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Fußball-Bundesliga: Der 8. Spieltag

Klopp und das gescheiterte Experiment

  • Video Klopp: "Ich ziehe mir den Schuh an"
  • Video Magath: "Es gibt einen über mir"
  • Video Schaaf: "Wir gehen den richtigen Weg"
  • Bilderserie 8. Sieg: Bayern alleiniger Rekordhalter
  • VideoKlopp: "Ich ziehe mir den Schuh an"
    (20.10.2012)
    VideoMagath: "Es gibt einen über mir"

    Dicke Luft in Wolfsburg, der Trainer unter Druck. Felix Magath gilt beim als allmächtig. Der landläufigen Meinung, er könne nur von sich selbst entlassen werde, widerspricht er im ZDF-Interview.

    (20.10.2012)
    VideoSchaaf: "Wir gehen den richtigen Weg"

    Nach dem 4:0-Erfolg gegen Mönchengladbach zeigt sich Werder-Trainer Thomas Schaaf  zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Aber es gebe eben auch die andere Seite, so Schaaf.

    (20.10.2012)
    Bilderserie8. Sieg: Bayern alleiniger Rekordhalter
    Bayern holt den Startrekord
    (20.10.2012)

    Kurzmeldung

    • 22:20 20.10.2012Kurzmeldung

      Randale überschatten Revierderby 22:20 20.10.2012
      Fußballfans haben rund um das Revierderby in Dortmund randaliert. Viele Gästefans seien "konspirativ ange- reist", berichtete die Polizei: "Sie hatten nur das eine Ziel: Krawall anzuzetteln." Vor Spielbeginn sei es immer wieder zu Prügeleien und Sachbeschädigungen gekommen. Ultra-Fans griffen Polizisten an und blockierten Straßen. Rund 200 Fans nahm die Polizei im Laufe des Nachmittags in Gewahrsam, die meisten davon Schalker. Ein Polizist sei vor dem Stadion verletzt worden. Wie viele Fans verletzt wurden, ist noch unklar. Zudem demolierten BVB-Fans eine Gaststätte und zerlegten Möbel.

    • 11:49 21.10.2012Kurzmeldung

      Wolfsburg um Normalität bemüht 11:49 21.10.2012
      Am Morgen nach dem Sturz ans Tabellenende der Bundesliga war der VfL Wolfsburg um Normalität bemüht. Am Sonntag trainierte das Team von Trainer Felix Magath bei dichtem Nebel wie sonst auch. Rund 25 Fans warteten auf die Profis, die am Tag zuvor beim 0:2 gegen den SC Freiburg eine klägliche Vorstellung abgeliefert hatten. Als die Spieler um kurz vor neun den Platz betraten, gab es indes kaum negative Reaktionen. Rund zehn Minuten lang standen die Profis allein auf dem Platz, ehe Magath mit hinzu kam und ohne Ansprache auf Kleinfeldtore spielen ließ.

    • 23:46 20.10.2012Kurzmeldung

      Magath kann Pfiffe der Fans verstehen 23:46 20.10.2012
      Die Krise in Wolfsburg hat sich nach der 0:2-Heimniederlage gegen den SC Freiburg weiter verschärft. Im ZDF-In- terview zeigte sich VfL Trainer Felix Magath einsichtig, über die vielen Pfiffe der enttäuschten Zuschauer: "Die Fans waren zurecht völlig bedient und unzufrieden, weil wir harmlos und ohne Mumm gespielt haben." Vor allem die Abwehr macht Magath Sorgen: "Hinten gab es haarsträubende Fehler, deshalb konnten wir unseren Plan nicht umsetzen." Bei der Frage zu einer möglichen Entlassung des Trainer Magaths durch den Manager Magath, verwies der 59-Jährige auf seine Bosse.

    Wie immer voll dabei: Jürgen Klopp

    Ein Derby-Sieg mit Signalwirkung: Schalke 04 bleibt nach dem 2:1-Erfolg in Dortmund auf Platz 3 der Tabelle. Für den BVB hingegen ist die Spitze bei zwölf Punkten Rückstand auf die Bayern völlig außer Reichweite geraten.

    Klopp im ZDF-Interview: "Wir haben kein gutes Spiel gemacht, das muss man leider sagen. Wir haben viele Fehlpässe gespielt, hatten zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, es wirkte alles ein wenig wild. Durch die Umstellungen in der Mannschaft wollte ich ihr eigentlich Sicherheit geben. Das Ding nehme ich auf meine Kappe. Wir konnten den Linksverteidiger nicht stellen, und die rechte Seite in der Offensive ist uns quasi weggebrochen. Ich wollte mit der Systemumstellung der Mannschaft nur helfen, unsere Situation zu regeln, ich bin ja nicht behämmert. Das hat jedoch nicht gezogen. Das kommt vor, das muss man im Laufe des Abends akzeptieren lernen. Auch das gehört dazu."

    Die Münchner siegten in Düsseldorf 5:0 und sind damit alleiniger Start-Rekordhalter in der Bundesliga. Eintracht Frankfurt verteidigte mit einem Sieg über Hannover Platz 2. Der SC Freiburg hat den VfL Wolfsburg auf den letzten Rang geschossen. Die Partie Leverkusen - Mainz endete remis. Und im Abendspiel stoppte Werder Bremen seinen Abwärtstrend mit einem eindrucksvollen 4:0 über Gladbach.

    Der 8. Spieltag

    Hamburg - Stuttgart 0:1 (0:1)

    Hamburger SV - VFB Stuttgart Faktenbox / Quelle: dpa

    Stuttgart siegt in Hamburg

    Der VfB Stuttgart hat zum Abschluss des achten Spieltags dem zuletzt so starken
    Hamburger SV einer Dämpfer verpasst. Die Schwaben gewannen in der Hansestadt
    mit 1:0 und machten einen kleinen Schritt aus dem Tabellenkeller. Der HSV
    dagegen verpasste den Sprung auf Platz vier der Tabelle.                      
                                           
    In einer flotten Partie dominierten die Gäste über weite Strecken die erste    
    Halbzeit, die Führung auf fremdem Geläuf hochverdient. Nach dem Pausentee  
    kam der Gastgeber besser ins Spiel, auch Spielmacher van der Vaart hatte   
    gute Szenen. Am Ende brachte der VfB die Führung mit Mühe über die Zeit.

    SCHEMA:

    Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj (74. Berg), Arslan - Son (85. Scharner), Jiracek (46.Beister) - Rudnevs, van der Vaart

    Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka (45.+1 Molinaro) - Kvist - Gentner, Holzhauser (80. Hajnal) - Harnik, Traore (87. Maza) - Ibisevic

    Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

    Tor: 0:1 Ibisevic (30.)
    Zuschauer: 53.121

    Gelbe Karten: - Holzhauser, Ibisevic

    STIMMEN:

    Thorsten Fink (Hamburg): "Das hat den einen oder anderen wieder runter geholt, der schon von der Europa League gesprochen hat. Wir stehen nach wie vor ordentlich da und werden realistisch bleiben."

    Bruno Labbadia (Stuttgart): "Der Sieg tut uns richtig gut, weil wir nun ins Tabellenmittelfeld vorgerückt sind. Das war heute eine sensationelle Leistung. Wir haben den HSV in allen Belangen beherrscht. Der Auftritt von uns war sehr gut. Das einzige Manko war die mangelnde Chancenverwertung."

    Nürnberg - Augsburg 0:0

    1. FC Nürnberg - FC Augsburg Bundesliga Fußball / Quelle: dpa

    Nürnberg stoppt die Pleitenserie

    Der 1.FC Nürnberg wartet weiter auf den nächsten Sieg. Immerhin gelang dem Club
    nach zuletzt vier Niederlagen in Serie beim 0:0 gegen den FC Augsburg wieder
    ein Punktgewinn. Dennoch stecken die Franken, ebenso wie der FCA, weiter im
    Tabellenkeller fest.

    In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in Nürnberg fußballerische Ma-
    gerkost. Den Gastgebern war die Verunsicherung deutlich anzumerken, Chancen
    waren Mangelware. In der zweiten Hälfte ging Nürnberg engagierter zu Werke. Die
    besseren Möglichkeiten hatte allerdings der Aufsteiger, doch ein Treffer wollte
    auch ihnen nicht gelingen.

    SCHEMA:

    1. FC Nürnberg: Schäfer (46. Rakovsky) - Chandler, Klose,
    Nilsson, Pinola - Balitsch, Simons - Gebhart, Kiyotake (63. Esswein),
    Frantz (77. Polter) - Pekhart

    FC Augsburg: Amsif - Verhaegh (90.+2 Ostrzolek), Langkamp,
    Klavan, de Jong - Vogt, Baier - Musona, Oehrl (86. Callsen-Bracker),
    Werner - Hain (58. Bancé)

    Schiedsrichter: Stark (Ergolding) - Zuschauer: 40 171
    Gelbe Karten: Pekhart (1), Pinola (4), Simons (2) / Bancé (2),
    Langkamp (1), Vogt (3)

    STIMMEN

    Dieter Hecking (Nürnberg): "Der Wille war da, das Schiff wieder flott zu machen. Aber es fehlt uns derzeit die Durchschlagskraft nach vorn. Aber wir wollen unser Glück wieder erarbeiten und müssen dabei den Weg der kleinen Schritte gehen."

    Markus Weinzierl (Augsburg): "Wir sind zufrieden und können mit dem Punkt leben. Es sind noch einige Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Wir wissen, dass wir stets der Außenseiter sind, aber wir fühlen uns in der Rolle wohl. Wir werden weiterarbeiten und versuchen die Großen zu ärgern."

    Dortmund - Schalke 1:2 (0:1)

    Borussia Dortmund gegen Schalke 04 / Quelle: ap

    Schalke gewinnt das Derby beim BVB     
                                            
     Der FC Schalke 04 hat das Revierderby bei Borussia Dortmund mit 2:1 (1:0) für
     sich entschieden. Die Königsblauen festigen durch den Sieg ihren dritten  
     Tabellenplatz. Der BVB liegt nach der Pleite inzwischen schon zwölf Punkte   
     hinter dem FC Bayern München.          
                                            
     Schalke spielte von Beginn an konzentriert und ging durch eine Direktabnah-
     me von Affelay in Führung. Dortmund fand in der ersten Halbzeit keine Lücke
     in der Defensive der Gäste. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Höger nach einem
     blitzsauberen Konter zum 2:0. Für den BVB reichte es nur noch zum Anschluss-
     treffer durch Lewandowski.

    SCHEMA:

    Dortmund: Weidenfeller - Subotic, Sven Bender, Hummels - Kehl
    (55. Bittencourt) - Piszczek, Leitner (89. Felipe Santana), Perisic
    (52. Schieber), Großkreutz - Reus, Lewandowski

     Schalke: Unnerstall - Uchida, Höwedes, Matip, Christian Fuchs -
    Höger (79. Jones), Neustädter - Farfan (71. Barnetta), Holtby (86.
    Moritz), Afellay - Huntelaar

    Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

    Tore: 0:1 Afellay (14.), 0:2 Höger (48.), 1:2 Lewandowski (55.)

    Zuschauer: 80.645 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: Schieber, Leitner - Höger, Unnerstall, Christian Fuchs (2)

    STIMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Jürgen Klopp (Dortmund): "Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Erst nach der Systemumstellung nach einer halben Stunde waren wir ein wenig stabiler. Wir haben zu wenig Fußball gespielt. Insgesamt war das ein verdienter Sieg für Schalke."

    Trainer Huub Stevens (Schalke): "Wir waren ein wenig überrascht, dass Dortmund in einer anderen Ordnung gespielt hat. Aber wir haben uns gut darauf eingestellt. Nach dem 1:2 haben alle super gekämpft und den Sieg verdient nach Hause gebracht."

    Düsseldorf - München 0:5 (0:2)

    Fortuna Düsseldorf gegen den FC Bayern München / Quelle: dpa

    Bayern setzt neue Rekordmarke          
                                            
    Der FC Bayern hat einen neuen Startrekord in der Bundesliga aufgestellt. Der Rekordmeister gewann das Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf souverän mit 5:0 und feierte den achten Sieg im achten Spiel in Serie.                        
                                            
    Beim Aufsteiger dominierten die Münchner von Anfang an die Partie. Dennoch dauerte es eine knappe halbe Stunde, bis der Favorit in Führung ging. Die Gäste waren der Fortuna in allen Belangen überlegen, zur Pause war Düsseldorf mit dem 0:2 noch gut bedient. In Hälfte zwei drosselte der FCB das Tempo, ohne das Heft aus der Hand zu geben, und gab kurz vor Schluss nochmal richtig Gas.

    SCHEMA:

    Düsseldorf: Giefer - Levels (46. Bellinghausen), Juanan,
    Langeneke, van den Bergh - Bodzek, Lambertz - Cha, Kruse - Ilsö (46.
    Woronin), Schahin (82. Rafael)

    München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Luiz Gustavo,
    Schweinsteiger (82. Rafinha) - Thomas Müller, Toni Kroos (70.
    Martinez), Ribery - Mandzukic (77. Alaba)

    Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
    Tore: 0:1 Mandzukic (28.), 0:2 Giefer (36., Eigentor), 0:3
    Thomas Müller (55.), 0:4 Thomas Müller (86.), 0:5 Rafinha (87.)

    Zuschauer: 54.000 (ausverkauft)
    Gelbe Karten: Levels (2), Lambertz, van den Bergh - Dante

    STIMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Norbert Meier (Düsseldorf): "Der Sieg der Bayern ist mehr als berechtigt. Sie waren sehr konzentriert und sehr ballsicher. Wir haben es nicht geschafft, sie zu stören. Wir dürfen dieses Spiel nicht als Maßstab anlegen."

    Trainer Jupp Heynckes (München): "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Das haben wir in einer Art und Weise geschafft, die überragend war. Mir hat besonders imponiert, dass wir in der Defensive überhaupt nichts zugelassen haben."

    Leverkusen - Mainz 2:2 (1:0)

    Bayer Leverkusen gegen Mainz 05 / Quelle: dpa

     Castro rettet Leverkusen Punkt         
                                            
     Bayer Leverkusen musste sich im Heimspiel gegen Mainz 05 mit einem 2:2     
     (1:0) begnügen. Gonzalo Castros Treffer in der 87.Minute brachte den späten    
     Ausgleich, nachdem die 05er in der zweiten Halbzeit weitgehend das bessere
     Team waren.                            
                                            
     In einer ruppigen Partie mit sieben Gelben Karten hatte Kießling die       
     Werkself in Führung gebracht. Szalai konnte nach dem Wechsel ausgleichen.   
     Die Mainzer bekamen die Partie mehr und mehr in den Griff und konnten durch den
     Ex-Leverkusener Risse sogar in Führung gehen. Ivanschitz scheiterte kurz vor  
     dem Ausgleich am dritten 05-Treffer.

    SCHEMA:

    Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Kadlec - Rolfes (80. Aydin) - Lars Bender (80. Hegeler), Castro - Bellarabi (71.Junior Fernandes), Schürrle - Kießling

    Mainz: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Diaz - Baumgartlinger - Marco Caligiuri, Soto (80. Kirchhoff) - Ivanschitz - Szalai (90.+3 Zabavnik), Nicolai Müller (67. Risse)

    Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
    Tore: 1:0 Kießling (43.), 1:1 Szalai (58.), 1:2 Risse (76.), 2:2 Castro (87.)

    Zuschauer: 28.077
    Gelbe Karten: Bellarabi, Rolfes (2), Carvajal (2), Toprak (3) - Svensson, Wetklo (2), Baumgartlinger (3)

    STIMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir haben eine gute bis sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben uns viele Chancen erspielt und sind verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit war es leider wie abgeschnitten. Mainz war sicher stärker, aber wir müssen den Fehler bei uns suchen. Das einzige, was in der zweiten Halbzeit positiv war, dass sie zurückgekommen ist und den Ausgleich erzwungen hat."

    Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Leverkusen hat erwartet stark begonnen, wir hatten zuerst Probleme im Spielaufbau und einfache Ballverluste. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, anders zu spielen. Danach haben wir das Spiel dominiert und hätten das Spiel nach dem 2:1 entscheiden können. Der Ausgleich war sehr ärgerlich, sowohl vom Zeitpunkt, als auch von der Entstehung her. Aber wir sind in Leverkusen nach einem Rückstand zurückgekommen, wir haben die Stirn geboten, deshalb ist das so schon okay."

    Frankfurt - Hannover 3:1 (2:1)

    Eintracht Frankfurt gegen Hannover 96 / Quelle: reuters

     Eintracht Frankfurt wirbelt weiter     
                                            
     Eintracht Frankfurt setzt seinen Höhenflug fort. Der Aufsteiger gewann sein  
     Heimspiel gegen Hannover 96 mit 3:1 und bleibt damit Bayern-Jäger Nummer eins.
     Für die ambitionierten Niedersachsen bedeutete die Niederlage einen Dämpfer.
                                            
     Die Hessen begannen vor ausverkauftem Haus furios und gingen bereits nach    
     fünf Minuten in Führung. Die Gäste brauchten eine gute halbe Stunde, um   
     ins Spiel zu finden, der Anschlusstreffer kurz vor der Pause fiel nicht un-  
     verdient. Nach dem Wiederanpfiff drängte 96 auf den Ausgleich, doch die Ein-
     tracht verteidigte clever und fuhr am Ende einen hochverdienten Sieg ein.

    SCHEMA:

    Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka -
    Schwegler, Rode - Aigner (82. Lanig), Inui (73. Celozzi) - Matmour
    (89. Hoffer), Meier.

    Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Haggui, Rausch -
    Stindl, da Silva Pinto (77. Pander) - Schlaudraff (30. Sobiech),
    Huszti - Ya Konan, Abdellaoue (64. Diouf)

    Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
    Tore: 1:0 Matmour (5.), 2:0 Jung (18.), 2:1 Abdellaoue (43.), 3:1 Meier (83.)

    Zuschauer: 50.500

    Gelbe Karten: Schwegler (3), Zambrano (3) - Huszti, da Silva
    Pinto (2), Diouf, Ya Konan (2)

    STIMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wenn das Spiel unentschieden ausgegangen wäre, wäre ich nicht unglücklich gewesen. In den ersten 25 Minuten waren wir sehr präsent und haben die Tore gemacht. Es war klar, dass wir das nicht über 90 Minuten durchhalten konnten. Ich bin einigermaßen stolz darauf, dass meine Mannschaft gegen so eine gute Mannschaft gewonnen hat. Es war ein gutes Spiel gegen einen sehr, sehr guten Gegner."

    Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Die Eintracht hat ein tolles Team. Es war beeindruckend in den ersten 20 Minuten, wie wenig wir dagegensetzen konnten. In der zweiten Halbzeit hatten wir eine deutlich bessere Dominanz auf dem Platz, ohne uns eine Vielzahl von Chancen zu erarbeiten. Es war für Frankfurt ein verdienter Sieg und für uns eine weitere Niederlage auswärts. Da sollten wir uns was einfallen lassen."

    Wolfsburg - Freiburg 0:2 (0:1)

    Vfl Wolfsburg gegen SC Freiburg / Quelle: dpa

     Wölfe-Misere geht weiter               
                                            
     Der VfL Wolfsburg befindet sich weiterim freien Fall. Die Wölfe unterlagen im
     Heimspiel dem SC Freiburg verdient mit 0:2 (0:1). Dadurch rutschte der Magath-
     Klub auf den letzten Tabellenplatz ab.
                                            
     Daniel Caligiuri (40.) per Strafstoß nach Foul von Naldo und Julian Schuster
     (84.) erzielten die Treffer für die Breisgauer, die sich damit im gesicher-
     ten Mittelfeld festsetzten. Für VfL-Coach Felix Magath dürfte die Luft in  
     der Autostadt dagegen dünner werden.Auch der Einsatz von Ivica Olic und Bas
     Dost als Doppelspitze an Stelle von Diego und Lakic brachte nicht den ge-  
     wünschten Erfolg.

    SCHEMA:

    Wolfsburg: Benaglio - Fagner (61. Träsch), Naldo, Pogatetz (68.Lakic), Rodriguez - Knoche, Kahlenberg - Hasani, Vieirinha (61.Marcel Schäfer) - Olic, Dost

    Freiburg: Baumann - Sorg (89. Hedenstad), Ginter, Diagne, Mujdza - Schuster, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri - Freis (79. Flum), Jendrisek (46. Kruse)

    Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)
    Tore: 0:1 Daniel Caligiuri (40.), 0:2 Schuster (84.)
    Zuschauer: 25.080
    Gelbe Karten: Naldo (2) - Mujdza (3), Diagne (2)

    STIMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Felix Magath (Wolfsburg): "Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten Druck erzeugen. Das haben wir nicht geschafft. Statt den Gegner über die Flügel zu bedrängen, haben wir es zu oft mit hohen, langen Bällen versucht. Zu allem Überfluss haben wir noch einen katastrophalen Fehler gemacht, der zum 0:1 geführt hat. Der Fehler war, dass Naldo im Strafraum gefoult hat."

    Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Als wir die Aufstellung ohne Diego gesehen haben, wussten wir, dass hohe Bälle auf uns zukommen würden. Unsere Hintermannschaft hat das Problem gut gelöst. In der zweiten Halbzeit haben wir die Räume bekommen, die wir auch fußballerisch genutzt haben. Toll, dass die Mannschaft zum zweiten Mal zu Null gespielt hat und sich für eine gute Leistung belohnt hat."

    Bremen - Mönchengladbach 4:0 (2:0)

    Werder Bremen gegn Borussia Mönchengladbach / Quelle: dpa

    Bremen lässt Gladbach keine Chance

    Werder Bremen hat kann doch noch gewinnen. Die Norddeutschen besiegten vor
    eigenem Publikum Borussia Mönchengladbach mit 4:0 (2:0) und setzten sich im sicheren Tabellenmittelfeld fest. Gladbach dagegen sucht weiterhin nach der Form der vergangenen Saison.

    In einer flotten Partie zeigten beide Teams schöne Spielzüge, wobei die Hausherren die bessere Spielanlage und die höheren Spielanteile hatten. Die Konsequenz war die 2:0-Pausenführung, auch wenn Gladbach bei einem Lattenknaller im Pech war. In Hälfte zwei versuchten die Gäste, nochmal heranzukommen, doch
    Bremen fuhr den Sieg locker nach Hause.

    STATISTIK

    Werder Bremen - Bor. Mönchengladbach 4:0 (2:0)

    Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Lukimya, Sokratis, Schmitz - Junuzovic - de Bruyne, Hunt (82. Bargfrede) - Arnautovic (84. Ekici), Petersen, Elia (74. Füllkrug)


    Bor. Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Daems - Marx, Nordtveit - Rupp (46. Herrmann), Xhaka (62. Hrgota), Arango (74. Hanke) - de Jong

    Schiedsrichter: Perl (Pullach)
    Zuschauer: 42 100 (ausverkauft)
    Tore: 1:0 Petersen (37.), 2:0 Arnautovic (45.), 3:0 Füllkrug (76.), 4:0 Junuzovic (86.)
    Gelbe Karten: de Bruyne (1) / Jantschke (2), Nordtveit (2)

    STIMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Thomas Schaaf (Bremen): "Meine Mannschaft hat viele Situationen gut umgesetzt. Sie war von der ersten Minute an im Spiel. Es war vorher klar, dass wir Geduld brauchen würden. Daher war es wichtig, dass wir dies in keiner Phase des Spiels vergessen haben."

    Trainer Lucien Favre (Mönchengladbach): "Wir haben gar nicht schlecht angefangen, aber nach dem 0:1-Rückstand viel zu überhastet gespielt. Das zweite Gegentor eine Minute vor der Halbzeitpause war dann tödlich. In vielen Situationen wollten wir zuviel, das hat uns immer wieder in Schwierigkeiten gebracht."

    Hoffenheim - Greuther Fürth 3:3 (1:1)

    Hoffenheim Fürth Beitragsbox / Quelle: DPA

    Sobiech rettet Fürth den Punkt


    Nach aberwitziger Schlussphase haben sich Hoffenheim und Greuther Fürth mit
    einem 3:3 (1:1) getrennt. Sobiech erzielte den Ausgleich der Franken erst
    in der Nachspielzeit.

    Fürth begann stark. Das erste Tor erzielten aber die Gastgeber. Die Franken steckten nicht auf, schafften noch vor der Pause das 1:1. Die zweite Halbzeit war zunächst ein Spiegelbild der ersten. Die Gäste waren besser, das Tor gelang 1899. Doch Prib egalisierte mit tollem Fernschuss (84.). Joselu antwortete fünf Minuten später mit dem 3:2. Doch Sobiechs Auftritt stand noch aus. Er besorgte den verdienten Ausgleich.

    STATISTIK

    Tore: 1:0 Firmino (8.), 1:1 Stieber (39.), 2:1 Joselu (67.), 2:2 Prib (84.), 3:2 Joselu (89.), 3:3 Sobiech (90.+2)

    Hoffenheim: Wiese - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Volland (90. Schipplock), Chris, Firmino, Rudy, Usami (70. Grifo) - Joselu


    Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Sararer (80. Mikkelsen), Fürstner, Prib, Stieber (88. Sobiech) - Asamoah, Edu (75. Nöthe)

    Tore: 1:0 Firmino (8.), 1:1 Stieber (39.), 2:1 Joselu (67.), 2:2 Prib (84.), 3:2 Joselu (89.)

    Gelbe Karten: -- / Sararer, Fürstner, Prib, Stieber, Kleine

    Zuschauer: 27.000

    Schiedsrichter: Siebert

    STIMMEN ZUM SPIEL

    Trainer Markus Babbel (Hoffenheim): "Es war für die Zuschauer
    ein tolles Spiel, leider haben wir noch das 3:3 kassiert. Wir haben
    gut auf den Ausgleich zuvor reagiert, haben es aber versäumt, den
    Sack zuzumachen. Wir haben viele jungen Spieler im Kader, wir müssen
    aus solchen Spielen lernen. Es war eine gefühlte Niederlage."

    Trainer Mike Büskens (Fürth): "Der Punkt war so etwas von
    verdient heute. Die Jungs haben heute eine Riesenmoral bewiesen. Ich
    denke, dass wir auch einen guten Fußball gespielt haben. Wir
    wussten, dass Hoffenheim eine spielerisch sehr gute Mannschaft ist,
    die wir aber mit einer guten Moral brechen können."

    Zur Zeit finden keine Spiele statt.

    21.10.2012
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