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Bundesliga - 7. Spieltag

Gladbach beendet Frankfurts Höhenflug

  • Die Fohlen bejubeln den zweiten SaisSieg
  • Interaktiv So lief der 7. Spieltag
  • Bilderserie Flugshow am 7. Spieltag
  • Video FC Bayern: Das Siegerlächeln ist zurück
  • Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt  / Quelle: ap

    Juan Arango (Mitte) brachte die Gladbacher mit einem sensationellen Distanzschuss auf die Siegerstraße.

    (Quelle: ap)
    Interaktiv So lief der 7. Spieltag

    Alle Spiele, alle Tore

    (Quelle: ZDF)
    BilderserieFlugshow am 7.Spieltag
    Toni Kroos (v), Daniel Williams / Quelle: reuters

     

    (06.10.2012)
    VideoFC Bayern: Das Siegerlächeln ist zurück
    (07.10.2012)

    Kurzmeldung

    • 19:26 07.10.2012Kurzmeldung

      Dämpfer für Frankfurt und Dortmund 19:26 07.10.2012
      Das Ende einer Serie und zwei Unentschieden sind die Bilanz der Sonntagsspiele des siebten Bundesliga-Spieltags. Im ersten Spiel des Tages holte Borussia Mönchengladbach die Überflieger von Eintracht Frankfurt wieder auf den Boden zurück. Die Borussia besiegte den Aufsteiger mit 2:0 (2:0). Punkte ließ auch der Deutsche Meister bei Hannover 96 liegen. Der BVB führte in einer intensiven Partie bis zur 86. Minute mit 1:0, ehe Diouf den verdienten Ausgleich erzielte. Damit verpasste der BVB den Sprung auf Rang drei. Ebenfalls remis spielte der VfB Stuttgart zuhause gegen Bayer Leverkusen.

    • 19:55 07.10.2012Kurzmeldung

      Hummels für WM-Qualifikation wohl fit 19:55 07.10.2012
      Mats Hummels von Borussia Dortmund hat sich beim 1:1 bei Hannover 96 eine Fußverletzung zugezogen. Der Nationalspieler rechnet aber derzeit nicht mit Problemen bei den bevorstehenden WM- Qualifikationsspielen in Irland (12.Ok- tober) und gegen Schweden (16.Oktober). "Er ist blau, aber nicht dick. Das kriegen wir wieder hin", sagte Hummels nach der Partie. Hummels war bereits mit Hüftproblemen in das Spiel gegangen und musste wegen der neuen Verletzung zur Pause ausgewechselt werden.

    • 17:22 06.10.2012Kurzmeldung

      Bayern stellt Startrekord ein 17:22 06.10.2012
      Bayern München hat den Startrekord in der Bundesliga von sieben Siegen eingestellt. Gegen 1899 Hoffenheim gewann der Rekordmeister ohne großen Glanz mit 2:0. Sieben Dreier zum Auftakt schafften die Bayern auch 1995, das gleiche Kunststück gelang auch schon dem 1.FC Kaiserslautern und Mainz 05. An der Spitze dran bleibt Schalke 04, das dem VfL Wolfsburg beim 3:0 keine Chance ließ. Heimsiege feierten zudem Mainz sowie der SC Freiburg, die sich gegen Fortuna Düsseldorf und den 1.FC Nürnberg durchsetzten. Aufsteiger Greuther Fürth kassierte beim 0:1 gegen den HSV die nächste Heimpleite.

    • 22:18 05.10.2012Kurzmeldung

      Augsburg feiert ersten Saisonsieg 22:18 05.10.2012
      Überraschung im Freitagsspiel: Tabel- lenschlusslicht FC Augsburg hat das Duell gegen Werder Bremen mit 3:1 (2:1) für sich entschieden. Ein Blitztor von Tobias Werner brachte die Augsburger nach nur 94 Sekunden auf Siegkurs. Wie viel die drei Punkte für den FC wert sind, zeigt sich am Samstag, wenn die Tabellennachbarn Wolfsburg auf Schalke und Fürth auf den HSV treffen. Rekordmeister Bayern muss gegen selbstbewusste Hoffenheimer ran, die nach ihrem katastrophalen Saisonstart ihren positiven Lauf fortsetzen wollen. Außerdem spielt Nürnberg in Freiburg und Düsseldorf in Mainz.

    • 14:40 05.10.2012Kurzmeldung

      Zwangspause für Ilkay Gündogan 14:40 05.10.2012
      Borussia Dortmund muss in der Bundesligapartie bei Hannover 96 am Sonntag (17.30 Uhr) auf Ilkay Gündogan verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich beim 1:1 in der Champions League bei Manchester City eine Stauchung der Lendenwirbelsäule zugezogen. Wie der BVB mitteilte, werde Gündogan wahrscheinlich "circa zwei Wochen pausieren". Fraglich bleibt der Einsatz von Mats Hummels. Der Verteidiger hatte sich in Manchester eine Hüftverletzung zugezogen. "Es ist zwar besser geworden, aber es ist noch nicht perfekt", sagte BVBCoach Jürgen Klopp. Als möglicher Ersatz steht Felipe Santana bereit.

    • 19:17 06.10.2012Kurzmeldung

      Lahm und Müller angeschlagen 19:17 06.10.2012
      Kapitän Philipp Lahm und Thomas Müller reisen angeschlagen zu den beiden WMQualifikationsspielen der deutschen Nationalmannschaft am 12.Oktober (20.45 Uhr MESZ/live im ZDF) in Dublin gegen Irland und am 16.Oktober (20.45 Uhr/ ARD) in Berlin gegen Schweden. Lahm zog sich beim 2:0 von Bayern München gegen 1899 Hoffenheim eine starke Prellung am linken Schienbein zu, hielt aber 90 Minuten lang durch. Lahms Teamkollege Müller musste nach einem Zusammenprall mit seinem Teamkollegen Mario Mandzukic mit einer blutenden Wunde unter dem linken Auge ausgewechselt werden.

    • 12:26 07.10.2012Kurzmeldung

      Mak beleidigt Hecking via Twitter 12:26 07.10.2012
      Es war nur eine kurze Nachricht, aber die könnte Robert Mak noch etwas länger beschäftigen. Nach der 0:3-Niederlage des 1.FC Nürnberg beim SC Freiburg meldete sich der fränkische Profi via Twitter zu Wort - und soll auf einem mittlerweile gelöschten Account seinen Trainer Dieter Hecking beleidigt haben. Der Coach, der Mak zur Pause ausgewechstelt hatte, gab sich zurückhaltend: "Er ist ein junger Bursche, der auch mal einen Fehler macht. Man sollte das nicht zu hoch hängen." Internetforen zitieren Mak mit den Worten "Fußball ist so eine verschissene Politik! Ich hasse es! Verdammter Trainer!".

    7. Spieltag

    Hannover 96 - Borussia Dortmund 1:1 (0:1)

    Hannover 96 - Borussia Dortmund Faktenbox und Teletext / Quelle: dpa

    Hannover 96 hat sich gegen Borussia Dortmund einen Punkt erkämpft und dem
    Meister damit im Verfolgungsrennen um den Titel einen Dämpfer verpasst. Am
    Ende einer turbulenten Partie trennten sich die beiden Teams 1:1 (1:0).

    Über lange Strecken war der BVB am Drücker, ging verdient in Führung, doch dann kamen die 96er: Hannover schaffte es in der zweiten Halbzeit immer häufiger in den gegnerischen Sechzehner und machte Druck, bekam den Ball aber nicht am starken Roman Weidenfeller vorbei. Mame Biram Diouf erlöste die Hannoveraner nach einer Standardsituation erst fünf Minuten vor Schluss.

    STATISTIK

    Hannover 96: Zieler - Cherundolo (81. Sakai), Eggimann, Haggui, Rausch - Stindl, da Silva Pinto (77. Abdellaoue) - Schlaudraff, Huszti - Ya Konan, Sobiech (67. Diouf)

    Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels (46. Felipe Santana), Schmelzer - Sven Bender (74. Leitner), Kehl - Blaszczykowski (39. Großkreutz), Götze, Reus - Lewandowski

    Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)
    Tore: 0:1 Lewandowski (26.), 1:1 Diouf (86.)
    Zuschauer: 49.000 (ausverkauft)

    STIMMEN

    Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Wir haben dem Druck in der
    ersten Halbzeit nur schwer standhalten können. In der zweiten Hälfte
    haben wir eine echte Willensleistung gezeigt und uns den Punkt hart
    erarbeitet. Es war nicht ganz unverdient."

    Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Wir haben drei
    verletzte Spieler in der Kabine, kriegen spät den Ausgleich. Ein
    gebrauchter Tag. Wir hätten unsere Konter zum Abschluss bringen
    müssen. Wir spielen unsere eigene Saison und zweimal gegen Bayern
    München. Diese Spiele interessieren uns sehr, aber nicht der
    Rückstand nach sieben Spieltagen."

    VfB Stuttgart - Bayer Leverkusen 2:2 (1:1)

    VFB Stuttgart - Bayer 04 Leverkusen Faktenbox / Quelle: dpa

    Der VfB Stuttgart wartet weiter auf den ersten Heimsieg der Saison. Gegen Bayer
    Leverkusen kamen die Schwaben zum Abschluss des siebten Spieltags nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Damit hängt der VfB weiter im Tabellenkeller auf Rang 15 fest, Bayer ist Fünfter.

    Die Hausherren begannen forsch und wollten endlich vor eigenem Publikum den ersten Dreier einfahren. Doch Stefan Kießling brachte die Gäste gegen seinen Lieblingsgegner mit 1:0 in Führung. Doch der VfB blieb dran und drehte das Ergebnis zu seinen Gunsten, ehe Kießling das Remis wieder herstellte - mit seinem 12.Treffer im 14. Spiel.

    STATISTIK

    VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Maza, Niedermeier, Boka - Kvist -
    Gentner, Holzhauser (77. Kuzmanovic) - Harnik, Traore (69. Torun) -
    Ibisevic


    Bayer Leverkusen: Leno - Carvajal (62. Renato Augusto, 75. Hosogai),
    Wollscheid, Toprak, Kadlec - Reinartz - Rolfes, Castro - Bellarabi,
    Schürrle (77. Sam) - Kießling

    Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach)
    Tore: 0:1 Kießling (13.), 1:1 Ibisevic (19., Foulelfmeter), 2:1
    Ibisevic (55.), 2:2 Kießling (59.)
    Zuschauer: 47.400

    STIMMEN

    Trainer Bruno Labbadia (VfB Sttgart): "Es ist nicht einfach, der Druck wird sehr, sehr groß, auch die Unruhe. Wir haben uns ber nicht aus dem Konzept bringen lassen. Kompliment, das haben die Jungs super gemacht."

    Sportdirektor Rudi Völler (Bayer Leverkusen): "Stuttgart war nach dem 1:0 wie ein angeschlagener Boxer. Da hätten wir zupacken müssen. Wir waren heute die etwas reifere Mannschaft."

    Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt 2:0 (2:0)

    Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt  / Quelle: ap

    Borussia Mönchengladbach hat zurück in die Erfolgsspur gefunden und Frankfurt die erste Saisonniederlage beschert. Gegen eine harmlose Eintracht setzte sich das Team von Lucien Favre klar mit 2:0 (2:0) durch.

    Die Borussia kam gut ins Spiel, die zuletzt stark aufspielenden Frankfurter verschliefen dagegen die ersten 45 Minuten. Ein toller Weitschuss von Juan Arango brachte die Gastgeber früh auf  Siegkurs. Nach dem zweiten Treffer lehnte sich Gladbach zurück und ließ Frankfurt kommen. Doch das bisherige "Team der  Stunde" konnte sich keine klaren Chancen erarbeiten.

    STATISTIK

    Mönchengladbach: ter Stegen - Jantschke, Stranzl, Dominguez,
    Daems - Nordtveit, Marx - Rupp (90.+2 Brouwers), Arango - de Jong
    (81. De Camargo), Xhaka (70. Hrgota)

    Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Demidov, Oczipka - Schwegler
    (87. Hoffer), Rode - Aigner, Inui (57. Matmour) - Occean, Meier

    Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
    Zuschauer: 51.193

    Tore: 1:0 Arango (8.), 2:0 de Jong (24.)

    Gelbe Karten: Dominguez (2), de Jong, Marx, Rupp

    STIMMEN

    Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Das war ein
    enorm wichtiger Sieg, gerade vor der Pause. Mit neun Punkten aus
    sieben Spielen können wir leben. Aber wir haben alle gesehen, dass
    noch viel zu tun ist. Wir leisten uns noch zuviele Ballverluste und
    verlieren noch zu schnell die Sicherheit."

    Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Wir haben nicht viel
    aufzuarbeiten: Wir haben ordentlich Fußball gespielt und gezeigt,
    dass wir kicken können. Wir haben nur dumme Gegentore bekommen und
    aus unserer Überlegenheit nichts gemacht. Die Niederlage ist aber
    unnötig gewesen, denn wir hätten etwas holen können. Aber es gibt
    eben solche Tage. Umwerfen wird die Niederlage uns nicht, denn wir
    haben wieder gezeigt, dass wir mit unserem Stil gut spielen können

    FC Bayern - TSG Hoffenheim 2:0 (1:0)

    Franck Ribery (Mitte), Hoffenheims Takashi Usami (links) und hoffenheims Sebastian Rudy / Quelle: ap

    Bayern München hat sich mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen 1899 Hoffenheim nach der Pleite in der Champions League bei BATE Borissow rehabilitiert. Mit dem siebten Sieg hat der Rekordmeister zudem den Bundesliga-Startrekord eingestellt und steht souverän an der Tabellenspitze. 

                                          
    Gegen insgesamt harmlose Hoffenheimer, die nach zuletzt zwei Siegen und einem Remis eine Niederlage einstecken mussten, genügte den Münchnern eine durchschnittliche Leistung. Franck Ribery ließ mit zwei frühen Treffern in beiden Halbzeiten zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel am Sieg aufkommen.

    STATISTIK

    Bayern München: Neuer - Lahm, Boateng, Dante, Badstuber - Javi Martínez (86. Luiz Gustavo), Schweinsteiger - Müller (26. Shaqiri), Kroos, Ribery (89. Rafinha) - Mandzukic

    1899 Hoffenheim: Casteels - Beck, Delpierre, Compper, Johnson - Williams, Rudy - Ochs (73.Schröck), Roberto Firmino, Usami (63. Derdiyok) - Joselu (63. Volland)

    Schiedsrichter: Stieler (Hamburg)                                                                              Zuschauer: 71.000 (ausverkauft)


    Tore: 1:0 Ribery (19.), 2:0 Ribery (47.)
    Gelbe Karten: - / Beck (2), Roberto Firmino (1), Williams (5)

    STIMMEN

    Trainer Jupp Heynckes (Bayern München): "Die Mannschaft hat sehr clever und sehr klug gespielt. Ribery hat ein überragendes Spiel gemacht, nicht nur wegen der beiden Tore, sondern, weil er auch nach hinten gearbeitet und Bälle erkämpft hat. Genau das brauchen wir, dass alle nach hinten mitarbeiten. Wenn wir das noch verfeinern, ist die Mannschaft da, wo ich sie haben will."

    Trainer Markus Babbel (1899 Hoffenheim): "Ich bin nicht unzufrieden mit unserer Leistung. Defensiv war es sehr gut, nach vorne hat ein bisschen der Glaube gefehlt. Hut ab vor der Truppe, wenn man bedenkt, was in der vergangenen Woche alles passiert ist. Auf der Leistung kann man aufbauen."

    Schalke 04 - VfL Wolfsburg 3:0 (1:0)

    Schalke 04 hat die jüngsten Rückschläge gut weggesteckt, die Talfahrt des VfL Wolfsburg geht dagegen weiter. Im Duell mit dem Team von Ex-Coach Felix Magath gewannen die Knappen souverän mit 3:0 (1:0) und bleiben an der Bundesliga-Spitze dran. Der VfL ist nach der dritten Pleite in Serie Vorletzter.
                                        
    In einer allenfalls durchschnittlichen Partie waren die Gastgeber von Beginn an klar überlegen. Wolfsburg brachte nach vorne fast gar nichts zustande und übersah beim ersten Tor zudem den sträflich freien Farfan. Afellay und Neustädter machten mit ihren Premierentreffern für Schalke schnell alles klar.   

    STATISTIK

    Schalke: Unnerstall - Uchida, Höwedes, Matip, Christian Fuchs (76. Kolasinac) - Höger, Neustädter - Farfan, Holtby (87. Barnetta), Afellay (73. Obasi) - Huntelaar


    Wolfsburg: Benaglio - Fagner, Naldo, Pogatetz (52. Olic), Rodriguez - Josue - Knoche, Marcel Schäfer (52. Hasani) - Diego, Vieirinha (71. Felipe) - Lakic

    Schiedsrichter: Peter Sippel (München)                                                                      Zuschauer: 60.671

    Tore: 1:0 Farfan (33.), 2:0 Afellay (46.), 3:0 Neustädter (58.)                                             Gelbe Karten: Afellay (1)

    STIMMEN Trainer Huub Stevens (Schalke 04): "Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwer getan. Das Entscheidende war das zweite Tor, da hat Wolfsburg einen Knacks bekommen. Ich freue mich über das Ergebnis, aber auch über die Art und Weise. Und ich freue mich über die Wechselwirkung mit den Zuschauern, das hat richtig Spaß gemacht."

    Trainer Felix Magath (VfL Wolfsburg): "Wir haben uns nur 45 Minuten gewehrt und dann die Punkte gerne abgegeben. Durch das 2:0 war das Spiel entschieden. Danach waren wir deutlich unterlegen. Wir haben im Moment nicht die Moral, um sowas wegzustecken."

    SC Freiburg - 1. FC Nürnberg 3:0 (1:0)

    Mensur Mujdza (l), Sebastian Polter  / Quelle: dpa

    Der 1.FC Nürnberg hat seinen Abwärtstrend auch beim SC Freiburg nicht stoppen können und mit 0:3 (0:1) die vierte Pleite in Folge kassiert. Die Breisgauer schafften nach zuletzt zwei Niederlagen wieder einen Dreier und finden sich im Tabellenmittelfeld wieder.
                                       
    Insgesamt war der Sieg verdient. Freiburg investierte über weite Strecken mehr und kam neben dem Tor zu zwei Aluminiumtreffern. Der zumindest defensiv verbesserte FCN wurde erst im zweiten Durchgang mutiger. Bei der größten Chance zum 1:1 rettete Mujdza akrobatisch vor der Linie. Dann schlug der Sportclub selbst noch zweimal zu.     

    STATISTIK

    Freiburg: Baumann - Mujdza, Ginter, Diagne, Sorg - Schuster, Makiadi - Schmid, Daniel Caligiuri - Jendrisek (82. Terrazzino), Kruse (46. Freis)


    Nürnberg: Raphael Schäfer - Chandler, Simons, Klose, Pinola - Balitsch (72. Frantz), Cohen - Mak (46. Esswein), Kiyotake, Polter - Pekhart (80. Gebhart)

    Schiedsrichter: Michael Weiner (Giesen)                                                                      Zuschauer: 22.800

    Tore: 1:0 Makiadi (36.), 2:0 Daniel Caligiuri (90.+2, Foulelfmeter), 3:0 Terrazzino (90.+3)     Gelbe Karten: Mujdza (2), Jendrisek, Schuster (3) - Pinola (3), Raphael Schäfer, Chandler

    STIMMEN

    Trainer Christian Streich (SC Freiburg): "Es ging für uns darum, die richtige Balance zwischen Defensive und Offensive wiederzufinden. In der ersten Halbzeit ist nicht viel passiert, aber wir haben zum Glück das 1:0 gemacht. Insgesamt muss man sagen, dass die Mannschaft irgendwann belohnt werden muss, wenn sie auf dem Level spielt. Wir sind sehr froh, dass sie belohnt worden ist."

    Trainer Dieter Hecking (1. FC Nürnberg): "Es war ein verdienter Sieg der Freiburger. In der ersten Hälfte war es ein mittelmäßiges Bundesligaspiel. Mit dem 1:0 hat sich das Spiel natürlich verändert. Wir haben derzeit einfach nicht die Mittel, um Chancen zu kreieren. Wenn man dann aufmacht, bekommt man das zweite und dritte Tor dann noch oben drauf."

    Mainz 05 - Fortuna Düsseldorf 1:0 (0:0)

    Andreas Iivanschitz (v), Tobias Levels (h)  / Quelle: dpa

    Der FSV Mainz hat im Spiel gegen Düsseldorf mit einem knappen 1:0-Sieg drei wichtige Punkte geholt und ist in der Tabelle bis zur Fortuna aufgerückt.
                                           
    Fünf Minuten vor Schluss wurde das Düsseldorfer Abwehrbollwerk doch noch geknackt: Nikolce Noveski erlöste die Mainzer am Ende einer hart umkämpften und teils haarsträubenden Partie. Beide Teams taten sich schwer, klare Torchancen herauszuarbeiten und machten viele Fehler. Stattdessen investierten sie viel in Zweikämpfe. Gleich acht Mal musste Schiedsrichter Aytekin die Gelbe Karte zücken, Fortunas Oliver Fink flog sogar vom Platz.

    STATISTIK

    FSV Mainz 05: Wetklo - Pospech, Bungert (40. Kirchhoff), Noveski, Júnior Díaz - Baumgartlinger, Soto - Polanski (46. Malli), Ivanschitz, Nicolai Müller (72. Caligiuri) - Szalai

    Fortuna Düsseldorf: Giefer - Levels, Malezas, Langeneke, van den Bergh - Fink, Bodzek - Kruse, Ilsø (72. Woronin), Bellinghausen (64. Cha ) - Schahin (80. Juanan)

    Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach)                                                                        Zuschauer: 31.577

    Tor: 1:0 Noveski (85.)                                                                                                        Gelbe Karten: Baumgartlinger (2), Júnior Díaz (1), Kirchhoff (3), Noveski (2) / Kruse (2),    Schahin (4)                                                                                                                Gelb-Rote Karten: - / Fink (78./wiederholtes Foulspiel)

    STIMMEN

    Trainer Thomas Tuchel (FSV Mainz 05): "Wir haben sehr fahrig begonnen und sind früh nervös geworden. Düsseldorf hat aber auch eine gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben es dann aber geschafft, über diszipliniertes Defensivverhalten in der zweiten Halbzeit zurück ins Spiel zu kommen. Wir sind sehr zufrieden, dass wir in der Lage sind, zu null zu spielen und eine Partie über Standardsituationen zu entscheiden. Aber das Spiel hätte auch Unentschieden ausgehen können."

    Trainer Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf): "Wenn man das ganze Spiel betrachtet, wäre ein Punkt für uns nicht unverdient gewesen. Im ersten Durchgang hatten wir mehr vom Spiel. In der zweiten Halbzeit ist der Druck der Mainzer stärker geworden, und wir konnten uns nicht mehr so gut befreien. Bei Standards hat Mainz dann unsere Unterzahl gut ausgenutzt. Dann muss man 'Herzlichen Glückwunsch' sagen. Aber auch unser Spiel war über weite Strecken in Ordnung."

    Greuther Fürth - Hamburger SV 0:1 (0:1)

    Der HSV ist weiter auf der Überholspur: Gegen Aufsteiger Greuther Fürth gelang dem Bundesliga-Dino ein abgeklärter 1:0-Sieg.                                                                     


    Beim offensivschwächsten Team der Liga ließen es die Hanseaten ruhig angehen und hielten sich mit Offensivaktionen weitestgehend zurück. Stattdessen ließ man die Fürther kommen - mit Erfolg: Ein gut gespielter Konter von Heung-Min Son reichte aus, um den dritten  Saisonsieg perfekt zu machen. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen bewegt sich der HSV jetzt in der oberen Tabellenhälfte. Greuther Fürth steckt dagegen auf dem letzten Platz fest.  

    STATISTIK

    SpVgg Greuther Fürth: Grün - Nehrig, Kleine, Mavraj, Schmidtgal - Sararer (60. Mikkelsen), Fürstner, Prib (76. Nöthe), Stieber - Asamoah (88. Sobiech), Edu 

    Hamburger SV: Adler - Diekmeier, Mancienne, Westermann, Jansen - Badelj, Arslan - Son (90. Sala), van der Vaart (88. Bruma), Jiracek - Rudnevs (90.+2 Berg)

    Schiedsrichter: Kinhöfer (Herne)                                                                                 Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)

    Tor: 0:1 Son (17.)                                                                                                          Gelbe Karten: Edu (1), Nehrig (2), Prib (1), Sararer (1) / Diekmeier (1), Jansen (2)

    STIMMEN

    Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Die Mannschaft hat eine wahnsinnig engagierte Leistung gezeigt und ist couragiert aufgetreten. Aber es ist so in der Bundesliga, dass es auf die Kleinigkeiten ankommt. Es war eine fantastische Einzelleistung von Son. Meine Mannschaft ist selbst zu sehr vielen Möglichkeiten gekommen, aber hat es verpasst, sich zu belohnen. Es ist bitter, es tut weh, wenn du aus so einer Partie nichts mitnimmst. Wir werden weiter kämpfen. Von der Spielweise und vom Auftreten haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Das ganze Leben ist ein Kampf."

    Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): "Ich hatte meine Mannschaft vorher gewarnt, dass es nicht das erwartet leichte Spiel wird. Son hat das hervorragend gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir es verpasst, das zweite Tor zu machen. Nach dem 1:0 haben wir zu wenig getan. Fürth hat stark gespielt und gezeigt, dass sie zu Recht in der Bundesliga sind. Am Ende sind wir verdient als Sieger vom Platz gegangen. Ich kann meiner Mannschaft nur zu der kämpferischen Leistung gratulieren. Spielerisch geht's noch besser."

    FC Augsburg - Werder Bremen 3:1 (2:1)

    Lukas Schmitz (r.) und Musona Knowledge / Quelle: dpa

    Überraschungssieg für den Tabellenletzten: Der FC Augsburg hat im Freitagsspiel verdient mit 3:1 (2:1) gegen Werder Bremen gewonnen und damit den ersten Saisonsieg eingefahren.

    Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl ging durch ein Blitztor von Tobias Werner nach nur 94 Sekunden in Führung. Bremen fing sich schnell und erzielte per Freistoß den zwischenzeitlichen Ausgleich, bei dem Augsburgs Keeper Mohamed Amsif nicht gut aussah. Doch noch in der ersten Halbzeit schlug der FC mit einer starken Kombination zurück. Daniel Baier machte in der 72. Minute den Sack zu. Nach der Nullnummer tritt Werder weiter auf der Stelle.

    STATISTIK

    FC Augsburg: Amsif - Verhaegh, Langkamp, Klavan, de Jong - Vogt, Baier - Musona (86. Petrzela), Moravek (57. Bancé), Werner - Hain (72. Ottl)

    Werder Bremen: Mielitz - Fritz, Prödl, Sokratis, Schmitz (46. Gebre Selassie) - Junuzovic - Arnautovic (69. Petersen), de Bruyne, Hunt, Elia (62. Füllkrug) - Akpala

    Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)

    Zuschauer: 28.133

    Tore: 1:0 Werner (2.), 1:1 de Bruyne (19.), 2:1 Hain (32.), 3:1 Baier (72.)
    Gelbe Karten: Bancé (1), Musona (1) / Schmitz (1)

    STIMMEN:

    Trainer Markus Weinzierl (FC Augsburg): "Wir haben super gekämpft und waren sehr diszipliniert. Wir hatten defensiv eine gute Ordnung. Der Sieg ist verdient, das war eine gute Leistung."

    Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "In der ersten Halbzeit haben wir noch gut nach vorne gespielt und uns einige Chancen erarbeitet. Das haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr gemacht. Wir machen immer noch Fehler und bekommen es nicht hin, sicher miteinander zu agieren. Augsburg hat uns nicht den Raum gegeben und war in den Zweikämpfen sehr entschlossen."

    Tabelle am 7. Spieltag
      1 Bayern München 34 29 4 1 98:18 80 91  
      2 Borussia Dortmund 34 19 9 6 81:42 39 66  
      3 Bayer Leverkusen 34 19 8 7 65:39 26 65  
      4 Schalke 04 34 16 7 11 58:50 8 55  
      5 SC Freiburg 34 14 9 11 45:40 5 51  
      6 Eintracht Frankfurt 34 14 9 11 49:46 3 51  
      7 Hamburger SV 34 14 6 14 42:53 -11 48  
      8 Borussia Mönchengladbach 34 12 11 11 45:49 -4 47  
      9 Hannover 96 34 13 6 15 60:62 -2 45  
      10 1. FC Nürnberg 34 11 11 12 39:47 -8 44  
      11 VfL Wolfsburg 34 10 13 11 47:52 -5 43  
      12 VfB Stuttgart 34 12 7 15 37:55 -18 43  
      13 FSV Mainz 05 34 10 12 12 42:44 -2 42  
      14 Werder Bremen 34 8 10 16 50:66 -16 34  
      15 FC Augsburg 34 8 9 17 33:51 -18 33  
      16 Hoffenheim 34 8 7 19 42:67 -25 31  
      17 Fortuna Düsseldorf 34 7 9 18 39:57 -18 30  
      18 Greuther Fürth 34 4 9 21 26:60 -34 21  

    06.10.2012
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