Brandrede des VfB-Trainers
Labbadia: "Wie der letzte Depp"
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Labbadias Rundumschlag im Wortlaut
Der Stuttgart-Trainer in der PK am 7.10.2012
"Es ist eine gewisse Grenze erreicht hier. Ich bin vor 22 Monaten
hier angetreten, da stand der Verein mit zwölf Punkten am
Tabellenende. Keiner hat einen Pfifferling gegeben in dieser Zeit.
Danach haben wir die Mannschaft in die Europa League geführt. Wir
haben knapp 20 Millionen Euro an Etatsenkung mitgemacht. Wir haben
einen zweistelligen Millionen-Betrag einnehmen müssen. Ich kann
gewisse Dinge nicht akzeptieren, wenn ein Trainer wie der letzte Depp
dargestellt wird, als hätte er gar keine Ahnung. Das muss man ganz
klar sagen. Mich wundert's nicht, weil die Zuschauer dazu
aufgewiegelt wurden in den letzten Wochen, weil absolute Unwahrheiten
verbreitet wurden.
Und jetzt kommen wir zu Raphael Holzhauser: Raphael Holzhauser
wäre heute nicht mehr hier im Verein, wenn ich vor ein paar Wochen
nicht mein Veto gegen eine Ausleihe eingelegt hätte. Das muss man
hier ganz klar sagen. Raphael ist in der Halbzeitpause gekommen und
hat angezeigt, dass er Probleme hat. Und er hat dann darum gebeten,
dass er ausgewechselt wird.
Ich muss ganz ehrlich sagen: Die Trainer in der Bundesliga sind
nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. Da ist eine totale
Grenze erreicht, auch hier in Stuttgart, das muss ich Ihnen ganz klar
sagen. Und mich wundert's nicht, dass es hier alle paar Monate einen
neuen Trainer gibt, wenn man sich so verhält, wie es hier der Fall
ist. Als normaler Bundesliga-Trainer muss man sich heute die Frage
stellen: Gehe ich einen schweren Weg, wie ihn der VfB Stuttgart gehen
muss, mit? Oder sage ich: am Arsch geleckt. Das muss ich mal ganz
klar und deutlich sagen.
Ich kann die Leute hier nicht verstehen, aber vor allem die
schreibende Zunft. Ich weiß, dass Sie das jetzt wieder persönlich
nehmen werden, aber das muss hier mal ganz klar gesagt werden. Da ist
das Fass absolut voll. Einige haben sich in den letzten Wochen
Unwahrheiten erlaubt, die absolut unter der Gürtellinie waren. Da
erwarte ich, dass auch Sie das Ganze mal hinterleuchten und nicht
einfach nachschreiben."



