sieger vom Platz. Das Unentschieden war unser Minimalziel. Man hat gesehen, dass Wolfsburg eine andere Mannschaft ist, als noch vor ein paar Wochen."
1899 Hoffenheim - Werder Bremen 1:4 (0:2)
Hoffenheim befindet sich weiter im freien Fall. Die TSG unterlag in Sinsheim dem SV Werder Bremen deutlich mit 1:4 (0:2). Ein Dreierpack von Arnautovic besiegelte die neunte Saisonniederlage des Babbel-Teams.
In Hälfte eins zeigte sich 1899 kaum erstligareif. Die Führung für Werder durch einen Kopfball von Prödl war verdient. Noch vor der Pause konnte Arnautovic auf 2:0 erhöhen. Die Halbzeitansprache muss es in sich gehabt haben, denn nach dem Wechsel präsentierte sich 1899 stark verbessert. Nach dem Anschluss durch Salihovic schnupperte die TSG am Ausgleich, ehe Arnautovic die Babbel-Elf abschoss.
STATISTIK:
Hoffenheim: Casteels - Beck, Williams, Compper, Johnson - Streker, Salihovic - Volland, Schröck (37. Firmino) - Schipplock (37. Grifo), Joselu (74. Derdiyok)
Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz - Ignjovski - Fritz (85. Lukimya), De Bruyne - Arnautovic (84. Füllkrug), Elia (71. Akpala) - Petersen
Schiedsrichter: Knut Kircher (Rottenburg)
Tore: 0:1 Prödl (21.), 0:2 Arnautovic (29.), 1:2 Salihovic (50.), 1:3 Arnautovic (73.), 1:4 Arnautovic (79.)
Zuschauer: 23.500
Gelbe Karten: Schipplock, Schröck, Salihovic - Prödl
STIMMEN DER TRAINER:
Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Die Niederlage ist sehr bitter. Wir haben uns unglaublich viel vorgenommen. Die erste Halbzeit war ganz schwach. Nach dem dritten Gegentor hat man gemerkt, dass die Jungs ein Stück weit zusammengebrochen sind. Jetzt
konzentrieren wir uns auf das Spiel am Freitag in Hamburg."
Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Wir haben gut gespielt und es schon vor der Halbzeit verpasst, klarer zu führen. In der zweiten Hälfte haben wir uns zunächst nach hinten orientiert. Aber wir konnten das wieder drehen. Arnautovic hat heute mal nachgewiesen, was er kann. Jetzt heißt es für ihn, das fortzusetzen."
Bayern München - Borussia Dortmund 1:1 (0:0)
Der FC Bayern und Borussia Dortmund haben den Fans erst in der 2. Halbzeit das erhoffte Topspiel gezeigt. Beim 1:1 (0:0)-Unentschieden blieben beide Teams in der 1. Hälfte spielerisch schwach. Erst eine tolle Einzelaktion von Toni Kroos, der am 16er zunächst Subotic und Hummels ausspielte, sorgte für die Bayern-Führung. Danach wurde der BVB aktiver und Mario Götze konnte nach einer Ecke von Marco Reus den Ausgleich erzielen. Kroos hatte seinen DFB-Kollegen dabei völlig frei stehen lassen. Es gab noch weitere gute Chancen auf beiden Seiten, aber es blieb, auch wegen eines klasse aufgelegten BVB-Keepers Roman Weidenfeller, beim gerechten Remis.
STATISTIK:
München: Neuer - Lahm, Dante, Badstuber (37. Boateng), Alaba - Martinez, Schweinsteiger - Thomas Müller, Toni Kroos, Ribery - Mandzukic (86. Gomez)
Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic (81. Felipe Santana), Hummels, Schmelzer - Sven Bender - Blaszczykowski (73. Perisic), Gündogan - Götze (90. Schieber), Reus - Lewandowski
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Tore: 1:0 Toni Kroos (67.), 1:1 Götze (74.)
Zuschauer: 71.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: keine
Erweiterte Statistik:
Torschüsse: 15:11
Ecken: 7:5
Ballbesitz: 57:43 Prozent
STIMMEN DER TRAINER
Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): "Wir haben sehr gut begonnen und die ersten zwanzig Minuten beherrscht. Danach haben wir die Kontrolle über das Spiel verloren. Es war eine intensive Partie zwischen zwei Mannschaften, die einen modernen Fußball spielen. Wir waren nach der Pause nicht voll da. 15 Minuten haben wir gebraucht, um wieder in den Rhythmus zu kommen. In der Schlussphase hatten wir die klareren Torchancen, da hat Weidenfeller glänzend gehalten. Ich weiß nicht, was passieren muss, dass dieser Junge endlich mal international spielt."
Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Es war ein großartiges und intensives Fußballspiel. Beide Mannschaften haben sich alles, aber auch alles abverlangt. Wir sind nach der Schlussphase sehr zufrieden mit dem Unentschieden. Roman hat uns das Ergebnis festgehalten. Das Resultat ist absolut in Ordnung. Viele Bayern-Spieler haben Roman nach dem Spiel gratuliert. Das war sein Spiel."
Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg 1:0 (1:0)
Bayer Leverkusen hat den zweiten Tabellenplatz gefestigt. Gegen den 1.FC Nürnberg feierte die Werkself einen 1:0 (1:0)-Arbeitssieg und bleibt erster Verfolger von Tabellenführer Bayern München. Gegen die im Tabellenkeller steckenden Franken taten sich die Gastgeber aber schwerer als erwartet. Der "Club" versteckte sich keineswegs und hatte auch selbst Möglichkeiten, um zu einem Treffer zu kommen. Das einzige Tor des Tages gelang stattdessen dem früheren Nürnberger Kießling. Nach der Pause verpasste Leverkusen bei mehreren Konterchancen eine Vorentscheidung.
Begleitet wurde das Spiel von Fan-Protesten gegen das geplante Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL): Bis zwölf Minuten und zwölf Sekunden nach dem Anpfiff verharrten Hunderte von Anhängern vor den Stadiontoren - vorher hatten rund 400 Fans an einem Protestmarsch in Leverkusen teilgenommen.
STATISTIK:
Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak (72. Manuel Friedrich), Hosogai - Reinartz - Lars Bender, Rolfes - Castro (88. Renato Augusto), Schürrle (63. Hegeler) - Kießling
Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Nilsson, Klose, Pinola - Balitsch (62. Mak), Simons - Frantz (77. Esswein), Gebhart - Kiyotake, Polter (62. Pekhart)
Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)
Tor: 1:0 Kießling (37.)
Zuschauer: 29.325
Gelbe Karten: Rolfes (3), Hosogai - Pekhar
STIMMEN DER TRAINER
Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir haben 90 Minuten gemerkt, wie unangenehm Nürnberg spielt, aber wir können nun als einzige der Top 3 für uns reklamieren, sie geschlagen zu haben. Wir müssen heute in den Vordergrund stellen, dass wir uns durchgebissen haben, auch wenn es aus Trainersicht viel zu kritisieren gibt."
Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Für uns war heute viel mehr möglich, aber Bayer hat wieder gezeigt, dass sie dieses Jahr sehr effektiv spielen. Wir haben sehr wenig zugelassen, und das Gegentor war auch noch irregulär. Aber das passiert immer, dass der
Schiedsrichter etwas nicht sieht. Was uns gefehlt hat, und das ärgert mich, dass wir nicht erkannt haben, dass hier mehr möglich war. Wir hätten ausnützen müssen, dass Bayer nicht diese Frische hat im Moment."
Schalke 04 - Mönchengladbach 1:1 (0:0)
Schalke verliert im Kampf um die Spitzenplätze weiter an Boden. Die Knappen retteten gegen Mönchengladbach beim 1:1 (0:0) zumindest einen Punkt, warten nun aber seit vier Ligaspielen auf einen Dreier.
In einem mäßigen Spiel waren die Gastgeber optisch überlegen. Klare Torchancen sprangen gegen die dicht gestaffelte Gäste-Abwehr aber nicht heraus. Wie aus dem Nichts nutzte schließlich De Camargo einen Abspielfehler der Schalker im Spielaufbau zur Führung. Draxler gelang wenige Minuten vor dem Schlusspfiff für die anrennenden Gastgeber noch der verdiente Ausgleich.
STATISTIK:
Schalke: Hildebrand - Uchida, Höwedes, Matip, Christian Fuchs - Jones, Neustädter - Farfan, Holtby (70. Pukki), Draxler - Huntelaar (71. Marica)
Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Wendt - Nordtveit, Marx - Rupp (89. Brouwers), Arango - De Camargo (80. Hanke), Herrmann (78. Mlapa)
Schiedsrichter: Felix Brych (München)
Tore: 0:1 De Camargo (62.), 1:1 Draxler (86.)
Zuschauer: 61.673 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Draxler (4) - Nordtveit (3), Herrmann, Dominguez (4)
STIMMEN DER TRAINER
Huub Stevens (Schalke 04): "Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie auf so einem schwierigen Untergrund diesen Fußball gespielt hat. Wie sie sich zurückgekämpft haben - Lob an die Jungs. Aber kein Lob für einen kleinen Teil unserer Fans. Der Großteil unterstützt die Mannschaft, ein kleiner Teil nicht - ich verstehe es nicht."
Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Ich bin ein wenig enttäuscht, weil wir das Tor sehr spät bekommen haben, aber es war klar verdient. In der ersten Halbzeit waren wir spielerisch gut, in der zweiten haben wir zu wenig probiert zu spielen und hatten unnötige Ballverluste. Schalke hat sehr viel Druck gemacht."
Mainz 05 - Hannover 2:1 (1:1)
Mainz 05 hat das Duell gegen den direkten Tabellennachbarn Hannover 96 mit 2:1 (1:1) gewonnen und die Niedersachsen damit um drei Zähler distanziert.
Obwohl die Gastgeber fast eine komplette Halbzeit in Unterzahl spielten, nutzte Szalai kurz vor dem Abpfiff die Chance zum umjubelten Siegtreffer. Vorausgegangen war allerdings ein schlimmer Abwehrfehler der 96er, die zuvor nicht in der Lage waren, die Überzahl effektiv auszunutzen. Der Mainzer Schlussmann Wetklo hatte in der 49.Minute den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand gespielt und wurde folgerichtig vom Platz gestellt.
STATISTIK:
Mainz: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Zabavnik - Polanski, Soto - Nicolai Müller (90.+2 Bell), Ivanschitz (83. Risse) - Szalai, Parker (52. Karius)
Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Haggui, Pander - da Silva Pinto, Christian Schulz - Stindl, Rausch (69. Huszti) - Schlaudraff (73. Ya Konan), Diouf (88. Sobiech)
Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Tore: 1:0 Nicolai Müller (10.), 1:1 Christian Schulz (28.), 2:1 Szalai (89.)
Zuschauer: 28.277
Rote Karte: Wetklo nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums (49.)
Gelbe Karten: Noveski (4), Szalai (4) - da Silva Pinto (3), Haggui (5), Christian Schulz (2)
STIMMEN DE TRAINER
Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Die Rote Karte hat uns früh in eine Außenseiterrolle gebracht, in der wir total über uns hinaus gewachsen sind. Das haben wir diesmal wohl gebraucht. Davor hat uns die Emotion gefehlt. Unter dem Strich steht ein außergewöhnlicher Sieg."
Mirko Slomka (Hannover 96): "In der letzten Saison haben wir in der 90. Minute den Ausgleich gemacht, diesmal haben wir in der 90. Minute die Niederlage perfekt gemacht. Nach der Roten Karte war es nicht mehr unser Spiel. Irgendwann sollte man das auch auf dem Platz erkennen und dann den Punkt mitnehmen. Stattdessen machen wir einen fahrlässigen Fehler, der bestraft wird."
FC Augsburg - SC Freiburg 1:1 (1:1)
Der FC Augsburg wartet weiterhin auf den zweiten Saisonsieg. Beim 1:1 (1:1) gegen Freiburg war der FCA zunächst die bessere Mannschaft und ging verdient in Führung. Danach zogen sich die Schwaben allerdings zu weit in die eigene Hälfte zurück und Freiburg kam durch einen Abstauber zum verdienten Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt waren die Schwaben zwar bemüht, Freiburg spielte strukturierter und hatte mehr vom Spiel. Zwingende Chancen konnten sich beide Teams nicht erspielen und gaben sich frühzeitig mit dem Remis zufrieden. Für Augsburg ist der Punkt im Abstiegskampf aber zu wenig.
STATISTIK:
Augsburg: Amsif - Vogt, Sankoh, Klavan, Ostrzolek (52. De Jong)- Callsen-Bracker (78. Hain), Baier - Petrzela (62. Bance), Werner - Mölders, Koo
Freiburg: Baumann - Mujdza, Krmas, Flum, Sorg - Guede, Schuster - Schmid, Kruse (90.+2 Hedenstad) - Freis (24. Santini), Rosenthal (46. Putsila)
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
Tore: 1:0 Werner (9.), 1:1 Schmid (29.)
Zuschauer: 27.144
Gelbe Karten: Callsen-Bracker, Koo (2), Klavan (2) - Mujdza (6), Guede (3), Santini, Schuster (5)
STIMMEN DER TRAINER
Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Offensiv haben wir alles eingewechselt, aber es hat dennoch nicht gereicht."
Christian Streich (SC Freiburg): "Wir wussten, dass die Augsburger gewinnnen mussten. Augsburg hat sehr intensiv gespielt und alles dafür getan, uns aus dem Rhythmus zu bringen."
Greuther Fürth - VfB Stuttgart 0:1 (0:1)
Gut gekämpft, trotzdem verloren, so sieht das Resümee für Greuther Fürth nach dem 0:1 (0:1) gegen den VfB Stuttgart aus.
Ein unnötiges Foul an Ibisevic an der Strafraumgrenze sorgte für den Treffer des Tages. Zwar parierte Hesl den Strafstoß von Ibisevic, aber Okazaki köpfte den Abpraller ins Tor. In der 2. Halbzeit zog sich der VfB, vor allem nach der Roten Karte von Tasci (53.), immer weiter zurück und hoffte auf Konter. Fürth konnte trotz einiger guter Chancen die tief stehende Gäste-Abwehr nicht überwinden. Pech hatten die Franken beim Freistoß-Lattenkracher von Prib aus 25 Metern.
STATISTIK:
Fürth: Hesl - Nehrig (80. Petsos), Kleine, Mavraj, Schmidtgal (71. Zillner) - Fürstner, Pekovic (56. Klaus) - Stieber, Prib - Nöthe, Asamoah
Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka - Gentner, Kuzmanovic - Okazaki, Hajnal (46. Harnik), Traore (56. Maza) - Ibisevic (90.+2 Rüdiger)
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Tor: 0:1 Okazaki (45.)
Zuschauer: 17.443
Rote Karte: Tasci wegen groben Foulspiels (53.)
Gelbe Karten: Nöthe, Pekovic (3), Kleine (4), Schmidtgal (5), Zillner - Traore (2), Sakai (3), Ibisevic (3), Kuzmanovic (3), Ulreich
Besonderes Vorkommnis: Hesl hält Foulelfmeter von Ibisevic (45.)
STIMMEN DER TRAINER
Mike Büskens (Fürth): "Wir haben mal wieder eine wahnsinnig engagierte Leistung meiner Mannschaft gesehen. Aber wir haben es zum wiederholten Mal nicht geschafft, uns dafür zu belohnen."
Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Die drei Punkte sind in der jetzigen Phase mit den vielen Spielen sehr wertvoll. Meine Mannschaft hat in Unterzahl mit viel Leidenschaft gespielt und das Quäntchen Glück gehabt."
Fortuna Düsseldorf - Eintracht Frankfurt 4:0 (2:0)
In einer lange Zeit schwachen Partie, die wegen Verkehrsproblemem mit zehn Minuten Verspätung angepfiffen worden war, leitete der Frankfurter Karim Matmour den Düsseldorfer Sieg ein. Der Stürmer, der schon am vergangenen Wochenende beim 1:1 bei Schalke 04 Gelb-Rot gesehen hatte, leistete sich innerhalb von sieben Minuten zwei dumme Fouls, sah erneut die Ampelkarte und flog als erster Spieler der Bundesliga-Geschichte zweimal innerhalb von sieben Tagen vom Platz.
Die bis dato harmlosen Düsseldorfer nutzten die Überzahl im Handumdrehen aus und hatten schon vor der Pause die Weichen auf Sieg gestellt. Frankfurt versuchte nach der Pause in Unterzahl das Spiel zu machen - es blieb aber beim Versuch.
STATISTIK
Düsseldorf: Giefer - Balogun (74. Cha ), Bodzek, Juanan, van den Bergh - Fink, Lambertz - Reisinger (83. Garbuschewski), Ilsø, Bellinghausen - Rafael (71. Schahin)
Frankfurt: Trapp - Jung, Demidov, Kempf, Oczipka - Lanig (46. Celozzi), Rode (83. Köhler) - Aigner, Meier, Inui (72. Kouemaha) - Matmour
Schiedsrichter: Weiner (Ottenstein)
Zuschauer: 51.300
Tore: 1:0 Reisinger (38.), 2:0 Fink (42.), 3:0 Rafael (58.), 4:0 Bellinghausen (85.)
Gelbe Karten: Balogun, Fink / Celozzi, Meier
Gelb-Rote Karte: - / Matmour (34./wiederholtes Foulspiel)
Beste Spieler: Lambertz, Bellinghausen / -
STIMMEN:
Stefan Reisinger (Düsseldorf): "Heute hat von der ersten Minute an vieles gepasst. Momentan machen wir sehe, sehr viel richtig. Die Leidenschaft, die Konzentration - alles passt. Wir lassen auch wenig Chancen zu."
Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner: "Total lächerlich. Er (Karim Matmour, die Red.) hat insgesamt nur zwei Fouls gemacht, ganz normale Fouls."
| 1 | |
Bayern München | 34 | 29 | 4 | 1 | 98:18 | 80 | 91 | ||
| 2 | |
Borussia Dortmund | 34 | 19 | 9 | 6 | 81:42 | 39 | 66 | ||
| 3 | |
Bayer Leverkusen | 34 | 19 | 8 | 7 | 65:39 | 26 | 65 | ||
| 4 | |
Schalke 04 | 34 | 16 | 7 | 11 | 58:50 | 8 | 55 | ||
| 5 | |
SC Freiburg | 34 | 14 | 9 | 11 | 45:40 | 5 | 51 | ||
| 6 | |
Eintracht Frankfurt | 34 | 14 | 9 | 11 | 49:46 | 3 | 51 | ||
| 7 | |
Hamburger SV | 34 | 14 | 6 | 14 | 42:53 | -11 | 48 | ||
| 8 | |
Borussia Mönchengladbach | 34 | 12 | 11 | 11 | 45:49 | -4 | 47 | ||
| 9 | |
Hannover 96 | 34 | 13 | 6 | 15 | 60:62 | -2 | 45 | ||
| 10 | |
1. FC Nürnberg | 34 | 11 | 11 | 12 | 39:47 | -8 | 44 | ||
| 11 | |
VfL Wolfsburg | 34 | 10 | 13 | 11 | 47:52 | -5 | 43 | ||
| 12 | |
VfB Stuttgart | 34 | 12 | 7 | 15 | 37:55 | -18 | 43 | ||
| 13 | |
FSV Mainz 05 | 34 | 10 | 12 | 12 | 42:44 | -2 | 42 | ||
| 14 | |
Werder Bremen | 34 | 8 | 10 | 16 | 50:66 | -16 | 34 | ||
| 15 | |
FC Augsburg | 34 | 8 | 9 | 17 | 33:51 | -18 | 33 | ||
| 16 | |
Hoffenheim | 34 | 8 | 7 | 19 | 42:67 | -25 | 31 | ||
| 17 | |
Fortuna Düsseldorf | 34 | 7 | 9 | 18 | 39:57 | -18 | 30 | ||
| 18 | |
Greuther Fürth | 34 | 4 | 9 | 21 | 26:60 | -34 | 21 |




