Basketball: Mavericks gegen ALBA
Mavericks schlagen ALBA knapp
VideoNowitzki: "Ein Termin jagt den anderen"
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von Torsten HaselbauerPremiere für Dirk Nowitzki: Zum ersten Mal spielte er mit den Dallas Mavericks in seinem Heimatland. Samstagabend traf er auf ALBA Berlin. Doch auch abseits des Korbes hatte der Basketball-Weltstar eine Menge zu tun.
Rein in den Bus, raus aus dem Bus und wieder rein in den Bus. Dazwischen einen Basketballplatz in Berlin-Köpenick einweihen und immer wieder Autogramme schreiben. Entweder im feinen Hotel direkt am Brandenburger Tor, einfach auf der Straße oder streng organisiert mit Anstehen in einem großen Shopping-Center am Potsdamer Platz. „Alles ist hier eingeplant, nur schlafen nicht“, sagt Dirk Nowitzki ganz amerikanisch gelassen.Nowitzki in der HauptrolleSeit Donnerstag ist Deutschlands Basketball-Superstar mit seinem Team Dallas Mavericks auf einer Art Geschäftsreise mitten in Berlin. Drei Tage lang sollen die NBA-Meister des Jahres 2011 die deutsche Hauptstadt verzücken. Und „Dirkules“, der 2,14 Meter große Hüne, spielt dabei die Hauptrolle. Der Höhepunkt dieses Werbeauftritts für die amerikanische Profiliga war das Spiel der Texaner am Samstagabend gegen Alba Berlin in der o2-Arena am Ostbahnhof. „Ein Traum wird wahr“, sagte der mittlerweile 34 Jahre alte Dirk Nowitzki. Dafür hatte er gleich seine ganze Familie und Freunde aus seiner Heimatstadt Würzburg nach Berlin eingeladen. „Auf dieses Spiel fiebert ganz Basketball-Deutschland hin“, sagte ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi vor der Begegnung fast ein wenig.
Teure TicketsIn nur 45 Minuten waren Ende Juni die 14.500 Tickets für das Match der NBA-Superstars gegen ALBA Berlin verkauft worden. Zwar gab es in Internetforen vereinzeltes Murren wegen der hohen Eintrittspreise von bis zu 300 Euro („völlig überzogene NBA-Preise“). Doch wirklich gestört hat das die echten Basketballfans wohl nicht. Ein Tag vor dem Spiel wurden in Internetbörsen die Karten für den Auftritt der Dallas Mavericks noch immer mit rund 600 Euro gehandelt – und fleißig verkauft. Kein Wunder! Es war das erste Mal, dass ein NBA-Team gegen eine Bundesligamannschaft antrat. Und auch Dirk Nowitzki, das „German Wunderkind“, hat sich seit seinem Wechsel vor 14 Jahren in die amerikanische Profiliga in seiner Heimat nur selten sehen lassen. Seine Auftritte im Nationalteam beschränken sich allenfalls auf internationale Turniere, die zumeist im Ausland ausgetragen werden. „Es ist für alle Beteiligten richtig gut, dass wir jetzt gegen ALBA spielen“, erklärte Nowitzki am Freitag zufrieden in Berlin.Berlin-Barcelona-AmilandSein Team, die Dallas Mavericks, befindet sich im Umbruch. Nach dem Gewinn der Meisterschaft im Jahr 2011 schieden die Texaner in diesem Jahr gleich in der ersten Runde der Play Offs aus. Erst seit einer Woche sind die Mavs wieder im Training und in drei Wochen startet schon die Basketballsaison in den USA. „Für uns sind die Spiele in Europa eine wichtige Vorbereitung. Wir wollen wissen, wo wir stehen“, meint Nowitzki. Nach dem Spiel gegen ALBA reist der Weltstar nun gleich weiter nach Spanien, wo die Dallas Mavericks gegen den FC Barcelona antreten, bevor es wieder zurück ins „Amiland“ geht, wie Nowitzki seine Wahlheimat nennt. Das Reiseprogramm für die Mavericks hat es also in sich, doch kaum ein Spitzenteam der NBA kommt daran vorbei. Seit sechs Jahren schon tingeln wechselnde NBA-Teams durch Europa, um hier die wohl immer noch stärkste Liga der Welt zu vermarkten.
06.10.2012
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„Alles ist hier eingeplant, nur schlafen nicht.”Dirk Nowitzki
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„Es ist für alle Beteiligten richtig gut, dass wir jetzt gegen Alba spielen.”Dirk Nowitzki



