Fußball-Bundesliga: Der 8. Spieltag
Klopp und das gescheiterte Experiment
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Wie immer voll dabei: Jürgen Klopp
Der 8. Spieltag
Hamburg - Stuttgart 0:1 (0:1)
Stuttgart siegt in Hamburg
Der VfB Stuttgart hat zum Abschluss des achten Spieltags dem zuletzt so starken
Hamburger SV einer Dämpfer verpasst. Die Schwaben gewannen in der Hansestadt
mit 1:0 und machten einen kleinen Schritt aus dem Tabellenkeller. Der HSV
dagegen verpasste den Sprung auf Platz vier der Tabelle.
In einer flotten Partie dominierten die Gäste über weite Strecken die erste
Halbzeit, die Führung auf fremdem Geläuf hochverdient. Nach dem Pausentee
kam der Gastgeber besser ins Spiel, auch Spielmacher van der Vaart hatte
gute Szenen. Am Ende brachte der VfB die Führung mit Mühe über die Zeit.
SCHEMA:
Hamburg: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj (74. Berg), Arslan - Son (85. Scharner), Jiracek (46.Beister) - Rudnevs, van der Vaart
Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka (45.+1 Molinaro) - Kvist - Gentner, Holzhauser (80. Hajnal) - Harnik, Traore (87. Maza) - Ibisevic
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Tor: 0:1 Ibisevic (30.)
Zuschauer: 53.121
Gelbe Karten: - Holzhauser, Ibisevic
STIMMEN:
Thorsten Fink (Hamburg): "Das hat den einen oder anderen wieder runter geholt, der schon von der Europa League gesprochen hat. Wir stehen nach wie vor ordentlich da und werden realistisch bleiben."
Bruno Labbadia (Stuttgart): "Der Sieg tut uns richtig gut, weil wir nun ins Tabellenmittelfeld vorgerückt sind. Das war heute eine sensationelle Leistung. Wir haben den HSV in allen Belangen beherrscht. Der Auftritt von uns war sehr gut. Das einzige Manko war die mangelnde Chancenverwertung."
Nürnberg - Augsburg 0:0
Nürnberg stoppt die Pleitenserie
Der 1.FC Nürnberg wartet weiter auf den nächsten Sieg. Immerhin gelang dem Club
nach zuletzt vier Niederlagen in Serie beim 0:0 gegen den FC Augsburg wieder
ein Punktgewinn. Dennoch stecken die Franken, ebenso wie der FCA, weiter im
Tabellenkeller fest.
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer in Nürnberg fußballerische Ma-
gerkost. Den Gastgebern war die Verunsicherung deutlich anzumerken, Chancen
waren Mangelware. In der zweiten Hälfte ging Nürnberg engagierter zu Werke. Die
besseren Möglichkeiten hatte allerdings der Aufsteiger, doch ein Treffer wollte
auch ihnen nicht gelingen.
SCHEMA:
1. FC Nürnberg: Schäfer (46. Rakovsky) - Chandler, Klose,
Nilsson, Pinola - Balitsch, Simons - Gebhart, Kiyotake (63. Esswein),
Frantz (77. Polter) - Pekhart
FC Augsburg: Amsif - Verhaegh (90.+2 Ostrzolek), Langkamp,
Klavan, de Jong - Vogt, Baier - Musona, Oehrl (86. Callsen-Bracker),
Werner - Hain (58. Bancé)
Schiedsrichter: Stark (Ergolding) - Zuschauer: 40 171
Gelbe Karten: Pekhart (1), Pinola (4), Simons (2) / Bancé (2),
Langkamp (1), Vogt (3)
STIMMEN
Dieter Hecking (Nürnberg): "Der Wille war da, das Schiff wieder flott zu machen. Aber es fehlt uns derzeit die Durchschlagskraft nach vorn. Aber wir wollen unser Glück wieder erarbeiten und müssen dabei den Weg der kleinen Schritte gehen."
Markus Weinzierl (Augsburg): "Wir sind zufrieden und können mit dem Punkt leben. Es sind noch einige Kleinigkeiten, an denen wir arbeiten müssen. Wir wissen, dass wir stets der Außenseiter sind, aber wir fühlen uns in der Rolle wohl. Wir werden weiterarbeiten und versuchen die Großen zu ärgern."
Dortmund - Schalke 1:2 (0:1)
Schalke gewinnt das Derby beim BVB
Der FC Schalke 04 hat das Revierderby bei Borussia Dortmund mit 2:1 (1:0) für
sich entschieden. Die Königsblauen festigen durch den Sieg ihren dritten
Tabellenplatz. Der BVB liegt nach der Pleite inzwischen schon zwölf Punkte
hinter dem FC Bayern München.
Schalke spielte von Beginn an konzentriert und ging durch eine Direktabnah-
me von Affelay in Führung. Dortmund fand in der ersten Halbzeit keine Lücke
in der Defensive der Gäste. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Höger nach einem
blitzsauberen Konter zum 2:0. Für den BVB reichte es nur noch zum Anschluss-
treffer durch Lewandowski.
SCHEMA:
Dortmund: Weidenfeller - Subotic, Sven Bender, Hummels - Kehl
(55. Bittencourt) - Piszczek, Leitner (89. Felipe Santana), Perisic
(52. Schieber), Großkreutz - Reus, Lewandowski
Schalke: Unnerstall - Uchida, Höwedes, Matip, Christian Fuchs -
Höger (79. Jones), Neustädter - Farfan (71. Barnetta), Holtby (86.
Moritz), Afellay - Huntelaar
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Tore: 0:1 Afellay (14.), 0:2 Höger (48.), 1:2 Lewandowski (55.)
Zuschauer: 80.645 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Schieber, Leitner - Höger, Unnerstall, Christian Fuchs (2)
STIMMEN ZUM SPIEL
Trainer Jürgen Klopp (Dortmund): "Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Erst nach der Systemumstellung nach einer halben Stunde waren wir ein wenig stabiler. Wir haben zu wenig Fußball gespielt. Insgesamt war das ein verdienter Sieg für Schalke."
Trainer Huub Stevens (Schalke): "Wir waren ein wenig überrascht, dass Dortmund in einer anderen Ordnung gespielt hat. Aber wir haben uns gut darauf eingestellt. Nach dem 1:2 haben alle super gekämpft und den Sieg verdient nach Hause gebracht."
Düsseldorf - München 0:5 (0:2)
Bayern setzt neue Rekordmarke
Der FC Bayern hat einen neuen Startrekord in der Bundesliga aufgestellt. Der Rekordmeister gewann das Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf souverän mit 5:0 und feierte den achten Sieg im achten Spiel in Serie.
Beim Aufsteiger dominierten die Münchner von Anfang an die Partie. Dennoch dauerte es eine knappe halbe Stunde, bis der Favorit in Führung ging. Die Gäste waren der Fortuna in allen Belangen überlegen, zur Pause war Düsseldorf mit dem 0:2 noch gut bedient. In Hälfte zwei drosselte der FCB das Tempo, ohne das Heft aus der Hand zu geben, und gab kurz vor Schluss nochmal richtig Gas.
SCHEMA:
Düsseldorf: Giefer - Levels (46. Bellinghausen), Juanan,
Langeneke, van den Bergh - Bodzek, Lambertz - Cha, Kruse - Ilsö (46.
Woronin), Schahin (82. Rafael)
München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Luiz Gustavo,
Schweinsteiger (82. Rafinha) - Thomas Müller, Toni Kroos (70.
Martinez), Ribery - Mandzukic (77. Alaba)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Mandzukic (28.), 0:2 Giefer (36., Eigentor), 0:3
Thomas Müller (55.), 0:4 Thomas Müller (86.), 0:5 Rafinha (87.)
Zuschauer: 54.000 (ausverkauft)
Gelbe Karten: Levels (2), Lambertz, van den Bergh - Dante
STIMMEN ZUM SPIEL
Trainer Norbert Meier (Düsseldorf): "Der Sieg der Bayern ist mehr als berechtigt. Sie waren sehr konzentriert und sehr ballsicher. Wir haben es nicht geschafft, sie zu stören. Wir dürfen dieses Spiel nicht als Maßstab anlegen."
Trainer Jupp Heynckes (München): "Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Das haben wir in einer Art und Weise geschafft, die überragend war. Mir hat besonders imponiert, dass wir in der Defensive überhaupt nichts zugelassen haben."
Leverkusen - Mainz 2:2 (1:0)
Castro rettet Leverkusen Punkt
Bayer Leverkusen musste sich im Heimspiel gegen Mainz 05 mit einem 2:2
(1:0) begnügen. Gonzalo Castros Treffer in der 87.Minute brachte den späten
Ausgleich, nachdem die 05er in der zweiten Halbzeit weitgehend das bessere
Team waren.
In einer ruppigen Partie mit sieben Gelben Karten hatte Kießling die
Werkself in Führung gebracht. Szalai konnte nach dem Wechsel ausgleichen.
Die Mainzer bekamen die Partie mehr und mehr in den Griff und konnten durch den
Ex-Leverkusener Risse sogar in Führung gehen. Ivanschitz scheiterte kurz vor
dem Ausgleich am dritten 05-Treffer.
SCHEMA:
Leverkusen: Leno - Carvajal, Wollscheid, Toprak, Kadlec - Rolfes (80. Aydin) - Lars Bender (80. Hegeler), Castro - Bellarabi (71.Junior Fernandes), Schürrle - Kießling
Mainz: Wetklo - Pospech, Svensson, Noveski, Diaz - Baumgartlinger - Marco Caligiuri, Soto (80. Kirchhoff) - Ivanschitz - Szalai (90.+3 Zabavnik), Nicolai Müller (67. Risse)
Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
Tore: 1:0 Kießling (43.), 1:1 Szalai (58.), 1:2 Risse (76.), 2:2 Castro (87.)
Zuschauer: 28.077
Gelbe Karten: Bellarabi, Rolfes (2), Carvajal (2), Toprak (3) - Svensson, Wetklo (2), Baumgartlinger (3)
STIMMEN ZUM SPIEL
Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Wir haben eine gute bis sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben uns viele Chancen erspielt und sind verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit war es leider wie abgeschnitten. Mainz war sicher stärker, aber wir müssen den Fehler bei uns suchen. Das einzige, was in der zweiten Halbzeit positiv war, dass sie zurückgekommen ist und den Ausgleich erzwungen hat."
Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Leverkusen hat erwartet stark begonnen, wir hatten zuerst Probleme im Spielaufbau und einfache Ballverluste. In der Halbzeit haben wir uns vorgenommen, anders zu spielen. Danach haben wir das Spiel dominiert und hätten das Spiel nach dem 2:1 entscheiden können. Der Ausgleich war sehr ärgerlich, sowohl vom Zeitpunkt, als auch von der Entstehung her. Aber wir sind in Leverkusen nach einem Rückstand zurückgekommen, wir haben die Stirn geboten, deshalb ist das so schon okay."
Frankfurt - Hannover 3:1 (2:1)
Eintracht Frankfurt wirbelt weiter
Eintracht Frankfurt setzt seinen Höhenflug fort. Der Aufsteiger gewann sein
Heimspiel gegen Hannover 96 mit 3:1 und bleibt damit Bayern-Jäger Nummer eins.
Für die ambitionierten Niedersachsen bedeutete die Niederlage einen Dämpfer.
Die Hessen begannen vor ausverkauftem Haus furios und gingen bereits nach
fünf Minuten in Führung. Die Gäste brauchten eine gute halbe Stunde, um
ins Spiel zu finden, der Anschlusstreffer kurz vor der Pause fiel nicht un-
verdient. Nach dem Wiederanpfiff drängte 96 auf den Ausgleich, doch die Ein-
tracht verteidigte clever und fuhr am Ende einen hochverdienten Sieg ein.
SCHEMA:
Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka -
Schwegler, Rode - Aigner (82. Lanig), Inui (73. Celozzi) - Matmour
(89. Hoffer), Meier.
Hannover: Zieler - Cherundolo, Eggimann, Haggui, Rausch -
Stindl, da Silva Pinto (77. Pander) - Schlaudraff (30. Sobiech),
Huszti - Ya Konan, Abdellaoue (64. Diouf)
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
Tore: 1:0 Matmour (5.), 2:0 Jung (18.), 2:1 Abdellaoue (43.), 3:1 Meier (83.)
Zuschauer: 50.500
Gelbe Karten: Schwegler (3), Zambrano (3) - Huszti, da Silva
Pinto (2), Diouf, Ya Konan (2)
STIMMEN ZUM SPIEL
Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wenn das Spiel unentschieden ausgegangen wäre, wäre ich nicht unglücklich gewesen. In den ersten 25 Minuten waren wir sehr präsent und haben die Tore gemacht. Es war klar, dass wir das nicht über 90 Minuten durchhalten konnten. Ich bin einigermaßen stolz darauf, dass meine Mannschaft gegen so eine gute Mannschaft gewonnen hat. Es war ein gutes Spiel gegen einen sehr, sehr guten Gegner."
Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Die Eintracht hat ein tolles Team. Es war beeindruckend in den ersten 20 Minuten, wie wenig wir dagegensetzen konnten. In der zweiten Halbzeit hatten wir eine deutlich bessere Dominanz auf dem Platz, ohne uns eine Vielzahl von Chancen zu erarbeiten. Es war für Frankfurt ein verdienter Sieg und für uns eine weitere Niederlage auswärts. Da sollten wir uns was einfallen lassen."
Wolfsburg - Freiburg 0:2 (0:1)
Wölfe-Misere geht weiter
Der VfL Wolfsburg befindet sich weiterim freien Fall. Die Wölfe unterlagen im
Heimspiel dem SC Freiburg verdient mit 0:2 (0:1). Dadurch rutschte der Magath-
Klub auf den letzten Tabellenplatz ab.
Daniel Caligiuri (40.) per Strafstoß nach Foul von Naldo und Julian Schuster
(84.) erzielten die Treffer für die Breisgauer, die sich damit im gesicher-
ten Mittelfeld festsetzten. Für VfL-Coach Felix Magath dürfte die Luft in
der Autostadt dagegen dünner werden.Auch der Einsatz von Ivica Olic und Bas
Dost als Doppelspitze an Stelle von Diego und Lakic brachte nicht den ge-
wünschten Erfolg.
SCHEMA:
Wolfsburg: Benaglio - Fagner (61. Träsch), Naldo, Pogatetz (68.Lakic), Rodriguez - Knoche, Kahlenberg - Hasani, Vieirinha (61.Marcel Schäfer) - Olic, Dost
Freiburg: Baumann - Sorg (89. Hedenstad), Ginter, Diagne, Mujdza - Schuster, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri - Freis (79. Flum), Jendrisek (46. Kruse)
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)
Tore: 0:1 Daniel Caligiuri (40.), 0:2 Schuster (84.)
Zuschauer: 25.080
Gelbe Karten: Naldo (2) - Mujdza (3), Diagne (2)
STIMMEN ZUM SPIEL
Trainer Felix Magath (Wolfsburg): "Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten Druck erzeugen. Das haben wir nicht geschafft. Statt den Gegner über die Flügel zu bedrängen, haben wir es zu oft mit hohen, langen Bällen versucht. Zu allem Überfluss haben wir noch einen katastrophalen Fehler gemacht, der zum 0:1 geführt hat. Der Fehler war, dass Naldo im Strafraum gefoult hat."
Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Als wir die Aufstellung ohne Diego gesehen haben, wussten wir, dass hohe Bälle auf uns zukommen würden. Unsere Hintermannschaft hat das Problem gut gelöst. In der zweiten Halbzeit haben wir die Räume bekommen, die wir auch fußballerisch genutzt haben. Toll, dass die Mannschaft zum zweiten Mal zu Null gespielt hat und sich für eine gute Leistung belohnt hat."
Bremen - Mönchengladbach 4:0 (2:0)
Bremen lässt Gladbach keine Chance
Werder Bremen hat kann doch noch gewinnen. Die Norddeutschen besiegten vor
eigenem Publikum Borussia Mönchengladbach mit 4:0 (2:0) und setzten sich im sicheren Tabellenmittelfeld fest. Gladbach dagegen sucht weiterhin nach der Form der vergangenen Saison.
In einer flotten Partie zeigten beide Teams schöne Spielzüge, wobei die Hausherren die bessere Spielanlage und die höheren Spielanteile hatten. Die Konsequenz war die 2:0-Pausenführung, auch wenn Gladbach bei einem Lattenknaller im Pech war. In Hälfte zwei versuchten die Gäste, nochmal heranzukommen, doch
Bremen fuhr den Sieg locker nach Hause.
STATISTIK
Werder Bremen - Bor. Mönchengladbach 4:0 (2:0)
Werder Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Lukimya, Sokratis, Schmitz - Junuzovic - de Bruyne, Hunt (82. Bargfrede) - Arnautovic (84. Ekici), Petersen, Elia (74. Füllkrug)
Bor. Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez, Daems - Marx, Nordtveit - Rupp (46. Herrmann), Xhaka (62. Hrgota), Arango (74. Hanke) - de Jong
Schiedsrichter: Perl (Pullach)
Zuschauer: 42 100 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Petersen (37.), 2:0 Arnautovic (45.), 3:0 Füllkrug (76.), 4:0 Junuzovic (86.)
Gelbe Karten: de Bruyne (1) / Jantschke (2), Nordtveit (2)
STIMMEN ZUM SPIEL
Trainer Thomas Schaaf (Bremen): "Meine Mannschaft hat viele Situationen gut umgesetzt. Sie war von der ersten Minute an im Spiel. Es war vorher klar, dass wir Geduld brauchen würden. Daher war es wichtig, dass wir dies in keiner Phase des Spiels vergessen haben."
Trainer Lucien Favre (Mönchengladbach): "Wir haben gar nicht schlecht angefangen, aber nach dem 0:1-Rückstand viel zu überhastet gespielt. Das zweite Gegentor eine Minute vor der Halbzeitpause war dann tödlich. In vielen Situationen wollten wir zuviel, das hat uns immer wieder in Schwierigkeiten gebracht."
Hoffenheim - Greuther Fürth 3:3 (1:1)
Sobiech rettet Fürth den Punkt
Nach aberwitziger Schlussphase haben sich Hoffenheim und Greuther Fürth mit
einem 3:3 (1:1) getrennt. Sobiech erzielte den Ausgleich der Franken erst
in der Nachspielzeit.
Fürth begann stark. Das erste Tor erzielten aber die Gastgeber. Die Franken steckten nicht auf, schafften noch vor der Pause das 1:1. Die zweite Halbzeit war zunächst ein Spiegelbild der ersten. Die Gäste waren besser, das Tor gelang 1899. Doch Prib egalisierte mit tollem Fernschuss (84.). Joselu antwortete fünf Minuten später mit dem 3:2. Doch Sobiechs Auftritt stand noch aus. Er besorgte den verdienten Ausgleich.
STATISTIK
Tore: 1:0 Firmino (8.), 1:1 Stieber (39.), 2:1 Joselu (67.), 2:2 Prib (84.), 3:2 Joselu (89.), 3:3 Sobiech (90.+2)
Hoffenheim: Wiese - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Volland (90. Schipplock), Chris, Firmino, Rudy, Usami (70. Grifo) - Joselu
Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Sararer (80. Mikkelsen), Fürstner, Prib, Stieber (88. Sobiech) - Asamoah, Edu (75. Nöthe)
Tore: 1:0 Firmino (8.), 1:1 Stieber (39.), 2:1 Joselu (67.), 2:2 Prib (84.), 3:2 Joselu (89.)
Gelbe Karten: -- / Sararer, Fürstner, Prib, Stieber, Kleine
Zuschauer: 27.000
Schiedsrichter: Siebert
STIMMEN ZUM SPIEL
Trainer Markus Babbel (Hoffenheim): "Es war für die Zuschauer
ein tolles Spiel, leider haben wir noch das 3:3 kassiert. Wir haben
gut auf den Ausgleich zuvor reagiert, haben es aber versäumt, den
Sack zuzumachen. Wir haben viele jungen Spieler im Kader, wir müssen
aus solchen Spielen lernen. Es war eine gefühlte Niederlage."
Trainer Mike Büskens (Fürth): "Der Punkt war so etwas von
verdient heute. Die Jungs haben heute eine Riesenmoral bewiesen. Ich
denke, dass wir auch einen guten Fußball gespielt haben. Wir
wussten, dass Hoffenheim eine spielerisch sehr gute Mannschaft ist,
die wir aber mit einer guten Moral brechen können."
| Zur Zeit finden keine Spiele statt. |
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