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Brandrede des VfB-Trainers

Labbadia: "Wie der letzte Depp"

  • Video "Was erlaube Strunz?"
  • Video Daum gegen Hoeneß: Höhepunkt einer Fehde
  • Video"Was erlaube Strunz?"

    März 1998: "Was erlaube Strunz?" - Der damalige Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni reagiert in der wohl kürzesten Pressekonferenz der Bundesligageschichte auf die zuvor gegen ihn geäußerte Spielerkritik.

    (10.03.2008)
    VideoDaum gegen Hoeneß: Höhepunkt einer Fehde

    Saison 1988/89, Köln und Bayern kämpfen um den Titel. Im Vorfeld des direkten Duells am 31. Spieltag fliegen Giftpfeile. Höhepunkt ist der "sportstudio"-Disput zwischen Christoph Daum und Uli Hoeneß.

    (24.11.2011)

    Kurzmeldung

    • 09:28 08.10.2012Kurzmeldung

      Magath: Unterstützung für Labbadia 09:28 08.10.2012
      Nach seiner Wutrede hat Bruno Labbadia Unterstützung von Kollege Felix Magath bekommen. "Es wird wirklich respekt- los mit den Trainern umgegangen", sagte der Coach des VfL Wolfsburg am Sonntagabend im NDR. Es sei so, wie es Labbadia gesagt habe: "Es hat sich in diesem Geschäft eingebürgert, wenn was schief läuft, dann geben wir dem Trainer die Schuld." Magaths Pendant vom VfB Stuttgart war nach dem 2:2 am Sonntag vor heimischer Kulisse ausgerastet. Beide Vereine hinken ihren Ansprüchen nach sieben Spielen weit hinterher und feierten jeweils erst einen Sieg.

    • 20:47 07.10.2012Kurzmeldung

      Labbadia: Klartext bei Wutrede 20:47 07.10.2012
      VfB-Trainer Bruno Labbadia ist nach dem 2:2 gegen Bayer der Kragen geplatzt. "Ich kann gewisse Dinge nicht akzeptieren, wenn der Trainer wie der letzte Depp dargestellt wird, als hätte er gar keine Ahnung", sagte er. "Die Fans sind aufgewiegelt durch absolute Unwahrheiten. Trainer sind nicht die Mülleimer von allen." Er wundere sich nicht, dass es beim VfB "alle paar Monate" einen neuen Trainer gebe. "Man muss sich die Frage stellen: Gehe ich einen schweren Weg mit? Oder sage ich: Am Arsch geleckt! Das Fass ist absolut voll." Damit beendete Labbadia die Pressekonferenz.

    Labbadias Rundumschlag im Wortlaut

    Der Stuttgart-Trainer in der PK am 7.10.2012

    "Es ist eine gewisse Grenze erreicht hier. Ich bin vor 22 Monaten
    hier angetreten, da stand der Verein mit zwölf Punkten am
    Tabellenende. Keiner hat einen Pfifferling gegeben in dieser Zeit.
    Danach haben wir die Mannschaft in die Europa League geführt. Wir
    haben knapp 20 Millionen Euro an Etatsenkung mitgemacht. Wir haben
    einen zweistelligen Millionen-Betrag einnehmen müssen. Ich kann
    gewisse Dinge nicht akzeptieren, wenn ein Trainer wie der letzte Depp
    dargestellt wird, als hätte er gar keine Ahnung. Das muss man ganz
    klar sagen. Mich wundert's nicht, weil die Zuschauer dazu
    aufgewiegelt wurden in den letzten Wochen, weil absolute Unwahrheiten
    verbreitet wurden.

    Und jetzt kommen wir zu Raphael Holzhauser: Raphael Holzhauser
    wäre heute nicht mehr hier im Verein, wenn ich vor ein paar Wochen
    nicht mein Veto gegen eine Ausleihe eingelegt hätte. Das muss man
    hier ganz klar sagen. Raphael ist in der Halbzeitpause gekommen und
    hat angezeigt, dass er Probleme hat. Und er hat dann darum gebeten,
    dass er ausgewechselt wird.

    Ich muss ganz ehrlich sagen: Die Trainer in der Bundesliga sind
    nicht die Mülleimer von allen Menschen hier. Da ist eine totale
    Grenze erreicht, auch hier in Stuttgart, das muss ich Ihnen ganz klar
    sagen. Und mich wundert's nicht, dass es hier alle paar Monate einen
    neuen Trainer gibt, wenn man sich so verhält, wie es hier der Fall
    ist. Als normaler Bundesliga-Trainer muss man sich heute die Frage
    stellen: Gehe ich einen schweren Weg, wie ihn der VfB Stuttgart gehen
    muss, mit? Oder sage ich: am Arsch geleckt. Das muss ich mal ganz
    klar und deutlich sagen.

       Ich kann die Leute hier nicht verstehen, aber vor allem die
    schreibende Zunft. Ich weiß, dass Sie das jetzt wieder persönlich
    nehmen werden, aber das muss hier mal ganz klar gesagt werden. Da ist
    das Fass absolut voll. Einige haben sich in den letzten Wochen
    Unwahrheiten erlaubt, die absolut unter der Gürtellinie waren. Da
    erwarte ich, dass auch Sie das Ganze mal hinterleuchten und nicht
    einfach nachschreiben."

    08.10.2012
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