Bundesliga - 7. Spieltag
Gladbach beendet Frankfurts Höhenflug
VideoFC Bayern: Das Siegerlächeln ist zurück
7. Spieltag
Hannover 96 - Borussia Dortmund 1:1 (0:1)
Hannover 96 hat sich gegen Borussia Dortmund einen Punkt erkämpft und dem
Meister damit im Verfolgungsrennen um den Titel einen Dämpfer verpasst. Am
Ende einer turbulenten Partie trennten sich die beiden Teams 1:1 (1:0).
Über lange Strecken war der BVB am Drücker, ging verdient in Führung, doch dann kamen die 96er: Hannover schaffte es in der zweiten Halbzeit immer häufiger in den gegnerischen Sechzehner und machte Druck, bekam den Ball aber nicht am starken Roman Weidenfeller vorbei. Mame Biram Diouf erlöste die Hannoveraner nach einer Standardsituation erst fünf Minuten vor Schluss.
STATISTIK
Hannover 96: Zieler - Cherundolo (81. Sakai), Eggimann, Haggui, Rausch - Stindl, da Silva Pinto (77. Abdellaoue) - Schlaudraff, Huszti - Ya Konan, Sobiech (67. Diouf)
Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels (46. Felipe Santana), Schmelzer - Sven Bender (74. Leitner), Kehl - Blaszczykowski (39. Großkreutz), Götze, Reus - Lewandowski
Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
Tore: 0:1 Lewandowski (26.), 1:1 Diouf (86.)
Zuschauer: 49.000 (ausverkauft)
STIMMEN
Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Wir haben dem Druck in der
ersten Halbzeit nur schwer standhalten können. In der zweiten Hälfte
haben wir eine echte Willensleistung gezeigt und uns den Punkt hart
erarbeitet. Es war nicht ganz unverdient."
Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Wir haben drei
verletzte Spieler in der Kabine, kriegen spät den Ausgleich. Ein
gebrauchter Tag. Wir hätten unsere Konter zum Abschluss bringen
müssen. Wir spielen unsere eigene Saison und zweimal gegen Bayern
München. Diese Spiele interessieren uns sehr, aber nicht der
Rückstand nach sieben Spieltagen."
VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen 2:2 (1:1)
Der VfB Stuttgart wartet weiter auf den ersten Heimsieg der Saison. Gegen Bayer
Leverkusen kamen die Schwaben zum Abschluss des siebten Spieltags nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Damit hängt der VfB weiter im Tabellenkeller auf Rang 15 fest, Bayer ist Fünfter.
Die Hausherren begannen forsch und wollten endlich vor eigenem Publikum den ersten Dreier einfahren. Doch Stefan Kießling brachte die Gäste gegen seinen Lieblingsgegner mit 1:0 in Führung. Doch der VfB blieb dran und drehte das Ergebnis zu seinen Gunsten, ehe Kießling das Remis wieder herstellte - mit seinem 12.Treffer im 14. Spiel.
STATISTIK
VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Maza, Niedermeier, Boka - Kvist -
Gentner, Holzhauser (77. Kuzmanovic) - Harnik, Traore (69. Torun) -
Ibisevic
Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal (62. Renato Augusto, 75. Hosogai),
Wollscheid, Toprak, Kadlec - Reinartz - Rolfes, Castro - Bellarabi,
Schürrle (77. Sam) - Kießling
Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
Tore: 0:1 Kießling (13.), 1:1 Ibisevic (19., Foulelfmeter), 2:1
Ibisevic (55.), 2:2 Kießling (59.)
Zuschauer: 47.400
STIMMEN
Trainer Bruno Labbadia (VfB Sttgart): "Es ist nicht einfach, der Druck wird sehr, sehr groß, auch die Unruhe. Wir haben uns ber nicht aus dem Konzept bringen lassen. Kompliment, das haben die Jungs super gemacht."
Sportdirektor Rudi Völler (Bayer Leverkusen): "Stuttgart war nach dem 1:0 wie ein angeschlagener Boxer. Da hätten wir zupacken müssen. Wir waren heute die etwas reifere Mannschaft."
Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt 2:0 (2:0)
Borussia Mönchengladbach hat zurück in die Erfolgsspur gefunden und Frankfurt die erste Saisonniederlage beschert. Gegen eine harmlose Eintracht setzte sich das Team von Lucien Favre klar mit 2:0 (2:0) durch.
Die Borussia kam gut ins Spiel, die zuletzt stark aufspielenden Frankfurter verschliefen dagegen die ersten 45 Minuten. Ein toller Weitschuss von Juan Arango brachte die Gastgeber früh auf Siegkurs. Nach dem zweiten Treffer lehnte sich Gladbach zurück und ließ Frankfurt kommen. Doch das bisherige "Team der Stunde" konnte sich keine klaren Chancen erarbeiten.
STATISTIK
Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez,
Daems - Nordtveit, Marx - Rupp (90.+2 Brouwers), Arango - de Jong
(81. De Camargo), Xhaka (70. Hrgota)
Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Demidov, Oczipka - Schwegler
(87. Hoffer), Rode - Aigner, Inui (57. Matmour) - Occean, Meier
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Zuschauer: 51.193
Tore: 1:0 Arango (8.), 2:0 de Jong (24.)
Gelbe Karten: Dominguez (2), de Jong, Marx, Rupp
STIMMEN
Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Das war ein
enorm wichtiger Sieg, gerade vor der Pause. Mit neun Punkten aus
sieben Spielen können wir leben. Aber wir haben alle gesehen, dass
noch viel zu tun ist. Wir leisten uns noch zuviele Ballverluste und
verlieren noch zu schnell die Sicherheit."
Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wir haben nicht viel
aufzuarbeiten: Wir haben ordentlich Fußball gespielt und gezeigt,
dass wir kicken können. Wir haben nur dumme Gegentore bekommen und
aus unserer Überlegenheit nichts gemacht. Die Niederlage ist aber
unnötig gewesen, denn wir hätten etwas holen können. Aber es gibt
eben solche Tage. Umwerfen wird die Niederlage uns nicht, denn wir
haben wieder gezeigt, dass wir mit unserem Stil gut spielen können
FC Bayern - TSG Hoffenheim 2:0 (1:0)
Bayern München hat sich mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim nach der Pleite in der Champions League bei BATE Borissow rehabilitiert. Mit dem siebten Sieg hat der Rekordmeister zudem den Bundesliga-Startrekord eingestellt und steht souverän an der Tabellenspitze.
Gegen insgesamt harmlose Hoffenheimer, die nach zuletzt zwei Siegen und einem Remis eine Niederlage einstecken mussten, genügte den Münchnern eine durchschnittliche Leistung. Franck Ribery ließ mit zwei frühen Treffern in beiden Halbzeiten zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel am Sieg aufkommen.
STATISTIK
Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Javi Martínez (86. Luiz Gustavo), Schweinsteiger - Müller (26. Shaqiri), Kroos, Ribery (89. Rafinha) - Mandzukic
1899 Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Williams, Rudy - Ochs (73.Schröck), Roberto Firmino, Usami (63. Derdiyok) - Joselu (63. Volland)
Schiedsrichter: Stieler (Hamburg) Zuschauer: 71.000 (ausverkauft)
Tore: 1:0 Ribery (19.), 2:0 Ribery (47.)
Gelbe Karten: - / Beck (2), Roberto Firmino (1), Williams (5)
STIMMEN
Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): "Die Mannschaft hat sehr clever und sehr klug gespielt. Ribery hat ein überragendes Spiel gemacht, nicht nur wegen der beiden Tore, sondern, weil er auch nach hinten gearbeitet und Bälle erkämpft hat. Genau das brauchen wir, dass alle nach hinten mitarbeiten. Wenn wir das noch verfeinern, ist die Mannschaft da, wo ich sie haben will."
Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Ich bin nicht unzufrieden mit unserer Leistung. Defensiv war es sehr gut, nach vorne hat ein bisschen der Glaube gefehlt. Hut ab vor der Truppe, wenn man bedenkt, was in der vergangenen Woche alles passiert ist. Auf der Leistung kann man aufbauen."
Schalke 04 - VfL Wolfsburg 3:0 (1:0)
Schalke 04 hat die jüngsten Rückschläge gut weggesteckt, die Talfahrt des VfL Wolfsburg geht dagegen weiter. Im Duell mit dem Team von Ex-Coach Felix Magath gewannen die Knappen souverän mit 3:0 (1:0) und bleiben an der Bundesliga-Spitze dran. Der VfL ist nach der dritten Pleite in Serie Vorletzter.
In einer allenfalls durchschnittlichen Partie waren die Gastgeber von Beginn an klar überlegen. Wolfsburg brachte nach vorne fast gar nichts zustande und übersah beim ersten Tor zudem den sträflich freien Farfan. Afellay und Neustädter machten mit ihren Premierentreffern für Schalke schnell alles klar.
STATISTIK
Schalke: Unnerstall - Uchida, Höwedes, Matip, Christian Fuchs (76. Kolasinac) - Höger, Neustädter - Farfan, Holtby (87. Barnetta), Afellay (73. Obasi) - Huntelaar
Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Pogatetz (52. Olic), Rodriguez - Josue - Knoche, Marcel Schäfer (52. Hasani) - Diego, Vieirinha (71. Felipe) - Lakic
Schiedsrichter: Peter Sippel (München) Zuschauer: 60.671
Tore: 1:0 Farfan (33.), 2:0 Afellay (46.), 3:0 Neustädter (58.) Gelbe Karten: Afellay (1)
STIMMEN Trainer Huub Stevens (Schalke 04): "Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan. Das Entscheidende war das zweite Tor, da hat Wolfsburg einen Knacks bekommen. Ich freue mich über das Ergebnis, aber auch über die Art und Weise. Und ich freue mich über die Wechselwirkung mit den Zuschauern, das hat richtig Spaß gemacht."
Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): "Wir haben uns nur 45 Minuten gewehrt und dann die Punkte gerne abgegeben. Durch das 2:0 war das Spiel entschieden. Danach waren wir deutlich unterlegen. Wir haben im Moment nicht die Moral, um sowas wegzustecken."
SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 3:0 (1:0)
Der 1.FC Nürnberg hat seinen Abwärtstrend auch beim SC Freiburg nicht stoppen können und mit 0:3 (0:1) die vierte Pleite in Folge kassiert. Die Breisgauer schafften nach zuletzt zwei Niederlagen wieder einen Dreier und finden sich im Tabellenmittelfeld wieder.
Insgesamt war der Sieg verdient. Freiburg investierte über weite Strecken mehr und kam neben dem Tor zu zwei Aluminiumtreffern. Der zumindest defensiv verbesserte FCN wurde erst im zweiten Durchgang mutiger. Bei der größten Chance zum 1:1 rettete Mujdza akrobatisch vor der Linie. Dann schlug der Sportclub selbst noch zweimal zu.
STATISTIK
Freiburg: Baumann - Mujdza, Ginter, Diagne, Sorg - Schuster, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri - Jendrisek (82. Terrazzino), Kruse (46. Freis)
Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Simons, Klose, Pinola - Balitsch (72. Frantz), Cohen - Mak (46. Esswein), Kiyotake, Polter - Pekhart (80. Gebhart)
Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen) Zuschauer: 22.800
Tore: 1:0 Makiadi (36.), 2:0 Daniel Caligiuri (90.+2, Foulelfmeter), 3:0 Terrazzino (90.+3) Gelbe Karten: Mujdza (2), Jendrisek, Schuster (3) - Pinola (3), Raphael Schäfer, Chandler
STIMMEN
Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Es ging für uns darum, die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive wiederzufinden. In der ersten Halbzeit ist nicht viel passiert, aber wir haben zum Glück das 1:0 gemacht. Insgesamt muss man sagen, dass die Mannschaft irgendwann belohnt werden muss, wenn sie auf dem Level spielt. Wir sind sehr froh, dass sie belohnt worden ist."
Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Es war ein verdienter Sieg der Freiburger. In der ersten Hälfte war es ein mittelmäßiges Bundesligaspiel. Mit dem 1:0 hat sich das Spiel natürlich verändert. Wir haben derzeit einfach nicht die Mittel, um Chancen zu kreieren. Wenn man dann aufmacht, bekommt man das zweite und dritte Tor dann noch oben drauf."
Mainz 05 - Fortuna Düsseldorf 1:0 (0:0)
Der FSV Mainz hat im Spiel gegen Düsseldorf mit einem knappen 1:0-Sieg drei wichtige Punkte geholt und ist in der Tabelle bis zur Fortuna aufgerückt.
Fünf Minuten vor Schluss wurde das Düsseldorfer Abwehrbollwerk doch noch geknackt: Nikolce Noveski erlöste die Mainzer am Ende einer hart umkämpften und teils haarsträubenden Partie. Beide Teams taten sich schwer, klare Torchancen herauszuarbeiten und machten viele Fehler. Stattdessen investierten sie viel in Zweikämpfe. Gleich acht Mal musste Schiedsrichter Aytekin die Gelbe Karte zücken, Fortunas Oliver Fink flog sogar vom Platz.
STATISTIK
FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Bungert (40. Kirchhoff), Noveski, Júnior Díaz - Baumgartlinger, Soto - Polanski (46. Malli), Ivanschitz, Nicolai Müller (72. Caligiuri) - Szalai
Fortuna Düsseldorf: Giefer - Levels, Malezas, Langeneke, van den Bergh - Fink, Bodzek - Kruse, Ilsø (72. Woronin), Bellinghausen (64. Cha ) - Schahin (80. Juanan)
Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach) Zuschauer: 31.577
Tor: 1:0 Noveski (85.) Gelbe Karten: Baumgartlinger (2), Júnior Díaz (1), Kirchhoff (3), Noveski (2) / Kruse (2), Schahin (4) Gelb-Rote Karten: - / Fink (78./wiederholtes Foulspiel)
STIMMEN
Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Wir haben sehr fahrig begonnen und sind früh nervös geworden. Düsseldorf hat aber auch eine gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben es dann aber geschafft, über diszipliniertes Defensivverhalten in der zweiten Halbzeit zurück ins Spiel zu kommen. Wir sind sehr zufrieden, dass wir in der Lage sind, zu null zu spielen und eine Partie über Standardsituationen zu entscheiden. Aber das Spiel hätte auch Unentschieden ausgehen können."
Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Wenn man das ganze Spiel betrachtet, wäre ein Punkt für uns nicht unverdient gewesen. Im ersten Durchgang hatten wir mehr vom Spiel. In der zweiten Halbzeit ist der Druck der Mainzer stärker geworden, und wir konnten uns nicht mehr so gut befreien. Bei Standards hat Mainz dann unsere Unterzahl gut ausgenutzt. Dann muss man 'Herzlichen Glückwunsch' sagen. Aber auch unser Spiel war über weite Strecken in Ordnung."
Greuther Fürth - Hamburger SV 0:1 (0:1)
Der HSV ist weiter auf der Überholspur: Gegen Aufsteiger Greuther Fürth gelang dem Bundesliga-Dino ein abgeklärter 1:0-Sieg.
Beim offensivschwächsten Team der Liga ließen es die Hanseaten ruhig angehen und hielten sich mit Offensivaktionen weitestgehend zurück. Stattdessen ließ man die Fürther kommen - mit Erfolg: Ein gut gespielter Konter von Heung-Min Son reichte aus, um den dritten Saisonsieg perfekt zu machen. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen bewegt sich der HSV jetzt in der oberen Tabellenhälfte. Greuther Fürth steckt dagegen auf dem letzten Platz fest.
STATISTIK
SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Sararer (60. Mikkelsen), Fürstner, Prib (76. Nöthe), Stieber - Asamoah (88. Sobiech), Edu
Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj, Arslan - Son (90. Sala), van der Vaart (88. Bruma), Jiracek - Rudnevs (90.+2 Berg)
Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne) Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)
Tor: 0:1 Son (17.) Gelbe Karten: Edu (1), Nehrig (2), Prib (1), Sararer (1) / Diekmeier (1), Jansen (2)
STIMMEN
Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Die Mannschaft hat eine wahnsinnig engagierte Leistung gezeigt und ist couragiert aufgetreten. Aber es ist so in der Bundesliga, dass es auf die Kleinigkeiten ankommt. Es war eine fantastische Einzelleistung von Son. Meine Mannschaft ist selbst zu sehr vielen Möglichkeiten gekommen, aber hat es verpasst, sich zu belohnen. Es ist bitter, es tut weh, wenn du aus so einer Partie nichts mitnimmst. Wir werden weiter kämpfen. Von der Spielweise und vom Auftreten haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Das ganze Leben ist ein Kampf."
Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): "Ich hatte meine Mannschaft vorher gewarnt, dass es nicht das erwartet leichte Spiel wird. Son hat das hervorragend gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es verpasst, das zweite Tor zu machen. Nach dem 1:0 haben wir zu wenig getan. Fürth hat stark gespielt und gezeigt, dass sie zu Recht in der Bundesliga sind. Am Ende sind wir verdient als Sieger vom Platz gegangen. Ich kann meiner Mannschaft nur zu der kämpferischen Leistung gratulieren. Spielerisch geht's noch besser."
FC Augsburg - Werder Bremen 3:1 (2:1)
Überraschungssieg für den Tabellenletzten: Der FC Augsburg hat im Freitagsspiel verdient mit 3:1 (2:1) gegen Werder Bremen gewonnen und damit den ersten Saisonsieg eingefahren.
Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl ging durch ein Blitztor von Tobias Werner nach nur 94 Sekunden in Führung. Bremen fing sich schnell und erzielte per Freistoß den zwischenzeitlichen Ausgleich, bei dem Augsburgs Keeper Mohamed Amsif nicht gut aussah. Doch noch in der ersten Halbzeit schlug der FC mit einer starken Kombination zurück. Daniel Baier machte in der 72. Minute den Sack zu. Nach der Nullnummer tritt Werder weiter auf der Stelle.
STATISTIK
FC Augsburg: Amsif - Verhaegh, Langkamp, Klavan, de Jong - Vogt, Baier - Musona (86. Petrzela), Moravek (57. Bancé), Werner - Hain (72. Ottl)
Werder Bremen: Mielitz - Fritz, Prödl, Sokratis, Schmitz (46. Gebre Selassie) - Junuzovic - Arnautovic (69. Petersen), de Bruyne, Hunt, Elia (62. Füllkrug) - Akpala
Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)
Zuschauer: 28.133
Tore: 1:0 Werner (2.), 1:1 de Bruyne (19.), 2:1 Hain (32.), 3:1 Baier (72.)
Gelbe Karten: Bancé (1), Musona (1) / Schmitz (1)
STIMMEN:
Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Wir haben super gekämpft und waren sehr diszipliniert. Wir hatten defensiv eine gute Ordnung. Der Sieg ist verdient, das war eine gute Leistung."
Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "In der ersten Halbzeit haben wir noch gut nach vorne gespielt und uns einige Chancen erarbeitet. Das haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr gemacht. Wir machen immer noch Fehler und bekommen es nicht hin, sicher miteinander zu agieren. Augsburg hat uns nicht den Raum gegeben und war in den Zweikämpfen sehr entschlossen."
Tabelle am 7. Spieltag
| 1 | |
Bayern München | 34 | 29 | 4 | 1 | 98:18 | 80 | 91 | ||
| 2 | |
Borussia Dortmund | 34 | 19 | 9 | 6 | 81:42 | 39 | 66 | ||
| 3 | |
Bayer Leverkusen | 34 | 19 | 8 | 7 | 65:39 | 26 | 65 | ||
| 4 | |
Schalke 04 | 34 | 16 | 7 | 11 | 58:50 | 8 | 55 | ||
| 5 | |
SC Freiburg | 34 | 14 | 9 | 11 | 45:40 | 5 | 51 | ||
| 6 | |
Eintracht Frankfurt | 34 | 14 | 9 | 11 | 49:46 | 3 | 51 | ||
| 7 | |
Hamburger SV | 34 | 14 | 6 | 14 | 42:53 | -11 | 48 | ||
| 8 | |
Borussia Mönchengladbach | 34 | 12 | 11 | 11 | 45:49 | -4 | 47 | ||
| 9 | |
Hannover 96 | 34 | 13 | 6 | 15 | 60:62 | -2 | 45 | ||
| 10 | |
1. FC Nürnberg | 34 | 11 | 11 | 12 | 39:47 | -8 | 44 | ||
| 11 | |
VfL Wolfsburg | 34 | 10 | 13 | 11 | 47:52 | -5 | 43 | ||
| 12 | |
VfB Stuttgart | 34 | 12 | 7 | 15 | 37:55 | -18 | 43 | ||
| 13 | |
FSV Mainz 05 | 34 | 10 | 12 | 12 | 42:44 | -2 | 42 | ||
| 14 | |
Werder Bremen | 34 | 8 | 10 | 16 | 50:66 | -16 | 34 | ||
| 15 | |
FC Augsburg | 34 | 8 | 9 | 17 | 33:51 | -18 | 33 | ||
| 16 | |
Hoffenheim | 34 | 8 | 7 | 19 | 42:67 | -25 | 31 | ||
| 17 | |
Fortuna Düsseldorf | 34 | 7 | 9 | 18 | 39:57 | -18 | 30 | ||
| 18 | |
Greuther Fürth | 34 | 4 | 9 | 21 | 26:60 | -34 | 21 |




